Star Wars Kollektion - der rezi thread (spoiler ahead)

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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.68: Die Wüste lebt! ("Dark Times: Aus den Schatten")

      Nachdem der Jedi-Meister Dass Jennir dem Nosaurianer Bomo Greenbark beim Auffinden dessen Familie und den tragischen Erkenntnissen, die daraus folgten, zur Seite stand (Ausgabe 6: "Dark Times"), und im Anschluss den Planeten Telerath von einer Gruppierung brutaler Banditen säuberte (Ausgabe 10: "DT: Blutige Ernte"), befindet er sich auf der Flucht vor seiner Vergangenheit und dem Imperium. Letzteres hat "Jedi-Spürnase" Darth Vader damit beauftragt, die Order 66 überlebenden Jedi zu finden und zu vernichten. Auch Bomo hatte inzwischen einige Begegnungen mit den Imperialen, weiteren Jedi (Band 50: "DT: Parallelen") und als Crewmitglied der "Uhumele" sogar einen Deal mit Vader am Wickel (Band 51: "Vector I: Der Muur-Talisman"). Jennir und Greenbark gingen jedoch getrennte Wege, nachdem sich die Schiffscrew dazu entschlossen hatte, den gejagten Jedi weiter zu decken und enorme Gefahren auf sich zu nehmen. Auf der Flucht von Telerath wird Jennirs Schiff von einer imperialen Patrouille entdeckt und zu einer Notlandung auf einem einsamen Wüstenplaneten gezwungen. Im Gepäck des Jedi befindet sich auch die ehemalige Bordellbesitzerin Ember Chankeli, die einst auf Telerath in Diensten der ortsansässigen Gangster stand. Nach der Bruchlandung begeben sich beide auf die Suche nach einer Möglichkeit, den öden Sandhaufen wieder zu verlassen, geraten aber an Sklavenhändler, die sich als wenig kooperativ erweisen. Auch der besagte ominöse Kopfgeldjäger wird schließlich fündig und heftet sich an die Fersen der beiden Flüchtenden. Irgendwie wäre vielleicht auch dieser Umstand noch akzeptabel, wenn sich nicht auch Vader dermaßen an der "Causa Dass Jennir" festgebissen hätte und ebenfalls dem Wüstenplaneten einen Besuch abstatten würde. Glücklicherweise ahnt Bomo das drohende Unglück seines einstigen Freundes, aber wird er in der Lage sein, die Position Jennirs zu finden und vor allem rechtzeitig zu erreichen? Und was könnten ein Nosaurianer und eine zusammengewürfelte Schmugglercrew gegen die geballte Kraft des Imperiums und die Macht Vaders überhaupt ausrichten?

      Endlich geht es weiter! 17 Bände, 34 Wochen und damit eine gefühlte Ewigkeit musste man auf ein weiteres Lebenszeichen Bomos, Jennirs und aller anderen liebgewonnenen Charaktere der "Dark Times" warten. Dank der Verlängerung der Sammelreihe konnte man glücklicherweise auch weitere Abenteuer aus diesem Handlungszweig mit aufnehmen, der nächste folgt in Band 72 ("DT: Feuerträger") und wird von mir mit viel Vorfreude erwartet. Warum eigentlich? "Dark Times" bereicherte das oft fast schon zu harmonisch gewordene (Marke: "Das Gute siegt immer.") Star-Wars-Universum durch eine dramatische und oft tragische Erzählkomponente, die eben nicht immer ausschließlich auf positive Schlussentwicklungen setzt. Fast alle Figuren haben einen bestimmten Leidensweg hinter sich, gewinnen in jeder Ausgabe an Charaktertiefe und sind vielleicht gerade auf Grund ihrer zu tragenden Last so besonders. Das übermächtige, gnadenlose Imperium und finstere Spießgesellen lauern an jeder Ecke und zaubern eine fast stetig präsente Atmosphäre der Bedrohung auf jede Seite. Betrachtet man die verschiedenen Erzählebenen der Kollektion kommt maximal noch der "Legacy"-Zweig an diese Intensität heran, "Dark Times" sehe ich persönlich sogar diesbezüglich immer noch als einen Tick besser an. Das liegt auch an den wunderbaren und detaillierten Zeichnungen Douglas Wheatleys, die der Geschichte genau die benötigte Brillanz verleihen, um zusätzlich an die gesehenen und gelesenen Ereignisse zu fesseln. Da stört es auch wenig, dass der einzige Bonus mal wieder aus einer unvollständigen Cover-Galerie besteht. Man kann halt nicht alles haben.

      Ein erzählerisch starker Band, mit wunderbaren Zeichnungen und einer dichten Atmosphäre.


      Dramaturgie/Erzählung9/10ErstveröffentlichungUS: ab 08/2011
      D: 09.12.2014 (SC-Sonderband)
      hier: 29.03.2019
      Zeichnungen9/10FormatHardcover
      Kreativität9/10Seitenanzahl120 S.
      Gesamtwertung9/10AutorMick Harrison
      ZeichnerDouglas Wheatley
      VerlagPanini
      Preis€13,99
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.69: Bis das der Tod euch scheide ("Jedi-Akademie: Leviathan")

      Der Band enthält zwei grundsätzlich verschiedene Storybogen, von denen der erste sich mit dem titelgebenden "Leviathan" beschäftigt. Bei diesem handelt es sich um eine unbändige Kraft, die auf einem abgelegenen Minenplaneten von unvorsichtigen Schürfern aus ihrem Schlaf geweckt wird. Als deren Hilferuf von der Allianz nach Yavin 4, dem Sitz des neuen Jedi-Ausbildungszentrums unter Leitung Luke Skywalkers, weiterübermittelt wird, entscheidet sich der letzte verbliebene Meister zur Entsendung zweier seiner Schüler. Vor Ort stellen beide fest, dass die Bevölkerung des Planeten zwar verschwunden ist und die Kolonie gigantische Spuren der Zerstörung aufweist, aber empfangen dennoch verwirrende Hilferufe der Einwohner aus der Macht.
      Die zweite Geschichte namens "Union" widmet sich der anstehenden Hochzeit zwischen Luke Skywalker und der ehemaligen Hand des Imperators Mara Jade. Nach den Siegen der Rebellenallianz über das Imperium in der Schlacht bei Endor, so wie über Großadmiral Thrawn und die Klone des Imperators, herrscht noch nicht Eitel Sonnenschein zwischen den beiden ehemaligen Konfliktgegnern. Offiziell ist zwar die Neue Republik und ihr Senat am galaktischen Ruder, aber immer noch existieren Gruppierungen, die gerne wieder die alte Ordnung an der Spitze und die aktuellen Machthaber im Dreck liegen sehen würden. Die Hochzeit zwischen einem der letzten Jedi und einer ehemaligen engen Mitarbeiterin des Imperators würde also eine symbolträchtige Brücke schlagen - was so wohl dem Brautpaar, als auch den Gegnern der Neuen Republik bewusst ist. Während Luke und Mara sich um die Modalitäten der Zeremonie, sprich Brautkleid, Reden, Junggesellen/-gesellinnenabschiede und Einladungskarten, kümmern, schmieden ehemalige imperiale Offiziere ein Komplott gegen das bezeichnende Event. Wird die Liebe oder die Bande von Hochzeits-Crashern den Sieg davon tragen?

