JUSTICE LEAGUE Movie-Thread (facts & rumours)!!!

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    • Superman, sein Dasein als ein buchstäbliches Zeichen der Hoffnung für die Erde und sein letztendlicher Tod ist es doch was alles in JL in Gang setzt. Ich bin zwar auch deiner Meinug, dass man sie einfach hätte weglassen können. Aber den Film mit einer beliebigen Wonder Woman Szene zu beginnen macht halt einfach auf keinem Level Sinn. Sie ist weder die Verkörperung der Hoffung (was sogar im Film selbst thematisiert wird), noch ist sie tot.
    • Es sind ein paar nette Bilder aus dem Snyder Cut aufgetaucht. Kann man sich

      hier

      auf Batman-news.com anschauen.

      Am interessantesten finde ich das Bild mit Bruce und Alfred in der Bathöhle. Dort war im Snyder Cut die Rüstung aus Bruce' Kampf gegen Superman aus BvS ausgestellt. Weiter hinten in der Fotogalerie ist auch ein Bild mit dem ausgestellten zerstörten Helm.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Nachdem ich einen großen Bogen um sämtliche Forenbeiträge über die Justice League gemacht habe, habe ich den Film gestern nun endlich mit einer leichten Vorfreude in den Player schieben können.

      Vorab muss ich sagen, dass ich "Man Of Steel" insgesamt toll fand, wobei mich einzelne Szenen (Tornado, rumschwebendes Liebespärchen) durchaus nervten, die berüchtigte Zod-Szene hingegen übrigens nicht, da ich mir dachte: Wow, der Jung ist noch nicht der, den wir kennen! An der fiesen Genickbrecherei wird er noch eine Weile dran zu knabbern haben...

      Auch "Batman v Superman" gefiel mir im Großen und Ganzen richtig gut, aber auch hier gab es für mich einige Minuspunkte:
      Nichts gegen Jesse Eisenberg, aber die übertriebene Darstellung von Lex Luthor ging mal gar nicht, da hätte ich mir komplett was anderes gewünscht. Den Kampf mit Doomsday hätte ich mir einen Tacken länger gewünscht, und dessen Erscheinung hätte auch ein wenig mehr Liebe zum Detail gut getan. Im nachhinein ist es natürlich ein recht "billiger" Moment, aber ich gehöre peinlicherweise zu denen, die vorher nie gecheckt haben, dass die beiden Haudegen tatsächlich Mütter mit denselben Namen haben bzw. hatten. (Seitdem macht sich bei dieser Szene nun auch bei mir immer ein leichtes Grinsen breit.) Der Schnitt des Films ist schon eine -sagen wir mal- gewöhnungsbedürftige "Herausforderung". :blaugrins:

      Mich überrascht immer wieder wie düster der Film von seiner Grundstimmung her ist. Kein Wunder, die Welt ist ja auch voll am Arsch: die Menschen haben es nun plötzlich mit übermächtigen Aliens zu tun, die sich gegenseitig das Genick brechen und abartig reiche Puppenspieler wie Lex Luthor drehen völlig durch, und zu allem Überfluss läuft Batman auch noch Amok. Ich persönlich fand das schon ziemlich geil, hoffte aber dennoch darauf, dass im weiteren Verlauf des neuen Filmuniversums und mit dem stetigen Zusammenwachsen der Leaguemitglieder - ja, wieder mehr Hoffnung aufkeimt bzw. zurückkehrt. Wie gesagt, mir hat der Film gefallen, aber ich kann es auch völlig nachvollziehen, dass viele einfach etwas anderes erwartet haben.

      "Suicide Squad": Tja, aufgrund der negativen Kritiken zu BvS ging es dann ja los, dass man auf Biegen und Brechen noch schnell versuchte, den Ton eines eigentlich fertigen Films zu ändern. Für mich ist das der cineastische Tiefpunkt des Universums. Weder Fisch noch Fleisch.

      "Wonder Woman": Insgesamt war der Film eine gute, schnörkellose und wirklich solide Origin...

      Tja, und als Justice League dann gestern bei mir über die Leinwand flimmerte, freute sich meine zarte DC-Fanboyseele schon sehr darüber, einige meiner Lieblingscharaktere in einem Film vereint zu sehen, aber dann machte sich auch ziemlich schnell Ernüchterung in mir breit.

      Flash: Man erfährt so gut wie gar nix über ihn. Und überhaupt diese ganze trottelige Performance, nee, Freunde der Nacht, so nicht! Die Geschichte um den Vater gehört meiner Meinung nach mit allen weiteren Infos und Details in einen eigenen Film, der unbedingt vor dem Justice League Film hätte laufen müssen! Dann hätte man da gar nicht viel erklären müssen.

      Cyborg: Ähnliche Problematik wie bei Flash, allerdings schaffen sie es meines Erachtens hier ein wenig besser, dem Charakter mehr Tiefe und Emotionen zu geben. Ich hätte es interessant gefunden, wenn Victor ebenfalls ein Opfer des "Man Of Steel-Angriffs" geworden wäre, damit hätten die eine schöne Verbindung zu den vorangegangenen Filmen schaffen und gleichzeitig eine klare Motivation zum Beitritt in die League (oder auch zeitweise dagegen) entwickeln und die brodelnde Wut und zunehmende Entfremdung von sich und der Welt für eine weitere Charakterentwicklung nutzen können. Cyborg hätte meines Erachtens gänzlich im Mittelpunkt des Film stehen müssen, auch hinsichtlich der Thematik um die Mother Box. Da hätte dem Film sicher eine längere Laufzeit gut getan.

      Aquaman: Klar, kam auch zu kurz. Wie könnte es auch anders sein? Bevor überhaupt jemand erfährt, wer er ist und was er kann, war er auch schon direkt in Atlantis. Der totale Overkill für Leute, die nicht mit ihm vertraut sind. Bärbeißigkeit und Coolness kamen rüber, das war es dann aber auch schon. Mera wirkte auch total künstlich reingepresst, wobei ich ihren kurzen Auftritt trotzdem ganz lässig fand, aber wenn die Unterwasserszenen Aufschluss über den kommenden Film geben, dann Freunde, habt ihr noch einiges zu tun, denn die Unterwasserwelt hat mich jetzt nicht wirklich verzaubert. Und sind wir mal ehrlich: Aquaman hätte auch nicht zwangsläufig in diesem Film auftauchen müssen. (Edit: Wobei es dann vermutlich mit der zweiten Box schwierig gewesen wäre.) Man hätte erst den Origin-Film zeigen und dann -oder auch mit ihm- den Weg für "Throne Of Atlantis" für Justice League 2 vorbereiten können.

      Batman: Optisch top, aber die Performance war so ein bisschen Hit and Miss. Bruce wirkte mir manchmal etwas zu verzweifelt. Die Szene, in der Diana sieht, wie zugerichtet er als normaler Mensch ist, fand ich richtig toll. Aber es wurde zu viel über seine nicht vorhandenen Metawesen-Fähigkeiten gewitzelt und über Batman macht man keine Scherze. :blaugrins:

      Superman: Na ja, er hat recht wenig Screentime, nicht wahr. Ich mag ihn besonders dann, wenn er so richtig bad ass ist, wie in der Szene, wo er sich Flash widmet, aber ansonsten... Na ja, und schwupps war er wieder da, nicht?

      J.K. Simmons mit Haartolle? Ehrlich?

      Ciaran Hinds ist allein schon durch sein Äußeres prädestiniert dazu einen Bösewicht zu spielen, insofern fand ich es mehr als schade, dass man sein Gesicht so gar nicht in Steppenwolf erkannt hat. Etwas mehr Info zu seinem Background hätte dem Film sicher auch nicht geschadet.

      Aber hey, genau das ist ja das Gesamtproblem des Films:
      Warner wollte einfach zu viel, mit zu wenigen Filmen und zu vielen Charakteren, und dann pressen die das auch noch in ein zwei Stunden Film. Sie führen drei (!) neue JL-Mitglieder gleichzeitig in den Film ein, während zwischen den drei bereits etablierten (?) Charakteren eigentlich auch noch so gar nichts geklärt ist, was kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass die sich -vielleicht abgesehen von Bruce und Diana- gar nicht richtig kennen. Wondy ist übrigens die Einzige, bei der sie alles richtig gemacht haben. Ganz ehrlich, abgesehen von Wonder Woman 2 und Aquaman hab ich eigentlich überhaupt keinen Bock mehr auf weitere Filme, und selbst bei denen fehlt mir ein wenig die Motivation. :blaugrins: Da ist einfach schon zu viel durcheinander geraten.

      Man kann über die einzelnen Filme denken, was man will, aber bei Marvel haben die es geschafft, ein interessantes Filmuniversum mit viel Potential zu schaffen. Und die haben sich bei der Entwicklung schön Zeit gelassen. DC hat einfach zu spät angefangen und wollte das dummerweise noch schnell aufholen und das ist insgesamt mächtig in die Hose gegangen. Dieses ganze Rumgeeier fing doch schon mit Green Lantern an: Dass die ausgerechnet mit GL anfangen, hat mich schon gewundert. Egal, als GL-Fan bin ich natürlich steil gegangen. Da ging es doch dann schon direkt mit den CGI-Kostümen los. Erinnert ihr euch noch an den ersten Trailer mit der schrecklichen Musik. :blaugrins: Und dann kommt der in die Kinos und es gibt ein paar fragwürdige Sachen und dann teasen die Pappnasen Sinestro Corps War an, eine der besten DC-Geschichten überhaupt, und trauen sich nicht mehr und ziehen den Stecker, diese Säcke. Da könnte ich mich heute noch drüber aufregen. Der erste X-Man war damals auch nicht die Erfüllung, dennoch sind die dran geblieben, haben es weiterentwickelt und dann mit X2 einen Superfilm gezaubert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bobby Sweetwater ()