Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • Galaktische Sammelwut Nr.30: Der frühe Vogel... ("Star Trek: The Early Voyages, Teil 3")

      Die Abenteuer von Captain Kirk und der Crew der USS Enterprise sind zu recht Legende. Doch bereits vor jener Mannschaft wurde an Bord des Sternenflottenschiffes Dienst verrichtet, wovon wir uns im ersten Teil der "Frühen Reisen" eindrucksvoll überzeugen können. Unter Captain Christopher Pike steht das Schiff vor dem Aufbruch zu einer neuen Fünf-Jahres-Mission, nachdem der vorangehende Kommandant, Captain Robert April, an einen Schreibtisch befördert wurde. An Pikes Seite stehen zum Teil Figuren, die bereits im einstigen Pilotfilm zur Serie, "The Cage", ihre Premiere feierten: Die nur als "Nummer Eins" bezeichnete erste Offizierin, der junge Wissenschaftsoffizier Spock, Yeoman Colt und Dr. Boyce. Neu im Team sind der Kommunikationsspezialist Nano (sehr originell: er entstammt einem Volk, das sich kontrolliert fortpflanzt und nur tatsächlich benötigte Mitbewohner ins Leben holt, Nano wurde extra für die Abordnung zur Sternenflotte "in Auftrag gegeben" und sprengt damit die selbst festgelegte Anzahl von Spezieszugehörigen) und der Chefingenieur "Moves-With-Burning-Grace", der dem Stamm der afrikanischen Massai entspringt. Wir erleben vier Abenteuer, die sich stimmungstechnisch und die Erzählgeschwindigkeit betreffend spürbar an der "Classic"-Serie orientieren.

      In Band drei werden wir Zeuge, wie Bootsmann Colt eine mysteriöse Sphäre aus der Quelle der Morgen entnimmt und auf einmal von Bord der Enterprise verschwindet. Jahrzehnte später erscheint sie in einer alternativen Zukunft, in der immer noch Captain Pike die USS Enterprise kommandiert, während ein gewisser James T. Kirk es lediglich zum Frachterkapitän gebracht hat. Doch letzterer erkennt, wie wichtig es ist, Colt in ihre Zeit zurück zu bringen und geht das Risiko ein, nach Algol zu fliegen, der inzwischen ein Teil des mächtigen und mit der Föderation verfeindeten Klingonischen Imperiums ist. Auf der Reise stellt sich ihnen General Chang, ebenfalls ein alter Bekannter der üblichen Zeitlinie, in den Weg und hat noch ein Hühnchen mit der Sternenflotte zu rupfen. Nach Klärung der temporalen Störung begeben sich Pike und seine Crew auf die Heimatwelt der Tenazi, einer Spezies, die einst von einer außerirdischen Rasse besucht wurden, die ihrerseits Technologien, die über das Verständnis der Eingeborenen hinaus gingen, zurückließen. Irgendwann tauchten die Fremden jedoch nicht mehr auf und die Hinterlassenschaften wurden als Objekte der Götter verehrt und unter Tempeln versiegelt. Inzwischen haben aber die Klingonen von den potentiell mächtigen Waffen, die sich unter diesen Gerätschaften verbergen, Wind bekommen und streben eine Bergung dieser an. Natürlich wird ausgerechnet Pikes Erzfeind Kaaj auf die göttlichen Waffen aufmerksam und die Konkurrenz zwischen den beiden Captains erreicht ein neues Level.

      Im Klassiker aus den "Gold Key"-Archiven reisen wir mit Kirk &. Co. zu einem Planeten, dessen Bewohner auf Grund seltsamer Sonnenstrahlung jede Generation kleiner werden. Der "Planet der Zwerge" erweist sich jedoch den vermeintlichen Eindringlingen gegenüber als recht wehrhaft - "Gullivers Reisen" lässt grüßen!

