JUSTICE LEAGUE Movie-Thread (facts & rumours)!!!

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    • Cap Ben Germany schrieb:

      Mein Problem: Habe alle Folgen Stargate Atlantis (und die anderen Stargate-Serien) ein Dutzend mal gesehen, wo er die Rolle von Ronon Dex verkörpert. Hat man einen Schauspieler Hunderte Male in einer bestimmten Rolle gesehen, wirkt es viel schwerer, in ihm mal NICHT in dieser, sondern in einer anderen Rolle zu sehen.
      Du kennst offenbar Gary Oldman nicht.
      ;)
    • Gibt es einen Snyder-Cut? Jay Oliva (JL Storyboard Artist) sagt:

      "...all of the scenes Zack envisioned was shot and exists in one form or another. Of course there are still vfx that is unfinished"
      "Zack’s vision was all shot except for a few reshoots planned "
      "It may not be 100% polished but all of the planned scenes were shot and edited into a full timeline."


      Quelle: heroichollywood.com/justice-league-zack-snyder-vision-shot/
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Da es auf Amazon gerade mal wieder den Deal gibt sich jede Menge Filme für 99cent zu leihen, habe ich mir jetzt auch mal JL gegeben.
      Und ich muss sagen, dass mich der Film positiv überrascht hat. Aquaman, Batman und Wonder Woman haben mir super gefallen. Affleck, Gadot und Momoa machen einen guten Job. Der eingestreute Humor gefiel mir auch und die (altbekannte) Story ist über weite Strecken gut umgesetzt. Mera bzw. Amber Heard :love: kam mir zu kurz. Aber da freue ich mich schon auf Aquaman. Generell sind die Nebenrollen gut gecastet.
      Im mittleren Teil meiner Bewertung würde ich dann Cyborg und Flash einordnen. Bei Cyborg gefällt mir die gesamte Animation nur semi und bei Flash ist es einfach so, dass für mich Grant Gustin das einfach besser macht als Ezra Miller. Aber ist halt eine Geschmackssache. Die Effekte sind halt auch mittelprächtig. Von "großartig" bis "echt jetzt?" ist alles dabei.
      Was mich dann zum absoluten Negativpunkt bringt: Steppenwolf
      Der funktioniert für mich leider nicht. Alleine schon die Animation. Wenn sich Leute über das Kinn von Thanos aufregen, was sagen sie dann zu der gesamten Darstellung von Steppenwolf. Irgendwie hat das den ganzen Film versaut. Ab hier wird gespoilert...
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      Auch, dass er erst übermächtig ist und keiner der JL mit ihm fertig wird (nichtmal zusammen) und dann kommt mein Supes um die Ecke und haut ihn locker zu Brei. Das war dann auch mir als Fan-Boy zu viel. Sind wir mal ehrlich, WW ist auf einem ähnlichen Power Level (Also Supes ist schon stärker, aber nicht in dem Maße wie hier angedeutet wird). Dann holt er auch noch Flash locker ein, obwohl der schon einige Zeit unterwegs ist. Wozu brauch es denn noch die JL? Nur um ihn wieder zurück zuholen? Gut. Cyborg hätte er benötigt für die Motherbox.
      Die ersten Minuten, also bis Steppenwolf kam, dachte ich "Was haben die Leute nur? Der Film wird gut." Und dann...

      Positives kann ich noch über die Musik berichten. Die passt immer und ist super ausgewählt. Bei Batman kommt sogar die alte Musik von Batman Animated und
      Spoiler anzeigen
      bei Supes die von Superman.
      :thumbup:

      Was mich echt seltsam stimmt, obwohl ich den Film im großen und ganzen relativ gut finde, habe ich nicht den Drang ihn mir noch mal anzuschauen. Das war bei Avenger 1&3 anders. Ich glaube die muss ich mir nochmal absehen, um zu ergründen woran das liegt.
      Hier erstmal wohlgesonnene 3,5 von 5 Shiny-Points :supers:
    • Shiny schrieb:

      Was mich echt seltsam stimmt, obwohl ich den Film im großen und ganzen relativ gut finde, habe ich nicht den Drang ihn mir noch mal anzuschauen. Das war bei Avenger 1&3 anders.
      Interessant. Ich kam bei JL aus dem Kino und hätte ihn mir direkt noch einmal ansehen können - was dann zwei Wochen später auch getan habe.

      Dieses Gefühl hatte ich seit Doctor Strange mit keinem MCU-Film mehr.

