Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Daredevil 333 schrieb:

      Ich bin von keinem Autor uneingeschränkt FAN! Ich finde Moore hat auch schon Mist "gebaut". Wobei, wenn ichs mir so recht überlege.... bei FROM HELL lags bei mir vor allem am Zeichner! Auf jeden Fall finde ich kritisches Hinterfragen immer wichtig. Mich würden deine Kritikpunkte sehr interessieren! Nicht etwa weil ich dich überzeugen möchte, sondern um mich noch mehr mit dem Band auseinanderzusetzen
      Mein Ersteindruck war hier ein sehr guter. Ich gab die volle Punktzahl. Lediglich die Zeichnungen fand ich schon von Anfang an Mittelmaß.
      Beim wiederholten Lesen spielt mein Gesamteindruck von Moore mit rein. Der ist in meinen Augen einfach ein extrem talentierter Perverser, der gerne Tittengeschichten erzählt und zeichnen lässt.

      Es hätten einfach auch andere Autoren so eine Geschichte zustande gebracht. Und genau das hätte ich früher nicht über Moore gesagt. Der Stand bei mir eine Stufe über extrem guten Autoren. Es spielt also meine anfängliche Heldenverehrung mit rein. Er ist auf die Stufe "sehr gut" gefallen. (zugegeben, die meisten können nicht auf diese Stufe fallen sondern nur aufsteigen.)

      edit, um es genauer zu erklären:
      Es kommt bei ihm eben noch hinzu, dass er trotz des "schnell mal Geld verdienen" und laut mir "Geschichte aus den Fingern saugen" sein Talent nicht einfach abschalten kann.
    • HACHETTE MARVEL COLLECTION 8: WOLVERINE

      Wolverine

      Hier geht es um Wolverine und seine große Liebe Mariko, welche plötzlich wieder nach Japan gereist ist und sich nicht mehr meldet. In Japan muss er feststellen, dass sie einen anderen Mann heiraten muss und ihre Vater zudem wieder aufgetaucht ist um die Unterwelt an sich reißen möchte. Wolverine ist laut den Traditionen nicht würdig und wird auch dementsprechend behandelt. Trotz den Ninjas der Hand und einer raffinierten Intrige schafft es Logan aber sich durchzukämpfen und für seine Liebe einzustehen. Wirklich klasse was in den 4 Heften alles erzählt wird.

      Ein wirklich toller Band mit super Story, es ist wieder ein Puzzleteil mehr was zur Charakterisierung und zum Schmerz von Logan beiträgt. Auch hier fühlt man sich wieder zum Teil an die Filme erinnert, auch wenn diese natürlich wieder nur einen kurze Sequenz wiedergeben und auch teilweise etwas anders. Miller seine Zeichnungen gefallen mir hier wieder gut, erinnern mich gleich wieder an seine Zeichnungen zu DD.

      8/10
    • Die tollsten Geschichten von Donald Duck Sonderheft Nr. 94,96,97,98,99

      Wenn ich mit einer Erkältung darniederliege gibt es nichts Besseres, als mit ein paar Geschichten von Donald und Dagobert, vorzugsweise von Carl Barks, und einem heißen Tee auf der Couch zu liegen. Muß wohl irgendwie mit Kindheitserinnerungen zu tun haben, das ich beim Auskurieren so gerne die Abenteuer der Familie Duck zur Hand nehme.
      Liest sich, ohne sich groß konzentrieren zu müßen, locker weg und zaubert immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Und Lachen ist bekanntlich die beste Medizin.
    • Parker's Paul schrieb:

      Providence, das ja einige Ereignisse bzw. Protagonisten aus dem Neonomicon aufgreift, wird das Ganze zu einer wunderbaren abgründigen und runden Nummer.
      Dann freu ICH mich schon mal mächtig auf PROVIDENCE :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      Aragones schrieb:

      Wenn ich mit einer Erkältung darniederliege gibt es nichts Besseres, als mit ein paar Geschichten von Donald und Dagobert, vorzugsweise von Carl Barks, und einem heißen Tee auf der Couch zu liegen
      gute Besserung!!!