      Der dritte Band der "Early Voyages" enthält die letzten sechs veröffentlichten Hefte der Reihe und endet leider mit einem Cliffhanger. Glücklicherweise ist die noch interessantere Zeitreise-Story aber abgeschlossen und liefert einen wunderbaren Einblick in ein weiteres "Was wäre wenn"-Szenario, das ein Stück vor dem legendären Kinofilm "Das unentdeckte Land" spielt, aber schon zahlreiche Elemente dieses Filmes verwendet. Für echte Fans ein "must read". Künstlerisch wird ein eher funktionaler Stil gefahren, der aber weder unattraktiv, noch der Serie gegenüber "unwürdig" ausfällt. Warum die Reihe, auf Grund der erzählerischen Qualität, leider recht früh beendet wurde, kann man sicher nur anhand der vorher laufenden Geschichten festmachen, die sich eventuell zu sehr an eingefahrenen Abläufen der klassischen TV-Serie orientierten. An den letzten Ausgaben liegt es, auf dieser Ebene, jedenfalls nicht.
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Galaktische Sammelwut: Licht aus, Spot an! ("Star Trek: Alien Spotlight, Part 1")

      Ab und zu erhalten Autoren und Zeichner die dankbare Aufgabe, sich bislang weniger beleuchteten Geschichten und Umständen eines Erzähluniversums zu widmen. Der erste Sammelband der "Alien Spotlight"-Reihe enthält sechs Kurzgeschichten, welche jeweils die außerirdischen Rassen der Gorn, Vulkanier, Andorianer, Orioner, Borg und Romulaner in den Mittelpunkt rücken. Den Anfang machen die echsenartigen Gorn, die Zeuge des Absturzes eines Föderationsshuttles, inklusive Captain Terrell (USS Reliant) und dessen 1.Offizier Pavel Chekov an Bord, auf einer ihrer Welten werden. Wie es ihre Kriegerehre verlangt, entsenden die Grünhäute einen Hilfstrupp, der aber von den Sternenflottenoffizieren für ein Angriffsteam gehalten wird. Danach erleben wir eine der ersten Außenmissionen des kühl denkenden Vulkaniers Spock unter Captain Pike. Auf einer Welt, die zwar den Warp-Antrieb entdeckte, ihn aber, da er nicht als Waffe verwendbar wäre, als unnütz eingestuft hat, versucht die Crew der USS Enterprise zwischen den verfeindeten Warlords zu vermitteln. Wie zu erwarten geht etwas schief und schneller als gedacht, droht dem Landungstrupp ein blutiges Ende. Im Anschluss geht es in die Zukunft, in eine Zeit kurz nach dem Ende der "Next Generation"-TV-Serie. Die Enterprise befindet sich im Orbit um Andoria, auf dem es seit geraumer Zeit föderationsfeindliche Tendenzen gibt und von dem man befürchtet, er könnte demnächst den Austritt aus dem Weltenbund suchen (quasi der intergalaktische Andorexit). Die nächste Story entführt uns auf den Diplomatenplaneten "Babel", der nach dessen Karriereende auf der Enterprise schließlich Wirkungsort von Captain Pike geworden ist. Als er jedoch nur knapp einen Anschlag einer Orionerin auf einen tellaritischen Botschafter abwenden kann, ist Pikes Ermittlerinstinkt geweckt. Nächster Auftritt: Die Borg! Anstatt mal wieder eine saloppe Invasion des Föderationsraumes zu versuchen, haben die Borg der Zukunft eine Art Temporalwelle entwickelt, die sich rückwärts in der Zeit bewegt und die DNA betroffener Lebewesen empfindlich umformt. Captain Picard entwickelt einen verzweifelten Plan, den finsteren Konsequenzen dieser Aktion entgegen zu treten. Den Abschluss markiert die Geschichte rund um die Indienststellung eines neuen romulanischen Kriegsschiffes, das in der Lage ist, sich zu tarnen und mit einem Schuss aus seiner Plasmawaffe so ziemlich jedes Ziel erfolgreich vernichten kann. Die Rede ist von keinem geringeren Schiff, als dem legendären Raubvogel aus der TOS-Episode "Spock unter Verdacht". Wir erfahren über die Hintergründe der Entwicklung, insbesondere die Kritik von Seiten des späteren Kommandanten (in der Serie von Mark Lenard dargestellt) an jener eindeutigen Offensivwaffe, den wahnwitzigen Plan des machtgierigen neuen romulanischen Prätors und über die Einbindung der Klingonen in diese brandgefährliche Situation.

