Spawn Remake kommt

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    • Präsident Moonie schrieb:

      Wer sich fragt, warum der seit Jahren angekündigte Spawn-Film nicht kommt:Put put

      bloody-disgusting.com/movie/34…-todd-mcfarlanes-demands/

      Kurzfassung: Todd will selbst schreiben, produzieren, Regie führen. Aber kein Studio drückt einem Amateur mal eben mehrere Millionen in die Hand und sagt: "Hier, mach mal!"

      Ich antworte mal hier.

      Das sehe ich tatsächlich auch als Problem.
      Das R Rated dürfte mittlerweile kein so großes Ding mehr sein. Allerdings müssten dann das Marketing schon wirklich stimmen.
      Logan ist einfach ein Zugpferd und bei Deadpool stimmte Marketing und Mundpropaganda.

      Todd muss ganz vorsichtig sein.
      Das Ganze kann voll nach hinten los gehen oder ein Mega Erfolg werden.

      Der erste Film kam einfach zu früh und war einfach nicht gut genug um das zu überwinden. Er war auch einfach nicht gut.
      Anfang der 2000er hätte ein Film gute Chancen gehabt. Auch auf der Hinsicht ernsthaft angegangen zu werden. Allerdings gab es auch Beispiele wie die FF Filme.
      Am Ende hätte er das nötige Budget bekommen, evtl Erfolg gehabt, aber das Problem der Wolverine Filme mitgetragen. Zu Harmlos.
      Vor 1 bis 3 Jahren wäre eine gute Zeit gewesen, aber das Riskio eine PG 13 Filmes noch zu Hoch.
      Jetzt nach Deadpool und Logan wäre ein hervorragender Zeitpunkt, spätestens 2018. Denn er könnte R Rated sein und dennoch Erfolgreich. Die etwas anderer Art könnte für das Publikum erfrischend sein, denn ich lese in letzter Zeit immer häufiger, wie nervig man die Masse an Comicverfilmungen findet. Das könnte tatsächlich in 1 bis 2 Jahren umschlagen.
      Nun erwartet uns noch Deadpool 2, der die R Rated Flagge sicher noch hoch halten wird. Wenn er noch länger wartet erleidet ihn das Schicksal des ersten Filmes umgekehrt. Er erscheint nach dem Hype, mit etlichen Kompromissen und halbherzig, da Comicverfilmungen nicht mehr so im Mittelpunkt stehen und eben keine Gelddruckmaschine mehr sind. Der Ansatz des großen Franchises ist bereits überholt weil alles ausgelutscht ist. Der Erfolg bleibt aus. Also quasi wie beim ersten, nur halt zu spät statt zu früh.

      Er hat weder beim Drehbuch noch bei Regie Erfahrung.
      Spawn ist afaik in den USA immer noch eine große Marke.
      Dürfte also ähnliches Fandom wie Deadpool vor dem Film haben.
      Würde er sein Drehbuch von einem Profi überarbeiten lassen und jemanden anderes an die Regie, würden ihn die Studios doch aktuell sicher die Tür einlaufen.
      Keiner sagt, dass er keine Kontrolle haben wird. Sowohl beim Drehbuch, Regieposten Auswahl und später beim Film.
      Man bräuchte nur mal jemanden, der ihn das klar machen kann und der ihm dann auch erklärt, warum dieses oder jenes so im Film nicht funktioniert.
      Klar evtl ist er ja auch ein Glückgriff und es würde so funktionieren, aber wie wahrscheinlich ist das?
    • Warum sollte ihm ein Studio 50 - 100 Mio. $ zur Verfügung stelle und das komplette Risiko tragen? Es fallen schon regelmäßig erfahrene Regisseure und Produzenten mit Filmen auf die Nase. Warum also jemanden, der vielleicht das Quellenmaterial besser kennt als es sonst je jemand könnte, aber noch nie einen Kinofilm inszeniert hat, einfach die Mittel zur Verfügung stellen?

      Wenn er da nicht über ganz viel Vitamin B und einen Enthusiasten mit Entscheidungsbefugnis regelt, sehe ich da ziemlich schwarz. Mit dieser Haltung wird er einen Film sicher nicht bekommen.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Der Toddster will ja auch keine 50 oder 100 Mio$, er wäre ja schon mit 10 zufrieden.

      Allerdings habe ich, wenn ich mir seine noch immer sehr hölzerne Schreibe so ansehe, ernste Zweifel dass der Mensch ein anständiges Drehbuch aufs Papier bringen kann.

      Mir scheint, der einzige der diesem Projekt ein Klotz am Bein ist, ist der Toddster selbst, weil er einfach Null Kontrolle abgeben will. Das mag bei den Comics funktionieren, hier sind pro Ausgabe ja nicht so viel Menschen daran beteiligt, aber ein Film ist eben eine große Teamangelegenheit.

