Star Wars 4: Darth Vader 1 (Die dunkle Seite der Spoiler)

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    • Star Wars 4: Darth Vader 1 (Die dunkle Seite der Spoiler)



      Inhalt (Original: US-Star Wars VADER 1- 2): Start der brandneuen Story um den Dunklen Sith-Lord Darth Vader! In den neunzehn Jahren seit dem tödlichen Schlag gegen die Jedi und seiner schmerzhaften Wiedergeburt auf dem vulkanischen Mustafar hat DARTH VADER seinem Meister stets treu gedient. Doch nun hat er in den Augen des Imperators versagt und muss den Preis dafür bezahlen ...


      Das Heft startet meiner Meinung nach eher schwach, da hier zu viele Bilder/Szenen zu stark an "Rückkehr der Jedi-Ritter" angelehnt sind. Sobald Vader aber nicht mehr in Jabbas Palast ist, steigt auch die Qualität der Geschichte deutlich. (Wobei sie vorher nicht schlecht ist, aber es nervt irgendwie, das Vader Jabba würgen muss und das Jabba anfangst schläft etc.)


      Klasse an dem Neustart ist die Vernetzung der beiden laufenden US-Star-Wars-Serien "Darth Vader" und "Star Wars", da hier die Geschehnisse aus "Skywalker schlägt zu" unmittelbar aufgegriffen und aus Vaders Perspektive weitererzählt werden und die Konsequenzen seines Versagens aufgezeigt werden.


      Insgesamt ein gelungener start der Vader Serie, der Lust auf mehr macht, und obwohl es, meiner Meinung nach, keinen so starken Cliffhanger am Ende gibt, freue ich mich jetzt schon auf die nächste Ausgabe, einfach, weil es sich wirklich nach Star Wars anfühlt.


      Story: 7/10
      Zeichnungen: 7/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ders ()

    • Mir gefiel die Ausgabe recht gut. Dass man mehr Hintergründe erfährt, wie das Büro des Imperators im alten Jedi-Tempel oder Vaders Suche nach dem Rebellen, der den Todesstern zerstört hat, finde ich richtig interessant. :)
      Darth Vader mal nicht in seiner gewohnten Rolle des gewissenslosen Sith zu sehen, sondern nun als Befehlsempfänger, fand ich ziemlich gut. :thumbsup2:
      Insgesamt wird das ganze dann noch durch die starken Zeichnungen aufgewertet, da kommt richtiges Star Wars-Feeling auf. DIe Vorfreude auf Episode VII wächst. :coolred:
    • @Riddlersbro: Ja, nur das Cover

      @ders: Die Idee der Autoren ist hier, den Übergang von Vader in Episode IV, der Befehle von Leuten wie Tarkin hinnehmen musste (und somit offenbar noch keinen alles überragenden Rang hatte; er durfte ja z.B. auch Motti nicht töten), zu dem Vader in Episode V, der freie Befehlsgewalt im gesamten Imperium hat und tut und lässt, was und wie ihm beliebt. Diese Macht muss er sich in der Comicserie hier quasi verdienen. Kieron Gillen verglich seine Methode dabei mit der Serie House of Cards, wo der Protagonist auch ein Hindernis nach dem anderen aus dem Weg schafft, um Präsident zu werden.
    • Darth Spiriah schrieb:

      Die Idee der Autoren ist hier, den Übergang von Vader in Episode IV, der Befehle von Leuten wie Tarkin hinnehmen musste (...), zu dem Vader in Episode V, der freie Befehlsgewalt im gesamten Imperium hat und tut und lässt, was und wie ihm beliebt.


      Stimmt, aus dem Blickwinkel hab ich das noch gar nicht betrachtet. In Episode IV musste er seinen Glauben an die Macht ja regelrecht vor den Offizieren verteidigen, weil diese sich komplett auf den Todesstern verließen.

      ders schrieb:


      Das macht ja auch Sinn. Und gleichzeitig wird halt auch gezeigt, dass Vader beginnt eigene Pläne (hinter dem Rücken seines Meisters) zu entwickeln. Zwar hat er noch nicht den Plan, den Imperator zu stürzen, aber ich könnte mir Vorstellen, der Grundstein dafür wird hier gelegt.


