Hellblazer #4 "Lady Constantine"

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • RE: Hellblazer #4 "Lady Constantine"

      TheEastBoy schrieb:




      Hat den Band schon jemand gelesen?Fand ihn wirklich sehr gut.Habe leider nur mal wieder nicht begriffen,welchen Zusammenhang dies mit Contantine hat?;)
      Ansonsten super 9/10


      Ich muss mir das Comic erst kaufen, aber dann werde ich es mit Genuss lesen. Freue mich schon darauf und wenn du schon so gut benotest, dann wird es sicherlich ein Comicgenuss :thumbup: !
      [center][/center]

      Manche haben im Leben einen großen Traum und versäumen diesen Traum. Andere haben im Leben nicht einen Traum und versäumen auch ihn.
      Fernando Pessoa
    • Im Urlaub konnte ich jetzt diese kleine Mini-Serie über Johns Vorfahrin lesen. Eine spannende Geschichte, die mit sehr gefallen hat. Die Lady ist sympatisch und versucht sich durch eine dominante Männerwelt zu kämpfen. Ich kann das Comic nur weiter empfehlen :thumbup: !
      [center][/center]

      Manche haben im Leben einen großen Traum und versäumen diesen Traum. Andere haben im Leben nicht einen Traum und versäumen auch ihn.
      Fernando Pessoa
    • Mir hat der kurzweilige und für Vertigoverhältnisse nicht sehr anspruchvolle Band auch sehr gut gefallen. Lady Constantine ist tatsächlich eine Vorfahrin von John. Genial fand ich die Anspielung, dass sich der Teufel alle hundert Jahre mit dem ewigen Juden in einer Gaststätte trifft, denn dies ist der Inhalt einer vor 20 Jahre erschienenen Sandman-Story, die zu meinen alltime-Best-Stories zählt. Meines Wissens ist Lady Constantine 2 x bei Sandman aufgetaucht.
    • Als Einschub in die Handlung gibt es in diesem Band die Miniserie 'Lady Constantine' von 2003, erdacht von Andy Diggle (dem späteren Autor der Hellblazer-Hauptserie und The Losers) und Goran Sudzuka (hierzulande wohl vielen durch seine Arbeiten an Y - the last Man bekannt).
      Der Band ist separat lesbar.

      Es geht um Johanna Constantine, eine Vorfahrin von John Constantine. Ihrer Familie wurde der Adelstitel genommen, und sie und ihre Tochter sind nun mittellos. Trotzdem ist sie, ganz in der Familientradition, durchaus magiebegabt. Da wundert es nicht, daß sie beauftragt wird, eine rätselhafte Kiste aus dem Meer zu bergen, die großes Unheil enthalten soll. Als Gegenleistung soll sie ihren Adelstitel wieder bekommen, und auch anderer Wohlstand winkt ihr als Preis.
      Doch leider ist sie nicht die einzige, die Interesse an der Kiste hat...

      Das ganze entpuppt sich als Abenteuergeschichte mit Horrorelemente im Stil von Fluch der Karibik oder Helsing. Wirklichen Horror findet man selten, was mitunter auch an Sudzukas Zeichnungen liegen mag, die für meinen Geschmack nicht dreckig genug für die Serie sind. Hätte alles ein wenig düsterer und geheimnisvoller sein können.

      Fazit: Gut lesbar, aber nicht unbedingt Horror im eigentlichen Sinne.

      6/10
      [center]
      Comic-Podcast[/center]
    • John Constantine - Hellblazer 4: Lady Constantine


      "Spirituelle Sinnsuche in einer iranischen Abtei. John Constantine steht wieder einmal neben sich - soweit nichts Neues, doch nun bemächtigen sich die Geister einer dunklen Unterwelt Constantines armer Seele."
      enthält: US-Hellblazer Special: Lady Constantine 1-4

      der beschreibungstext paninis hat rein überhaupt gar nichts mit dem comic zu tun. :nnn:

      das war ein kurzes und spritziges special zu hellblazer. ohne wenn und aber oder große einführung erleben wir ein abenteuer (lady) johanna constantines. sie ist eine vorfahrin johns und erlebt ein piraten-grusel-magie abenteuer. das war unterhaltsam, hatte aber keinen großen bezug zur hauptserie. vllt sehen wir ihre tochter ja nochmal. ob der typ ihr vater war?

      auch ein alter avatar des grüns spielt hier eine wichtige rolle und es ist schön zu sehen, dass die beiden figuren bzw. welten schon immer eine verbindung gehabt zu haben scheinen.