      Jede der enthaltenen Kurzgeschichten präsentiert uns bislang unerahnte Facetten der jeweiligen Spezies oder erforscht diese zumindest aus einem neuen Blickwinkel. So erfahren wir unter anderem, dass die Gorn keine gewalttätigen Rohlinge sind, die Andorianer nie so recht ihre anfängliche Skepsis gegen die Föderation und inbesondere die Vulkanier überwunden haben und die Borg keineswegs ihre erklärtes Ziel der Perfektionierung ihrer selbst aufgegeben haben. Auch künstlerisch können sich die Geschichten sehen lassen, wenngleich wir es natürlich mit einem entsprechenden Stilmix zu tun bekommen. Als Boni gibt es eine Covergalerie der Einzelhefte nebst Variants.
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Tyler Cross, Band 1: Black Rock (Carlsen): Der erste Band der Reihe versetzt den Leser nach Black Rock, Texas, wo eine von einem Patriarchen geführte Familie eine Kleinstadt in Atem hält. Tyler Cross durchkreuzt mit seinen krummen Machenschaften Privates und Kriminelles, woraus sich eine blutige, kompromisslose Seifenoper entwickelt. Spannend zu lesen, und weil ich einen der Nachfolger bereits kenne, zeigt sich hier auch, wie schluddrig oft noch der Strich des Zeichners ist, während er später an Kontur gewinnt. Empfehlenswerter Thriller, der wohl irgendwann auf Netflix und Co. zu sehen sein wird. 8/10
    • Ab und zu erhalten Autoren und Zeichner die dankbare Aufgabe, sich bislang weniger beleuchteten Geschichten und Umständen eines Erzähluniversums zu widmen. Der zweite Sammelband der "Alien Spotlight"-Reihe enthält fünf weitere Kurzgeschichten, welche jeweils die außerirdischen Rassen der Tribbles, Klingonen, ein zweites Mal die Romulaner, Q und zuletzt die Cardassianer in den Mittelpunkt rücken. Zu Beginn verschlägt es uns auf den Planeten Serjilla IV, dessen Bevölkerung ihn vor einigen Jahrzehnten verließ. Als ein von Klingonen gekaperter Dilithiumfrachter auf der Oberfläche abstürzt und dessen menschlicher Besatzung die Flucht gelingt, stoßen beide Fraktionen auf die neuen Einwohner: Niedliche kleine Pelzknäuel! Diese scheinen eine gewisse Vorliebe für "Warmhände" zu haben, sind tatsächlich zu mehr oder weniger logischen Gedanken fähig und entwickeln zunehmend eine Abneigung gegen die Klingonen. Was könnte man sich für die Rückeroberung seines Schiffes also Besseres Wünschen, als fellige Puderquasten als Alliierte? Danach erleben wir an der Seite des prominenten klingonischen Commander Kang drei wundersame Geschichten aus der reichen Historie seines Volkes: Wie ein einziger klingonischer General in einer Nacht 4000 außerirdische Wachen eliminierte, die Einwohner einer klingonischen Kolonie ihre Ehre verloren und nur ein einziger in der Lage war, die Sache wieder ins Lot zu bringen (featuring Captain Harriman und seine "Nummer Eins" Demora Sulu von der Enterprise-B) und wie die uneinnehmbare Festung Goqlath von den Anhängern Kahless´ besiegt werden konnte. Im Anschluss begleiten wir den romulanischen Senator Acastus auf dem Jungfernflug des letzten in Dienst gestellten klassischen, romulanischen Schlachtkreuzers, bevor das Imperium auf die tarnfähigen Raubvögel setzte. Dummerweise sieht Romulus´ Prätor in Acastus aufkeimende Konkurrenz und nutzt die Gunst der Stunde für einen ausgiebigen Test seiner neuen Geheimwaffe. Als nächstes schlüpft Q in Captain Picards Körper, um endlich zu erleben was es heißt, wirklich ein Mensch zu sein. Dummerweise steht gerade eine knifflige diplomatische Vermittlung an und Q muss erleben, dass auch die Gottgleichen nicht unfehlbar sind. Die letzte Runde übernimmt ein romulanisches Kommando, das nach den finalen Ereignissen von "Deep Space Nine" auf Rache an den Kommandanten der Besatzung Cardassias durch das Dominion sinnt. Leider sitzen diese in einem von der Föderation gesicherten Gefängnis auf der cardassianischen Heimatwelt, aber das Team von Spezialisten kann nicht umsonst auf die gelernten Lektionen Colonel Kiras und eines dubiosen Schneiders namens Garak zurückgreifen.