      Heute gelesen



      Mein Name ist BOND, James BOND

      Dieses Mal sind es Kurzgeschichten und Mister Bond steht nicht in allen im Vordergrund. Herausragend ist die Geschichte rund um M, der mit seiner Vergangenheit abrechnen möchte, was nicht ganz so einfach wird....! Der Autor/Zeichner ist für diese Kurzgeschichte für den Eisner nominiert! Von mir gibt's für diesen Bond-Band eine 7/10 Für Fans der Doppelnull sicher eine Ergänzung, die sich lohnt, denn man erfährt doch so Einiges über Nebencharaktere wie M und Moneypenny <3 :love:

      Entdecke gerade GRETA VAN FLEET :guitar: WOW!!!!!!




      Wohl genau das richtige um sich an PROVIDENCE heranzuwagen (LOVECRAFT WÜRDE MICH DAFÜR WOHL DEM CTHULHU VORWERFEN;-)))

      :coolred: :coolgreen: :coolred: :coolgreen: :coolred: :coolgreen: :coolred: :coolgreen: :coolred: :coolgreen: :coolred: :coolgreen:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

    • excelsior1166 schrieb:

      Die Marvel Superhelden Sammlung
      Band 12: Fantastic Four

      Inhalt: FF No. 192-200 von den Altmeistern Len Wein, Marv Wolfman, Bill Mantlo sowie George Pérez, Keith Pollard mit Inks von Dave Hunt (gut), Pablo Marcos (nicht so toll) und Joe Sinnott (großartig, besser geht's nicht, reine Veredelungen).

      Da hätte mich beinahe der erste Eindruck (komplette Erstveröffentlichung, fabelhafte Zeichnungen) getäuscht...
      Die Zeichnungen entsprechen in nahezu jeder Hinsicht meinem Geschmack, sie sind klar, dennoch akzentuiert, dynamisch, voll schöner Details. Toll!
      Ich hatte mich auf diesen Band am meisten gefreut, ein langer, zusammenhängender Run meines Lieblingsteams, den es zudem erstmals auf deutsch gibt.
      Leider bleibt die Geschichte (zuerst erleben die FF jeweils eigene Abenteuer, da Reed zuvor seine Superkräfte verloren und sich das Team getrennt hatte, später fügt sich wieder alles dank und gegen Dr. Doom zusammen) hinter meinen Erwartungen zurück.
      V.a. die Sprache erscheint entweder viel zu steif (zudem recht fehlerhaft!) oder zu gewollt salopp.
      Ich kann nicht beurteilen, ob das trotz der ansonsten wirklich sehr guten Autoren an den Originalen oder an der Übersetzung (eigentlich kenne ich vorwiegend Gutes von Stefan) bzw. schlechtem Lektorat liegt.
      Obwohl ich den Band besonders mögen wollte und ich da nicht pingelig bin, hat mir das die Lektüre etwas vermiest.
      Zudem hätte die (früh vorhersagbare) Auflösung etwas knapper ausfallen dürfen.
      Aufmachung, Preis-Leistungs-Verhältnis (9 Hefte, eines mit doppeltem Umfang!) und Infoseiten sind wie stets fein, von mir gibt's mit zwei Extrapunkten für Dankbarkeit und Zeichnungen
      7,5/10 P.
      Inhaltlich wesentlich empfehlenswerter sind die Lee/Kirby/Sinnott-Klassiker sowie die Byrne-Geschichten (drei davon in Marvel Exklusiv). Aber diese Zeichnungen... :love:
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • Marvel Now 8
      Spider-man
      Angriff der Spinnen -Jäger