      "Leviathan", übrigens eine deutsche Erstveröffentlichung, präsentiert uns eine nahezu klassische "Queste" (wie man es in der mittelalterlichen Literatur nennen würde...), in der zwei Helden auf die Jagd nach einem unbekannten Untier gehen. Das ist wenig originell, aber die Hauptcharaktere sind keine Unsympathen und daher folgt man ihrer Spurensuche im Endeffekt doch recht gern. Das eigentliche Highlight sind aber die Einblicke in Luke Skywalkers neue Jedi-Akademie und in die speziellen Fähigkeiten seiner neuen Schüler. Künstlerisch passt sich der Zeichenstil der bestenfalls soliden Geschichte an, ist aber nicht wirklich als "attraktiv" zu bezeichnen. Ab und zu erinnern die Figuren, allen voran Luke, eher an Crystal-Meth-Süchtige, als an heroische Recken.
      Die zweite Story rund um den "schönsten Tag" im Leben des Skywalker-Sprößlings und der Elite-Killerin seiner imperialen Ex-Majestät holt die redensartlichen Kohlen aber wieder aus dem Feuer und verzaubert uns mit einem stellenweise wunderbaren Wiedersehen mit so ziemlich allen Freunden Lukes und Maras - von Han Solo über Talon Karrde bis hin zu Lando Calrissian und Wedge Antilles. Die Vorbereitungen und Rituale rund um die Feier sind auch teilweise recht witzig geraten, auch wenn die vorprogrammierte Schlägerei in einer abgeranzten corellianischen Spelunke auf Coruscant, die den Ort des von Han organisierten Junggesellenabschieds bildet, eigentlich gar nicht sonderlich humorvoll gemeint ist. Der Zeichenstil fällt aber, trotz einer deutlichen Reduzierung der Farbpalette und der Darstellung von Tiefe rein durch Unterschiede in der Farbintensität, wesentlich attraktiver aus, als in der Vorgängergeschichte. Als Bonus gibt es diesmal eine VOLLSTÄNDIGE (!!!!!!!) -man muss das ja inzwischen betonen- Cover-Galerie der enthaltenen Einzelhefte ("Jedi Academy: Leviathan #1-4" und "Star Wars:Union #1-4").

      Ausgabe 69 ist somit ein Band voller Überraschungen (deutsche Erstausgabe + Hochzeit des Jahrtausends), der aber durch die nicht sonderliche originelle "Leviathan"-Erzählung und deren nicht immer gelungene künstlerische Gestaltung etwas ausgebremst wird.


      Dramaturgie/Erzählung7/10ErstveröffentlichungLeviathan - US: ab 10/1998
      Union - US: ab 11/1999
      D: 06/2000 (Dino)
      Kollektion: 12.04.2014
      Zeichnungen7/10 (kombiniert)FormatHardcover
      Kreativität7/10Seitenanzahl192 S.
      Gesamtwertung7 / 10AutorMichael Stackpole
      Kevin J. Anderson
      ZeichnerRobert Teranishi
      Dario Carrasco jr.
      VerlagPanini
      Preis€13,99
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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.71: Hinter feindlichen Linien ("Rebellion: Nadelstiche")

      Der Kampf der Rebellenallianz gegen das Imperium ist nicht immer mit glanzvollen Momenten gesegnet. Zwar bilden grandiose Siege wie die Zerstörung des Todessterns oder der spätere Triumph über Endor die Speerspitze der Erfolge, aber dahinter sammelt sich eine Vielzahl von Einsätzen, die harte Arbeit und mühsames Vorankommen beinhalten. Der vorliegende Band der Kollektion enthält zwei Geschichten, die uns von exakt solchen Unternehmungen berichten: Den Anfang macht die, durch den unfreiwilligen Verrat Jorin Sols (siehe Band 19 "Im Schatten des Vaters" und Band 30 "Imperium: Auf der falschen Seite des Krieges") hervorgerufene, Hypersprung-Odyssee eines Rebellenflaggschiffes, dessen Überlichtantrieb einem raffinierten Algorithmus folgt - bis dieser jedoch aus mechanischen Gründen den Geist aufgibt. Das Schiff strandet in der Nähe der Bannistar-Station, einem bedeutenden Nachschubdepot des Imperiums, dessen Vernichtung ein schwerer Schlag wäre und welches aber für einen Angriff der Rebellen normalerweise nicht erreichbar wäre. Luke, Leia, Deena Shan und die anderen an Bord beschließen, die Chance zu nutzen und einen Sabotageakt, der einer Selbstmordmission gleichkommt, einzuleiten. Dummerweise hat der dezent sadistisch veranlagte Kommandant der Station die Absichten der Rebellen schnell durchschaut und kann effektive Gegenmaßnahmen anordnen.
      Die zweite Erzählung präsentiert uns einen Hauptakteur der besonderen Art: Den frisch verstorbenen General Roons Sewell, auf dessen Trauerfeier sein Kollege und Nachfolger Jan Dodonna in einer beeindruckenden Grabrede Einiges aus dem Leben Sewells berichtet. Wir erfahren von seinem beschwerlichen Aufstieg aus den Ghettos eines nicht näher benannten Planeten, seiner aufstrebenden Schauspielkarriere, die vom Imperium auf bittere Weise ausgelöscht wird und wie er die Motivation fand, dem übermächtigen Feind mit effektiv gesetzten Nadelstichen Paroli zu bieten.

      Wer den wenig romantischen Unterton des Filmes "Rogue One" mochte, dürfte mit den beiden enthaltenen Geschichten einen Geschmackstreffer landen. Gezeigt wird kriegsgerechte Drecksarbeit, die wenig mit dem Glanz des Ruhms in den populären Episoden zu tun hat. Zwar wird der Fokus auf verdeckte Operationen gelenkt, aber wir erfahren eine Menge über die wichtigen Vorbereitungen der späteren Allianz-Triumphe, die ohne gewichtige Opfer und vor allem penible Vorbereitungsarbeit nicht möglich gewesen wären. Während die symbolträchtigen Helden aber entsprechende Ehrung und Prominenz erhielten, bleiben viele Charaktere, die mitunter bedeutende Beiträge leisteten, unbekannt. Auf künstlerischer Seite wird ein weitestgehend solides Artwork geboten, allerdings ist insbesondere die Darstellung der Gesichter im ersten Teil nicht unbedingt eine attraktive Glanztat. Man könnte das jetzt als Stilmittel zur Bereicherung der ernsten Story ansehen, aber schöner werden die Fratzen dadurch auch nicht. Als Bonus gibt es eine, zur Abwechslung mal wieder, unvollständige Cover Galerie ("Star Wars: Rebellion #11-14" + "Star Wars: Empire #10" sind vorhanden, #11 von letzterem wurde nicht bedacht).

      Ein inhaltlich ordentlicher, künstlerisch jedoch nicht ganz runder Band, der eine oft verschwiegene Ebene des Konfliktes zwischen der Allianz und dem Imperium beleuchtet.


      Dramaturgie/Erzählung8/10ErstveröffentlichungUS: ab 02/2008 ("Nadelstiche")
      ab 07/2003 ("Helden der Rebellion")
      D: ab 08/2008
      12/2003
      Kollektion: 10.05.2019
      Zeichnungen7/10FormatHardcover
      Kreativität7/10Seitenanzahl144 S.
      Gesamtwertung7.33 / 10AutorJeremy Barlow, Paul Chadwick
      ZeichnerColin Wilson, Tomás Giorello
      VerlagPanini
      Preis€13,99
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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.70: Verdammt lang her...("Knights of the Old Republik II: Stunde der Wahrheit")



      In Ausgabe 66 der Kollektion wurde der Padawan Zayne Carrick Zeuge eines Massakers an seinen Ausbildungskameraden durch ihre Meister, die einen prophezeiten neuen Aufstieg der Sith dadurch verhindern wollten. Schnell wird ihm die Schuld für die Tragödie in die Schuhe geschoben, Zayne innerhalbt der Republik zum gesuchten Verbrecher und einzig der Gauner Marn Hierogryph und die Crew des Schleppschiffes "Letzte Zuflucht" schenken ihm, wenngleich nicht unbedingt uneingeschränkt, ihr Vertrauen. Als wäre das noch nicht genug, befindet sich die Republik in einem anhaltenden Konflikt gegen die kriegerischen Mandalorianer und obwohl es so wirkt, als wäre diese Auseinandersetzung an einem toten Punkt angekommen, läuft sie gerade erst zur Hochform auf. Als Zaynes Partnerin Jarael in die Hände der Mandalorianer gerät, diese sie für eine Jedi halten und sie in ein entlegenes Gefängnis schaffen, um dort widerwärtige Experimente an ihr zu vollziehen, setzt der Ex-Padawan alles auf eine Karte und schmiedet einen Rettungsplan. Außerdem erleben wir, wie Lucien Draay, seines Zeichens eigentlicher Drahtzieher des Mordes an den Padawanen, in seiner Vergangenheit wühlt und wie Zayne & Co. nach einer Möglichkeit suchen, an Marns von der Republik eingefrorenes Vermögen zu kommen.

      Erneut werden wir in eine Zeit knapp 4000 Jahre vor den bekannten Ereignissen aus der "Star Wars"-Trilogie entführt. Die erzählte Geschichte ist weitestgehend flott inszeniert, gönnt sich lediglich mit den Einblicken in Draays Vergangenheit und der fast schon etwas zu slapstick-lastigen Finanzbeschaffungs-Story, einige Pausen bzw. dramaturgische Schwächen. Künstlerisch kann man hingegen wenig aussetzen, so wohl die Figurenzeichnungen, als auch die Darstellungen von Gebäuden und Raumschiffen kratzen schon fast am Level einer Jan Duursema. Als Bonus gibt es eine unvollständige Cover-Galerie von "Knights of the Old Republic #7 - 11", Heft 12 wurde aus irgendwelchen (Platz-)Gründen diesbezüglich ignoriert.



      Dramaturgie/Erzählung7/10ErstveröffentlichungUS: 26.07.2006
      D: 18.04.2007
      Kollektion: 26.04.2019
      Zeichnungen8/10FormatHardcover
      Kreativität7/10Seitenanzahl144 S.
      Gesamtwertung7.33 / 10AutorJohn Jackson Miller
      ZeichnerBrian Ching, Dustin Weaver,
      Harvey Tolibao
      VerlagPanini
      Preis€13,99
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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.72: Die Karawane der Tapferen ("Dark Times: Feuerträger")

      Jedi-Meister K´Kruhk, seine Padawan Piru und eine Gruppe Jünglinge wurden glücklicherweise vor den bitteren Auswirkungen der Order 66 (=Ausrottung der Jedi durch die Klontruppen) verschont und konnten vorübergehend auf einen abgelegenen Mond flüchten, der jedoch nicht lange ein sicherer Unterschlupf blieb. Piraten setzten der bunt gemischten Truppe zu und somit traten die Flüchtlinge erneut eine Reise ins Ungewisse an, die sie zum Planeten Arkinnea verschlägt. Nachdem sie mit ihrem erbeuteten Raumer eine Bruchlandung nach allen Regeln der Kunst hingelegt haben, werden sie von den örtlichen Behörden eher unfreundlich in Empfang genommen und in ein Flüchtlingslager gebracht. Dort leben vom Krieg gebeutelte Zivilisten auf engstem Raum in Zelten nebeneinander, Nahrung und Wasser sind knapp und zudem sorgt sich die örtliche Miliz recht wenig um die Flüchtlinge, von denen regelmäßig einige die Chance erhalten, sich in den weniger besiedelten Regionen des Planeten niederzulassen. Selbst die schwach besetzte imperiale Garnison unter Commander Teron scheint den Lagerinsassen mehr Mitgefühl entgegenzubringen als die einst von den Separatisten erbarmungslos angegriffenen Arkinneaner, welche die Gräuel der Klonkriege weder vergessen, noch verziehen haben. Nachdem Meister K´Kruhk und seine Schützlinge das Lager heimlich verlassen, werden sie nicht nur Zeuge eines unglaublichen Kriegsverbrechens, sondern geraten auch ins Visier der örtlichen Miliz, die für unliebsame Mitwissende keinerlei Erbarmen auf Lager hat. Parallel zu den Ereignissen lehrt Darth Vader den Attentäter Falco Sang, der die Pläne des Sith-Lords in Bezug auf den flüchtigen Jedi Dass Jennir empfindlich störte, was es bedeutet, im Widerspruch zur rechten Hand des Imperators zu handeln.

      Die "Dark Times"-Reihe ist und bleibt einer der düstersten, wenn nicht sogar der düsterste, Erzählstränge des "Star Wars"-Universums. Unerbittlich wird gezeigt, wie das Imperium und andere Kräfte Jagd auf die Jedi machen und wie sich die Lebensumstände der galaktischen Bevölkerung seit dem Machtwechsel an der Spitze teils recht radikal verändert haben. Bereits beim "Betreten" des Flüchtlingslagers ahnt man nichts Gutes, zumal schnell deutlich wird, dass die örtliche Miliz einiges vor dem ordnungsliebenden Imperium zu verbergen hat. Ausgerechnet in dieser Beziehung stellen die imperialen Truppen den einzigen Hoffnungsschimmer der Flüchtlinge dar, denn deren Kommandant scheint tatsächlich der innigen Überzeugung zu sein, dass Imperium wäre für seine Bürger verantwortlich und müsse sie schützen. Ein Lichtblick, der auch die letzte Chance für K´Kruhk und seine Horde von Waisenkindern ist, die immer noch auf der Suche nach einer neuen Heimat sind und dort die schwierige Zeit irgendwie überdauern müssen. Diese Stimmung wird durch die Zeichnungen von Gabriel Guzman ordentlich eingefangen, wenngleich sie nicht mit den Kunstwerken einer Jan Duursema mithalten können und nicht ganz so detailliert-realistisch wie diese erscheinen. Aber das ist Meckern auf vergleichsweise hohem Niveau. Als Bonus gibt es eine unvollständige Cover-Galerie der enthaltenen "Dark Times" Hefte #25 - 27, von irgendwelchen Informationsartikeln wird man verschont.

      Die Fortsetzung des intensivsten Handlungsstrangs garantiert beste Unterhaltung für Kundige der Reihe.


      Dramaturgie/Erzählung8/10ErstveröffentlichungUS: ab 02/2013
      D: ab 02/2014
      hier: 24.05.2019
      Zeichnungen8/10FormatHardcover
      Kreativität9/10Seitenanzahl120 S.
      Gesamtwertung8.33 / 10AutorRandy Stradley
      ZeichnerGabriel Guzman
      VerlagPanini
      Preis€13,99
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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.73: Guido Knopp klärt auf ("The Force Unleashed")

      Kramt man ein wenig in der Vergangenheit der Rebellenallianz, wird man schnell auf den etablierten Fakt stoßen, dass sie auf Corellia entstanden sei und sich von dort aus wie ein Flächenbrand über die Galaxis legte. Weit gefehlt! Bereits im Vorfeld des historischen Treffens der ersten Verschwörer gegen das Imperium, darunter unter anderem prominente Persönlichkeiten wie Mon Mothma, Bail Organa und Garm Bel Iblis, strickt kein Geringerer als Darth Vader persönlich eine Intrige, um für sich und seinen geheimen Schüler Galen Marek alias "Starkiller" eine Gelegenheit zu schaffen, den Imperator vorzeitig in die ewigen Jagdgründe eingehen zu lassen. Eine direkte Attacke erscheint zwecklos, also soll Starkiller den Keim einer Rebellion säen, die Palpatine von den mordlüsternen Vorgängen effektiv ablenken und beschäftigen soll. Gleichzeitig dient Galen Vader als Werkzeug bei dessen hasserfüllter Jagd auf jene Jedi, die Order 66 (=die Ausrottung der Jedi-Ritter durch die Klonkrieger) überlebten und sich seitdem überall und besonders gerne an unzugänglichen Orten in der Galaxis versteckt halten. Zur Seite steht dem aufstrebenden Schüler dabei die erfahrene imperiale Offizierin Juno Eclipse, die ihm auf seinen Sabotagemissionen als Pilotin und Rückendeckung zur Verfügung steht. Doch wie das Leben so spielt, werden auch die ausgetüfteltsten Pläne früher oder später aufgedeckt und Vader hat eine ganz besondere Art, sich wie ein windender Aal aus der drohenden Falle zu befreien.

      "The Force Unleashed" war ein sogenanntes "crossmediales" Event, das im Kern aus dem im September 2008 erschienenen, gleichnamigen Konsolenspiel, aber auch aus diversen Begleiterscheinungen wie Romanen, Actionfiguren und natürlich dem im August 2008 veröffentlichten Comic bestand. Dieser hält sich recht exakt an die Rahmenhandlung des Spieles, echte Überraschungen bleiben, in so fern man dieses kennt und gespielt hat, also leider aus. Eventuell hat man also deutlich mehr Spaß mit der Materie, wenn man keine Erfahrungen mit Starkillers virtuellem Alter Ego gemacht hat. Die Geschichte selbst ist flott erzählt, reduziert die Rebellion auf eine dezent schiefgelaufene Intrige Vaders und/oder Palpatines (je nachdem, wie man es betrachtet oder interpretiert) und strahlt leider zu keinem Zeitpunkt die Faszination aus, die ein Verbindungsglied zwischen den Episoden 3 und 4 eigentlich haben könnte, wie es "Rogue One" vor einigen Jahren im filmischen Bereich bewies und wie es zahlreiche, die Leerstellen füllenden, Comics auch bereits geschafft haben. Das ist um so bemerkenswerter, wenn man sieht, dass sich Haden Blackman, und damit einer der erfahrendsten "Star Wars"-Autoren, um die Umsetzung kümmerte. Künstlerisch bewegt sich der Band auf einem soliden Niveau, die Lobhudeleien auf die Zeichner wirken aber schon ein wenig wie Selbstzweck, denn vom Level einer Jan Duursema ist man ungefähr so weit weg wie Tatooine vom galaktischen Kern. Die Bilder sind natürlich nicht hässlich, aber von einer dezenten Naivität geprägt, die der angestrebten finsteren Atmosphäre nicht unbedingt zuträglich ist. Als kleinen Bonus gibt es einige Fakten zu den Überarbeitungen von "Das Imperium schlägt zurück" und damit, seit einer gefühlten Ewigkeit, mal wieder eine Seite mit zusätzlichen Infos. Ob man die wirklich vermisst hat und warum dies in irgendeiner Form zur Erzählung passen soll, steht mal wieder in den Sternen.

      Halten wir also fest: Der Band ist weder erzählerisch, noch dramaturgisch, noch künstlerisch wirklich gut. Aber er ist auch nicht richtig schlecht, denn er unterhält auf kurzweiligem Niveau und auch wenn man keine rechte Bindung zu den Figuren und Ereignissen aufbauen kann, könnte er exakt die leichte Sommerlektüre sein, nach der man sich am Badesee oder im Whirlpool sehnt.


      Dramaturgie/Erzählung5/10ErstveröffentlichungUS: 18.08.2008
      D: 13.08.2008
      hier: 07.06.2019
      Zeichnungen6/10FormatHardcover
      Kreativität5/10Seitenanzahl28 S.
      Gesamtwertung5.33 / 10AutorHaden Blackman
      ZeichnerBrian Ching
      Angelo "Bong" Ty Dazo
      VerlagPanini
      Preis€13,99
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    • Wenn es zum Kanon der "Legends" gehört, dass Darth Vader und der Imperator die Rebellion schufen, dann wahrscheinlich "ja". Da man sich auch für den Finalweg des Videospiels entscheidet, in dem
      Spoiler anzeigen
      Vader nicht getötet und Starkiller auch nicht zu dessen Nachfolger wird
      , wäre meine Antwort hier auch ein zögerliches "ja".
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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.74: Lasset die Kinder zu mir kommen ("Das dunkle Imperium II")

      Unkraut vergeht nicht. Diese alte Weisheit bestätigt sich einmal mehr, als ersichtlich wird, dass ein Klon des Imperators tatsächlich die finale Konfrontation mit den Skywalker-Zwillingen und die damit einhergehende Zerstörung seines Flaggschiffes überstanden hat und weiterhin die im Hintergrund die Fäden im sich zuspitzenden Konflikt zwischen der Rebellenallianz und den erstarkten Erben der imperialen Herrschaft ziehen kann. Im Irrglauben, Palpatine sei ein für alle Mal Geschichte, begibt sich Luke auf die Suche nach weiteren Jedi und Machtrelikten, um den Orden wieder aufbauen zu können. Dabei stolpert er auf Ossus über Nachfahren sich dort versteckt gehaltener Jedi, die recht machtaffin sind und daher geeignete Schüler darstellen. Die Allianz nutzt indessen den Zwist zwischen den Imperialen und einem ihrer Waffenproduzenten aus, um einen Angriff auf die "Zitadelle", Palpatines Machtzentrum, zu starten. Han und die hochschwangere Leia suchen ebenfalls nach einer alten, überlebenden Jedi, die sich irgendwo in den Tiefen Nar Shaddaas verbirgt. Dabei erregen sie die Aufmerksamkeit der Imperialen und insbesondere des Kopfgeldjägers Boba Fett, der bekannlich noch eine Rechnung mit Han Solo offen hat. Was zu diesem Zeitpunkt keiner ahnt: Der Imperator hat eine weitere Superwaffe fertigstellen lassen, die in der Lage ist, schildgeschützte Projektile mit der Kraft, einen Planeten zu vernichten, durch den Hyperraum zu ihrer erwünschten Einschlagstelle zu senden. Die Rebellion wird an den Rand ihrer Vernichtung getrieben und der Rest der Galaxis wird zu einem Leben in Knechtschaft verdammt sein, wenn es dem letzten Klon Palpatines gelingt, Besitz von Leias drittem Kind zu ergreifen.

      Unübersehbar tragen der hier enthaltene zweite und dritte Teil der "Das dunkle Imperium"-Trilogie jeweils einige klare Vorbilder, vom Galaxisgeschütz bis hin zur Wiedererstarkung einer imperialen Ordnung, für die aktuelle Disney-Kinotrilogie in sich. Auch abseits davon finden sich mitunter originelle Ideen, z.B. sehen wir den wohl ersten dampfbetriebenen Raumkreuzer der "Star Wars"-Geschichte. Da stört es vergleichsweise wenig, dass die Geschichte zu einem guten Teil Ideen-Recycling betreibt, aber damit auch den meisten beliebten Figuren zumindest ein wenig Einsatzzeit verschaffen kann. Während sich die Dramaturgie über den Großteil der Lesezeit recht ordentlich und gleichmäßig entwickelt, wirken die letzten Ereignisse leider recht überhastet. Man könnte fast meinen, die Story musste schnell zu einem Ende gebracht werden, denn die finalen Auseinandersetzungen rund um Palpatines drohende Übernahme Anakin Solos (!) und die erhoffte Zerstörung des Galaxisgeschützes verlaufen schon ein wenig hektisch und wenig in die Tiefe gehend, wie der Rest der Geschichte. Das letzte Panel ist diesbezüglich schon ein kleiner Tiefpunkt, denn die Helden erhalten nicht einmal mehr die Chance eines kurzen Treffens oder Resumee der Ereignisse. Künstlerisch ist "Das dunkle Imperium" vor allem eines: Absolute Geschmackssache. Auf den ersten Blick sind die manchmal recht groben Zeichnungen nebst der ausgeblichen wirkenden Farbgebung nämlich alles andere als sonderlich attraktiv - aber eben ein recht typisches Kind ihrer Zeit, weshalb ich das eher ein wenig unter "kulturhistorischer Nostalgie" abhake. Mit aktuellen Kunstwerken, z.B. der Marke Jan Duursema, haben diese Bilder jedoch nicht viel gemein. Als Bonus bietet der recht dicke 200-Seiten-Band lediglich einen kurzen Blick auf die Spezialeffekte in "Die dunkle Bedrohung" auf einer Seite.

      Erzählerisch mehr als passabel, künstlerisch absolute Geschmackssache und ein wunderbares Dokument einer der offensichtlichen Inspirationsquellen der aktuellen Filmtrilogie.


      Dramaturgie/Erzählung7/10ErstveröffentlichungUS: ab 12/1994
      D: 07/2007
      hier: 21.06.2019
      Zeichnungen6/10FormatHardcover
      Kreativität7/10Seitenanzahl200 S.
      Gesamtwertung6.66 / 10AutorTom Veitch
      Mike Beidler
      ZeichnerCam Kennedy
      Jim Baikie
      VerlagPanini
      Preis€13,99
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von majorcrampas ()

    • Galaktischer Sammelwahn Nr.75: Ein Ende über dem Zenit ("Legacy: Krieg")

      Nachdem sich der wiederauferstandene Sith-Imperator Darth Krayt seiner Konkurrenz aus den eigenen Reihen entledigt, sein Regime damit ansatzweise stabilisiert und eine neue Generation von Elitetruppen auf seine Gegner losgelassen hat, beginnt die finale Schlacht um die Zukunft der weit, weit entfernten Galaxis. Das unvermeidliche Bündnis aus Jedi, Imperialen und den Überresten der Allianzflotte stellt sich dem übermächtigen Feind, dessen unglaubliche neue Technik in der Lage ist, kurzen Prozess mit den Schiffen und Fußtruppen des verweifelten Bundes zu machen. Natürlich hat dieser noch ein Ass im Ärmel: Cade Skywalker, der sich geschworen hat, die Sith zu verfolgen, zu vernichten und damit aus dem Universum zu tilgen. Dass er auf seinem Tanz auf der Rasierklinge zwischen heller und dunkler Seite der Macht dabei eher in eine bedenkliche Richtung steuert, nimmt er bewusst in Kauf, um Krayt endlich den Garaus machen zu können. Als die Sith auf den geheimen Tempel der Jedi aufmerksam werden und eine übermächtige Flotte entsenden, sieht der junge Skywalker seine ultimative Chance kommen und begibt sich inmitten der Gefahr. Parallel lässt Roan Fell, der Anführer der Überreste des Imperiums, an einer Massenvernichtungswaffe arbeiten, die den Sith auf einigen Planeten ein schnelles Ende bescheren könnte. Doch wird die Galaxis einen Völkermörder als potentiellen "neuen" Anführer anerkennen? Wird Cade ein Opfer seines Schicksals oder schließt er sich doch Krayt an, um von dessen Macht zu profitieren? Gibt es eine Zukunft für das Zweckbündnis aller galaktischen Interessensgruppen oder siegt am Ende doch Uneinigkeit?

      Fragen über Fragen, die "Legacy: Krieg" auch beantworten kann, jedoch leider nicht immer sonderlich originell oder so episch, wie sich der Spannungsbogen innerhalb des Runs bisher aufgebaut hat. Natürlich ist es nicht die "Dark Times"-Reihe, die auch mal vor einem bitteren Ende nicht zurückschreckte, aber bislang zählte ich "Legacy" zu den ernsteren Vertretern des "Star Wars"-Comic-Universums. Dieser Ruf wird jedoch mit der finalen Ausgabe etwas bekleckert, denn im Grunde wird der Verlauf der Ereignisse den Leser in den seltensten Fällen auch nur ansatzweise überraschen. Man folgt getreu dem etablierten Erzählmuster, hat den Obermotz für ein finales Comeback reanimiert und gibt ihm gleich noch Werkzeuge der ultimativen Vernichtung in die Hand. Natürlich ist "Krieg" für sich genommen keine schlechte Erzählung, aber als abschließender Höhepunkt schlichtweg nicht das, was ich erwartet hatte zu bekommen: Unsicherheit, wer überlebt und wer nicht, dazu ein auf die Spitze getriebenes Sith-Intrigenspiel und Cades heftiger Flirt mit der Dunklen Seite. Zwar versucht Autor John Ostrander diese erwartbaren Elemente zu einem funktionierenden Ganzen zu kombinieren, aber kann sie schlichtweg nicht zu einem richtig funktionierenden Ganzen verweben - was ironischerweise bislang immer gelang, aber ausgerechnet im Finale eben nicht! Auch künstlerisch spielt "Krieg" eine Liga tiefer als die bisherigen Abenteuer, obwohl sich nach wie vor Jan Duursema für die Zeichnungen verantwortlich zeigt. Oft wirken die Proportionen der Gesichter, insbesondere Cades, nicht natürlich wie sonst und auch die Darstellungen der Raumschiffe fallen weitaus weniger detailliert als bisher aus. Als Bonus gibt es eine Cover-Galerie der Hefte 1-5, die ebenfalls enthaltene Nr. 6 der Reihe wird nicht bedacht.

      Ein halbwegs "runder" Abschluss der Geschichte, der leider nicht an die kreativen Vorgängergeschichten heranreicht.


      Dramaturgie/Erzählung7/10ErstveröffentlichungUS: ab 12/2010
      D: 11.10.2011
      hier: 5.7.2019
      Zeichnungen8/10FormatHardcover
      Kreativität6/10Seitenanzahl144 S.
      Gesamtwertung7 / 10AutorJohn Ostrander
      ZeichnerJan Duursema
      VerlagPanini
      Preis€13,99
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.76: Geschichten aus der Gruft ("Jedi-Chroniken: Das goldene Zeitalter der Sith")

      5000 Jahre bevor im Yavin-System eine gewisse Raumstation, von der Größe eines kleinen Mondes, pulverisiert wurde, ist ein guter Teil der Galaxis noch unkartografiertes Niemandsland. Die Entdeckung neuer und eventuell kürzerer, weil für den Handel profitabler, Hyperraum-Routen ist für einige Forscher ein recht profitables Geschäft geworden. Nach dem Tod ihrer Eltern verdienen sich die beiden machtbegabten Geschwister Gav und Jori Daragon genau damit ihre Brötchen, auch wenn das Einkommen eher schlecht als recht ist und die von ihnen entdeckten Routen keinen kommerziellen Nutzen erzielen. Als sie sich dermaßen verschulden, dass ihr Schiff von der Reparaturstätte festgesetzt wird und zudem von unzufriedenen Kunden attackiert werden, beschließen sie einen letzten verzweifelten Sprung und begeben sich beim Eingeben der Koordinaten in die Hände des Zufalls, der diesmal wohl eher auf den Namen "Schicksal" hört. Ihr Austrittspunkt befindet sich direkt in der Nähe des Planeten Korriban, der den dunklen Jedi als Exil diente, als diese sich von ihren Brüdern der hellen Seite abwandten und das ortsansässige Volk der Sith unter ihre Kontrolle brachten. Dort hat gerade der dunkle Lord Marka Ragnos das Zeitliche gesegnet und zwischen den beiden mächtigen Nachfolgekandidaten Ludo Kressh und Naga Sadow entbrennt ein Wettkampf um die Zukunft der Sith. Die Ankunft des Geschwisterpaares, dessen Schiff die Koordinaten der verhassten Republik in seinen digitalen Eingeweiden birgt, ist für Sadow daher eine ungeahnte Chance, seinen Orden gegen einen neuen Feind zu vereinen. Doch Kressh fühlt, dass die Ambitionen seines Konkurrenten den Untergang für das noch überschaubare Sith-Imperium bedeuten könnten. Inmitten des Trubels werden Gav und Jori zu Spielbällen der Rivalitäten, die Jahrtausende später den ultimativen Konflikt des "Star Wars"-Universums hervorbringen.

      Über weite Strecken liest sich "Das goldene Zeitalter der Sith" eher wie ein Geschichtsbuch, als wie eine klassische Erzählung aus einer Galaxis weit, weit entfernt. Ob dies beabsichtigt ist oder nicht kann ich zwar nicht beurteilen, aber der Eindruck wird um so wohlwollender, wenn man diese Möglichkeit nicht ganz ad absurdum verweist. Im Kern erhalten wir also einen historischen Einblick in die Kultur der Sith - wie sie einst war und wie sie sich im Laufe der Zeit von innen heraus selbst korrumpierte. Dazu lernen wir den Beruf der Hyperrouten-Forscher kennen, der so noch kein zentrales Erzählelement war und tatsächlich eine neue Nuance des bereits gut ausgeleuchteten Universums präsentiert. Wir sehen Coruscant, als es noch nicht der strahlende Stadtplanet, sondern noch mitten im Aufbau, war und erfahren, dass es auch Hutten gab, die tatsächlich Kredite verlängerten und eine Art "Gilde der Navigatoren", die ihrerseits Hyperraum-Routen prüfte und deren Qualität nach Eignung bzw. Gefahrenstufen bewertete. Da stört es weniger, dass sich die eigentlich ordentlich beginnende Geschichte nach hinten hin ein wenig zum dezent eintönigen Rache-Epos entwickelt. Kenner diverser Romane und der "Knights of the Old Republic"-Spiele dürfen sich zudem über ein Wiedersehen mit dort vorkommenden Orten (z.B. das Tal der Sith auf Korriban) und erwähnten Personen (Ragnos, Naga Sadow) freuen. Künstlerisch ist der Band selbstredend ein typisches Kind der 90er, was im Detail eher pragmatische, als wunderhübsche, Zeichnungen bedeutet. Als Bonus gibt es eine, mal wieder, unvollständige Cover-Galerie der enthaltenen Hefte 1-4.

      "Historisch" interessant, dramaturgisch zum Ende hin nachlassend und mit typischer 90er-Zeichenkunst gesegneter Band der Reihe.