      Sollte McFarlane ein wenig Kompromissbereit sein, dürfte ein Low Budget Projekt mit einem relativ bekannten Namen, doch schnell unterzubringen sein, vor allem in Zeiten von Netflix &Co.
    • El Duderino schrieb:

      Der Toddster will ja auch keine 50 oder 100 Mio$, er wäre ja schon mit 10 zufrieden.
      Der wird dann aber sicher optisch schlechter aussehen als Dippes Adaption 1997, 10 Mio. $ sind in dem Genre einfach nichts und die hätte er auch sicher schon auftreiben können.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
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    • MIt 10 Mio sind bei einem erfahrenen Regiesseur und nicht so teurem Cast optisch sehr anspruchsvolle Filme möglich.
      Skyline hat 10 bis 20 Mio gekostet und sieht großartig aus. Vom Inhalt sprechen wir mal nicht.
      Das Drehbuch hat Todd ja fertig. Das wäre also schonmal durch.
      ICh denke bloß, dass da ein erfahrener Autor mal drüber schauen sollte, schon allein aufgrund der Erfahrung, was wie auf die Leinwand kann und was nicht.

      Auf der anderen Seite frage ich mich, ob er wirklich so wenig Geld hat? Ich dachte der ein paar 100 Mio auf dem Konto. Wenn ihm so viel daran liegt, kann er den Film doch selbst finanzieren.
      Da könnte er sogar erfahrene Leute in entsprechende Positionen setzen und hätte dennoch volle Kontrolle
    • Also das zweite halt ich für übertrieben. Er hat selbst mal gesagt das mit dem Ball sei auch für ihn eine beachtliche Summe gewesen und nur möglich, weil er das Ding auf Ausstellungtour genommen hat.
      McFarlane hat sicher gut verdient in den frühen Image-Tagen, aber 300 Millionen, na ich weiß nicht.
    • Ich denke da auch eher an McFarlane Toys.
      Aber selbst wenn er nur 100 Mio hätte, könnte er das Geld investieren, wenn ihm so viel daran liegt.
      Nehmen wir mal 50 Mio, damit würde schon ein recht ordentlicher Film möglich sein (Dredd).
      Selbst wenn dieser floppt, bleibt er Verlust, verhältnissmäßig, sicher überschaubar.
      Sagen wir er macht einen Verlust von 10 Mio.
      Dann kommt aber noch die Heimkinoauswertung und wenn alles gut läuft, könnte er damit +-0 rausgehen, hätte aber sein Film. Seine Existenz wird schon nicht flöten gehen. Vielleicht lockt das sogar noch neue Fans für die Comics an.
    • Put put schrieb:

      MIt 10 Mio sind bei einem erfahrenen Regiesseur und nicht so teurem Cast optisch sehr anspruchsvolle Filme möglich.
      Skyline hat 10 bis 20 Mio gekostet und sieht großartig aus. Vom Inhalt sprechen wir mal nicht.

      Heat Legend schrieb:

      McFarlane sieht Spawn ja als urbanen Horrorfilm und nicht so sehr als Superheldenfilm. Spawn soll ja kaum zu sehen sein etc. Das wrid wohl mit wenig bis gar keinem CGI auskommen.
      Es ist halt müßig, das notwendige Budget beziffern zu wollen oder Farlanes Vermögen einzuschätzen. Für das eine gibt es keine zuverlässige Faustformel, für das andere keine verlässlichen Angaben. Am Ende ist das halt ziemlich viel Konjunktiv (was auch Spaß machen kann :) ).

      Es ist schon richtig, dass bspw. Skyline für angebliche (!) 10 - 20 Mio. $ ganz gut aussah und bspw. die in letzter Zeit veröffentlichen Produktionen von Blomkamps Oats Studios (Rakka, Fire Base) machen für die vermutlich investierten Mittel etwas her. Wenn ich mir aber zumindest im Kino anschaue, was da in gewissen Budget-Klassen wie aussieht, dann kann ich mir halt einen Spawn (den ich auch nur oberflächlich kenne) nicht als hochwertige Produktion für 10 Mio. $ vorstellen - so viel und mehr wird ja stellenweise schon für Filme ausgegeben, die alles andere als auf Effekte-Gewitter setzen.

      Wie viel so ein Film kostet, hängt mit vielen Faktoren zusammen. Planung, Vorbereitung, Durchführung und Steuerung; Kontakte, Verträge und Geschäftsbeziehungen zu den einzelnen Dienstleistern etc. pp.

      McFarlane wird da sicher keine Top-Beziehungen haben, von daher wird er sich so oder so einen Partner ins Boot holen müssen.
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      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Heat Legend schrieb:


      McFarlane hat sicher gut verdient in den frühen Image-Tagen, aber 300 Millionen, na ich weiß nicht.

      Klar, das auf jeden Fall, aber zumindest seiner Firma ging es lange Zeit nicht sonderlich gut:

      cbr.com/comics-a-m-todd-mcfarl…-emerges-from-bankruptcy/
      espn.com/nhl/news/story?id=1948920

      Keine Ahnung, wie es um sein Privatvermögen steht.