      Das Event Spider Verse beginnt nun fahrt aufzunehmen.
      Zu nächst aber bekommt es die neue Ms. Marvel mit Dr. Minerva zutun und erhält von Spider-man Unterstützung. Gemeinsam können sie sie besiegen bzw vertreiben. Währenddessen sucht Silk eine neue Wohnung, da die beiden nicht die Finger von ein anderer lassen können. Sie schafft es auch alleine einen Verbrecher zu stellen .
      Der Rest des Bandes konzentriert sich auf die Multiversen. In Band 4 dieser Reihe, als Dr.Ock noch spidey war, reiste er unabsichtlich in die Zukunft. Nun wird gezeigt was sich dort ereignete . Morlun tötet in den verschiedenen Dimensionen die verschiedenen Spinnen,da sie Totems sind ,deren Energie er und seine Familie zum Leben benötigen .
      Dr. Ock sammelt daraufhin eine kleine Gruppe von Spideys zusammen um gegen Karn,Morlun und den Rest zu bestehen. Dies gelingt immer nur bedingt und so muss die Gruppe auch mit Verlusten rechnen.
      Ich kannte den Inhalt bereits aus den Epilog Heften zum Event zu Spider Verse, aber habe mir den Band noch Mal gekauft um die Reihe komplett zu machen . Mit dem Event habe ich vor 2 Jahren mein Comic Dasein begonnen.
      Ich liebe ja Zeitreise, Sprünge in andere Dimensionen und Variationen von Charakteren und es freut mich auch Dr.Ock als spidey noch Mal zu sehen . Also für mich ist der Band und das Event wunderbar.
    • ACTIONKINO am Freitagabend (Nr. 11)



      Titel: Aliens: Nekropolis

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 104 Seiten im Softcover/Paperback

      Inhalt: Predator: Hunters #1-5

      Autoren: John Arcudi

      Zeichner: Zach Howard

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Zum 30jährigen Jubiläum des Film-Klassikers von Ridley Scott fügt NEKROPOLIS der wohl bekanntesten Science-Fiction-Horror-Saga ein neues, erschreckendes Kapitel hinzu.

      Eine Gruppe von interstellaren Glücksrittern landet auf einem abgelegenen Planeten, einer Welt reich an natürlichen Bodenschätzen und Rohstoffen, und macht eine sensationelle archäologische Entdeckung: Eine antike Ruinenstadt von beängstigend großen Ausmaßen. Als sich die Crew des Raumkreuzers tiefer ins Innere des Katakombensystems begibt, erwacht dort ein Jahrhunderte altes Grauen, das nur eine Bestimmung kennt ... zu töten.

      Die ALIENS sind zurück! Tödlicher als je zuvor!



      Just my 2 cents:
      Ja, im Gegensatz zu Predator ist das Alien wohl eher dem Horror zugehörig, aber spätestens seit James Cameron mit Aliens – Die Rückkehr den Krieg ins All trug sind die unheimlichen Xenomorphe auch dem Sci-Fi-Action-Genre zuzuordnen, vor allem, wenn es so actionreich zu geht wie in Aliens: Nekropolis.

      Gleich zu Beginn dürfen wir im Prolog während einer Rückblende miterleben, wie die Aliens die Erde überrannten. Persönlich finde ich es sehr schön, dass da als „leuchtendes“ (weil brennendes) Beispiel mal wieder San Francisco herangezogen wurde. Ich mag die Stadt wirklich sehr und freue mich immer, wenn ein Monster mal wieder die Gelegenheit bekommt diese platt zu machen und, wie hier auch, mein Lieblingsgebäude der Stadt, die Transamerica Pyramide, einen kleinen Auftritt hat. Aber so schön ich das auch finde, irgendwie passt das schonmal gar nicht zum Rest des Alien-Franchise, weil die Gebäude und technische Ausstattung in der Szene eher heutigen Standard entsprechen und es in den Filmen klar wird, dass bis Teil vier, der weit in der Zukunft spielt, noch eine Alien-Invasion auf der Erde stattgefunden hat. Also lösen wir uns direkt mal von den Filmen und hoffen dennoch auf eine spannende und actionreiche Geschichte.

      Die Menschen konnten sich auf der Erde gegen die Alien-Plage durchsetzen und jetzt befinden wir uns ein gutes Stück weiter in der Zukunft. Auf Chione, einem abgelegenen Planetensystem, wurden bei Grabungsarbeiten zur Rohstoffgewinnung Hinterlassenschaften einer Außerirdischen Kultur entdeckt. Das Forschungsschiff Vidar und seine Crew erhalten die außergewöhnliche Gelegenheit diese einzigartigen Funde zu untersuchen. Als die fünfköpfige Besatzung dort eintrifft werden sie auch erstmal recht freundlich vom Ausgrabungstrupp empfangen. Aber schnell wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt und so dauert es nicht lange, bis sich der Planet in eine blutige Hölle verwandelt. Wer jetzt glaubt, dass es sich dabei natürlich nur um einen Alien-Angriff handeln kann, hat nur teilweise recht, denn das Skript hält tatsächlich einige Überraschungen und Story-Twists für den geneigten Leser bereit, weshalb ich hier auch nicht mehr darüber erzählen will.

      Das liest sich erstmal alles ganz gut und ganz in der kurzen „Tradition“ meiner Freitag-Abend-Reviews (ja, heute ist es spät geworden, aber einen Sci-Fi-Horror-Actionstreifen sollte man am besten auch nachts genießen) trumpft Nekropolis mit jeder Menge, äußerst blutiger, Action auf. Das Artwork kann man insgesamt zwar ebenfalls als gelungen bezeichnen, allerdings sind mir persönlich die Aliens selbst zu „Cartoon-Artig“ geraten, also etwas zu plump, rund, plakativ und, vor allem um die Maulpartie, zu glattgebügelt und Schleimlos. Lässt sich schwer beschreiben, am besten mal die Bilder angucken. Ich war vom Gesamteindruck dann leider nicht so begeistert, weil gerade die Aliens in einem Alien-Comic halt das wichtigste sind.

      Leider muss ich sagen, dass ich von der Autorenarbeit John Arcudis ebenfalls nicht begeistert bin. Die Story beginnt vielversprechend und auch, dass sich der Band in keinster Weise in die Filmanthologie einbetten lässt hätte ich gerne ignoriert, wenn mich der Rest überzeugt hätte, aber leider ist das nicht der Fall gewesen. Viele Fragen, wie etwa, was es mit der Ruinenstadt letztlich auf sich hat, oder weshalb sich die Aliens völlig anders als alle bisher gesichteten Exemplare verhalten, bleiben ungeklärt. Gerade, weil das spezielle Verhalten der Aliens mehrfach von Protagonisten angesprochen wurde macht es umso unbefriedigender, dass es hierzu keine Aufklärung gibt. Wenn wir schon bei unbefriedigend sind: So muss ich leider auch das komplette Ende der Geschichte einstufen. Will ja jetzt nicht verraten wie es ausgeht, aber mir hat das nicht gefallen. Am schlimmsten fand ich allerdings diese an den Haaren herbeigezogene, pseudo-religiöse Psycho-Ebene, die da irgendwie mit eingeflochten wurde. Ja, solche Religionsbezüge gabs auch schon in Alien 3, aber da hat das alles irgendwie besser funktioniert, auch wenn Teil drei ja sicher auch nicht der beste Teil der Reihe war.

      Insgesamt kann ich sagen, ja, es gab ACTION-Kino, nein, mich konnte es nicht fesseln und begeistern. Ein paar spannende Ansäte sind vorhanden, die Action gut inszeniert und das Artwork streckenweise ziemlich gut, wenn nicht gerade Aliens zu sehen sind. Aber hey, worum geht’s denn hier? Vielleicht könnte man auch noch einen Punkt mehr geben (hab da ein wenig mit mir gehadert), aber als großer Franchise-Fan bin einfach auch über die vertane Chance ganz schön enttäuscht.

      Meine Wertung: 3/10

      Wie hat Euch Aliens: Nekropolis gefallen? Fandet Ihr die offen gelassenen Fragen auch so nervig wie ich? Jemand hier, der die Story selbst für viel besser erachtet als ich? Gründe?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • God_W. schrieb:

      ACTIONKINO am Freitagabend (Nr. 11)



      Titel: Aliens: Nekropolis

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 104 Seiten im Softcover/Paperback

      Inhalt: Predator: Hunters #1-5

      Autoren: John Arcudi

      Zeichner: Zach Howard

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Zum 30jährigen Jubiläum des Film-Klassikers von Ridley Scott fügt NEKROPOLIS der wohl bekanntesten Science-Fiction-Horror-Saga ein neues, erschreckendes Kapitel hinzu.

      Eine Gruppe von interstellaren Glücksrittern landet auf einem abgelegenen Planeten, einer Welt reich an natürlichen Bodenschätzen und Rohstoffen, und macht eine sensationelle archäologische Entdeckung: Eine antike Ruinenstadt von beängstigend großen Ausmaßen. Als sich die Crew des Raumkreuzers tiefer ins Innere des Katakombensystems begibt, erwacht dort ein Jahrhunderte altes Grauen, das nur eine Bestimmung kennt ... zu töten.

      Die ALIENS sind zurück! Tödlicher als je zuvor!



      Just my 2 cents:
      Ja, im Gegensatz zu Predator ist das Alien wohl eher dem Horror zugehörig, aber spätestens seit James Cameron mit Aliens – Die Rückkehr den Krieg ins All trug sind die unheimlichen Xenomorphe auch dem Sci-Fi-Action-Genre zuzuordnen, vor allem, wenn es so actionreich zu geht wie in Aliens: Nekropolis.

      Gleich zu Beginn dürfen wir im Prolog während einer Rückblende miterleben, wie die Aliens die Erde überrannten. Persönlich finde ich es sehr schön, dass da als „leuchtendes“ (weil brennendes) Beispiel mal wieder San Francisco herangezogen wurde. Ich mag die Stadt wirklich sehr und freue mich immer, wenn ein Monster mal wieder die Gelegenheit bekommt diese platt zu machen und, wie hier auch, mein Lieblingsgebäude der Stadt, die Transamerica Pyramide, einen kleinen Auftritt hat. Aber so schön ich das auch finde, irgendwie passt das schonmal gar nicht zum Rest des Alien-Franchise, weil die Gebäude und technische Ausstattung in der Szene eher heutigen Standard entsprechen und es in den Filmen klar wird, dass bis Teil vier, der weit in der Zukunft spielt, noch eine Alien-Invasion auf der Erde stattgefunden hat. Also lösen wir uns direkt mal von den Filmen und hoffen dennoch auf eine spannende und actionreiche Geschichte.

      Die Menschen konnten sich auf der Erde gegen die Alien-Plage durchsetzen und jetzt befinden wir uns ein gutes Stück weiter in der Zukunft. Auf Chione, einem abgelegenen Planetensystem, wurden bei Grabungsarbeiten zur Rohstoffgewinnung Hinterlassenschaften einer Außerirdischen Kultur entdeckt. Das Forschungsschiff Vidar und seine Crew erhalten die außergewöhnliche Gelegenheit diese einzigartigen Funde zu untersuchen. Als die fünfköpfige Besatzung dort eintrifft werden sie auch erstmal recht freundlich vom Ausgrabungstrupp empfangen. Aber schnell wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt und so dauert es nicht lange, bis sich der Planet in eine blutige Hölle verwandelt. Wer jetzt glaubt, dass es sich dabei natürlich nur um einen Alien-Angriff handeln kann, hat nur teilweise recht, denn das Skript hält tatsächlich einige Überraschungen und Story-Twists für den geneigten Leser bereit, weshalb ich hier auch nicht mehr darüber erzählen will.

      Das liest sich erstmal alles ganz gut und ganz in der kurzen „Tradition“ meiner Freitag-Abend-Reviews (ja, heute ist es spät geworden, aber einen Sci-Fi-Horror-Actionstreifen sollte man am besten auch nachts genießen) trumpft Nekropolis mit jeder Menge, äußerst blutiger, Action auf. Das Artwork kann man insgesamt zwar ebenfalls als gelungen bezeichnen, allerdings sind mir persönlich die Aliens selbst zu „Cartoon-Artig“ geraten, also etwas zu plump, rund, plakativ und, vor allem um die Maulpartie, zu glattgebügelt und Schleimlos. Lässt sich schwer beschreiben, am besten mal die Bilder angucken. Ich war vom Gesamteindruck dann leider nicht so begeistert, weil gerade die Aliens in einem Alien-Comic halt das wichtigste sind.

      Leider muss ich sagen, dass ich von der Autorenarbeit John Arcudis ebenfalls nicht begeistert bin. Die Story beginnt vielversprechend und auch, dass sich der Band in keinster Weise in die Filmanthologie einbetten lässt hätte ich gerne ignoriert, wenn mich der Rest überzeugt hätte, aber leider ist das nicht der Fall gewesen. Viele Fragen, wie etwa, was es mit der Ruinenstadt letztlich auf sich hat, oder weshalb sich die Aliens völlig anders als alle bisher gesichteten Exemplare verhalten, bleiben ungeklärt. Gerade, weil das spezielle Verhalten der Aliens mehrfach von Protagonisten angesprochen wurde macht es umso unbefriedigender, dass es hierzu keine Aufklärung gibt. Wenn wir schon bei unbefriedigend sind: So muss ich leider auch das komplette Ende der Geschichte einstufen. Will ja jetzt nicht verraten wie es ausgeht, aber mir hat das nicht gefallen. Am schlimmsten fand ich allerdings diese an den Haaren herbeigezogene, pseudo-religiöse Psycho-Ebene, die da irgendwie mit eingeflochten wurde. Ja, solche Religionsbezüge gabs auch schon in Alien 3, aber da hat das alles irgendwie besser funktioniert, auch wenn Teil drei ja sicher auch nicht der beste Teil der Reihe war.

      Insgesamt kann ich sagen, ja, es gab ACTION-Kino, nein, mich konnte es nicht fesseln und begeistern. Ein paar spannende Ansäte sind vorhanden, die Action gut inszeniert und das Artwork streckenweise ziemlich gut, wenn nicht gerade Aliens zu sehen sind. Aber hey, worum geht’s denn hier? Vielleicht könnte man auch noch einen Punkt mehr geben (hab da ein wenig mit mir gehadert), aber als großer Franchise-Fan bin einfach auch über die vertane Chance ganz schön enttäuscht.

      Meine Wertung: 3/10

      Wie hat Euch Aliens: Nekropolis gefallen? Fandet Ihr die offen gelassenen Fragen auch so nervig wie ich? Jemand hier, der die Story selbst für viel besser erachtet als ich? Gründe?

      VG, God_W.
      oh ich liebe die Alien Filme und wollte mir längst mal die Comics ansehen, aber bei deiner Bewertung, die ich für sehr kompetent halte, lasse ich das lieber, oder sind andere bände besser?
    • Azazil schrieb:

      oh ich liebe die Alien Filme und wollte mir längst mal die Comics ansehen, aber bei deiner Bewertung, die ich für sehr kompetent halte, lasse ich das lieber, oder sind andere bände besser?
      Da sind andere echt besser. Die beiden Cross-Over Reihen "Feuer und Stein" und "Leben und Tod", auch beide vom Cross Cult Verlag sind echt gut gelungen. Sind jeweils vier Bände wobei sich immer einer um den Predator, einer um Aliens, einer um die Architekten aus Prometheus und einer als Cross-Over-Band um alles zusammen dreht. Die Menschen natürlich immer (unfreiwillig) mittendrin. Die müsste ich mal wieder lesen, bevor ich da was ausführlicheres drüber schreib.

      Ansonsten sind der Alien-Comic zum ersten Kinofilm (auch Cross Cult) und das Cross-Over mit Predator und Judge Dredd (ebenso CC) absolute Highlights.

      Den Omnibus-Band mit den klassischen Alien-Comics in Schwarz/Weiß hab ich noch nicht durch, aber bis jetzt gab's da einige sehr gute, aber auch die ein oder andere Gurke, was die enthaltenen Geschichten angeht.

      Nicht zu vergessen Aliens: Defiance 1+2, die waren zwar nicht überragend, aber für Alien-Fans schon toll und vor allem nahezu perfekt gezeichnet.

      Freut mich übrigens sehr, dass Du meine Wertungen zu schätzen weißt! Allerdings lässt sich sowas mit dem eigenen Geschmack halt immer viel besser abgleichen, wenn man selbst direkte Vergleichsmöglichkeiten hat. Siehst ja in meiner Übersicht, zu was ich schon alles was geschrieben hab. Wenn da Sachen dabei sind, die Du schon kennst schaust Du da am besten mal rein und guckst, ob Du ähnlich bewerten würdest. Dann weißt Du ja, ob unsere Geschmäcker in etwa kompatibel sind.
      Gerade zu Alien: Nekropolis gibt's im Cross Cult Forum sehr euphorische Stimmen, bei Amazon ist es schon wieder gemischter. Einige begeistert, einige eher so wie ich.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • Kal-L schrieb:

      Trotz einiger Längen besonders wegen einer eingeflochtenen Piraten Story, wo ich immer noch nicht den Sinn begreife, bleibt es für mich eines der besten Comics überhaupt!
      Sperrig ist der Band schon wegen der Textseiten und der Piraten, auf andere Art und Weise ist er aber genau dadurch auch wieder genialer.
      Wenn man die Geschichte zum locker wegkonsumieren möchte schaut man den auch recht genialen Film. Oder läßt die Teile halt beim lesen aus, was der Geschichte auch keinen abbruch tut und sie immer noch genial ist. Überigens gibt es auch den Film mit Piraten Cartoon, allerdings nicht in deutscher Fassung. Bei uns gibt es den Cartoon aber mit Untertieteln einzeln zu kaufen, was nur bedingt Sinn macht.
    • 52
      Hat etwas gedauert aber hab es nun beendet.
      Leider hatte ich den World War 3 Sonderband nicht, somit blieb mir verwehrt zu erfahren, wer die neue Wonder Woman ist, da Diana ja nun als Agentin arbeitet.
      Ansonsten fand ich das "Event" richtige stark. Zum Ende hin -wie fast jedes Event- etwas zu gehetzt und auch sehr abstrus, aber bin trotzdem vollkommen zufrieden.
      Hat wirklich Spaß gemacht. Zeichnungen waren durchweg positiv, bis auf den Part, bei dem Montoya Batwoman rettet.
      Der Redaktionsteil des letzten Bandes hat natürlich Lust auf Countdown gemacht und auch die anderen Serien, die nach 52 kamen. Aber dafür fehlt mir leider Zeit :(
      Als nächstes wird dann (wieder) die Final Crisis in Angriff genommen.
      (Neben dem anderen Kram, den ich noch so lese)
    • 4.1.2019

      Mit Mantel und Degen GA1, Finix Comics, 9/10
      Jugurtha GA4, Finix Comics, 5/10

      5.1.2019

      Black Hammer - Doctor Star, Splitter, 8/10
      Der Planet ohne Erinnerung 7, Finix Comics, 5/10
      Star Trek/Green Lantern - Spektren-Krieg, Panini Comics, 6/10
      La Mort Vivante, Éditions Glénat, 8/10
      Die Großen Seeschlachten 3 - Lepanto, Finix Comics, 5/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Mantricker ()

    • Thias schrieb:

      Mantricker schrieb:



      Black Hammer - Doctor Star, Splitter, 8/10
      Wie hattest du die anderen Bände bewertet?
      Mit vielen Worten. Zu finden im Comicforum. Meistens bekomme ich aber aufgrund meines Bewertungsstils Ärger.
      Übrigens zur Erläuterung: Eine z.B. 8/10 kann sich im Bereich 80/100 bis 89/100 bewegen. Es fließt in einer Bewertung alles an Eindrücken ein. Artwork, Idee, Szenario, Skript, verlagsseitige Aufmachung des Comics, etc.