Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • Joe Kerr schrieb:

      ... und ist, meiner bescheidenen Meinung nach, eins seiner schlechtesten Werke.

      churchi schrieb:

      Joe Kerr schrieb:

      Faschion Beast ist gut..[...]
      :D


      Seh da ehrlich gesagt keinen wirklichen Widerspruch, im Gegenteil sogar, eine recht „realistische“ Einschätzung – gerade retrospektiv. Für Moores Verhältnisse eben mehr schlecht als recht – kein Wunder iss ja auch schließlich nicht von ihm :D – dennoch ein spaßig bis guter Genrecomic und unvoreingenommen betrachtet, immer noch besser als so viel anderes sonst...




      Daredevil 333 schrieb:

      ...und wieder mal rockt Moore die Comicwelt


      YJOA! „Fashion Beast“ hat mit Alan Moore halt in etwa so viel gemein, wie ein „offizieller“ Comic zum aktuellsten Marvel-Blockbuster mit dem eigentlichen Film – genau NICHTS.



      PS: hätt ja hier noch das, von dir gesuchte, Neonomicon HC im neuwertigen Zustand abzugeben – sofern der Preis stimmt. Sagen wir mal glatte 60,- (solltest du allerdings irgendwo ein günstigeres Angebot auftreiben - einfach kurz melden, gehe dann selbstverständlich darunter ;-) - bezweifele aber jedoch, überhaupt eines finden zu können. :D
    • Daredevil 333 schrieb:

      Gestern gelesen




      Was wäre die Comicwelt ohne die bereichernden Comics von Alan Moore. Da es der erste Band ist, ist eine Bewertung schwierig. Bis Ende dieses Bandes würde ich eine 9-9,5/10 geben, aber da noch etwas Luft nach oben ist, denke ich, dass vielleicht am Ende sogar ne 10/10 drin liegen könnte. Genial wie Moore Tabuthemen aufgreift und sie in eine tolle Geschichte verstrickt. Bin begeistert! Weit entfernt von vielen 0-8-15 Comics

      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :love:

      :coolred: :coolgreen: :coolred: :coolgreen: :coolred: :coolgreen: :coolred: :coolgreen:

      :guitar: und wieder mal rockt Moore die Comicwelt

      :bampf: :bampf: :bampf:

      Hab den Comic vor einiger Zeit mal geholt, weil Moore draufsteht, konnte aber nicht wirklich was damit anfangen und hab den 2. Band erst gar nicht mehr geholt. Bin trotzdem oder gerade deswegen, dann auf deine Rezension zu Band 2 gespannt.

      Falls jemand Interesse an Band 1 hat, dann kann er ihn für 5€ inkl. Versand gerne haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von PacoPavlov ()

    • Heute gelesen:

      Asterix & Obelix feiern Geburtstag.

      Der Geburtstagsband zum 50. jährigen Bestehen von Asterix. Irgendwie hätte mir eine richtige/ normale Geschichte besser gefallen als dieser spezielle Geburtstagsband. Die ganzen teilw. mehrseitigen Ausführungen zu Obelix's Outfit, dem gallischen Reiseführer (8 Seiten!), der Theateraufführung, etc. fand ich nicht so prickelnd. Genial und witzig war aber direkt der Anfang mit den 50 Jahre älteren Galliern - schade, dass es wohl dazu keine Idee für einen ganzen Band gab.

      PS: Mein Ziel bis Ende 2019 ist es alle Asterix Bände nochmal zu lesen. Es fehlen noch 18. Mal schauen welche ich heute in unserer Dorfbibliothek noch auffinden kann.
    • Karate Lothar schrieb:

      YJOA! „Fashion Beast“ hat mit Alan Moore halt in etwa so viel gemein, wie ein „offizieller“ Comic zum aktuellsten Marvel-Blockbuster mit dem eigentlichen Film – genau NICHTS.
      Das stimmt für mich so nicht. Der Einfluss Moores ist klar und deutlich herausspürbar. Damit stimmt für mich die Aussage, dass dieser Band mit Moore NICHTS zu tun hat, nicht.

