Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • UIHHHHHHHHHHHHH genau der Band auf den ich auch schon seit ein paar Wochen scharf bin !

      Wenn ich morgen mal hier in den "Fragen an die DC Redaktion" frage, ob wir den nicht auf deutsch bekommen könnten... frisst mich dann die Jack-Katze ???

      Edit : Sorry, jetzt hab ich mich vertan, das hier ist der Band auf den ich so scharf bin und den ich gerne auf deutsch hätte. Wenn schon, denn schon ;)


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tom ()

    • Kal-L schrieb:

      Angespornt durch den Post von God_W habe ich mir meinen Swamp Thing Band vorgenommen.



      Ja nicht von Carlsen, dafür mit einem runden Ende im Gegensatz zur deutschen Veröffentlichung.

      Mit US: House of Secrets #92 & Swamp Thing (1972) 1-13

      Und damit den kompletten Swamp Thing Run von Len Wein & Bernie Wrightson, sowie in den letzten 3 Ausgaben Nestor Redondo.

      Über den Inhalt wurde ja schon genug geschrieben deshalb spare ich es mir, das ganze hat mir in jedem Fall sehr gut gefallen mit jeder Ausgabe steigert sich das ganze die Zeichnungen von Bernie Wrightson ist dabei über jeden Zweifel erhaben, einfach genial nur in schwarz/weiß würde es noch besser aussehen.

      Die Geschichten sind besonders in der Charakter Zeichnungen, im besonderen bei Alec Holland, der in seinem neuen Körper gefangen ist und einen Schicksalsschlag nach dem anderen erleidet, klasse gemacht und das Artwork unterstützt das noch in dem man es an der Mimik auch erkennen kann.

      Kommen wir aber mal zu den Geschichten die nicht auf Deutsch veröffentlicht wurden.

      Swamp Thing #11: The Conquerer Worm

      Swamp Thing kehrt in seinen Sumpf zurück und auch Matt Cable zusammen mit Abigale gemeinsam wollen sie Licht ins dunkel um den Tod von Alec & Linda Holland bringen, doch dann werden sie von gigantischen Mutierten Würmern angegriffen die sie entführen. Swamp Thing der es noch mitbekommt wird betäubt und zurückgelassen. Als die beiden erwachen finden sie sich in einer Stadt wieder die unter einer Kuppel verborgen im Sumpf liegt. Regiert von Zachary Smith der dieses neue Eden zusammen mit den Würmern erhalten will bis sich die menschliche Bevölkerung , durch ihre Umweltverschmutzung selbst vernichtet hat um dann die Erde zu beherrschen.

      Skurrile Story kann man sagen die Zeichnungen können sich nicht messen mit dem von Wrightson, schlecht sind sie aber nicht. Die Würmer die ihren Meister eigentlich nur ausnutzen um an neues Futter zu kommen also Menschen ist nicht so meins.

      Swamp Thing #12: The Eternity Man

      Swamp Thing landet auf ungeklärte Weise in der Urzeit vor dem Maul eines T-Rex, schuld daran wahrscheinlich ein leuchtener Edelstein mit einem Stern drauf. In arger Bedrängnis wird er von einem Mann geretet der dabei stirbt und dann wieder zum Leben erwacht und dann kommt es zum Zeitsprung und er landet er im antiken Rom. Wo er wieder diesen Mann trifft, dass ganze wiederholt sich mehrfach.

      Meinung: Verwirrende und Sprunghafte Geschichte, die mir nicht sonderlich gefallen hat, aber das Artwork wird besser.

      Swamp Thing #13: The Leviathan Conspiracy

      Wieder zurück im Sumpf wird Swamp Thing von Matt Cable und einigen Männern gefangen genommen. Damit hat er seinen Auftrag erfüllt den er schon eine weile hatte, nun wird dieser in ein gläsernen Gefängnis gehalten doch Matt will antworten. Und so geht er in die Zelle und Swamp Thing schafft es sich verständlich zu machen und erklärt ihm das er Alec Holland ist und wie es dazu gekommen ist. Daraufhin beschließt er ihn zu befreien, was schwierig wird da er im einem Hochsicherheitstrakt ist...

      Meinung: Ein gut gemachter Abschluss, den man an dem Punkt auch so stehen lassen kann, alle offenen Enden werden zusammengeführt und spannend ist das ganze auch. Das Artwork von Redondo ist hier auch klasse, man kan kaum glauben das es der gleiche Zeichner ist wie zwei Ausgaben zuvor.
      Sehr cool! Freut mich, dass Du mal wieder Lust auf Swampie bekommen hast und mit Deiner Aussage, dass sich die Stories und Zeichnungen mit jeder Ausgabe bis zur 10 steigerten teilst Du ja sogar ein Stück weit meine Einschätzung, dass der zweite Carlsen-Band noch mal nen Tacken besser ist als der Erste.

      Deine Rezis zu den restlichen Stories beruhigt mich ein bissl, da hab ich wohl nicht ganz so viel verpasst. Zu Band #11, The Conquerer Worm: Das erinnert mich doch glatt an Mignolas Höllenjungen, ob das als eine kleine Verbeugung an die Meister Wein & Wrightson gedacht war? :kratz:

      Zum letzten Heft: Beginnt Swampie da zu sprechen oder wie macht er sich mit Cable verständlich? Ich hab nämlich mit dem Moore-Run angefangen und da ist Swamp Thing ja schon am Sprechen, was bei Wein & Wrightson noch nicht der Fall war.
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    • Schon ein paar Tage her, diese Re-Reads:



      Batman Sonderband 38: Pinguin - Schmerz und Vorurteil

      Hatte ich mir aufgrund der positiven Meinungen hier im Forum geholt und bereue den Kauf immer noch nicht. Der Fokus liegt hauptsächlich auf dem Pinguin und man bekommt einen ganz guten Einblick in seine Welt. Wer sich für den Charakter interessiert und sich noch nicht so gut auskennt, sollte sich das mal anschauen. ;)



      Batman: The Dark Knight Paperback 1-3

      Sicher nicht das Beste, was ich je vom Dunklen Ritter gelesen habe, gerade Band 1 mit White Rabbit ist ziemlich "Naja, wie auch immer :rolleyes: ". Danach, wenn Finch von Hurwitz abgelöst wird, geht es bergauf. Mir gefällt nach wie vor, dass der Fokus auf einzelnen Schurken liegt, deren Vergangenheit nach und nach im Verlauf der Story enthüllt wird, also für Band 2 Scarecrow bzw. Mad Hatter für Band 3. Es ist einfach eine seltsame Mischung, durch die Zeichnungen ist alles schön düster und fast schon gruselig, andererseits sind die Geschichte leicht übertrieben, wodurch sich beides gegenseitig aufhebt und so zu einem netten Zeitvertreib für Zwischendurch wird. :D Soll heißen, ich hatte meinen Spaß dran. ;)



      Batman Paperback 1: Der Rat der Eulen

      Snyder ist da schon ein ganz anderes Kaliber! Gefällt mir immer noch sehr, wie der Rat hier enthüllt und nach und nach aufgebaut wird. Wie Batman langsam begreift, dass der Rat wirklich existiert. Und der Horror-Trip im Labyrinth lässt mir auch heute noch einen Schauer über den Rücken laufen. :schocker: wirklich toll, wie man als Leser irgendwann beginnt, die Seiten zu drehen und schlussendlich das Heft/den Band (je nachdem) auf dem Kopf hält. Genau wie Batman weiß man gar nicht mehr, wo vorn und hinten, oben und unten ist. :wacko: Und dann dieser Cliffhanger. 8|



      Batman Paperback 2: Nacht der Eulen

      Band 2 fällt im Vergleich zum ersten leider etwas ab, was ganz einfach daran liegt, dass das Event "Nacht der Eulen" auf die ganze Bat-Family ausgeweitet wird. Liest man also nicht die Tie-Ins, hat man am Anfang noch diese stadtweite Bedrohung (und ein cooles Gefecht innerhalb der Bathöhle), danach scheint die Situation dann aber von einem Moment auf den anderen urplötzlich unter Kontrolle zu sein. Darauf folgt dann noch ein kurzes Intermezzo in Arkham mit Mr. Freeze, in der man mehr zu seiner Vergangenheit erfährt (der Twist am Ende hat mir dieses mal besser gefallen, aber dazu weiter unten mehr) sowie eine Konfrontation mit jemanden, der aus den Schatten heraus die Eulen-Angriffe für sich genutzt hat. Gut gefallen hat mir die folgende Rückblende um Alfreds Vater, das hat der ganzen Geschichte nochmal eine neue Seite verliehen. Die letzte Story im Band dreht sich um Harper Row und... naja. Mit ihr konnte ich bis jetzt nicht wirklich etwas anfang. Ich weiß, sie wird nach und nach gepushed und hat dann wohl in Eternal ihren großen Auftritt... aber das hab ich nie gelesen, von daher, was weiß ich. 8|


      So, wie gesagt hier nochmal was zu Mr. Freeze:

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      Ich finde es ja gut, wenn man was neues mit den Figuren anstellt, aber ich fand auch immer, dass Mr. Freeze´ Motivation mit seiner Frau Nora eigentlich perfekt ist. Wieso vergeigt man es dann nur immer so heftig? :omg: Die Zeichentrickserie war doch so eine gute Vorlage!

      - Freeze kommt (zu Dino-Zeiten) zurück ins Comic-Universum: Lasst uns seine Frau töten und ihm Batman die Schuld dafür geben, ja, das macht ihn richtig sympathisch!

      - Freeze kommt ins neue DC Universum: Nora ist gar nicht seine Frau, er ist nur ein Spinner, der sich das alles zusammenfantasiert hat! :omg: Aber wie ich schon weiter oben erwähnt habe, der Twist ist eigentlich ganz gut, zumindest mich hat er überrascht.
    • Heute echt nur ganz kurz, weil wir den ganzen Tag auf mittelalterlichem Weihnachtsmarkt unterwegs waren und ich ordentlich geschlaucht bin (ja, Met und Whisky haben auch dazu beigetragen).



      Titel: Moby Dick: Ein Pop-Up-Buch

      Verlag: Knesebeck (US: Sterling Publishing)

      Format: 12 Seiten im Fotoalbenformat

      Inhalt: Moby-Dick. A Pop-up Book

      Autoren: Sam Ita

      Zeichner: Sam Ita

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Setzt die Segel zu einer Abenteuerreise!

      Herman Melvilles weltberühmter Roman „Moby-Dick“ erwacht in dieser dreidimensionalen grafischen Neubearbeitung zu plastischem neuem Leben. Folgen wir Kapitän Ahab auf seiner ebenso leidenschaftlichen wie abenteuerlichen Jagd auf den weißen Wal. Der zeitgemäße Comicstil und die sensationellen Pop-ups sorgen für ein unvergessliches Lesevergnügen.

      „So hat man Moby-Dick noch nie gesehen. Die Idee zur grafischen Umsetzung dieses berühmten Stoffes ist einfach genial“ – Robert Sabuda



      Just my 2 cents:
      Zuallererst stellt sich bei der vorliegenden Adaption natürlich erstmal die Frage: Ist das überhaupt ein Comic? Ich von meiner Seite kann das bejahen, denn die Geschichte wird grafisch in Zeichnungen mit Sprech- und Gedankenblasen erzählt, was für mich den Kern eines Comics ausmacht. Natürlich liegt das Augenmerk bei diesem Buch vorrangig auf der dritten Dimension und die Ausarbeitung dieser ist schlicht eine Wucht. Auf jeder der 12 Seiten erwarten mich Überraschungen, die weder ich, noch meine Tochter so erwartet hätten. Klar, wenn doch wären es ja auch keine Überraschungen mehr gewesen. Aber Spaß beiseite, ich hätte nicht im Traum daran gedacht, was man in einem Pop-Up-Buch alles darstellen kann! Wieder und wieder habe ich beim Durchblättern neue, faszinierende Details entdeckt, die eine beinahe kindliche Freude bei mir auslösen, welche gleich nochmal gesteigert wird, wenn ich sehe, wie sehr sich meine kleine Maus darüber freut.

      Auf jeder Seite gibt es zusätzliche Felder zum Ausklappen, wo wirklich tolle Sachen passieren. Teilweise erschließen sich versteckte Kleinigkeiten nur, wenn man das Buch nur langsam öffnet und während dem Öffnen der Seite alle Vorgänge genau beobachtet. Ob die Schwanzflosse des großen Weißen gerade noch in der Gischt verschwindet, sich ein Matrose von einem Schiff mit einer Stange herunterbeugt um den im Meer treibenden Kameraden zu retten, oder wir selbst beim Blick durchs Fernrohr einen verzweifelten, auf Hilfe hoffenden Schiffbrüchigen entdecken.

      Der geradezu überbordende Einfallsreichtum bei der Kreation der einprägsamsten Schlüsselelemente des Romans sucht wirklich seines Gleichen. Allerdings führt dieser Fokus leider auch dazu, dass die Geschichte an sich ganz schön vernachlässigt wurde. Auf den 12 Seiten werden wirklich nur Brocken herausgepickt und deshalb auch nur einzelne Passagen der Story ohne wirklichen Zusammenhang erzählt. Da muss man die Geschichte schon etwas besser kennen, also zumindest einen Film gesehen haben, um einem mitlesenden Kind die Zusammenhänge erklären zu können. Die Zeichnungen der Charaktere und auch die Texte sind leider auch nicht sonderlich gelungen, was wirklich extrem schade ist, wenn man das alles mit den nahezu perfekten Effekten vergleicht.

      Zusammengefasst ziehe ich das Resümee, dass der Kern, auf den das Buch ausgelegt ist, also die Pop-Up-Effekte, nahezu perfekt herausgearbeitet wurden. Abzug in der B-Note gibt es für die hier nur als Beiwerk dienenden Aspekte der Texte und Zeichnungen. Eine Wertung abzugeben fällt mir deshalb sehr schwer und auch alle Aspekte getrennt zu bewerten und dann eine Quersumme zu Bilden würde dem Band nicht gerecht. Ich mache also mal wieder zwei Bewertungen.

      Meine Wertung: 10/10 (Als Pop-Up Buch zum Entdecken für Erwachsene und Kinder)

      Meine Wertung: 2/10 (Als Comic-Adaption von Moby-Dick)

      Kennt Ihr noch weitere Pop-Up-Bücher? Vielleicht sogar von Sam Ita, der ja wohl schon einige tolle Werke dieser Art entworfen hat?

      VG, God_W.
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    • Für mich ist eine der schönsten Geschichten mit Swamp Thing noch diese hier.


      Saga of the Swamp Thing #32: "Pog" (Alan Moore's Pastiche to Walt Kelly's "Pogo")

      Eine putzige Gruppe Auserirdischer landet mit ihrem Raumschiff, das einer großen Schildkröte sehr ähnlich sieht in den Sümpfen Floridas. Dort stolpern sie im wahrsten Sinne des Wortes über Swamp Thing. Die Außerirdischen fühlen sich bedroht und schissen Swampy nieder und fesseln es. Schnell merken sie jedoch, dass das Sumpfding nichts Böses im Sinn hat und kommunizieren mit ihm über Bilder, die sie in den Sand malen. Schon lange sind sie auf der Suche nach einem neuen Planeten, auf dem sie in Frieden leben können. Ihr eigener Planet war das Paradies. Alle lebten dort in Frieden zusammen, bis sich eine Spezies über alle anderen Arten stellte, sie beherrschte, sie quälten und sie aßen.
      Swamp Thing zeigt Pog Menschen am Rande des Sumpfes, die an einer Imbissbude stehen und Fleisch essen. Für Pog kommt es jetzt schon nicht mehr in Frage auf diesem Planeten zu bleiben. Da hören Sie einen Schrei von Bartel, einem krokodilähnlichen Wesen, das zu Pogs Besatzung gehört.
      Er schwamm arglos im Sumpf auf ein paar Krokodile zu und begrüßte sie freudig als Artverwandte. Die Krokodile stürzten sich jedoch auf Bartel und bissen ihn tot. Swamp Thing vertreibt die Krokodile,kann aber nur noch den Leichnahm von Bartel aus dem Sumpf holen. Die Wesen und Swamp Thing begraben Bartel. Dann steigen sie in ihr Raumschiff und verlassen die Erde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Crackajack Jackson ()

    • excelsior1166 schrieb:

      Ist da Neues drin?
      Oder gab's das bereits bei Carlsen oder Panini?
      Äh, nagel mich nicht drauf fest, aber ich glaub in den Panini Bänden 1+2 von Moore war das gleiche drin, nur waren die Eaglemoss Bände für mich gerade leichter zu bekommen. Teil 1 enthält Saga of the Swamp Thing #21-27 sowie den Erstling aus House of Secrets #92, der ja auch schon bei Carlsen dabei war. Allerdings sind Papier und Farben sehr schön bei den Eaglemoss Hardcovern. Band 2 enthält Swamp Thing #28-34, Swamp Thing Annual #2 und Swamp Thing #1, mit der Carlsen ja gestartet war.
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    • Crackajack Jackson schrieb:

      Für mich ist eine der schönsten Geschichten mit Swamp Thing noch diese hier.


      Saga of the Swamp Thing #32: "Pog" (Alan Moore's Pastiche to Walt Kelly's "Pogo")



      Eine putzige Gruppe Auserirdischer landet mit ihrem Raumschiff, das einer großen Schildkröte sehr ähnlich sieht in den Sümpfen Floridas. Dort stolpern sie im wahrsten Sinne des Wortes über Swamp Thing. Die Außerirdischen fühlen sich bedroht und schissen Swampy nieder und fesseln es. Schnell merken sie jedoch, dass das Sumpfding nichts Böses im Sinn hat und kommunizieren mit ihm über Bilder, die sie in den Sand malen. Schon lange sind sie auf der Suche nach einem neuen Planeten, auf dem sie in Frieden leben können. Ihr eigener Planet war das Paradies. Alle lebten dort in Frieden zusammen, bis sich eine Spezies über alle anderen Arten stellte, sie beherrschte, sie quälten und sie aßen.
      Swamp Thing zeigt Pog Menschen am Rande des Sumpfes, die an einer Imbissbude stehen und Fleisch essen. Für Pog kommt es jetzt schon nicht mehr in Frage auf diesem Planeten zu bleiben. Da hören Sie einen Schrei von Bartel, einem krokodilähnlichen Wesen, das zu Pogs Besatzung gehört.
      Er schwamm arglos im Sumpf auf ein paar Krokodile zu und begrüßte sie freudig als Artverwandte. Die Krokodile stürzten sich jedoch auf Bartel und Bissen ihn tot. Swamp Thing vertreibt die Krokodile,kann aber nur noch den Leichnahm von Bartel aus dem Sumpf holen. Die Wesen und Swamp Thing begraben Bartel. Dann steigen sie in ihr Raumschiff und verlassen die Erde.


      Die Story hab ich mir jetzt eben extra noch mal angesehen, weil ich mich nur noch vage dran erinnern konnte.

      Leider kenn ich diese Pogos überhaupt nicht und deshalb verstehe ich da so einiges auch nicht ganz.

      Wieso sprechen die denn so komisch (machen die das immer ? ) und was ist denn genau die "Dame" die immer wieder erwähnt wird ?

      Bewegend ist die Geschichte aber auf jeden Fall und ich finde den Kunstgriff unsere Welt aus der Sicht von Ausserirdischen zu zeigen wirklich clever gemacht. So kommt einiges an Brutalität, die für uns ganz selbstverständlich ist, erst so richtig raus.

      Der klassische Verfremdungseffekt, der durch die Toons, die da in einem weitgehend realistisch gezeichnetem Comic auftauchen, noch gesteigert wird.


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Tom schrieb:

      Gerade bei Carlsen hab ich da allgemein recht schlechte Erfahrungen gemacht.
      Dem stimme ich voll und ganz zu. Ich hatte da bei Star Wars einige tränenreichen Momente ;( ;( ;(

      Gestern gelesen
      Descender von Jeff Lemire und Dustin Nguyen

      Autor wie Zeichner legen hier eine sehr hochstehende und toll gemachte Arbeit ab. 9/10 Da bleibe ich sicher dran und werde mir sicher mal andere Sachen von Lemire ansehn! Ausserdem ist das Thema Künstliche Inteligenz ziemlich aktuell.

      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

    • Tom schrieb:



      Leider kenn ich diese Pogos überhaupt nicht und deshalb verstehe ich da so einiges auch nicht ganz.
      Ach ja, da steht ja noch eine Antwort aus.
      Moore bezieht sich mit „Pog“ auf die berühmte amerikanische Comicserien „Pogo“ von Walt Kelly.

      Erste Comicveröffentlichungen von Kelly erschienen bei DC Comics in der Mitte der 1930er Jahre.[2] Mit dem Strip rund um das Opossum Pogo begann er 1948 und führte ihn bis zu seinem Tode fort. Der Comic, nach Andreas C. Knigge einer der „genialsten Tierstrips der Comic-Historie“,[3] wurde nach seinem Tode unter anderem von seiner Witwe Selby und seiner Tochter Carolyn fortgesetzt.[2]

    • Zweiter Teil des Azzarello-Runs…



      Titel: John Constantine – Hellblazer: Gute Vorsätze (Band 9)

      Verlag: Schreiber & Leser (US: Vertigo)

      Format: 140 Seiten im Paperback

      Inhalt: US-Hefte # 151-156

      Autoren: Brian Azzarello

      Zeichner: Marcelo Frusin

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Willkommen in Doglick, West Virginia: ein elendes Kaff am Highway zur Hölle…

      John hat eine harte Zeit im Knast verbracht, um sein Gewissen zu entlasten. Bleibt noch die Entschuldigung bei Richard „Lucky” Fermins Familie, denn Lucky hat sich mit dem Revolver erschossen, den John ihm reichte.
      Doch die Angehörigen scheinen sich über den Besuch nicht so recht zu freuen. In Doglick hat man nämlich andere Sorgen - es herrschen Zustände, die sogar den hartgesottenen Briten schockieren.

      Texter Brian Azzarello und Zeichner Marcelo Frusin schlagen ein neues Kapitel auf in der Chronik des heftig trinkenden, Ketten rauchenden düsteren Magiers.



      Just my 2 cents:
      Raus aus dem Knast und rein ins amerikanische Hinterland zu den Rednecks. Ob John Constantine dort seine ganzen guten Vorsätze einhalten kann und, ob der zweite Band unter Autor Brian Azzarello genauso zu fesseln weiß wie der erste, erfahren wir auf den 140 Seiten im neunten Paperback über den Hellblazer vom Schreiber & Leser Verlag.

      Nachdem Constantine die Hochsicherheitsstrafanstalt hinter sich gelassen hat macht er sich per Anhalter auf den Weg in das Hinterwäldlernest Doglick. Er will die verwitwete Frau von Lucky aufsuchen um sie zu unterstützen und um sein Gewissen zu erleichtern, denn ganz unbeteiligt war John an dessen Selbstmord ja nicht. Das trotz dieser guten Vorsätze noch immer ein kleiner Sadist mit einem großen Teufelchen auf der Schulter in Constantine lauert, erleben wir gleich im ersten der sechs enthaltenen Hefte. Hier macht sich der Trickster einen höllischen Spaß daraus den jungen Kerl, der ihn aus lauter Gutmütigkeit als Anhalter mitgenommen hat, zu Tode zu ängstigen. Natürlich auf die ihm eigene, extrem schwarzhumorige Constantine-Art, die mir ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert.

      Der arme Junge ist zwar schweißgebadet, aber sichtlich erleichtert, als er Constantine endlich an einer Kreuzung absetzen kann. Es dauert allerdings nicht lange bis der die nächste Mitfahrgelegenheit findet. Diese stellt sich allerdings ganz anders dar als die erste, denn die zwei zwielichtigen Gestalten, bei denen er jetzt im Wagen landet, haben selbst so Einiges zu verbergen. Fragt sich nur, wer am Ende der skrupelloseste Bastard im Auto ist.

      Schließlich kommt John dann doch noch in Doglick, dem verschlafenen Nest in der Pampa an. So verschlafen ist das aber eigentlich gar nicht, eher düster und still. Fast schon beunruhigend. Und das liegt nicht nur an den vielen toten Tieren, die den Straßenrand auf dem Weg in das Städtchen säumen. Irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht, aber John kann sich auch keinen wirklichen Reim darauf machen was hier im Argen liegen könnte. Auch als er Luckys zwei Brüder und eine verflossene Geliebte, mit der einer der beiden jetzt verheiratet ist, trifft, wird die Situation um keinen Deut klarer. Als John dann auch noch unter einem Vorwand zu einem Treffen gelockt, und dort mit einem Drogencocktail schachmatt gesetzt wird, entgleitet ihm so langsam aber sicher die Kontrolle…

      Ja, auch der zweite Band aus der Feder von Brian Azzarello beginnt absolut grandios, zeigt die gewohnt abgründige Welt des Hellblazers in all ihren Facetten und mit ihrer finsteren Faszination. Leider bin ich von der Auflösung des Rätsels, das bis zum Ende von Heft 4 mit Bravour aufgebaut wird und gar böses erahnen lässt, etwas enttäuscht. Zu unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen wirkt die Geschichte, wie es das verarmte Kaff trotz aller Widrigkeiten schafft zu überleben, auf mich. Dazu werden einige wirklich spannende Ansätze mit coolen Ideen einfach fallen, oder im Sand verlaufen lassen. Vielleicht waren das auch geschickte Kniffe des Autors um mich auf die falsche Spur zu locken und so mit der Auflösung eine größere Überraschung zu erzeugen, der Schockmoment hat bei mir aber leider nicht vollends gezündet.

      Mit Marcelo Frusin ist auch diesmal wieder ein neuer Zeichner am Start, der seine Sache zwar nicht wirklich schlecht macht, mir persönlich aber für einen Hellblazer einfach zu glattgebügelt daherkommt. Constantine verträgt diese gewisse rohe „Dreckigkeit“ und einen Schuss Realismus, der hier einfach fehlt. Sehr stimmungsvoll und gut gelungen ist wiederum die düstere Atmosphäre, die Frusin durch den wundervollen Einsatz von Schatten und Silhouetten bei „Gegenlichtaufnahmen“ schafft.

      Bleibt ein wieder mal unglaublich unterhaltsamer Hellblazer-Band, der Bärenstark beginnt, im letzten Drittel aber leider nicht alle geschürten Erwartungen befriedigen kann.

      Meine Wertung: 7/10

      Wie hat Euch „Gute Vorsätze“ gefallen? Und wie findet Ihr das Artwork von Marcelo Frusin?

      VG, God_W.
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    • Crackajack Jackson schrieb:

      Tom schrieb:

      Leider kenn ich diese Pogos überhaupt nicht und deshalb verstehe ich da so einiges auch nicht ganz.
      Ach ja, da steht ja noch eine Antwort aus.Moore bezieht sich mit „Pog“ auf die berühmte amerikanische Comicserien „Pogo“ von Walt Kelly.

      Erste Comicveröffentlichungen von Kelly erschienen bei DC Comics in der Mitte der 1930er Jahre.[2] Mit dem Strip rund um das Opossum Pogo begann er 1948 und führte ihn bis zu seinem Tode fort. Der Comic, nach Andreas C. Knigge einer der „genialsten Tierstrips der Comic-Historie“,[3] wurde nach seinem Tode unter anderem von seiner Witwe Selby und seiner Tochter Carolyn fortgesetzt.[2]


      Es gibt auch einen feinen deutschen Band zu Pogo.
      Sehr empfehlenswert, HC im Kleinformat, m.W. bei Brumm Comix erschienen.
      Gehört in jede gute Comicbibliothek... ;)
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...