      Aber gut - Geschmäcker und so... :)
      :winkewinke: Mein Comicjahr 2018/2019 :winkewinke:
      Bin seit sechs Jahren im Forum -
      wie jedes Jahr gibt es auch diesmal wieder eine Resumee meines letzten Jahres.
    • Wie hat Deborah Snyder doch gesagt? "we're hoping that people don't think about how this movie was made when they go to see it, because these characters are bigger than any director "

      Die Hoffnung ist verständlich, aber eine solche Herangehensweise fällt mir weiterhin sehr schwer, denn das immer mehr auftauchende Material aus dem Snyder Cut straft den JL-Produzenten Charles Roven Lügen, der beschwichtigt hatte, dass nur 15-20% des Films von Joss Whedon wären. Ich frage mich wirklich, ob es in der Geschichte des Films jemals einen Film gab, der dermaßen verändert und abgeändert worden ist? Gab es jemals einen Film, der so massiv Szenen in Trailern zeigte, die später nicht im Film zu sehen waren?(Ist mehr eine rhetorische Frage - bestimmt gab’s das schon mal) (Da fällt mir gerade wieder dieser Fall mit dem Kinobesucher ein, der von Paramount sein Kinoticketgeld zurück bekommen hat, nachdem er sich beschwert hatte, dass im Kinofilm Jack Reacher eine einzige bestimmte Szene aus dem Trailer nicht vorkam, auf die er sich so sehr gefreut hatte)

      Wenn ich versuche alles auszublenden, was ich über die abenteuerliche Produktion soweit weiß und versuche das Wissen um den großen Umfang an fehlenden Szenen auszublenden und ich mal für zwei Stunden so tue, als ob mir nachgedrehte Szenen nicht sofort ins Auge springen würden, dann finde ich die Kinofassung gar nicht mehr so schlecht und JL, für sich alleine stehend, unterhaltsam. Selbst die Filmmusik ist für eine in größter Eile gemachte Arbeit doch eigentlich schon eine beachtliche Leistung. Nicht herausragend, wenig einprägsam, aber alles andere als schlecht.

      Allerdings hat der Film so offensichtliche handwerkliche Patzer, dass sie sehr schwer zu ignorieren sind. Und das darf bei einer dermaßen teuren Produktion (angeblich 300 Mio Dollar) schlicht nicht vorkommen. Und da ist eindeutig den Nachdrehs und Nachbearbeitungen verschuldet: Ob das der auffallend schlecht retuschierte Schnäuzer von Cavill im Film ist (praktisch alle seine Szenen wurden neu gedreht) , ob es das sich verändernde Brust-Tattoo von Arthur ist oder Bruce' Gesicht oder einfach nur die schlecht gecastete, äußerst hölzern spielende russische Familie ist oder das Nebeneinander von immens aufwendigen Szenen (Kampf gegen Steppenwolf in der Rückblende) versus uninspirierter Shots auf TV Niveau garniert mit Cavills auffallend schlechtem CGI-Mund (Superman-Interview). Es springt ins Auge und ich kann es mir nur schwerlich schön reden. Der Film wirkt auf mich nicht wie aus einem Guss, sondern ungeschickt zusammengeschustert und zudem inhaltlich sehr gehetzt. Aus Snyders nahezu fertigem Film wurde mit Whedons Nachdrehs und Warners Schnitten (maximal 2 Stunden Laufzeit!) ein Frankenstein Film gebastelt, der vermutlich in der Filmgeschichte seines gleichen sucht.

      Auch der Grundton ist ein ganz anderer als noch in BvS. JL wirkt merklich familienfreundlicher. Aus dem bösartig knurrenden Alien Steppenwolf aus BvS ist ein cartooniger, böser Onkel in Fantasy-Rüstung geworden, wie er in jeden Disneyfilm passen würde. Auch Cyborgs Entstehung z.B. wurde geändert: Aus den äußerst grausam verstümmelten Überresten Victors in BvS (nur noch ein oberer Torso mit einem rechten Oberarmrest und Verletzungen am Kopf/Gesicht) wurde nun, in einem neuen Rückblick, ein deutlich weniger verletzt wirkenden Körper, der zwar (jetzt) zwei Bein- und eine linke Arm-Prothese hat, aber ansonsten auffallend unverletzt wirkt. Diese nachträglich freundlichere Darstellung passt dann aber leider nicht zu Cyborgs Erscheinung im Film, denn die hat gar keinen gesunden rechten Arm und eben, als Folge der ursprünglich in BvS gezeigten Verletzungen, auch die bekannte, halbseitige Maske im Gesicht. Ach, da darf man gar nicht drüber nachdenken…
      Hinzu kommt noch, dass die Knightmare-Szene und Flashs Nachricht aus der Zukunft aus BvS (die ja JL mit vorbereitete) in Justice League praktisch keine Bedeutung mehr haben, was diese aufwendigen und sehr stimmungsvollen Szenen in BvS rückblickend regelrecht entwertet.

      Aber der Film hat für mich auch positive Seiten, die mir erst beim zweiten Mal schauen bewußt geworden sind.
      Vor allen Dingen Barry hat mir gut gefallen. Zwischen all den harten Kerlen und der toughen Wonder Woman wirkt er erfrischend unbefangen und spricht offen über seine Ängste vor dem Kampf. Gleichzeitig geht er dermaßen offenherzig auf seinen grimmigen JL-Kollegen Victor zu, dass man ihn dafür einfach mögen muss. Das Wettrennen mit Superman, praktisch ja schon angedeutet beim Wettretten der Einwohner, ist klasse gemacht und eine 1A-Comic Heft Szene.
      Die neue Leichtigkeit von Superman ist ein angenehmer Kontrast zum grüblerischen und sorgengeplagten Superman aus MoS und noch deutlicher in BvS. Zwar fand ich die Darstellung Clarks in den beiden Filmen völlig berechtigt, aber die Wiedergeburt hat ihm sichtlich gut getan.

      Auch Bruce wirkt deutlich weniger grimmig, was mir auch gut gefallen hat. Die Szenen in Gotham (Einfangen des Paradämonen und das Treffen mit Gordon) sind filmgewordener Batman-Comic. Davon würde ich gerne mehr sehen und hab fast schon ein wenig Angst, dass Reeves’ The Batman das so nicht zeigen wird.
      Die Chemie zwischen den Darstellern ist klasse und auch der Endkampf, so einfach und so vorhersehbar gehalten, wie es nur irgendwie geht, ist trotzdem unterhaltsam und mitreißend.

      Also, auf der einen Seite ist der Film für mich eine echte Katastrophe (#ReleaseTheSnyderCut).
      Auf der anderen Seite funktioniert der Film auf kurzweilige, spritzige Weise.

      Insgesamt ist er ein starker Kontrast zum Vorgänger BvS, der mit viel Liebe zum Detail gemacht, schwermütig und vollgestopft mit Anspielungen, Zitaten und Verweisen ist und der Aufmerksamkeit fordert. JL ist dagegen ein leichtfüßiger, oberflächlicher, kurzweiliger, handwerklich als Gesamtbild schlecht gemachter, aber auch auf lockere Weise unterhaltsamer Film.

      Ich gebe dem Film eine 6/10
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Forever DC schrieb:

      Auch Cyborgs Entstehung z.B. wurde geändert: Aus den äußerst grausam verstümmelten Überresten Victors in BvS (nur noch ein oberer Torso mit einem rechten Oberarmrest und Verletzungen am Kopf/Gesicht) wurde nun, in einem neuen Rückblick, ein deutlich weniger verletzt wirkenden Körper, der zwar (jetzt) zwei Bein- und eine linke Arm-Prothese hat, aber ansonsten auffallend unverletzt wirkt. Diese nachträglich freundlichere Darstellung passt dann aber leider nicht zu Cyborgs Erscheinung im Film, denn die hat gar keinen gesunden rechten Arm und eben, als Folge der ursprünglich in BvS gezeigten Verletzungen, auch die bekannte, halbseitige Maske im Gesicht. Ach, da darf man gar nicht drüber nachdenken…
      Dass einem CGI-Effekte von heute irgendwann die Tränen in die Augen treiben werden, damit sollte man seinen Frieden schließen. Cyborg sieht aber schon jetzt nicht sonderlich gut aus und auch die Szene in BvS wirkte wie die Sequenz aus einem Computerspiel (früher, wo man noch echte Schauspieler dafür vor die Kamera stellte). Ich bleibe dabei, dass es ein guter Kompromiss gewesen wäre, das Charakterdesign von Victor Stone/Cyborg an einer Vorlage zu orientieren, bei der sichtbar mehr "Fleisch" übrig geblieben ist.

      Forever DC schrieb:

      Vor allen Dingen Barry hat mir gut gefallen. Zwischen all den harten Kerlen und der toughen Wonder Woman wirkt er erfrischend unbefangen und spricht offen über seine Ängste vor dem Kampf. Gleichzeitig geht er dermaßen offenherzig auf seinen grimmigen JL-Kollegen Victor zu, dass man ihn dafür einfach mögen muss.
      Ich halte Ezra Miller für einen guten Schauspieler, aber der Flash in JL wirkte auf mich schon ...ich will fast overacting sagen. Es ist aber auch schwierig für eine Figur, in etwas hineinzupassen, das an sich ein Flickenteppich ist.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Roy Harper schrieb:

      Kann es sein das ich der einzige bin der Wonder Woman viel schlechter als BVS und Suicide Squad und MOS fand

      Also schlechter fand ich WW nicht, dafür fand ich ihn allerdings auch nicht viel besser als BvS, und den fand ich nicht sonderlich gut. :S :D Hatte mir von WW echt mehr versprochen nach dem ganzen Hype.
      SSQ und MoS nie gesehen.
      Garth Ennis: "[...] I think the fact that such a dumb genre [superheroes] dominates a great storytelling medium is lamentable [...]."