      PacoPavlov schrieb:

      Hab den Comic vor einiger Zeit mal geholt, weil Moore draufsteht, konnte aber nicht wirklich was damit anfangen und hab den 2. Band erst gar nicht mehr geholt. Bin trotzdem oder gerade deswegen, dann auf deine Rezension zu Band 2 gespannt.
      Hatte da lange auch nur den ersten Band.

      Nun habe ich auch den zweiten Band gelesen.


      Wäre ich ein ironischer Mensch (was ich natürlich nicht bin;-) würde ich nach dem Lesen des zweiten Bandes folgendes schreiben...

      Faschion Beast ist gut. Leicht zu lesen (für einen Moore Comic), graphisch hervorragend und soweit fesselnd das man weiterlesen möchte. Nicht zu lang und dadurch auch mMn ohne große Langweilpassagen, ein runder Schluß und hi und da Sozialkritik. Passt und macht Spaß, kann man mal wieder lesen, bleibt in der Sammlung. ;)

      Aber im Ernst, mir gefällt der Comic sehr gut und er vermag sich im zweiten Band sogar noch zu steigern. Moore oder auch nicht Moore (egal) arbeitet im zweiten Band auf drei Spitzen hin, die ich doch sehr interessant gestaltet finde und die einem einen Schauer über den Rücken jagen. Die düstere Atmosphäre während dem gesamten Comic überzeugt (vielleicht nicht so sehr wie beispielsweise in WATCHMEN, was den Comic am Schluss dann halt eben doch nicht zu einem Meisterwerk emporhebt). Interessante Gestalten, ein aussergewöhnliches Thema und die immer wieder sehr spitze Feder runden das Ganze ab. Es bleibt bei 9-9,5 /10 Punkten (verstehe aber durchaus, dass es sicherlich Leute geben wird und gibt, denen dieser Comic nicht so sehr zusagt (gerade auch wegen des Themas!!!). Übrigens, das nur am Rande, mir gefallen auch beide Cover, besonders das Zweite.

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

    • Galaktische Sammelwut Nr.26: Lieber in der Hölle regieren, als im Himmel dienen ("Star Trek: Khan: Ruling in Hell" + "Star Trek: Der Zorn des Khan")

      Für einige ist "Star Trek 2 - Der Zorn des Khan" nach wie vor der beste aller Streifen rund um die galaktischen Abenteuer des Raumschiffs Enterprise und seiner Crew. Faszinierender Gegenspieler Captain Kirks ist hier der genetisch hochgezüchtete, ehemalige Herrscher weiter Teile unseres Erdballes, Khan Noonien Singh, der im fiktionalen 1996 in einem Hyperschlaf-Raumschiff die Erde gemeinsam mit seinen Getreuen verließ und schließlich im Jahr 2267 von Kirk und Co. aufgefunden wird. Als die angestrebte Übernahme der Enterprise jedoch misslingt, werden Khan und seine Spießgesellen auf einem lebensreichen Planeten ausgesetzt, wo sie den Rest ihrer Zeit im Exil verbringen sollen. Doch knapp 6 Monate nach der Ankunft auf Ceti Alpha V explodiert dessen Nachbarplanet, was auch die natürlichen Gegebenheiten der bislang fast schon paradiesischen Welt Khans nachhaltig verändert. Flüsse trocknen aus, zahlreiche Wildtiere verenden, Meteoriteneinschläge sorgen für Gefahr von oben, die Temperatur nimmt in Folge dieser Einschläge und der daraus resultierenden Staubwolken in der Atmosphäre empfindlich ab und die Verschiebung der Planetenachse sorgt für zunehmende Windgeschwindigkeiten auf der Oberfläche. Dazu gesellt sich eine unbekannte Bedrohung, die bislang in den Tiefen von Ceti Alpha 5 lauerte: Eine aalähnliche Kreatur, die ihren Nachwuchs offenbar bevorzugt in den Gehirnen anderer Organismen ablegt und diese damit zu fast vollkommener Befehlshörigkeit zwingt. Natürlich entwickeln sich auch in Khans bunter Ansammlung von Supermenschen zunehmend aggressive Tendenzen gegen den Anführer, der nach wie vor auf eine Rückkehr Kirks setzt - denn der ehrenvolle Sternenflottenkapitän könnte wohl schwerlich das Wissen ertragen, Khans Leute auf einer so lebensfeindlich gewordenen Welt ausgesetzt zu haben...oder etwa doch?