      Das kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Vader würde nicht den Imperator stürzen, auch wenn er im Moment Hass auf ihn hat, da er ihn quasi degradiert hat. Dafür halte ich ihn für einen zu loyalen Sith-Schüler (kam im Heft ja nochmal vor: Meister und Schüler, hat mich erst etwas gewundert, da ich dachte Vader wäre schon Sith-Meister :huh: ).
    • Du hast recht, ouh man. Meine Star Wars Wissen scheint etwas eingerostet zu sein. :S Konnte leider nicht alle Teile auffrischen, als sie bei Pro7 gezeigt wurden.
      Als Vader Luke die Hand beim Kampf abgeschlagen hat und Luke sich nur noch an diese Antenne klammert, spricht Vader davon: "...als Vater und Sohn über die Galaxis herrschen...", das ist noch hängen geblieben. :D
      Die Stelle fand ich allerdings schon immer etwas suspekt, da Vader ja nie Bedenken hatte den Befehlen des Imperators Widerstand zu leisten. Besonders als er Luke zum Todesstern eskortiert oder gegen ihn vor dem Imperator kämpft. Schützt da Vader den Imperator nicht sogar mit einem abwehrenden Lichtschwerthieb vor Lukes Attacke?
    • Ich bin da irgendwie auch nicht so sicher. Vader spricht in Empire zwar davon, dass sie als Vater und Sohn über die Galaxis herrschen würden, aber das heißt ja nicht automatisch, dass der Imperator dann verschwinden muss. In Return war es dann ja offensichtlich so, dass auch der Imperator Luke auf die dunkle Seite ziehen wollte, während Vader immer noch den Imperator beschützt. Also muss der Plan gewesen sein, dann möglicherweise zu dritt über die Galaxis zu herrschen? Zumindest bis die Alten abdanken?
      Der einzige Punkt, der dagegen spricht, ist halt die Regel der Zwei, laut der es immer nur zwei Sith-Lords geben soll - den Meister und den Schüler. Aber diese Regel stammt aus den Prequels, und mir hat sie nie so richtig gefallen. Im Prinzip wurden darauf ein paar interessante Geschichten basiert, aber im Großteil scheint das eher einzuschränken, wodurch es immer wieder Loopholes gibt. Ventress, Darth Mauls Rückkehr, die Inquisitoren. Wie vieles anderes aus den Prequels scheint es nicht so richtig zu passen.
    • Die Regel der Zwei ist keineswegs unlogisch, man muss nur die dahinter stehende Philosophie der Sith verstehen. Man kann das Verhältnis zwischen einem Sith-Meister und dessen Schüler nicht mit dem eines Jedi-Meisters und dessen Schüler vergleichen. Am Ende geht es jedem Sith nur darum, möglichst viel Macht an sich zu reißen. Das ist es, was jeden von ihnen antreibt. Deswegen gibt es auch nur zwei Sith - damit man die Macht mit möglichst wenigen teilen muss. Wahrscheinlich gibt es überhaupt nur deswegen Schüler bei den Sith, weil man sein Wissen ja weitergeben muss, bevor man stirbt (auch wenn einige Sith anscheinend an der Unsterblichkeit gebastelt haben, wie wir seit Episode III wissen). Das Ganze ist also eher eine Art Zweckbündnis, weil es eben sein muss und nicht weil der Meister das wirklich will. So war jedenfalls immer mein persönlicher Eindruck. Und aufgrund ihrer "Erziehung" werden die meisten Schüler auch nicht brav warten, bis ihr Meister auf natürlichem Weg das Zeitliche segnet. Sidious hat seinen Meister laut eigener Aussage ja schließlich auch ermordet, um dessen Macht an sich zu reißen.

      Für mich stellt sich die Situation zwischen Vader und dem Imperator so dar: Vader hasst den Imperator dafür, dass er ihn in Episode III in die Falle gelockt hat. Wäre Anakin nicht auf die Lügen Palpatines über das ewige Leben und so weiter hereingefallen, hätte er sich nicht auf die dunkle Seite geschlagen, wäre seine Familie ja nie gestorben. Das ist ja gerade das Ironische an der ganzen Sache, was den Niedergang Anakins so tragisch macht. Im Nachhinein muss das auch Vader klargeworden sein. Vielleicht sogar schon in dem Moment, in dem er in Episode III in diesem Labor als Monster wieder aufwacht. Und dafür hasst er den Imperator. Er spielt weiter auf seiner Seite, weil er keine Alternative hat. Aber als er von seinem Sohn erfährt, sieht er die Chance den Imperator zu stürzen und einen eigenen Schüler zu nehmen. Genau das plant er ja schon mit Padme auf Mustafar, kurz bevor er sie würgt. Er sagt, dass er mächtiger als Palpatine ist und ihn stürzen will, um "sein" Imperium zu führen. Im Grunde greift er also nur eine alte Idee auf, als er Luke auf seine Seite ziehen will.

      Palpatine hingegen will natürlich solange wie möglich der Meister bleiben. Also will er Luke in Episode VI auf seine Seite ziehen, damit "er den Platz seines Vaters an meiner Seite einnimmt." Er will Vader also eliminieren und durch Luke ersetzen. Das gibt er ja sogar direkt vor diesem zu und zunächst scheint Vader sich dem auch zu beugen, so sehr steht er unter der Knute Palpatines. Die Situation, wie Palpatine die Skywalkers manipuliert, ist jedenfalls sehr ähnlich. Mit dem Unterschied, dass der Trick beim zweiten Mal nicht funktioniert.

      Für mich ist die gestörte Dynamik der Sith einer der besten Bestandteile der Saga. Ich bin sehr gespannt was Abrams und Co. in Episode VII daraus gemacht haben.
      Absolute Leseempfehlung:
      jimshooter.com/
    • Trotzdem hat die Regel der Zwei noch eine Macke - oder besser zwei:
      • In dem Moment, wo sich der meister einen Schüler nimmt hat er doch schon sein Schicksal besiegelt. Ab da weiß er doch, dass sein Schüler um die Ecke bringt, wenn er genug Wissen und Macht hat...
      • Bei nur zwei Vertretern der Art/ Religion geht es doch ganz schnell, dass das Wissen verloren geht/ ausstirbt.


      Gestattet mir noch eine blöde Frage: sind die Sith "vom Glauben abgekommene" Jedi, oder von vornherein böse Jedis?
      Sith ist nochmal ne eigenständige Religion.
      Wenn du als Jedi vom Glauben abfällst bist du nicht automatisch Sith, sondern dunkler Jedi. So zumindest habe ich das immer verstanden.

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.