Hellblazer #5 "Das Tier ohne Namen"

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    • Die erste Story, die auf der Insel spielt, fing zwar gut an und wird dann zunehmend konfuser. Habe sie wahrscheinlich auch nicht wirklich kapiert, weil sie mich immer weniger interessiert hat und ich dann auch nicht mehr aufmerksam genug gelesen habe. Die 2. Story mit dem Tier ohne Namen fand ich hingegen schon viel besser und hatte auch einen gelungenen Spannungsaufbau. Liegt vielleicht auch daran, dass ich Marcello Frusin für den idealen HB-Zeichner halte. Bin mal gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht zumal das Ende ja einen veränderten John Constantine zurücklässt.
    • Aber gerade diesmal fand ich den Band eigentlich nicht so wirr. War für mich neben "Der Rote Tod" der beste Hellblazer Band, der bisher bei Panini erschienen ist. Und so ganz allmählich kann man auch sehen, wo Carey mit seinem Run hin will (da fehlte mir zuvor immer etwas der rote Faden). Frusin als Zeichner finde ich auch eine Idealbesetzung, allerdings hat er früher schon mal etwas sauberer gezeichnet.

      7,5/10
    • hab da mal ne frage zu Hellblazer und weiß nicht so ganz wo ich die sellen soll hoffe hier kann mir geholfen werden

      hab bis her erst einen band von Hellblazer erstanden und der heißt : London Streets
      und das comic war ganz anders als der film ( durch den ich erst auf die comics gestoßen bin)
      und da wollt ich fragen ob die anderen ausgaben auch so sind wie der band den ich besitze ( also mit weniger Action und Magie aber dafür mit mehr Kaltschnäuzigkeit und geistigem kräfte mäßen)
      hoffe jemand kennt antworten auf meine fragen
      danke im voraus
    • Ich habe den Band gestern gelesen und auch ich fand ich erste Geschichte um Gemma etwas verwirrend, aber so schlecht war sie auch nicht. Was mir gut gefallen hat, war das einfache Artwork, welches gut die Stimmung rüber brachte.
      Das Tier ohne Namen fand ich dafür eine sehr gelunge Fortsetzung der letzten Ereignisse und fand die Erzählung spannend. Es war sehr interessant, wie das Tier Constantine irre geführt hat und sogar ein Treffen der Magier dazu benutzte, sich zu befreien und auf die Menschen losgelassen zu werden. Sehr schönes Artwork das sehr gut zu der Geschichte passte. Grausig schön auch das Panel von Berlin. Spannend blieb dann auch Johns Versuch gegen das Monster zu kämpfen und holte sich dazu einige wichtige Freunde, besonders schön finde ich, dass seine Nichte jetzt öfters vorkommt. Ich habe mich wieder sehr gut mit John und seiner magischen Welt unterhalten und genieße bisher jeden Band.
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      Manche haben im Leben einen großen Traum und versäumen diesen Traum. Andere haben im Leben nicht einen Traum und versäumen auch ihn.
      Fernando Pessoa
    • Pater Alf schrieb:

      Aber gerade diesmal fand ich den Band eigentlich nicht so wirr. War für mich neben "Der Rote Tod" der beste Hellblazer Band, der bisher bei Panini erschienen ist. Und so ganz allmählich kann man auch sehen, wo Carey mit seinem Run hin will (da fehlte mir zuvor immer etwas der rote Faden). Frusin als Zeichner finde ich auch eine Idealbesetzung, allerdings hat er früher schon mal etwas sauberer gezeichnet.

      7,5/10


      Sehe ich ähnlich, endlich wurde mal was klar.

      Etwas Großes kündete sich an in Constatines Welt, doch ihm war in den vergangenen Bänden nicht klar, was es ist. Anzeichen gab es viele, z.B. das Aufbegehren der Toten in Schwarze Blumen. John konnte zumindest ermitteln, daß der 'Schattenhund' unterwegs ist; ein böses Vorzeichen.

      Und so scharrt er nun diverse Magiekundige um sich, die ihm bei einer Séance helfen sollen, dem Übel auf dem Grund zu gehen. Doch John ahnt noch nicht, daß er bislang nur die Spitze des Eisbergs kennt, und in der Vergangenheit ganz schön an der Nase herumgeführt wurde.
      Eben aus diesem Grund werden den Tag nicht alle überleben. Jemand will die gesamte Menschheit auslöschen...

      Endlich werden die angerissenen Handlungsstränge zusammengeführt, und es ergibt sich ein sehr klares Bild. Einen gut durchdachten Plot hat sich Mike Carey da ausgedacht, und er baut auch sinnvoll andere Figuren wie Tim Hunter (Books of Magic) und Swamp Thing ein.

      Lediglich mit der Geschichte um Gemma Constantine konnte ich wenig anfangen, war mir insgesamt zu verworren. Ansonsten ein feiner Band.


      comic-community.net/f38t379-hellblazer.html
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    • John Constantine - Hellblazer 5: Das Tier Ohne Namen


      "Guter Hund, sitz ...

      Constantine versammelt Magier in einem alten Hotel, um die Wiedergeburt des Schattenhundes zu verhindern was ziemlich schiefgeht. Und die Überlebenden müssen feststellen, dass der Hund nur der Vorbote einer weit größeren Bedrohung ist. Armageddon klopft an die Tür!"
      enthält: US-Hellblazer 187-193

      inzwischen habe ich careys idee vom hellblazer noch etwas mehr verstanden und bin zufrieden. wo mich garth ennis und delano noch mit guten inhaltlichen ideen überraschen konnten und sowie die figur john constantine als auch deren geschichten spannend und abwechselnd präsentierten, so ist carey für mich ein autor der eher durch seine art des erzählens der geschichten auffällt und weniger durch die ereignisse selbst. hier gehts also um das wie und nicht das was.

      der erste teil mit den vampir-/sukkusbuskindern war vom einstieg her für mich zunächst auch schwer, aber recht schnell verstand ich das konzept und konnte gemma und ihr abenteuer genießen. einzig der fehlende bezug zur großen haupthandlung schmälert die geschichte und machen aus ihr einen filler.

      die zweite titelgebende geschichte war dann wieder typisch hellblazer. nach einem längern und zunächst mystischen einstieg nimmt die geschichte spätestens mit dem ersten toten richtig fahrt auf und john muss sich mit tricks und kniffen sowie guter planung und alten freunden gegen den üblen dämonen aus der unterwelt behaupten. sein team, bestehend aus gemma, chas und angie, tut der serie überraschend gut. auch wenn ich die beiden ladys nicht immer auseinander halten kann, bietet johns größeres umfeld einfach viel mehr erzählerische freiheit. hoffentlich degradiert carey die nicht einfach zum zauberndem supportcast ohne belang. wer wie john viele alte freunde hat, der sollte auch mal "nette" zeiten mit ihnen erlebt haben.

      ja und swamp thing im finale und auch tim hunter sind ja immer gern gesehene gäste. auch wenn swampy nen größeren und interessanten auftritt hat, so wirkt er hier leider doch weniger wie ein "naturgott" als mehr wie eine grüne kampfmaschine. das sollte sich besser nicht zu oft wiederholen um nicht langweilig zu werden.

      zeichnerisch war der trade in ordnung. im vergleich zum echt häßlich kolorierten einstieg von delano ist die kolo hier ein gutes beispiel für schlichte aber schöne arbeit.

      auch wenn die apokalypse nicht annähernd so übel wirkte wie befürchtet, wars dann doch noch relativ episch. zb das crossover "rotworld" bei den new 52 war (trotz mangelnder umsetzung) dann doch noch dystopischer. im vergleich zb zu johns kampf mit den teufeln der hölle, ist das hier ein kindergartenausflug gewesen.

      weiter gehts!

      gruß
      andi
    • Nach dem Special mit der Lady wieder zurück am Carey-Run…



      Titel: John Constantine – Hellblazer 5: Das Tier ohne Namen

      Verlag: Panini (US: Vertigo)

      Format: 164 Seiten im Softcover/Paperback mit Faltcover

      Inhalt: US-Hefte #187-193

      Autoren: Mike Carey

      Zeichner: Doug Alexander Gregory, Marcelo Frusin

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Er dachte, es würde in den Träumen kommen. Doch er hatte sich geirrt.

      Die Anzeichen hatten sich oft genug wiederholt, und sie gingen mit so viel Brutalität einher, dass man sich nicht missverstehen konnte. Etwas ungeheuer Finsteres und Fürchterliches bohrt sich einen Weg durch die Trennschichten, die diese Welt vor dem heulenden Chaos ringsum schützen. John Constantine ist entschlossen, die Bedrohung mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln abzuwenden. Mit der widerstrebenden Hilfe etlicher „Kollegen“ aus der Magie-Branche und seiner Nichte Gemma, seiner neuen Freundin Angie und dem Wesen, das Swamp Thing heißt, stellt Constantine dem mutmaßlichen Zerstörer der Welt eine Falle. Doch wer soll der Köder sein für diesen Albtraum – und wer wird sich in der Falle wiederfinden, wenn sie einmal zugeschnappt ist?

      Der vierte Band von Mike Careys Hellblazer-Strecke enthält die Storys „In Fleisch und Blut“ (illustriert von Doug Alexander Gregory) und „Das Tier ohne Namen“ (illustriert von Marcelo Frusin) aus den Heften 187-193 der Serie John Constantine, Hellblazer.

      Just my 2 cents:
      Nach dem äußerst unterhaltsamen Ausflug ins 18. Jahrhundert zur hübschen Johanna Constantine sind wir jetzt zurück am Run von Mike Carey, der mich bislang noch nicht vollends überzeugen konnte. Vielleicht gelingt ihm das ja jetzt mit den zwei in diesem Band vereinten Geschichten. Mit 164 Seiten beschert uns Panini mit Band Nummer fünf den bislang umfangreichsten der Softcover-Reihe und diese Klappcover-Ausgaben machen immer gleich einen wertigen Eindruck und liegen gut in der Hand.



      In der kleinen Story In Fleisch und Blut, mit dem der Band Startet, tritt John Constantine nur als Randerscheinung auf, im Mittelpunkt steht seine Nichte Gemma, die sich in eine beinahe schon klassische Vampir-Geschichte hineinziehen lässt. Durch die häufigen Zeitsprünge, die sich nicht so richtig zusammenfügen wollen, wirkt die Erzählstruktur zwar etwas holprig, aber im Endeffekt ist die Story doch ganz stimmungsvoll und verbreitet einen wohligen Grusel mit einem Anklang von Traurigkeit. Erwähnenswert ist auf alle Fälle noch das Artwork von Doug Alexander Gregory, das vom reduzierten Grundstil her ein wenig an Mike Mignola erinnert. Die die mich kennen wissen, dass ich nicht der größte Fan von Mignolas Zeichnungen bin, mich aber mittlerweile doch sehr gut damit arrangiert habe. So auch hier, gerade weil ich die Colorierung von Lee Loughridge dazu sehr kreativ, innovativ, modern und passend finde.



      Das Tier ohne Namen ist die Hauptstory des Bandes und nimmt auch mehr als doppelt so viele Seiten ein wie die erste Geschichte. Wie im Klappentext beschrieben versammelt der Hellblazer einen ganzen Trupp Magie-Kollegen um das Eindringen des Schattenhundes in unsere Welt zu verhindern, der selbige daraufhin gänzlich zu vernichten gedenkt. Es geht also um nichts Geringeres als den Weltuntergang zu verhindern, oder sollte Trickster diesmal gar selbst einem Trick aufgesessen sein?
      Die Story hält wirklich einige überraschende Wendungen bereit, der Auftritt von Swamp Thing gehört zu den coolsten bislang und das Marcelo Frusin-Artwork kommt mit den gewohnten Stärken (und Schwächen) daher, setzt das ganze Treiben also stimmungsvoll in Szene. Einige Passagen erinnern entfernt an Lovecraft und es werden alptraumhafte Bilder geweckt. Trotzdem wirkt das ganze erzählerisch zu keinem Zeitpunkt rund, man kommt sich stellenweise sogar richtig verloren vor und der Erzählstrang weiß auf weiten Strecken weder zu fesseln, noch eine klare Richtung vorzugeben. Ich habe mich eher als externer Zuschauer gefühlt, statt in die Geschichte hineingezogen zu werden und durch diese gedankliche Distanz geht leider auch die Spannung gegen Null. Das Finale entschädigt zwar für Einiges, denn da geht es ordentlich zur Sache und es passieren auch unvorhergesehene Dinge, die hohe Erwartungen an die Folgebände wecken. Dennoch gehört Das Tier ohne Namen zweifellos zu den schwächsten Hellblazer-Stories, die ich bislang gelesen habe und lässt mich leider etwas enttäuscht zurück. Hoffentlich wird das bald wieder besser.

      Zusammengefasst bietet dieser fünfte Band eine kurze, knapp überdurchschnittliche Geschichte und einen größeren, eher enttäuschenden Part, die jedoch beide durch innovatives Artwork punkten können und dank des spannenden und überraschenden Finales und dem coolen Swampy-Auftritt wird der Gesamteindruck noch etwas angehoben.

      Meine Wertung: 5/10

      Mike Carey bleibt uns ja noch eine ganze Weile, also zumindest die nächsten vier Bände, erhalten. Ich bin gespannt, ob sich der Gute wieder steigern kann und es ihm gelingt diese kleine Talfahrt in Sachen Punktevergabe wieder herumzureißen.

      VG, God_W.