      Jede der enthaltenen Kurzgeschichten präsentiert uns bislang unerahnte Facetten der jeweiligen Spezies oder erforscht diese zumindest aus einem neuen Blickwinkel. So erfahren wir unter anderem, dass die Tribbles keine komplett unintelligenten Fellwuschel sind, Q immer noch nicht das Wesen der Menschen begreifen kann und die Cardassianer nach der durchlebten Besatzung immer noch nach Rache am Dominion sinnen. Auch künstlerisch können sich die Geschichten sehen lassen, wenngleich wir es natürlich mit einem entsprechenden Stilmix zu tun bekommen.

      Fazit: Der zweite "Alien Spotlight"-Band ist inhaltlich zwar nicht mehr ganz so stark wie der Erstling, präsentiert aber wieder kurzweiligen Erzählstoff aus allen möglichen Ecken des "Star Trek"-Universums.
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Zack Magazin #237 (März 2019)





      Mit den Comic Fortsetzungsgeschichten:

      Millennium Saga - Versuchung - 1. Teil
      Sauvage - Die Jule - 3. Teil
      Mortensens Abenteuer - Das geheimnisvolle Buch - 2. Teil
      Empire USA - Staffel 2, Band 1 - 3. Teil
      Jack Cool - Acid sei mit euch! - 4. und letzter Teil

      Neu dabei ist die Serie Millemnium Saga, die in Stieg Larssons „Millemniumkosmos“ angesiedelt ist und neue Geschichten um das ungleiche Team aus der Computerhackerin Lisbeth Salander (siehe Covermotiv) und dem Journalist Mikael Blomkvist. Beide kümmern sich in dieser Geschichte um die Machenschaften eines rechtspopulistischen Politikers.

      und


      Kaputt Magazin 50





      Etwas Nonsens, ein paar Albernheiten und auch echter Humor sind auf -36- Seiten in KAPUTT zu finden, dass seinerzeit als Konkurrenzmagazin der Zeitschrift MAD konzipiert wurde. Das vorliegende Magazin aus dem Condor Verlag ist aus dem Jahr 1979 und wurde laut Impressum mit einer Auflage von sage und schreibe 150.000 Exemplaren (!) gedruckt. Damals war die Welt der gedruckten Bildergeschichten eben noch eine heile!
      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
    • Der Heckenritter Band 3 - Der geheimnisvolle Ritter
      (US-Marvel) Panini 2018, SC Paperback, 152 Seiten, 20€
      Klasse, endlich konnte ich den dritten Band um die Vorgeschichte von GoT (spielt etwa 100 Jahre vor der TV-Serie) lesen.
      Die Abenteuer von Ser Duncan und seinem Knappen "Ei" werden wieder etwas komplexer, auch die Lesedauer vergrößert sich (finde ich toll, ist aber nicht für jeden etwas).
      M.E. ein wunderbarer Band, sehr spannend und gehaltvoll.
      Die Zeichnungen von Mike S. Miller sind gut, wenn auch an manchen Stellen leicht "ungelenk" (und an einer fehlerhaft, wenn statt des abgeschlagenen rechten Arms plötzlich der linke am Boden liegt).
      Da aber die Adaption von Ben Avery die der beiden sehr guten Vorgängerbände noch übertrifft, gibt's von mir begeisterte 8/10 P.
      Klare Kauf- und Leseempfehlung!
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • excelsior1166 schrieb:

      Der Heckenritter Band 3
      Die Zeichnungen von Mike S. Miller sind gut, wenn auch an manchen Stellen leicht "ungelenk" (und an einer fehlerhaft, wenn statt des abgeschlagenen rechten Arms plötzlich der linke am Boden liegt).
      Erinnert mich an Fehler aus "Unwritten", wo in Indien ein Elefant mit großen Ohren seinen Auftritt hat, also die afrikanische Gattung des Elefanten.

      Das darf einfach nicht passieren, obwohl es sich immer wieder einschleicht.
      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
    • Crisis on Infinite Earths

      Huh, die Geschichte ist doch deutlich anders, als ich erwartet hatte. Das Ende war nicht das, was ich gedacht hätte. Wenn das damals das DC Universum vereinfachen sollte, bin ich nicht sicher, ob das echt funktioniert hat. Wirkt doch eher komplizierter. Verglichen mit heute fühlt sich das ganze auch eher wie 3 oder 4 Events an...
    • Most Excellent Superbat schrieb:

      Crisis on Infinite Earths

      Huh, die Geschichte ist doch deutlich anders, als ich erwartet hatte. Das Ende war nicht das, was ich gedacht hätte. Wenn das damals das DC Universum vereinfachen sollte, bin ich nicht sicher, ob das echt funktioniert hat. Wirkt doch eher komplizierter. Verglichen mit heute fühlt sich das ganze auch eher wie 3 oder 4 Events an...
      Es "sollte" das DC Universum vereinfachen. Aber es wurde ja immer wieder nachjustiert, Z.B. mit dem Zero Hour-Event
    • HIT-GIRL in Kolumbien
      (Hit Girl v2 # 01-04)



      Mark Millar & Ricardo Lopez Ortiz


      Mindy „Hit-Girl“ ist zurück und begibt sich gleich auf eine Welttournee.
      Erste Etappe ist Kolumbien (es folgen noch Kanada und Rom von anderen Kreativteams),
      wobei Mindy ein Problem hat. Ihr Partner Kick-Ass hat sein Kostüm an den Nagel gehängt, einen Nachfolger gibt es zwar, aber der scheint eine noch größere Pfeife als Dave zu sein.

      Alleine macht das Gangster metzeln nicht so richtig Spaß. Also rekrutiert sie kurzerhand einen Hitman einer Gang der gerade in ein Gefängnis verlegt werden soll. Er wird mittels einer implantierten Bombe gefügig gemacht uns soll nun Kumpels wie auch rivalisierende Banden des örtlichen Drogenkartells umbringen.

      Der Auftrag kommt dabei von einer Mutter die bei den brutalen Kämpfen ihren kleinen Jungen verloren hat und nun auf Rache sinnt…

      Tja. Mehr Handlung gibt es in den gesammelten 4 Heften nicht. Mindy schlachtet sich nun mit Hilfe von dem Gangster durch die noch böseren Jungs.
      Die Action ist dabei gewohnt übertrieben und kurzweilig.



      Die Optik von Ortiz richtet sich dabei stark nach Mangas. Die Übersicht geht da schon mal flöten, ist letzten Endes aber auch egal.
      Es fehlt auch eine Verbindung zu alten oder neuen Kick-Ass Serie was ich Schade finde.

      Millar rotzt hier auf die Schnelle was hin und wird dafür bestimmt einen Film- oder Serienvertrag bekommen.
      Hoffe Lemire & Risso machen aus dem nächsten Band aber mehr aus der Vorlage… X/

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von churchi ()

    • Der "Star Trek"-Stapel ist erst einmal abgearbeitet, der letzte Kandidat für diese Ferien war: "The Next Generation: Perchance to Dream"


      Enthalten sind zwei unterhaltsame TNG-Geschichten, die gut und gerne exzellente Episoden hätten abgeben können. Den Anfang macht "Embrace the Wulf", in dem die eigentlich friedliebende Welt Enoch-7 in einer Welle der Gewalt an den Rand des Untergangs gebracht wird. Als die Enterprise eintrifft wird jedoch schnell deutlich, dass ein Wesen, das sich von der Furcht seiner Opfer ernährt, für den Vorfall verantwortlich war und inzwischen auch seinen Weg auf das Schiff gefunden hat. Dort verbreitet es im Computersystem Angst und Schrecken, droht mit der Abschaltung der Lebenserhaltung und frisst einen Narren an Lieutenant Commander Data, der als Android nicht in der Lage ist, die von "Redjac", wie sich das Wesen nennt, erwünschte Emotion zu geben. Um Data doch noch zu lehren, was "Furcht" ist, verwandelt es das Holodeck in das victorianische London, entführt einige Crewmitglieder, droht mit deren Tod und lässt Data in seiner geliebten Rolle als Sherlock Holmes ermitteln.

      "Embrace the Wulf" ist quasi eine Fortsetzung der TOS-Episode "Der Wolf im Schafspelz", in der Redjac die Kontrolle über Scottys Körper an sich reißt und in dessen Haut einen Mord begeht. Der anschließende Versuch von Kirk&Co., das Wesen zu eliminieren, scheint also wenig erfolgreich verlaufen zu sein. Künstlerisch kaum zu beanstanden und erzählerisch ein kurzweiliges Vergnügen.





      Die zweite Story, das titelgebende "Perchance to Dream", bringt uns zum Planeten Damiano, dessen Spezies nicht nur zwei, sondern drei Geschlechter aufweist. Traditionell besteht eine damioanische Beziehung demnach aus drei Individuen. Doch die designierte neue Gouverneurin des Planeten bricht mit dem Althergebrachten und hat nur einen Partner, was bei den gesellschaftlichen Hardlinern auf wenig Gegenliebe stößt. Man befürchtet einen Anschlag im Rahmen der Ernennungszeremonie, weshalb unter anderem Mr. Worf und andere Mitglieder des Sicherheitsdienstes die damioanischen Polizeikräfte bei ihrer Schutzaufgabe unterstützen. Um die Enterprise-Crew loszuwerden, reaktivieren die extremen Traditionalisten eine historische Waffe, die den Zielen Träume ihres eigenen Versagens aufzwingt, die sich irgendwann in Tagträume und Halluzinationen verwandeln. EinGegenmittel ist
      nicht bekannt, aber es zeigte sich, dass Lebewesen mit mehreren Persönlichkeiten in sich, jener Waffe widerstehen können. Doch die einzig "griffbereite" Person, auf welche dies ansatzweise zutrifft, ist Captain Picard, unter dessen Oberfläche zum einen die Weisheit Sareks (Spocks Vater, der in der TNG-Episode "Sarek" eine Gedankenverschmelzung mit Picard durchführte) und die Lebenserfahrung Kamins (in dessen Körper er in der Episode "Das zweite Leben" den schleichenden Untergang des Planeten Kataan über Jahrzehnte erlebt), aber zum anderen eben auch der ständige Übernahmedruck von Locutus (Picards Borg-Identität) lauern. Und letzterer scheint die Situation am besten für sich nutzen zu können...

      Genderproblematik, Traumanalyse, Terroristen und ein Wiedersehen mit Locutus - mehr "Trek" kann man eigentlich kaum in eine Geschichte packen. Um so verwunderlicher ist es fast, das alles durchaus miteinander harmoniert und nicht einmal überfrachtet wirkt. Das hätte ebenfalls eine brauchbare Doppelepisode der Serie abgegeben.
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • MacLeod schrieb:

      Most Excellent Superbat schrieb:

      Crisis on Infinite Earths

      Huh, die Geschichte ist doch deutlich anders, als ich erwartet hatte. Das Ende war nicht das, was ich gedacht hätte. Wenn das damals das DC Universum vereinfachen sollte, bin ich nicht sicher, ob das echt funktioniert hat. Wirkt doch eher komplizierter. Verglichen mit heute fühlt sich das ganze auch eher wie 3 oder 4 Events an...
      Es "sollte" das DC Universum vereinfachen. Aber es wurde ja immer wieder nachjustiert, Z.B. mit dem Zero Hour-Event
      Ich hätte erwartet, dass es damals einen festen Schnitt gab. Antimonitor besiegt, plopp, neues Universum, niemand weiß davon. Also so wie bei Flashpoint.
      Stattdessen entsteht ein neues Universum beim zweiten von drei Kämpfen mit den Antimonitor, und fast alle Helden erinnern sich an alles zuvor. Dann kommt es zum letzten Kampf mit dem Antimonitor, bei dem die meisten Doppelgänger drauf gehen, aber es bleiben immer noch sehr viele Helden aus verschiedenen Universen übrig, die sich immer noch an das alte Multiversum zu erinnern scheinen. Ich habe keine Ahnung, was damit in den folgenden Serien gemacht wurde, aber da alle jetzt eine immer noch komplizierte Vorgeschichte haben könnten, wäre das nicht unbedingt einfacher...

      Irgendwie hat mir die Crisis auch eher Lust gemacht, mehr Pre-Crisis als Post-Crisis-Geschichten zu lesen.
    • churchi schrieb:

      HIT-GIRL in Kolumbien
      Die Inhaltsangabe hört sich so grausam an wie das Beispielbild aussieht.

      HouseOfMystery schrieb:

      Lese gerade Agent 321 - Da Vinci Code.

      Schöne Aufmachung und die Zeichnung sind sehr gut gelungen. Auch die nötige Portion Witz ist vorhanden. Wobei ich mich da ein wenig schwer tue, ich kann da selten wirklich drüber lachen.

      Mal abgesehen von Gaston finde ich das es auch wenige wirklich lustige Comics gibt !? Oder ?
      Ach, da haben die Franzosen und Belgier doch noch einiges mehr zu bieten.
      Zu Gaston fällt mir die Frage ein, hast du die Schwarzen Gedanken gelesen?