      Claus Bürvenich schrieb:

      Genial fand ich die Anspielung, dass sich der Teufel alle hundert Jahre mit dem ewigen Juden in einer Gaststätte trifft, denn dies ist der Inhalt einer vor 20 Jahre erschienenen Sandman-Story, die zu meinen alltime-Best-Stories zählt. Meines Wissens ist Lady Constantine 2 x bei Sandman aufgetaucht.
      das ist ja geil. toll wie bei vertigo dann doch alles irgendwie zusammen hängt. freue mich schon auf sandman.

      breedstorm schrieb:

      Das ganze entpuppt sich als Abenteuergeschichte mit Horrorelemente im Stil von Fluch der Karibik oder Helsing. Wirklichen Horror findet man selten, was mitunter auch an Sudzukas Zeichnungen liegen mag, die für meinen Geschmack nicht dreckig genug für die Serie sind. Hätte alles ein wenig düsterer und geheimnisvoller sein können.
      joa mag sein aber wo fängt horror an und wo hört er auf? wirklich gruseln tue ich mich bei comics ja nie. aber tatsächlich ist das artwork relativ hell.

      gruß
      andi
    • Endlich mal wieder Hellblazer…



      Titel: John Constantine – Hellblazer 4: Lady Constantine

      Verlag: Panini (US: Vertigo)

      Format: 96 Seiten im Softcover/Paperback mit Faltcover

      Inhalt: Hellblazer Special: Lady Constantine #1-4

      Autoren: Andy Diggle

      Zeichner: Goran Sudžuka

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Aus der Kiste dringen Stimmen. Furchtbare Stimmen, die frei sein wollen… und gefürchtet.

      England, 1785. Johanna Constantine ist eine junge Frau mit Talent für das Unmögliche und Geschmack am Wohlleben ... und sie ist bewandert in den dunklen Künsten.
      Als ihr Reichtum und Macht angeboten werden, lässt sie sich auf eine gefährliche Sache ein. Für ihren König und ihr Land soll sie eine rätselhafte Kiste wiederbeschaffen, die im Meer verloren ging.
      Doch Johanna hat finstere Gegenspieler, die die Kiste aus eigenen, verhängnisvollen Motiven suchen.
      In der Ödnis des Nordmeers wird die Suche zu einem verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit, und Johanna muss Tod und Verdammnis ins Auge sehen, wenn sie verliert.
      Und einem noch schlimmeren Schicksal, wenn sie gewinnt…

      Autor Andy Diggle (The Losers, HELLBLAZER) und Zeichner Goran Sudžuka (Y: THE LAST MAN) haben sich zusammengetan, um diese spannende Geschichte über die berühmte Vorfahrin von Hellblazer John Constantine und ihre Suche nach einem mythischen und höchst gefährlichen Gegenstand zu erzählen.



      Just my 2 cents:
      Von den ersten sieben von Panini veröffentlichten Hellblazer-Bänden ist dieser hier der Einzige, der aktuell noch problemlos im Handel zu finden ist, also noch nicht verlagsvergriffen. Mit seinen 96 Seiten recht dünn geraten und mit Johanna Constantine in der Hauptrolle muss dieses Büchlein auch noch ohne den allseits beliebten Trickster auskommen. Hat diese Story also wirklich eine Daseinsberechtigung in der Welt des Hellblazers, oder handelt es sich nur um einen schnell heruntergeschriebenen und gezeichneten Lückenfüller für den Mike Carey Run? Wir werden sehen.

      Das Setting ist diesmal eine ganze Ecke anders als gewohnt, denn wir befinden uns im Jahr 1785, dazu auch noch auf einem Segelschiff, einem Walfänger mitten im Eismeer. Und Zack – Interesse geweckt! Ich mag die Epoche total gerne und liebe Seefahrergeschichten (siehe meine Moby-Dick Rezis). Die Crew des Walfängers sichtet gleich zu Beginn ein treibendes, sinkendes Schiff. Sie gehen an Bord und stellen fest, dass die Besatzung das Boot schon verlassen haben muss, doch unter Deck finden sie etwas Seltsames, etwas Ungewöhnliches, etwas Bedrohliches. Eine an Ketten fest verzurrte Kiste, eher ein Würfel, Mannsgroß und jeder der die Hellraiser-Filme gesehen hat kann sich eine Vorstellung von der Optik des Gebildes machen. Knietief im Wasser stehend versuchen sie den vermeintlichen Schatz zu bergen, als sich plötzlich eine Fontäne erhebt und ein dämonisches Grauen über die Männer hereinbricht.

      London, England. Die hübsche, aber sehr arme Johanna Constantine, eine Vorfahrin unseres Tricksters, trainiert ihre Fähigkeiten in den Künsten der (dunklen?) Magie und versucht mehr schlecht als recht sich selbst und ihre kleine Schwester, die sich aus Sicherheitsgründen als Junge ausgibt, durchzubringen. Für ein Dach über dem Kopf hat sie den Wirt hereingelegt (liegt wohl in der Familie sowas) und selbst dann hat es nur für ein unmöbliertes Zimmer gereicht. Als der Wirt ihren Trick durchschaut steht sie ganz kurz davor mächtig Ärger zu bekommen, als ihr einer der Obrigkeit zu Hilfe kommt, denn sie wird nach Westminster beordert und soll für seine Majestät höchstpersönlich einen heiklen Auftrag erledigen. Die Beschaffung einer ganz besonderen, gefährlichen Kiste, die in einem Wrack auf dem eisigen Grund des Eismeeres verschollen liegt…



      Als Johanna mit Familientypischer Arroganz als Belohnung eine ordentliche, lebenslange Rente und die Wiederherstellung des Adelsstandes, der ihrer Familie vor einiger Zeit aberkannt wurde, herausgehandelt hat beginnt das Abenteuer. Ein wundervolles, mystisch angehauchtes Seemannsgarn, das bestens zu unterhalten weiß. Viele Versatzstücke der Hellblazer-Reihe sind erkennbar und werden in schöner Variation einfließen lassen. Johannas Freunde haben genauso wenig zu lachen wie Johns Kumpels einige Jahrhunderte später, wer sich mit Dämonen einlässt muss meist einen hohen Preis zahlen, eine gewisse Brutalität ist vorhanden und selbst Swampy hat bekanntermaßen Vorfahren…

      Das Artwork von Goran Sudžuka wirkt zwar stellenweise etwas „einfach“ oder plump, ist aber gefällig und kleidet das Setting mit schöner Atmosphäre aus, vor allem bei den Schiffsszenen. Flüssig und spannend geschrieben liest sich die Geschichte in einem Rutsch weg, bietet am Schluss noch eine überraschende Wendung und die Möglichkeit einer Fortsetzung, zu der es (vermutlich mangels Erfolges) niemals gekommen ist. Ich persönlich finde das schade, da ich wirklich viel Freude beim lesen hatte. Das klassische Setting ist allerdings bestimmt nicht jedermanns Sache und Lady Constantine ist zwar eine taffe Draufgängerin, aber im Vergleich zu John einfach zu brav und sympathisch, das können Fans der Reihe dem Band ankreiden. Dennoch kann keineswegs von einem lieblosen Füllsel die Rede sein, Miss Constantine hat sicher ihre Daseinsberechtigung!

      Meine Wertung: 7/10

      Konnte noch jemand hier mit der mystischen Lady und dem Hellblazer-Ausflug ins 18. Jahrhundert was anfangen, oder wart Ihr eher enttäuscht?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette: