Papier oder Digital?

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    • Pioneerer schrieb:

      Geht ja um den Preis, da ist Marvel soweit ich das beobachten konnte immer günstiger als DC ;)
      Dicke digitale Bände mit älterem Zeug sind bei DC günstiger (14,99 bei DC versus 17,99 oder mehr bei Marvel.) Wenn es dann ein Angebot gibt, wird DC sogar noch günstiger - denn der Angebotspreis bei DC ist immer 4,49 oder 5,49, während bei Marvel der Preis von der Anzahl der enthaltenen Hefte abhängt. Während ein dicker Band bei DC dann also 5,49 kostet, kostet etwas vergleichbares bei Marvel 6,99 oder 8,99 oder noch mehr.
      Aber sonst ist Marvel eigentlich immer günstiger.

      Da DCs großer aktueller Sale ein Memorial Day Angebot ist, und der Memorial Day erst am Montag sein wird, vermute ich doch, dass Marvel in den nächsten Tagen ein ähnliches Angebot an den Start bringen wird. Ganz ehrlich, es gab lange kein richtiges Angebot zu den X-Men, hoffentlich werden die davon auch abgedeckt.

      Ich habe meiner Wertschätzung übrigens nicht durch digitale Angebote verloren. Die hatte ich schon vorher verloren, als ich noch Print gelesen hatte. Wenn ich die Comics nicht günstig digital lesen würde, würde ich vermutlich kaum noch was lesen.
    • hat die Buchpreisbindung nicht nur sowieso den Hintergrund, dass auch die kleinen Buchläden in allen kleinen Orten die Bücher zu gleichen Preis anbieten können wie die Großen? Das es flächendeckend Buchläden gibt?
      Wenn das so ist, dann ist es ja sowieso nur eine Frage der Zeit bis sie fällt.

      Zum Schutz der Autoren wird sie ja nicht reichen. Denn es ist doch sowieso so, dass man heute als Autor sowieso nur leben kann, wenn man Bestsellerautor/in ist.
    • Starocotes schrieb:

      Luthor_1 schrieb:

      Den Verlust von über 6 Millionen Lesern innerhalb von 5 Jahren würde ich jetzt nicht als stabil bezeichnen:

      derstandard.de/story/200008296…d-das-innerhalb-von-fuenf

      In diesem Jahr lag und liegt sämtliche Umsatzhoffnung des deutschen Buchhandels auf dem Nachfolger der "Shades of Grey" Dilettantin... Das sagt ja wohl einiges über den Zustand des deutschen Buchmarktes oder über das Buch als "Kulturgut" aus... (Und auch hier ist die deutsche Version mal wieder fast doppelt so teuer wie die englische...)
      An Lesern gemessen ja, der Umsatz ist aber stabil und jetzt ist natürlich die Frage was wichtiger ist. Wenn ich den Preis weiter senke und gerade Ebooks zugänglicher mache garantiere ich ja nicht das ich mehr Leser bekomme, gebe aber mit Sicherheit noch mehr Umsatz ab.

      In den USA funktioniert es ja augenscheinlich auch nicht.

      Nun, auch wenn wir im Kapitalismus leben, sollten für Verlage die Leser an erster Linie stehen. Den Umsatz künstlich stabil zu halten klappt bei einem Millionenverlust an Kundschaft eben nur durch Preiserhöhungen, der auf die verbliebene Leserschaft abgewälzt wird. Ob das ein erstrebenswerter Weg ist, wage ich zu bezweifeln. Den wenigsten Buchhandlungen hilft dieses Prinzip, sehen die meisten doch mittlerweile aus wie Ramschläden, die mehr anderes Gedöhns als Bücher verkaufen. Auch hier wird das angeblich schützenswerte Kulturgut Buch zugunsten anderer Produkte wie Geschenkartikel, Süßigkeiten, Spielzeug oder gar Yogamatten verdrängt.

      Ein Grund für die Buchpreisbindung ist u.a. das "Kulturgut" Buch für jedermann zugänglich (und somit erschwinglich) zu machen. Das gilt aber höchstens noch für Taschenbücher. Wenn überhaupt.

      Und wieso muß eigentilch die USA für alles als Vorbild herhalten?! Alternativ kann man ja auch mal in die Schweiz gucken, da ist der Anteil der Ebooks zumindest seit 3 Jahren stabil bei 9% und das ohne Preisbindung. Das die Verlage die Preisbindung so lange wie möglich aufrecht halten wollen, ist klar. Aber wirklich Sinn macht das nicht. Vor allem bei einstelligen Prozentzahlen und millionenfachem Leserverlust, der ja nicht aufhören wird. Im Gegenteil. Die werden auch kaum zurück zu gewinnen sein. Die meisten Leute sieht man in den Buchhandlungen zur Weihnachtszeit und notgedrungen im Schulbuchgeschäft.
    • Mathew schrieb:

      hat die Buchpreisbindung nicht nur sowieso den Hintergrund, dass auch die kleinen Buchläden in allen kleinen Orten die Bücher zu gleichen Preis anbieten können wie die Großen? Das es flächendeckend Buchläden gibt?
      Wenn das so ist, dann ist es ja sowieso nur eine Frage der Zeit bis sie fällt.

      Zum Schutz der Autoren wird sie ja nicht reichen. Denn es ist doch sowieso so, dass man heute als Autor sowieso nur leben kann, wenn man Bestsellerautor/in ist.
      Dann sollte die Buchpreisbindung eigentlich auch für die Einkaufspreise gelten. Denn hier haben natürlich große Ketten die Nase vorn, was dann solche Blüten treibt: faz.net/aktuell/feuilleton/kom…unter-druck-15269315.html

      Kleinere Buchhandlungen könnten sich natürlich über Events wie Lesungen etc behaupten. Aber Lesungen zu organisieren sind teuer und bringen kaum neue Kundschaft oder wirklichen Umsatz. Es muß ja nicht nur die Lesung selbst bezahlt werden, sondern in den meisten Fällen noch das Hotel für den Autor (der oft in Begleitung von Verlagsmitarbeitern oder auch Musikern anreist), die Mitarbeiter, die abends länger bleiben, eventuelle Bewirtung der Gäste durch Getränke etc. Klar werden auch Bücher an solchen Abenden verkauft, aber selbst bei ausgebuchten Lesungen ist das ein Verlustgeschäft.

      Wir haben hier im Ort 3 Buchhandlungen (2 inhabergeführte, 1 Kette). Da ist es eigentlich komplett egal, in welche ich gehe: Keine hat Comics, ich müßte also alles bestellen. Das kann ich auch selbst. Und die paar Thriller, die ich im Jahr lese, kaufe ich gebraucht - ebenfalls online oder auf Flohmärkten.
    • Luthor_1 schrieb:

      Für die kompletten Game of Thrones Bücher bezahle ich in Deutschland 160 Euro (10 Paperbacks) bzw. 149.95 (5 Hardcover). Für die englische Gesamtausgabe 27,99 (Taschebuch in einer schönen Box) oder 64, 99 (Hardover mit Ledereinband und Box). Rein optisch wirken die deutschen Ausgaben einfach nur lieblos. Klar ist das Papier bei den englischen schlechter, aber ich will das Buch nur lesen und nicht heiraten!

      Für die deutsche gesamte Kindleversion zahle ich 149,90!!! Für die englische 19,99!

      Der gute L.N. würde jetzt schreiben: Bei der deutschen Ausgabe bezahlst Du aber auch Lizenz und Übersetzung mit.

      Der Ullstein-Verlag legt gerade sämtliche Romane James Ellroys neu auf, anlässlich seines 70sten Geburtstags. Das ist schön, das freut mich, viele waren über Jahre hinweg nicht mehr lieferbar. Was mich weniger freut, dass das schnöde Taschenbücher sind, die - unabhängig von der Seitenzahl - 14 Euro kosten. Das würde ich noch so hinnehmen, wenn wenigstens nochmal irgendwer drübergesehen hätte, aber da sind immer noch die exakt selben Druckfehler wie vor Jahren (!) drin, übrigens auch in den eBooks.
      Ich bezahle gerne etwas mehr für ein ordentliches Produkt, aber das ist in meinen Augen Nepp.

      Keine Ahnung, ob das Buchpreisbindungsgesetz heute nicht doch etwas antiquiert ist, sämtliche Buchhändler würden wohl Sturm laufen, wenn das reformiert werden sollte, die jammern ja schon seit Jahren über die Konkurrenz aus dem Internet. 30€ für 'nen Fantasyschinken halte ich aber einfach für maßlos übertrieben, auch ein Vielschreiber wie King braucht nicht für jedes neue Big-Mac-Buch die gebundene Ausgabe für 26€.
      Hey I'm Arnold Schwarzenegger, listen carefully
      Dig deep down and ask yourself, "Who do I want to be?"
      Not what but who if you believe success will come to you
      Work like hell, trust yourself and all you're dreams come true
    • Ich würde dir einen Kindle Paperwhite empfehlen, gibt es im Angebot oft für 80€.

      Vorteile: unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis, perfekt in den Amazon Kosmos eingebunden (Nutzung von Prime Reading oder Kindle Unlimited).

      Nachteile: Um Ebooks von anderen Anbietern als Amazon zu lesen, muss man sie mit Calibre umwandeln. Ist zwar mit 3 Klicks gemacht, aber nicht unbedingt etwas für jeden und benötigt einen Pc/Laptop. Außerdem kann man die Onleihe von Buchhandlungen nicht nutzen.

      Ähnliche Modelle gibt es von vielen weiteren Herstellern, zB auch von Tolino. Hier ist der Preis aber teurer aber dafür wird zB Onleihe unterstützt.
    • Mathew schrieb:

      kann mal jemand auflisten wie man alles digitale Comics lesen kann?
      Bräuchte das für ein Voting

      Außerdem werde ich mir dieses Jahr auch ein eBook Reader kaufen. Perfekt für draußen im Dunkeln lesen. Aber welchen?
      Könntest Du die Frage präzessieren?
      Wenn Du Anbieter meinst wird die List extrem lang weil jeder er ebooks anbietet hat auch Comics im Angebot und das sind viele... sehr viele.
      Auch technisch ist die Frage nicht komplett zu beantworten. Da ist zum Einen der Unterschied zwischen Tablet und E-Reader, zum anderen wieder die vielen Anbieter.
      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther
      Mein Blog über Nerdzeugs: nerdenthum.de
    • Mathew schrieb:

      ok, dann einen ereader. Comics würde ich sowieso nicht darauf lesen

      Zu der Frage:
      Also mit tablet. Lesen manche auf dem ereader schwarz weiß Comics?
      Ich habe ein paar Mangas auf dem Kindle gelesen. Ist ganz okay.
      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther
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