      Dramaturgie/Erzählung6/10ErstveröffentlichungUS: ab 07/1996
      D: ab 09/1997
      hier: 18.07.2019
      Zeichnungen6/10FormatHardcover
      Kreativität7/10Seitenanzahl144 S.
      Gesamtwertung6.33 / 10AutorKevin J. Anderson
      ZeichnerDario Carrasco jr. (u.a.)
      VerlagPanini
      Preis€13,99
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.77: Vom Ende der Unschuld ("Jedi vs. Sith")

      Auf dem recht idyllischen, aber leider auch etwas langweiligen, Planeten Somov Rit führen die zwei machtbegabten Jungs Bug und Tomcat, so wie ihre Cousine Rain ein unaufregendes Leben. Fernab ihrer Heimat, auf Ruusan, spielt sich zur gleichen Zeit der finale Konflikt zwischen den strahlenden Jedi und den aufstrebenden dunklen Sith ab, für den ständig neue Rekruten herangeschafft werden müssen. Auch die drei Kinder werden von den Jedi nach Ruusan verfrachtet, werden auf dem Weg zum Feldlager aber angegriffen und getrennt. Während sich die Jungs mit dem greisen Jedi-Meister Torr durch die Wälder schlagen, wird Rain von den Ureinwohnern des Planeten, friedliebenden und empathisch begabten, fliegenden Pelzkugeln (die man so wohl eher von Studio Ghibli erwarten würde...) gefunden. Diese Kreaturen, die eng mit der Natur ihrer Heimat verbunden sind, leiden besonders unter den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Jedi und Sith, die sich einen blutigen Schlagabtausch nach dem anderen liefern, aber eine Entscheidung ist nicht in Sicht. Tomcat entwickelt derweil eine gewisse Freude am Töten und gerät in die Fänge eines verhängnisvollen Plans der Sith, die alle machtaffinen Wesen des Planeten mit einem Schlag auslöschen wollen. Ein Plan, der einem gewissen Darth Bane, Urheber der prominenten "Regel der Zwei", sehr in die Karten spielt.

      Eine Redewendung besagt: "Das erste Opfer des Krieges ist die Unschuld." Der vorliegende Band der Sammelreihe transportiert diese teilweise beeindruckend in das "Star Wars"-Universum, denn die kindlichen Protagonisten werden aus ihrem idyllischen Heim in eine Welt voller Krieg, Blut und Angst geworfen, die kaum ungeeigneter für Kinderseelen sein könnte. Knapp 1000 Jahre vor der Schlacht von Yavin stehen sich Jedi und Sith in ihrer finalen Schlacht gegenüber und wir erleben hautnah, wie diese finale Auseinandersetzung die Weichen für die Entwicklungen der Filme stellt. Die Naivität, mit der die Kinder regelrecht freudig ihrem Feldeinsatz entgegenfiebern, wird treffend durch den herausragend gewählten Zeichenstil unterstützt, den man wohl eher in einem Comic für jüngere Zielgruppen erwartet hätte. Das Spiel zwischen Niedlichkeit und Brutalität kann sich mit Hilfe von Ramón F. Bachs Bildern besonders effektiv entfalten und lässt den Abgrund zwischen geweckten Erwartungen und harter Bodenlandung noch weiter auseinanderklaffen. Also lieber nicht von der Optik täuschen lassen, "Jedi vs. Sith" ist ziemlich sicher nichts für kindliche Gemüter.
      Enthalten sind die Hefte #1-6 der Reihe, während sich die Cover-Galerie mal wieder nur mit den ersten fünf Ausgaben beschäftigt. Seltsame Tradition.

      Eine bittere Sicht auf den bestimmenden Konflikt des "Star Wars"-Universums, die mit ihrer kindlichen Zeichenkunst beeindruckt.


      Dramaturgie/Erzählung
      8/10
      Erstveröffentlichung
      US: ab 04/2001
      D: 31.01.2002
      hier: 2.8.2019
      Zeichnungen
      10/10
      Format
      Hardcover
      Kreativität
      7/10
      Seitenanzahl
      144 S.
      Gesamtwertung
      8.33 / 10
      Autor
      Darko Macan


      Zeichner
      Ramón F. Bach


      Verlag
      Panini


      Preis
      €13,99
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Galaktischer Sammelwahn Nr.78: Das wilde Renegatenleben ("X-Flügler - Renegaten-Staffel: Intrigen auf Cilpar")

      Die berühmte "Rogue Squadron", benannt nach der heldenhaften Einsatzgruppe um Jyn Erso, war an so ziemlich allen entscheidenden Raumschlachten der Rebellengeschichte beteiligt. Nach der Zerstörung des zweiten Todessternes im Orbit um den Waldmond Endor, wird der Trupp von Spezialisten überall da eingesetzt, wo es besonders lichterloh brennt und die einzigartigen Fähigkeiten von Wedge Antilles und Co. benötigt werden. Außer dem prominenten Corellianer besteht die Staffel aus Wes Janson, der Thronerbin Plourr von Eiattu 6, Derek Klivian, dem ehemaligen imperialen Piloten Tycho und dem Sullustaner Dllr Nep. In der ersten enthaltenen Geschichte legt einer der Rot-Piloten eine Bruchlandung auf dem Planeten Cilpar hin und muss gemeinsam mit einem Kollegen ausharren, bis die Staffel in der Lage ist, am Boden zu ihm durchzudringen. Obwohl der Tod des Imperators eine Welle von Kapitulationen unter den Imperialen Truppen auslöste, befindet sich der Planet noch in der Hand des örtlichen Moffs bzw. Gouverneurs und sieht sich einem Krieg gegen eine Guerillamiliz gegenüber. Diese sieht jedoch auch in der Allianz einen Gegner, da eine Kollaboration zwischen den Rebellen und den imperialen Truppen als sicher gilt. Wedge und Co. müssen also herausfinden, ob an diesen Gerüchten etwas dran ist und warum Cilpar überhaupt diese immense Aufmerksamkeit wert ist. Die zweite Story versetzt uns auf den Universitätsplaneten Mrlsst, dessen Wissenschaftler ein äußerst kompaktes tarnfähiges Raumschiff entwickelt haben, das so wohl den Rebellen, als auch den Imperialen angeboten wurde. Wedge soll die Verhandlungen für die Allianz führen und während seines Aufenthalts müssen er und sein Team feststellen, dass die Propagandamaschine des Imperiums durch den vermeintlichen Kollaps bei Endor keinesfalls ins Stocken geraten ist. Zwischen Geschichtsfälschung ("Endor hat es nie gegeben!") und einer Welle von intriganten Spielchen müssen sich die Renegaten auch am Boden beweisen.

      Ganz ohne Rückendeckung der prominenteren Figuren müssen sich Wedge und seine Kollegen durch ihre neuen Abenteuer schlagen und machen natürlich zu einem guten Teil das, was sie am besten können: Imperiale TIE-Jäger und andere gegnerische Schiffe zu Weltraumstaub zerbröseln. Aber natürlich kann man nicht jede Mission aus der Luft bestreiten und somit reduziert sich der eigentliche Nimbus des Teams teils beträchtlich auf austauschbare Soldatenstories, die auch mit anderem Personal funktioniert hätten. Schiebt man das beiseite, erhält man aber in Summe recht solide Geschichten, die aber weder vor Originalität bersten, noch unverzichtbar im Geflecht des "Star Wars"-Universums wären. Stereotype Bösewichte und teils unnötig komplizierte Handlungsverläufe geben sich jedoch die Klinke in die Hand. Vermutlich wäre eine Konzentration auf tatsächlich ausufernde X-Wing-Einsätze im All die bessere, weil einfach erwartungsgemäßere, Wahl gewesen. Auch künstlerisch reißt "X-Flügler" keine Mauern ein und serviert uns vergleichsweise pragmatische Zeichenkunst der mittleren 90er Jahre. Das ist nicht hässlich, aber hilft der durchschnittlichen Geschichte eben nicht einmal zu einer gehobeneren visuellen Wirkungskraft. Immerhin sind diesmal im Bonusteil die vollständigen Cover der enthaltenen Einzelhefte ("Star Wars: X-Wing Squadron Rogue One #1-8") präsent, was ja inzwischen innerhalb der Sammlung längst nicht mehr selbstverständlich ist.

      Für Sammler der Kollektion und absolute Wedge-Fans sicher ein ordentlicher Happen, für alle anderen sicher kein unbedingtes "must have".


      Dramaturgie/Erzählung6/10ErstveröffentlichungUS: ab 07/1995
      D: 1.6.1996
      Zeichnungen6/10FormatHardcover
      Kreativität5/10Seitenanzahl208 S.
      Gesamtwertung5.66 / 10AutorMichael Stackpole
      Mike Baron
      ZeichnerAllen Nunis,
      Gary Erskine u.a.
      VerlagPanini
      Preis€13,99
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Galaktischer Sammelwahn Nr.79: Ehre unter Dieben ("Starfighter: Freibeuter")

      Der Feeorin Nym hat in seinem Leben bereits einiges erlebt. Er war Anführer der Piratenbande "Geister von Lok", legte sich mit der mächtigen Handeslföderation an, wurde von dieser besiegt, schwor ihr ewige Rache und tauchte von da an dort auf, wo es dem Konsortium an den Kragen ging. An Bord seines berüchtigten Bombers "Havoc" mischte er sogar in der Schlacht um Naboo mit, wo er seinen guten Ruf als Gegner der Handelsföderation eindrucksvoll verstärkte. Inzwischen ist er ein so begehrter Söldner geworden, dass er von den Bewohnern des Planeten Maramere gebeten wird, sich eines Piraten anzunehmen, der aus dem Nichts auftaucht, seine Beute einsackt und dann wieder wie ein Geist entschwindet. Nym und dessen Crew begeben sich auf die Suche nach dem Phantompiraten, dessen Untaten auch die Handelsföderation auf den Plan gerufen haben. Im guten Gewissen, dass Nym für sie die Drecksarbeit wohl mit erledigen wird, lauern sie auf die Möglichkeit, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und die beiden verbliebenen Piraten von Maramere auszulöschen.
      Die zweite enthaltene Geschichte bringt uns nach Maridun, einer Dschungelwelt unter der Fuchtel des Imperiums, deren Bewohner die Unterstützung einer imperialen Bodeneinheit zum Schutz ihrer Minen angefordert haben. Doch am Ziel angekommen muss die Einheit, zu der auch der bereits im Rahmen der Reihe kennen gelernte Janek Sunber gehört, feststellen, dass sie zu spät eingetroffen ist. Als die bereits dezimierte Truppe schließlich von den zahlenmäßig überlegenen Eingeborenen des Planeten angegriffen wird, entbrennt ein Kampf ums Überleben, der nicht nur von Tapferkeit, sondern auch von der Unfähigkeit der Kommandierenden geprägt werden wird.

      Die Geschichte rund um den Freibeuter Nym, bei der es sich übrigens um eine deutsche Erstveröffentlichung handelt, zeigt uns mal wieder eine andere Seite der Medaille des Konfliktes zwischen Republik und Separatisten. Anstatt die ganz großen politischen und militärischen Schlachtfelder zu beschwören, begleiten wir den ehemaligen Piratenkönig auf seiner Kopfjagdmission, die zwar inhaltlich nicht der ganz originelle Wurf ist, aber kurzweilig unterhält und vor allem mit einem recht sympathischen Figurenensemble aufwarten kann. Für Kenner des 2001 erschienenen Spieles "Star Wars: Starfighter" (seinerzeit erschienen für PC, PlayStation 2, XBox) dürfte Nym zudem kein Unbekannter sein. Noch ein wenig besser hingegen ist die zweite enthaltene Geschichte, die im Grunde eine Fortsetzung des "Imperium"-Erzählzweiges innerhalb der Reihe darstellt. Janek Sunber kriecht gemeinsam mit seinen Soldaten durch den Matsch des weitstgehend unbekannten Dschungelplaneten, ist der angepassten Überlegenheit der dortigen Ureinwohner ausgesetzt und hat auch noch zwei unfähige Offiziere zwischen sich und dem begleitenden General, die seiner effizienten Planung ein ums andere Mal Hindernisse in den Weg legen. Auch wenn die Geschichte ebenfalls keine großen Überraschungen bereit hält, schafft sie jedoch weiteres Verständnis für die tägliche Drecksarbeit der imperialen Soldaten und deren kommandierende untere Offiziersränge. Wer jemals ein wenig Mitleid für die rekrutierten Sturmtruppen empfinden will, ist hier nicht ganz falsch. Künstlerisch sind beide Erzählungen ganz gut gelungen, was für mich keine zu mutigen Stilexperimente und vernünftige Figurenzeichnungen bedeutet. Als Bonus gibt es in der Galerie zwar alle drei "Crossbones"-Cover, aber leider nur eines der enthaltenen "Empire"-Hefte. Auf die eine Seite mehr käme es vermutlich nicht an.

      Inhaltlich bietet der Band zwar nicht wirklich viel Neues, aber gewohnt soliden Erzählstoff, der Fans ausreichend bei der Stange halten sollte. Kurzweilig ist es sowieso, also gibt es eine gehoben-solide Gesamtwertung.


      Dramaturgie/Erzählung
      7/10
      Erstveröffentlichung
      "Freibeuter" US: ab 0/2002
      D: 02.09.2019
      "Empire #16-18": US ab 01/2004
      D: ab 10/2004
      Zeichnungen
      7/10
      Format
      Hardcover
      Kreativität
      7/10
      Seitenanzahl
      144 S.
      Gesamtwertung
      7 / 10
      Autor
      Haden Blackmanm, Welles Hartley


      Zeichner
      Ramon F.Bachs, Davide Fabri


      Verlag
      Panini


      Preis
      €13,99
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips: