MCs Rezi-Bude

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    • Ein sonniger Tag im August (Keiji Nakazawa: "Barfuss durch Hiroshima: Kinder des Krieges")

      Im Kriegsjahr 1945 leidet die Bevölkerung Japans massiv unter den zunehmenden Repressalien der Regierung und ihrer Verwaltungsapparate. Während die höheren Schichten noch ein vergleichsweise annehmbares Leben führen können, Lehrer den hörigen Dienst gegenüber dem Vaterland predigen und Soldaten den aufgezwungenen Heldentod sterben, kämpfen die "normalen" Familien um jedes Körnchen Reis, das in der Lage ist, die Mägen der Kinder auch nur ansatzweise zu füllen. Eine dieser Familien sind die Nakaokas aus Hiroshima, deren Familienoberhaupt für seine pazifistische und antikaiserliche Haltung als Verräter gebranntmarkt wird. Darunter leiden in Folge auch die hochschwangere Mutter, Töchterchen Eiko und die vier Söhne Shinji, Gen, Akira und Koji, denn zunehmend wenden sich die Mitbürger von ihnen ab, unterstützen sie nicht mehr bei der Beschaffung von Nahrungsmitteln und sorgen zudem mit allerhand neuen Repressalien und Drohungen für ein immer giftiger werdendes Klima. Als sich langsam eine Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation andeutet, bricht der 6.August 1945 an - jener schicksalhafte Tag, an dem die erste im Krieg eingesetzte Atombombe über Hiroshima detonierte.

      Wie stellt man das Undarstellbare dar? Vor diesem Problem stand einst nicht nur Art Spiegelman, der mit seiner prägenden Graphic Novel "Maus" jenes Kunststück bezüglich des Holocaust vollbrachte, sondern auch Autor Keiji Nakazawa, der in dieser autobiografischen Geschichte versucht, sich dem Unglück Japans während des Zweiten Weltkrieges und dem Abwurf der bis dato fatalsten Waffe mit Hilfe des Mediums "Comic" zu nähern. Der größte Teil des ersten Bandes beschäftigt sich mit der Darstellung des zivilen Lebens unter dem militaristischen Regime Japans jener Zeit und präsentiert uns eindrucksvoll den Überlebenskampf einer unangepassten Familie, die einfach nur über die Runden kommen will. Wir erleben, wie Kinder zum Arbeitsdienst aufs Land entsendet werden, schon die leiseste Kritik am Kaiser gesellschaftliche Ächtung mit sich bringen kann, das Vertrauen in den Gottkaiser niemanden an einem Sieg Japans zweifeln lässt, junge Menschen in ergebnislosen Kamikaze-Einsätzen ihr Leben verschwenden und dafür als edle Krieger geehrt werden und wie die Westmächte inzwischen eine Waffe entwickeln, welche die Kriegsführung maßgeblich verändern könnte. All dies geschieht mit einem Nachdruck, einer Einfachheit und trotzdem einer gewissen Komplexität (nein, beide Begriffe müssen sich nicht gegenseitig ausschließen), die eben nur das Medium Comic bieten kann. Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen bieten, trotz ihrer teilweise etwas verniedlichenden Art und ihrem ab und zu fast schon belustigendem Umgang mit physikalischen Gesetzen und daraus resultierendem "Slapstick", einen angemessenen Rahmen und zaubern eine passende Atmosphäre aufs Papier. Man sollte aber immer im Hinterkopf behalten, dass die Geschichte in Japan auch für ein kindlich-jugendliches Publikum erschien und entsprechende Gestaltungsmerkmale aufweist, die sicher nicht jeder Comic-Freund als sonderlich attraktiv empfinden könnte. Inhaltlich ist "Barfuss durch Hiroshima" jedoch auch nicht fehlerfrei, was sich unter anderem darin zeigt, dass man suggeriert, Albert Einstein habe einen maßgeblichen Anteil am Manhattan-Projekt, also der Entwicklung der Atombombe, gehabt. Man ist fast geneigt, ihn nach der Lektüre etwas in Schutz zu nehmen, denn er gehörte zu den Wissenschaftlern, die am eindrücklichsten vor den Möglichkeiten jener Waffe warnten. Auch die Selbstkritik Nakazawas, der die Schuld für die Konsequenzen Japans Kriegseintritt hauptsächlich bei seinem eigenen Volk, dessen krankhaften Hang zum Militär und einem kapitalen Fehlverständnis von Ehre, sucht und den Part der Westmächte damit fast als folgerichtig darstellt, wirft einige Fragen auf.

      Diese Diskrepanzen verhindern aber nicht, dass "Barfuss durch Hiroshima" nicht nur seine fesselnde Geschichte effektiv ausbreiten, sondern man tatsächlich einen Einblick in die historischen Zustände Japans jener Zeit und vor allem das Selbstverständnis seiner Einwohner nehmen kann. Eine wichtige Erzählung, die zum Hinterfragen des Gezeigten und zur Auseinandersetzung mit diesbezüglicher Historie einlädt.


      Dramaturgie/Erzählung10/10ErstveröffentlichungJ: 1973
      D: 1982
      2004
      Zeichnungen8/10FormatSoftcover
      Kreativität10/10*Seitenanzahl304 S.
      Gesamtwertung9.33 / 10AutorKenji Nakazawa
      ZeichnerKenji Nakazawa
      VerlagCarlsen
      Preis€14,00

      * mehr oder weniger "Historie", aber auch die muss man erst einmal so kompakt vermitteln können
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von majorcrampas ()

    • Steht auch noch auf meiner (viel zu langen) Liste. Mal wieder eine Top-Rezi Major! :ok:

      majorcrampas schrieb:

      Auch die Selbstkritik Nakazawas, der die Schuld für die Konsequenzen Japans Kriegseintritt hauptsächlich bei seinem eigenen Volk, dessen krankhaften Hang zum Militär und einem kapitalen Fehlverständnis von Ehre, sucht und den Part der Westmächte damit fast als folgerichtig darstellt, wirft einige Fragen auf.

      ...
      Diese Ambivalenz macht ein Werk meines erachtens sehr spannend und würdig darüber zu diskutieren. Wenn so etwas zu diskussionen anregt und damit dazu beiträgt, dass die Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten oder gar verharmlost werden, hat der Autor nahezu alles erreicht, was man mit einer Geschichte erreichen kann.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Nach dem Fall (Keiji Nakazawa: "Barfuss durch Hiroshima: Der Tag danach")

      Nach dem Abwurf der Atombombe durch die Alliierten am 6.August 1945 liegt die Stadt Hiroshima in Trümmern. Sterbende Menschen, unwissende Helfer und verzweifelte Überlebende wandern durch die Ruinen ihrer ehemaligen Heimat. Darunter befindet sich auch Gen, der gerade seiner Mutter bei der Entbindung seiner neugeborenen Schwester geholfen hat und sich nun auf eine Reise durch die Trümmerwüste begibt, um Reis zur Ernährung des Säuglings zu beschaffen. Auf seiner Suche begegnet er zahlreichen Schicksalen, darunter zahlreiche Toten, aber auch hilfswilligen Soldaten, welche die Auswirkungen der Strahlung durchleben und selbst geschädigt werden. Ein junges Mädchen, das ihn sehr an seine verstorbene Schwester erinnert, hat ihre Mutter und den Lebensmut verloren, aber Gen bemüht sich, sie in Sicherheit zu bringen und zum Weitermachen zu motivieren. Neben derartigen kleineren Erfolgen erlebt der Junge aber auch viel Ablehnung, insbesondere den der Landbevölkerung der Hiroshima umgebenden Gemeinden, die in den Flüchtlingen aus der Stadt überwiegend eine Belästigung sehen. Als Gen und seiner Mutter bei einer ihrer Freundinnen unterkommen können, manifestiert sich diese Ablehnung unter anderem in haltlosen Diebstahlsbezichtigungen und einer Menge ausufernder Gemeinheiten.

      "Der Tag danach" präsentiert uns das "Leben" in Hiroshima nach dem Atombombenabwurf und vor allem dessen Konsequenzen für die japanische Zivilbevölkerung. Man fühlt auf nahezu jeder Seite die Ratlosigkeit der Einwohner und Soldaten, die mit der neuartigen Waffe und ihren Folgen nichts anfangen und erst recht nicht damit umgehen können. Verlust und Trauer prägen zahlreiche Panels, was sich im Verlauf der Geschichte ordentlich mit einer Prise Wut gegenüber den Anfeindungen der eigenen Landsleute, aber auch ein wenig Hoffnung, stets in Gestalt des unerschütterlichen Optimismus Gens, anreichert. Nakazawas typische Schwarz-Weiß-Zeichenkunst verniedlicht zwar einige der Abläufe, wird aber um so beeindruckender, wenn dieser Stil auf die bittere Atomkriegsrealität trifft.

      Ein beeindruckender Vermittlungsversuch des eigentlich Undarstellbaren, der in jede gut aufgeräumte Comic-Bibliothek gehört.





      Dramaturgie/Erzählung9/10ErstveröffentlichungJ: 1973
      D: 2004
      Zeichnungen8/10FormatSoftcover
      Kreativität10/10*Seitenanzahl256 S.
      Gesamtwertung9 / 10AutorKeiji Nakazawa
      ZeichnerKeiji Nakazawa
      VerlagCarlsen
      Preis€12,00

      ** mehr oder weniger "Historie", aber auch die muss man erst einmal so kompakt vermitteln können
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Der gute Mensch von Hiroshima (Keiji Nakazawa: "Barfuss durch Hiroshima: Kampf ums Überleben")

      "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut." - Was bereits der alte Goethe anno 1783 in seiner Hymne "Das Göttliche" postulierte, sollte natürlich insbesondere in Krisensituationen ein gewisser moralischer Wegweiser sein. Nicht so in der atomar zerbombten Stadt Hiroshima im August des Jahres 1945. Wenige Tage nach dem Abwurf der fatalen Waffe über der japanischen Großstadt, kämpfen der überlebende Junge Gen, seine Mutter und die neu geborene Schwester Tomoko immer noch ums Überleben. Auf der Suche nach einer Unterkunft werden sie überall abgewiesen, denn Bezahlung kann man von den Flüchtlingen nicht erwarten und außerdem scheinen viele der aus Hiroshima Entkommenen eine schlimme Krankheit mit sich herumzutragen, die ansteckend sein könnte. Glücklicherweise führt das schlechte Gewissen der besten Freundin der Mutter dazu, dass Gen und die Reste seiner Familie wieder Unterschlupf auf ihrem kleinen Landgut finden können. Dort muss der Junge aber von nun an das Geld für Mutter und Schwester heranschaffen. Das Schicksal will es, dass die nicht weit weg wohnende Familie Yoshida einen Onkel pflegen muss, der ebenfalls vom Inferno der Bombe gezeichnet wurde. Da kein Familienmitglied direkten Kontakt mit dem übel zugerichteten Mann will, ihm aber täglich die Verbände gewechselt und die Maden abgelesen werden müssen, verpflichtet sich Gen zu diesem Pflegedienst - gegen ein recht fürstliches Gehalt. Das Bombenopfer war ein Künstler auf dem aufsteigenden Ast und lehrt den Jungen einiges über das Zeichnen und vor allem das Leben mit Ablehnung. Auch Ryuta, der Anführer einer Bande von Waisenjungen, der Gens verstorbenem Bruder Shinji sehr ähnelt, kehrt zurück und nimmt eine erstaunliche Wandlung.

      Auch der dritte Band zu Keiji Nakazawas Jahrhundertwerk "Barfuss durch Hiroshima" präsentiert uns nahezu unverfroren den Alltag der örtlichen Bevölkerung nach den Ereignissen rund um den ersten kriegsmotivierten Atombombenabwurf der Weltgeschichte. Dabei erschreckt den Leser insbesondere die Härte der japanischen Gesellschaft den Flüchtenden gegenüber, denn im Grunde denken alle, obwohl sie die Möglichkeiten zu helfen hätten, nur an sich selbst. Ausgerechnet Gen, der eigentlich gar nichts mehr besitzt (nicht einmal mehr Haare auf dem Kopf...) erweist sich als höflicher Knabe, der so ziemlich jedem hilft, weil es sich einfach so gehört. Der Lohn für seine heldenhaften Einsätze besteht zwar meist nur aus Prügeln oder anderen Enttäuschungen, aber das ist für ihn kein Grund, seine nahezu altruistischen Unternehmungen einzustellen. Trotzdem stellt sich langsam etwas Monotonie ein, denn im Grunde ist die Abfolge der Ereignisse immer recht ähnlich: Nahrungssuche, Hoffnung, Enttäuschung, Obdachsuche, Hoffnung, Enttäuschung... . Zudem entpuppt sich die kindlich-naiv dargestellte Gewalt zunehmend zwar als approbate Lösung für die meisten Probleme, was aber dem Charakter der Erzählung nicht immer zuträglich ist. Allerdings scheint es sich dabei um ein Zugeständnis an die angepeilte junge Kundschaft und die Erwartungshaltung gegenüber des Genres zu handeln, was aber nicht jedem Leser schmecken wird. Künstlerisch kann man, wie immer, an Nakazawas pragmatischem Schwarz-Weiß-Stil nicht viel herummäkeln, zumal es sicher ein ziemlicher Balanceakt ist, ein derartiges Thema auch nur ansatzweise in einer Graphic Novel darzustellen.

      Mutige und immer noch schonungslos vorgehende Fortsetzung der Reihe, die aber "dank" der hier zu vordergründig auftretenden Slapstick-Gewalteinlagen (anders kann man das stellenweise kaum bezeichnen...) nicht mehr ganz so rund funktioniert, wie die beiden Vorgänger.


      Dramaturgie/Erzählung8/10ErstveröffentlichungJ: 1975
      D: 2005
      Zeichnungen8/10FormatSoftcover
      Kreativität8/10Seitenanzahl272 S.
      Gesamtwertung8 / 10AutorKeiji Nakazawa
      ZeichnerKeiji Nakazawa
      VerlagCarlsen
      Preis€14,00
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von majorcrampas ()

    • Ein Silberstreif am Horizont (Keiji Nakazawa: "Barfuss durch Hiroshima 4: Hoffnung")

      Wir schreiben den 30.August 1945. Japan ist besiegt, der US-General MacArthur ist nunmehr der militärische Verwalter des Landes und muss irgendwie Ordnung in das angerichtete Chaos bringen. Üble Gerüchte über die Befleckung einheimischer Frauen und andere Gewalttaten der "Invasoren" machen die Runde und schüren das Misstrauen der japanischen Bevölkerung gegenüber den Amis, die ihrerseits bemüht sind, mit Süßigkeiten das Vertrauen der Kinder zu gewinnen und die Folgen des Atombombenabwurfes aus der Öffentlichkeit herauszuhalten und zu vertuschen. Auch Gens Familie hat immer noch Probleme, denn nach erneutem Zwist mit der Vermieterin ihres Hinterhofschuppens, fliegen die Nakaokas aus ihrer Bleibe und müssen sich eine neue Unterkunft suchen. Auf der Suche nach Nahrung finden Gen und sein Adoptivbruder Ryuta in einer japanischen Kaserne einige niedergelegte Waffen und beschließen, zwei Pistolen mit sich zu nehmen. Tomoko, Gens am Tag des Bombenabwurfes geborene Schwester, leidet besonders unter der Mangelernährung und somit intensiviert der Junge seine Suche nach gehaltvollen Lebensmitteln. Dabei geraten er und Ryuta unter anderem an die Yakuza, die vom florierenden Schwarzmarkt und durch Diebstahl von US-Vorräten gut leben können. Neben diesen Problemen versucht man aber auch in Hiroshima zurück zur Normalität zu finden und hat wieder eine Schule eingerichtet, in der Gen einige neue Kinder kennenlernt. Als jedoch zu allem Überfluss seine Schwester entführt wird, droht die seine wieder halbwegs ins Reine kommende Welt erneut in sich zusammenzubrechen. Doch Gen wäre nicht Gen, wenn er nicht alle Kräfte mobilisieren würde, um Tomoko wieder in seine Arme schließen zu können.

      "Hoffnung" zeigt uns erneut zahlreiche Facetten des japanischen Zivillebens nach dem Abwurf der Bombe über der Großstadt Hiroshima. Die Suche nach Nahrung und Unterkunft bestimmt immer noch das tägliche Leben der Nakaokas, wird aber durch das aufkeimende Erzählelement der japanischen Mafia ("Yakuza") um eine faszinierende Nuance bereichert. Die Kritik am Einsatz der unheilvollen Waffe wird diesmal deutlich mehr in Richtung der Alliierten gelenkt, denn es wird klar, dass die Auswirkungen der Bombe durch die US-Soldaten genauestens untersucht werden, da deren Vorgesetzte die Effekte "Little Boys" schlichtweg nicht endgültig abschätzen konnten. Zwar versucht man mit Süßigkeiten Sympathien zu gewinnen, was aber letztlich nur bei den naiven Kindern gelingt. Darstellungen von Kriegsverbrechen der Besatzer, z.B. Vergewaltigung von Zivilisten, runden diesen negativen Tenor ab. Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht auch die Japaner selbst in der Kritik stehen, aber diese weicht ausschließlich auf deren Selbstsüchtigkeit und die weitergehende Ablehnung der Flüchtlinge aus. Nach der regelrechten "Selbstgeißelung" in den ersten drei Bänden rückt dies die Waage aber gefühlt wieder ein wenig zurecht. Teile der Bevölkerung sind gar bereit, ihre bisherige Lebensführung zu Gunsten eines Babys zu ändern, das für sie Hoffnung bedeutet. Auch die deutliche Reduktion der im letzten Band auf die Spitze getriebenen "Slapstick"-Elemente ist ein Gewinn für die Eindringlichkeit der Erzählung. Keiji Nakazawas pragmatische, aber schlichtweg treffenden, Zeichnungen unterstreichen des ernste Ansinnen seines autobiografischen Werkes eindrucksvoll.

      Leider ist "Hoffnung" der letzte auf Deutsch erhältliche Band der intensiv erzählten Reihe, die sicherlich eine Fortführung ihrer Übersetzung verdient hätte. Im Vergleich zum Vorgängerband gewinnt die Geschichte wieder deutlich an Fahrt, wiederholt nicht ständig die gleichen Story-Elemente und fesselt damit von der ersten bis zur letzten Seite.


      Dramaturgie/Erzählung
      9/10
      Erstveröffentlichung
      J: 1975
      D: 2005
      Zeichnungen
      8/10
      Format
      Softcover
      Kreativität
      9/10
      Seitenanzahl
      304 S.
      Gesamtwertung
      8.66 / 10
      Autor
      Keiji Nakazawa


      Zeichner
      Keiji Nakazawa


      Verlag
      Carlsen


      Preis
      €14,00
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Die Philosophie der Berge (Michele Petrucci: "Reinhold Messner - Das Leben eines Extrembergsteigers")






      Er bezwang als erster Mensch alle Achttausender-Gipfel ohne Flaschensauerstoff, bestieg die höchsten Berge aller sieben Kontinente ("Seven Summits"), durchquerte gleichermaßen die Antarktis und die Wüste Gobi: Reinhold Messner darf wohl mit Fug und Recht zu den lebenden Legenden unter den Abenteurern dieses Erdballs gezählt werden, wofür ihm unter anderem auch diese Graphic Novel ihren Tribut zollt.

      Autor und Zeichner Michele Petrucci zieht einen inhaltlich recht beeindruckenden Erzählbogen von der Kindheit Messners, über dessen extreme Bergsteigererfahrungen inklusive aller erlittenen familiären Verluste auf diesen bis hin zu seinen neuzeitlichen Herausforderungen, die im Aufbau und Erhalt diverser Museen und seinem unerschütterlichen Engagement für Mensch und Natur bestehen. Dabei wird insbesondere die Lebensphilosophie eines Mannes deutlich, der dem Leben der Nomaden in der Wüste Gobi ebenso viel abgewinnen kann, wie der Einsamkeit in den hohen Gebirgszügen unseres Planeten. Selbst die Episode rund um den "Yeti", den Messner selbst als ein Wesen aus der tibetanischen Mythologie namens "Tshemo", eine Mischung aus Bär und Mensch, identifiziert, wird ohne zu große Effekthascherei mit eingebaut. Dennoch kann diese an sich ordentliche Inszenierung der Biografie des legendären Bergsteigers leider nicht rundum überzeugen. Zum einen wäre da die durchaus etwas verwirrende chronologische Abfolge, die immer wieder von Zeitsprüngen begleitet wird, die den Leser aus der sich entwickelnden Immersion reißen. Vielleicht ist das beabsichtigt, um irgendwelche Effekte zu generieren, den Lesefluss stört es allerdings teils massiv. Die zweite Schwäche besteht in Petruccis Zeichnungen, die zwar mit ihrem aquarelllastigen Stil bei den Naturdarstellungen richtig Eindruck schinden können, bei den Figuren jedoch nicht wirklich attraktiv wirken. Natürlich ist Kunst immer Geschmackssache, aber ich wurde mit dieser Art Zeichenkunst einfach nicht so recht warm.

      "Reinhold Messner" ist dennoch eine gelungene Comic-Biografie, welche die Möglichkeiten des Mediums teilweise gekonnt ausnutzt, um die Philosophie ihres Protagonisten effektiv greifbar zu machen.


      Dramaturgie/Erzählung8/10Erstveröffentlichung15.03.2018
      Zeichnungen7/10FormatHardcover
      Kreativität8/10Seitenanzahl88 S.
      Gesamtwertung7.66 / 10AutorMichele Petrucci
      ZeichnerMichele Petrucci
      VerlagKnesebeck
      Preis€22,00



      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Die verlorene Generation ("Barfuss durch Hiroshima, Band 5: Der nie endende Krieg" / "Barefoot Gen 5: Never-ending War")

      Knapp drei Jahre sind mittlerweile seit dem schicksalhaften Atombombenabwurf über Hiroshima ins Land gegangen. Die Bevölkerung der Stadt leidet unter Versorgungsknappheit, Arbeitslosigkeit und zahlreichen, durch die Strahlung hervorgerufenen, Krankheitssymptomen. Als die Schule, die Gen Nakaoka mittlerweile seit einer Weile wieder besucht, von einigen Strolchen heimgesucht und der Lehrer mit einem Messer bedroht wird, erkennt Gen in einem der Jungen seinen alten Freund Ryuta wieder. Die Wiedersehensfreude ist groß und wir erfahren, dass der ehemalige Knirps mittlerweile für eine der zahlreichen Banden, die sich gegenseitig nicht den Dreck unter den Fingernägeln gönnen, arbeitet und sich tatsächlich einen Aufstieg innerhalb der Gang erhofft, wenn er und seine Freunde einen prominenten Kriminellen einer gegnerischen Familie umlegen. Der Plan geht leider nicht ganz auf und so verschwinden Ryuta und seine Freunde aus der Obhut der Bande, um sich eine eigene Existenz aufzubauen - doch das Verbrechen kennt kein Erbarmen und heftet sich an die Fersen seines potentiellen Kanonenfutters. Gens Mutter leidet sehr unter der harten, aber leider kein Geld für die Versorgung ihrer Kinder einbringenden, Arbeit und scheint auch von den Auswirkungen der Strahlung nicht verschont geblieben zu sein. Verzweifelt, aber nie den Mut verlierend, versuchen die restlichen Familienmitglieder mehr Geld für Medikamente heranzuschaffen. Da erfährt Gen von den "Bemühungen" der ABCC (Atomic Bomb Casualty Commission = quasi eine Organisation zur Untersuchung der Atombombenopfer), die den Opfern eine ausführliche Untersuchung und gerüchteweise auch andersweitige Hilfestellung geben kann. Doch die Wahrheit hinter dieser Gesellschaft ist eine andere.

      Wir befinden uns am Jahreswechsel 1947/48. Das besiegte Japan wird von den US-Streitkräften kontrolliert, der Kaiser ist dabei, sich seinen Kultstatus als göttliche Führungsfigur wiederzuholen und die Neugier der Besatzer in Bezug auf die Auswirkungen ihrer ultimativen Waffe ist enorm. Autor Keiji Nakazawa entwirft ein nicht beschönigendes, vermeintlich halbwegs realistisches, Bild einer Bevölkerung, die von Krankheiten gequält wird, deren innerer Zusammenhalt nur noch ein Schatten ist und dennoch die Hoffnung auf Besserung nicht verlieren darf. Kriminelle Banden bestimmen die Abläufe des Marktes, die alten Eliten schwingen sich wieder nach oben - fast ist vergessen, dass man dem Kaiser und seinen willigen Gefolgsleuten das Unglück, das über die Stadt Hiroshima kam, zu einem guten Teil mit zu verdanken hat. Die USA schwanken zwischen der Pflege des Katastrophentourismus und der exakten Untersuchung der Auswirkungen der Bombe, um ihrerseits Vorsorgestrategien, für den Fall eines atomaren Angriffs auf Nordamerika, zu entwickeln. Es wirkt, als ob der erste Schrecken über die Zerstörungskraft der Waffe der wissenschaftlichen Neugier und strategischen Planung gewichen ist. Medial wird über Hiroshima (und Nagasaki) geschwiegen, denn jede nach Außen dringende Information könnte das Ansehen der USA in der Welt beschädigen und jedwede Veröffentlichung über das Leid der Japaner bzw. die realen Fakten wird mit harten Strafen sanktioniert. Nicht einmal literarische Werke zu dem Thema dürfen publiziert werden. Erschreckend glaubhaft und mit bitterem Beigeschmack zelebriert Keiji Nakazawa hier den Abgesang auf die vermeintlich wirkungsvollste Demokratie dieser Welt - ohne jedoch dabei das Schicksal des "kleinen Mannes" aus den Augen zu verlieren. Künstlerisch ist sein Werk wieder von typisch japanischem Pragmatismus geprägt, aber keinesfalls hässlich, sondern dem Anspruch der Erzählung nach wie vor angemessen.

      Auf Grund der Tatsache, dass nach Band 4 leider keine deutsche Übersetzung mehr erschien, griff ich zu dem vorliegenden Hardcover, dass auch mit brauchbarem Schulenglisch ordentlich verständlich ist und kein Studium in Anglistik oder verhandlungssicheres Englisch voraussetzt. Wer also wissen möchte, wie es mit Gen, seiner Familie und seinen Freunden weitergeht, kann guten Gewissens zu dieser Ausgabe greifen. "Barfuss durch Hiroshima" oder "Barefoot Gen" bleibt eine beeindruckende, historisch wahrscheinlich nicht einmal sonderlich inakkurate, Erzählung über eine der größten, menschengemachten Katastrophen der Geschichte. Klare Leseempfehlung!


      Dramaturgie/Erzählung8/10ErstveröffentlichungJAP: 1975
      US: 2007
      Zeichnungen8/10FormatHardcover
      Kreativität10/10Seitenanzahl272 S.
      Gesamtwertung8.66 / 10AutorKeiji Nakazawa
      ZeichnerKeiji Nakazawa
      VerlagLast Gasp
      Preis$25,00
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Der Kampf der Knirpse (Keiji Nakazawa: "Barefoot Gen 6: Writing the truth")

      Frühjahr/Sommer 1948: Die andauernde Nahrungsmittelknappheit im besiegten Japan zwingt Gen und seine Freunde zu originellen Geschäftsideen. Als die Jungs mit dem, durch den Verkauf polierter und mit japanischen Schriftzeichen versehener Schädel von Bombenopfern, eingenommenen Geld Nahrungsmittel kaufen wollen, kommt ihnen der schwer verdiente Zaster abhanden und nur der Zufall will es, dass sie dennoch an einige Säcke mit Reis und anderen Köstlichkeiten kommen. Doch diese stammen aus einer Schwarzmarktlieferung und die Polizei widmet diesen ihre völlige Aufmerksamkeit. Die Symptome der Strahlenkrankheit bei Gens Mutter werden immer schlimmer, dringend benötigte Medikamente kosten weitaus mehr, als die Familie aufbringen kann und so beschließt Ryuta, eine der Yakuza-Banden um eine nicht unerhebliche Summe zu berauben. In Folge seiner Tat stellt er sich der Polizei und wird in eine Erziehungsanstalt für Kinder eingewiesen. Unterdessen trifft Gen wieder auf Natsue, die er kurz nach dem Atombombenangriff im Krankenlager auf Ninoshima kennenlernte und die, auf Grund ihres entstellten Gesichtes, erneut einen Selbstmordversuch unternimmt. Nach der Rettung übergibt er sie in die Obhut bei "Papa", Musubi und Katsuko und versucht ihr mit einer sinnvollen Aufgabe neuen Lebensmut zu geben. Er plant, mit dem durch Schrottsammeln verdienten Geld eine Nähmaschine zu kaufen, damit die Mädchen Kleidung herstellen und eventuell ein Geschäft eröffnen können. Doch um das dazu notwendige Kapital zu beschaffen, muss er wertvolle Materialien wie Kupfer finden, die es überwiegend in gut gesicherten militärischen Anlagen gibt. Und ein Einbruch in diese, endet nicht selten mit dem Tod.

      Der sechste Band von Keiji Nakazawas Jahrhundertwerk fokussiert sich nahezu ausschließlich auf den Einfallsreichtum der Kinder, die sich in den Trümmern Hiroshimas, von der Regierung weitestgehend im Stich gelassen, eine neue Existenz aufbauen müssen. Hunger, Geldnot und die Gefahr durch das professionelle Verbrechen sind alltägliche Begleiter, sorgen aber auch für klare Ziele. Die Kritik am Einsatz der Waffe und der Schuld der japanischen Mentalität an jenem Desaster kommen zwar zur Sprache, fallen aber längst nicht mehr so dominant aus wie in den vorangehenden Bänden - allerdings liegt dies sicher an der angesprochenen Fokussierung auf die Schicksale der Kinder, die untereinander ziemlich sicher andere Probleme haben, als über vergangene und aktuelle Politik zu debattieren. Dies ändert sich, als Gen versucht, den Roman "Papas", der sich mit dem Abwurf der Bombe und dessen Folgen auseinandersetzt, drucken zu lassen, wobei er nur Ablehnung erlebt. Die Verlage haben schlichtweg zu große Angst vor dem Bekanntwerden einer unangenehmen Wahrheit, die dem Ansehen der USA Schaden zufügen könnte. Authentizität wird also weiterhin groß geschrieben, was man Nakazawas Werk gar nicht hoch genug anrechnen kann. Um so bemerkenswerter ist es, dass sich nach Jahrzehnten endlich ein US-Verlag fand, der die englischsprachige Fassung veröffentlichte und so einer internationaleren Leserschaft zugängig machte. Künstlerisch bleibt natürlich alles beim pragmatisch Alten, was aber schlichtweg optimal zum Ansinnen der erzählten Geschichte passt. Als kleine Boni gibt es eine kleine Sammlung von Schülerreaktionen nach dem Lesen von "Barefoot Gen" und ein Nachwort, das sich ein wenig mit der Geschichte von "Projekt Gen", sprich der Übersetzung des japanischen Textes ins Englische, befasst.

      Auch für deutsche Leser stellt die englische Sprachvariante momentan die einzige Möglichkeit dar, Gens Abenteuer komplett zu erleben. Die vorliegende Hardcover-Ausgabe aus dem Hause Last Gasp ist dabei solide verarbeitet und vor allem auch mit normalem Schulenglisch gut zu verstehen - was auch wenig verwundert, denn im Grunde sind Kinder ja durchaus eine der zentralen Zielgruppen. Komplettisten können also fast bedenkenlos zugreifen.


      Dramaturgie/Erzählung8/10ErstveröffentlichungJ: 1975
      US: 2007
      Zeichnungen8/10FormatHardcover
      Kreativität10/10Seitenanzahl272 S.
      Gesamtwertung8.66 / 10AutorKeiji Nakazawa
      ZeichnerKeiji Nakazawa
      VerlagLast Gasp
      Preis$25,00
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • Staub und Knochen (Keiji Nakazawa: "Barefoot Gen Vol.7")

      Der vierte Sommer nach dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima ist angebrochen. Gen und Ryuta suchen nach wie vor einen Weg, den Roman rund um den Abwurf und die Folgen der Bombe veröffentlichen zu lassen, doch keine Druckerei ist bereit, das Risiko der Herstellung des kaiser- und US-kritischen Werkes zu tragen. Schließlich kommt Ryuta auf die Idee, das Buch im Gefängnis drucken zu lassen, was an mangelnder Verfügbarkeit von Papier zu scheitern droht. Glücklicherweise hat Gens ehemaliger Nachbar, der Koreaner Pak, inzwischen ein recht einflussreiches Geschäft aufgebaut und kann aushelfen. Kurz nachdem das fertige Werk der Öffentlichkeit zugängig gemacht und an interessierte Leser verschenkt wurde, werden die Jungs jedoch vom US-Militär aufgegabelt und auf einen Stützpunkt gebracht, wo sie für die Veröffentlichung zur Räson gezogen werden sollen. Gens Mutter wird aus dem Krankenhaus entlassen, allerdings mit einer wenig hoffnungsvollen Diagnose. Um ihr einige schöne Tage zu bereiten, beweist Gen, dass Geld nach wie vor nicht stinkt (frei nach Kaiser Vespasian...) und er verdient mit dem Abschöpfen menschlicher Exkremente aus den örtlichen Plumpsklos plus dem Verkauf dieser als Düngerbasis eine ordentliche Summe. Mit dem Geld ermöglicht er es seiner Familie nach Kyoto zu reisen, wo das Schicksal erneut zuschlägt.

      Während die erzählte Geschichte selbst nicht unbedingt revolutionär Neues auffährt, wird der kritische Ton der "Barefoot Gen"-Reihe noch einmal intensiver. Zum einen erleben wir Gens Wut gegenüber dem japanischen Kaiser, der sich nach seinen offensichtlichen Fehlentscheidungen den göttlichen Status aberkennt und von nun an als Mensch betrachtet werden will und zum anderen werden wir Zeuge der US-Bemühungen, die Auswirkungen der Bombe und den Umgang mit den Opfern weiterhin unter den redensartlichen Teppich zu kehren. Da einseitige Kritik für Autor und Zeichner Keiji Nakazawa aber ein Fremdbegriff ist, erneuert er natürlich auch den Blick der Japaner auf sich selbst und ihre Schuld an der für sie fatal endenden Gewaltspirale. Der oft angebrachten Argumentation, der Bombeneinsatz wäre lediglich eine konsequente Antwort auf den feigen japanischen Angriff auf Pearl Harbor gewesen, nimmt er ebenfalls recht schnell den Wind aus den Segeln und verweist oft auf das für US-Bürger erschreckende Bild eines Atombombenangriffes auf ihre Heimat und deren Zivilbevölkerung. Man könnte jetzt kritisieren, dass der mittlerweile siebente Band erzählerisch ein wenig auf der Stelle tritt und immer wieder ähnliche Szenarien, wie z.B. die erneute Angst um das Leben der Mutter, die Probleme bei der Veröffentlichung des Romans oder Gens verzweifelte Aktionen zum Geldverdienen, heraufbeschwört. Im Gegenzug dürfte das aber ungefähr einem Abbild der grundlegenden Vorgänge jener Zeit entsprechen und auch hält sich eine Autobiografie nicht immer an ein ausgefeiltes Drehbuch - das Leben ist, wie es ist. Nakazwawas gewohnt pragmatische Zeichnungen runden den Band erneut ab. Als Bonusinformationen erfahren wir einiges über die japanisch-ukrainische Völkerfreundschaft nach den Ereignissen in Tschernobyl, die in eine Kette mit jenem Tag im August 1945 und dessen Folgen gebracht werden.

      Da es (noch?) keine deutsche Ausgabe des siebenten Bandes gibt, muss man auch hierzulande auf die englische Übersetzung zurückgreifen. Diese ist aber mit normal ausgeprägtem Schulenglisch bestens verständlich.


      Dramaturgie/Erzählung
      7/10
      Erstveröffentlichung
      J: 1990
      US: 2008
      Zeichnungen
      8/10
      Format
      Hardcover
      Kreativität
      10/10
      Seitenanzahl
      259 S.
      Gesamtwertung
      8.33 / 10
      Autor
      Keiji Nakazawa


      Zeichner
      Keiji Nakazawa


      Verlag
      Last Gasp


      Preis
      $25,00
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:
    • majorcrampas schrieb:

      Selbst die Episode rund um den "Yeti", den Messner selbst als ein Wesen aus der tibetanischen Mythologie namens "Tshemo", eine Mischung aus Bär und Mensch, identifiziert, wird ohne zu große Effekthascherei mit eingebaut
      Wie viel Platz nimmt dieser Teil ein?
      Eigenes Kapitel, oder nur Randnotiz?

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.