      Einige Jahre später sucht die USS Reliant nach einem für ein Experiment geeigneten Ort und begibt sich dazu zum vermeintlichen Planeten Ceti Alpha VI (der aber bekanntlich explodierte...). Stattdessen entdeckt man auf Ceti Alpha V jedoch die Überreste von Khans Schiff und ermöglicht ihm die Übernahme der Reliant. Wie nicht anders zu erwarten, setzt Khan natürlich alles daran, Kirk die erlittene Schande mit Zinsen zurückzuzahlen und so trifft es sich gut, dass er an Bord einiges über das "Genesis"-Experiment erfährt, das leblose Welten binnen von Stunden in lebensreiche Habitate verwandeln kann. Am anderen Ende der Galaxis besichtigt der inzwischen zum Admiral ernannte Kirk die USS Enterprise, die mittlerweile unter dem Kommando von Spock steht und aktuell im Raumdock eine Überholung erfährt. Nach einer Information der Forschungsstation Regula I, das es Probleme rund um "Genesis" gäbe, übernimmt Kirk erneut das Kommando über das Schiff und trifft auf der Reise auf die seltsam schweigsame USS Reliant, die natürlich von Khan befehligt wird. Ein erbitterter Kampf entbrennt, der nicht nur die beiden Kontrahenten einiges kosten wird.

      In der Bonusgeschichte aus den "Gold Key"-Archiven bekommt es die TOS-Crew, nach einem Rutsch durch ein schwarzes Loch, mit einer Massenvernichtungswaffe zu tun, die eine einst friedliebende Welt mit aggressiven Pflanzenkriegern (!) verseucht und die überlebenden Bewohner terrorisiert. Seltsamer Tobak, aber wohl das erste "Star Trek"-Comic-Crossover (mit einer eher unbekannten DC-Serie namens "Star-Spangled War Stories" aus den 70ern).

      "Ruling in Hell" füllt recht solide die Lücke zwischen der klassischen TV-Episode "Der schlafende Tiger" (OV "Space Seed") und dem Kinofilm aus dem Jahre 1982. Man erfährt einiges über die charakterliche Entwicklung Khans in der Zwischenzeit und vor allem, welche Umstände ihn mit Hass und Rachegelüsten anfüllten...allen voran das enttäuschte Vertrauen in Kirks Sorgfalt, die Ausgesetzten ein wenig im Auge zu behalten. Die Umsetzung des Kinofilmes hält sich erwartungsgemäß sehr eng an den vorgegebenen Plot und gönnt sich leider keine zusätzlichen Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten oder andersweitige Perspektivwechsel. Betrachtet man vergleichend z.B. die Comic-Adaption von "Star Wars Episode I: The Phantom Menace" wird aber deutlich, wie gut sich dezente und nicht in die Geschichte eingreifende Ergänzungen machen können. Künstlerisch wird ebenfalls ein unauffälliges, aber nicht unattraktives Niveau geboten.

      Wer sich für die Figur des Khan begeistern kann und zudem noch eine solide Umsetzung von "Der Zorn des Khan" in seiner Sammlung benötigt, darf also zugreifen.
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Daredevil 333 schrieb:


      Wäre ich ein ironischer Mensch (was ich natürlich nicht bin;-) würde ich nach dem Lesen des zweiten Bandes folgendes schreiben...

      Faschion Beast ist gut. Leicht zu lesen (für einen Moore Comic), graphisch hervorragend und soweit fesselnd das man weiterlesen möchte. Nicht zu lang und dadurch auch mMn ohne große Langweilpassagen, ein runder Schluß und hi und da Sozialkritik. Passt und macht Spaß, kann man mal wieder lesen, bleibt in der Sammlung. ;)
      Nochmal zur Erklärung:
      Bei einem Comic von Alan Moore erwarte ich aussergewöhnliches oder es sollte zumindest ein wenig grenzensprengend sein. Beides bietet Fashion Beast nicht! Es ist ein guter Comic, wie eben tausend andere auch. Was mir fehlt ist dieser, ich nenns mal, Moore-Touch, den die meisten seiner anderen Werke ausmacht. Selbst sein Crossed +100 ist mehr Moore als Fashion Beast.

      Und für das Zitat oben, bitte 5€ ins Copyright-Schwein. Jetzt! :P

      Und zum dröflten mal: im Fashion Beast Thread würde deine Rezi das Forum mehr beleben, als immer alles hier rein zu posten. So sschwer kann der nicht zu finden sein, Churchi hats auch geschafft ;)

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Read moore comics!
    • 3 Wege - Julia Zeijn

      In diesem Comic werden die Geschichten von 3 Frauen gezeigt, die jeweils im Abstand von 50 Jahren gelebt haben,
      also 1918, 1968 und 2018.

      1918 die Geschichte eines Hausmädchens in Berlin.
      1968 ein Mädchen, dass statt zu heiraten, Buchhändlerin werden will
      2018 eine Abiturientin, die noch nicht genau weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll.

      Die drei Geschichten sind miteinander verwoben. Immer mal ein paar Seiten aus der einen Zeit und dann einen 50 Jahres Sprung in die nächste Geschichte. Manchmal sind es auch nur einzelne Bilder aus einer Zeit. Das stört den Lesefluss jedoch keineswegs, sondern hilft dabei, die Situationen der drei zu vergleichen.
      Der rote Faden ist wahrscheinlich die Emanzipation der Frau. Das Leben 1918 war für eine junge Frau ziemlich bedrückend und eingezwängt. Auch die Religion/Kirche war damals noch viel mehr in das Leben der Menschen integriert.
      68 ist dann der Geist des Aufbruchs und der Befreiung zu spüren. Die Menschen suchen sich neue Lebenswege. Die Beatles sind überall präsent.
      2018 sind so viele Möglichkeiten da (wahrscheinlich nur begrenzt durch die Herkunft bzw. das Geld), das die jungen Leute schon fast überfordert sind.

      Dies Graphic Novel beschreibt die verschiedenen Zeiten sehr schön.
    • Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 21
      Spider-Man
      Heimkehr


      MJ hat Peter vor kurzem verlassen und so streift er um her um den Kopf frei zu bekommen. Da taucht auf einmal Ezekiel auf ,der ähnliche Kräfte wie Peter hat.
      Ein neuer Feind, Morlun, bereitet sich ,mit seinem Sklaven Dex währenddessen auf etwas vor.
      Peter beschließt in seiner alten Schule als Lehrer anzufangen und dort taucht auch wieder Ezekiel auf. Er bittet Peter sich vor Morlun in einem Bunker zu verstecken. Er lehnt ab.
      Es kommt zu einem erbitterten kampft zwischen Morlun und Peter. Peter kann gerade so fliehen. Er ist schon so weit und verabschiedet sich von May. Ezekiel kann ihm gerade noch helfen,aber er wird von Morlun ausgesaugt. Dies verschafft Peter etwas Zeit er untersucht das Blut seines Feindes und kommt auf die Idee sich durch Radioaktivität zu verunreinigen. Dies gelingt und er kann Morlun besiegen,aber er zögert bei dem letzten Schritt. Der Sklave Dex erschießt Morlun daraufhin.
      Man könnte diesen Band als Vorgeschmack auf das Event Spider - Verse sehen. Und genau wie das Event hat mir auch dieser Band äußert gut gefallen. Die Dramatik, dass Peter sein Schicksal akzeptiert, aber nie aufgibt ist überwältigend gut dargestellt.
      Morlun als Feind finde ich super,er hat einen gewissen Stil und tut dies eigentlich nur um zu überleben . Die Zeichnungen sind wieder super und die Kämpfe sehr spannend dargestellt und die letzte Seite als May die Wohnung von Peter betritt war nochmal richtig genial.
      Fazit:Mega
    • @churchi
      Hast, wenn ich das richtig sehe, auch nur maximal 8 Minuten gebraucht (und in dieser Zeit auch noch zitiert, Thread gewechselt und nen Post abgesetzt).
      Das ist ja schon postiv gemeint und zeigt das die Suchfunktion nicht ganz so übel ist wie viele glauben ;)

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Read moore comics!
    • Joe Kerr schrieb:

      Und für das Zitat oben, bitte 5€ ins Copyright-Schwein. Jetzt!
      Kein Problem! Einfach unten deine Adresse einfügen... :P


      Joe Kerr schrieb:

      Und zum dröflten mal: im Fashion Beast Thread würde deine Rezi das Forum mehr beleben, als immer alles hier rein zu posten. So sschwer kann der nicht zu finden sein, Churchi hats auch geschafft
      Noch einfacher:
      Einfach Post kopieren und dort einfügen wo du ihn haben möchtest! Und das sogar ohne Copyright-Gebühr :thumbsup:


      Joe Kerr schrieb:

      aussergewöhnliches oder es sollte zumindest ein wenig grenzensprengend
      Für mich ist er das (aussergewöhnlich und grenzensprengend!!!) und er hat auch den typischen Moore Touch!

      Daredevil 333 schrieb:

      (verstehe aber durchaus, dass es sicherlich Leute geben wird und gibt, denen dieser Comic nicht so sehr zusagt (gerade auch wegen des Themas!!!).

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

    • Ich bin erst an den Januar-Marvels und präsentiere gleich mal ein paar Negativbeispiele:

      Age of X-Man - Alpha
      Thompson & Nadler, Ramon Rosanas

      Rosanas Zeichnungen sind nicht zum Aushalten. Wenn er dann auch noch versuchen muss ohne Worte etwas zu erzählen, gelingt es ihm nur mit sehr viel Mühe. Ich kann nicht sagen, er zeichnet schlecht, aber in seinem Stil wirkt auf mich alles wie ohne Spaß (Dynamik fehlt auch oft).
      -> geskipped
      :thumbdown:

      Amazing Spider-Man 14
      Spencer, Bachalo

      Ignorieren wir mal, dass mich Spencers Geschichte bisher null komma nichts interessiert; dass man Bachalo seit 1-2 Jahren selbst kolorieren lässt, ist einfach ein Verbrechen. Ich habe den oft verteidigt, aber wenn er selbst an die Farben darf, hat alles immer einen Stich in Richtung einer Farbe, die er gerade wählt, und das finde dann auch ich hässlich.
      -> geskipped
      :thumbdown:

      Conan 1+2 (2019)

      Conan ist bei Marvel, wie nicht anders zu erwarten, schön auf kinderfreundlich getrimmt. Da lese ich lieber ältere Conans.
      :thumbdown:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Unbreakable Cosmo ()

    • Seriennostalgie in Reinkultur ("Space 2063")

      "Pilotfilm"

      Im Jahr 2063 geht die Menschheit, die inzwischen begonnen hat, Kolonien auf anderen Planeten zu gründen, immer noch davon aus, alleine in den Weiten des Weltraums zu sein. Als die menschlichen Ansiedlungen Tellus und Vesta jedoch Opfer des Angriffes einer fremden Spezies werden, setzt akutes Umdenken ein. Rasch beginnt man, die Erdstreitkräfte gegen den noch unbekannten Feind, der oft schlangenartig aus der Deckung zuschlägt, zu formieren. Dazu ist die Ausbildung neuer Rekruten unumgänglich, zu denen auch Nathan West, Shane Vansen, Cooper Hawkes, Paul Wang und Vanessa Damphousse zählen. Jeder der fünf hat eigene Motive, seinen Weg im Marinecorps zu versuchen: West trauert seiner Freundin hinterher, die im Gegensatz zu ihm auf dem "Vesta"-Kolonieschiff war und die nach dem Angriff der Außerirdischen als vermisst gilt. Hawkes hingegen ist ein so genannter "In Vitro", eine Art von Retortenmensch, dessengleichen ihre Rechte gegenüber den Menschen stets recht deutlich einfordern müssen. Vansen verlor ihre Eltern an Replikanten, künstliche Lebensformen, gegen welche die Menschheit vor einigen Jahren einen erbitterten Krieg führte und ist innerlich nach wie vor dermaßen wuterfüllt, dass sie sich beim Militär redensartliche Abkühlung verspricht. Der erste Einsatz lässt nicht lange auf sich warten und die fünf Kameraden finden sich auf dem Mars wieder, auf dem eine alte Sonde abgestürzt ist, die schnellstmöglich geborgen werden soll. Doch der Feind ist ebenfalls bereits vor Ort und es winkt eine unheilvolle Begegnung der dritten Art. Als der Konflikt sich zuspitzt und die Menschen ins Hintertreffen geraten, sinnt man auf eine List, um endlich einen dringend benötigten militärischen Erfolg vorweisen zu können. Inmitten eines Asteroidenfeldes spielen West und seine Kumpanen die Lockvögel für eine ganze Feindarmada.

      Der erste Band der Comic-Umsetzung zur TV-Serie "Space 2063" widmet sich fast nahtlos den Ereignissen des Pilotfilmes. Wir lernen die einzelnen Charaktere näher kennen, erleben das Aufkeimen des Konfliktes mit den "Chigs" und sehen, wie die Truppe Einsatz für Einsatz mehr zusammenwächst. Die Stärken der Serie wurden ordentlich auf den Comic übertragen und die Inhalte werden kurzweilig und unterhaltsam präsentiert. Leider kann die künstlerische Ausgestaltung nicht mit den erzählerischen Qualitäten mithalten, da erwartet uns eher recht strichlastige Zeichenkunst der mittleren Neunzigerjahre von der Stange. Fans der, leider bereits nach der ersten Staffel und 22 Folgen abgesetzten Sendung, fühlen sich an wunderbare Zeiten und Abenteuer erinnert, alle anderen Weltraum-Action-affinen Leser dürfen aber ebenfalls einen Blick riskieren. Wer "Kampfstern Galactica" oder die "Wing Commander"-Spiele liebte, wird sicher glücklich.

      "Die Herausforderung"

      Die Delta-Pavonis-Region ist ein Gebiet des Weltraums, in dem auf Grund eines recht dichten und unberechenbaren Asteroidenfeldes schwierige Bedingungen herrschen. Nur ein schmaler Korridor kann von Versorgungsschiffen, die bitter benötigte Helium-3-Metall-Vorräte zur Erde bringen sollen, mit eher geringen Risiken genutzt werden. Neuerdings hat es sich jedoch ein Kommando der außerirdischen "Chigs" irgendwo zwischen den Gesteinsbrocken eingenistet und fliegt hinterhältige Angriffe auf die terranischen Transporter. Das 58. Squadron wird auf eine Erkundungsmission geschickt, um die Basis des Feindes aufzuspüren und einem Doppelkonvoi den freien Weg zur Erde zu ermöglichen. Doch wie sollen West&Co. in dem kurzen Zeitfenster hunderte Asteroiden durchsuchen und auch noch den feindlichen Angriffen einen Riegel vorschieben? Als ob die Herausforderung nicht genug wäre, bittet Colonel McQueen das Team darum, einen vermissten Aufklärer, quasi ihren "Vorgänger", tot oder lebendig zu finden. Zwei Nadeln im Heuhaufen...

      Das zweite erschienene Heft zur TV-Serie "Space 2063" orientiert sich nicht an einer Fernsehepisode, sondern bringt uns tatsächlich ein neues Abenteuer mit dem 58. Geschwader. Die Suche nach dem feindlichen Stützpunkt verläuft in erwartbaren Bahnen, bleibt aber durchgehend kurzweilig. Künstlerisch bleibt die kurzlebige Comic-Reihe mit ihren recht strichlastigen und grob gezeichneten Bildern aber recht limitiert. Für Fans der Serie sicher immer noch eine gute Investition.
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von majorcrampas ()

    • Unbreakable Cosmo schrieb:

      Conan 1+2 (2019)


      Conan ist bei Marvel, wie nicht anders zu erwarten, schön auf Kinderfreundlich getrimmt. Da lese ich lieber ältere Conans.
      :thumbdown:
      Ein kinderfreundlicher Conan? Wie geht das denn?
      Auf der Suche nach Comics, die auf meinem Lesestapel landen können.

      "Was wollen die [Schurken] überhaupt mit der ganzen Welt? Ich versteh die Typen nicht - außer Galaktus, der will sie essen." Ben Grimm (FF 237 / Marvel Exklusiv 16)