Spawn 119

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    • SPAWN # 119
      (US # 276-282)



      Darragh Savage, Todd McFarlane & Jason Shawn Alexander

      „Dark Horror“ Arc


      Spawn scheint ja wirklich keine Sau mehr zu interessieren :D

      Ok, ist irgendwo auch verständlich. Nach McFarlane (1 Schritt vor, 2 zurück und dann im Kreis drehen) Geschichten muss ich zumindest für diesen Band mal eine Lanze brechen.

      Das neue Kreativteam bringt endlich wieder frischen Wind in die Bude.



      Ein Teil der Geschichte dreht sich um Cyan.
      Sie wird von Al nach Japan zu Verwandten geschickt. Er glaubt sie dort sicher vor ihren Verfolgern aus der Hölle zu haben. Wäre aber ja kein Spawn Comic wem den so wäre.

      Im Untergrund der Yakuza haben sich Dämonen (und Engel) breitgemacht die nun von Menschen-, Drogen- und sonstigem abartigen Handel leben. Die Geldgier gilt nicht nur für die weltliche Bevölkerung. Dazu kommt, dass Spawn die Todeszone geschlossen hat und es für die Abgesandten keinen Retourweg mehr gibt.

      Bei Cyan läuft es auch nicht so rund. Sie wird von der Familie herzlich aufgenommen, ihre Fähigkeiten machen ihr aber immer wieder zu schaffen. Ein Geistermädchen das sie zu verfolgen scheint macht die Sache nicht einfacher.

      Spawn beobachtet die Entwicklungen aus der Ferne und greift dann aktiv ins Geschehen ein und legt sich mi den „Obermotzen“ an. Für Cyan gibt es am Ende auch noch interessante Entwicklungen...



      Die Story erfindet das Rad nicht neu, die Darstellung von Jason Shawn Alexander ist aber eine Wucht. Es war den Machern wohl wichtig die Horrorelement wieder in den Fokus zu rücken.
      Spawn und seine Gegenspieler wirken schön eklig und sind schwer zu fassen.

      Man schöpft dabei aus den Vollen. Das Geistermädchen erinnert an „The Ring (Ringu)“, andere scheinen Verwandte der Zenobiten zu sein.
      Schemenhafte Umrisse und Schwärze deuten oft mehr an, mit expliziter Gewalt (und sogar ein bissl Nacktheit) wird aber auch nicht gegeizt.
      Anstatt mit dicken Wummen darf sich Spawn mit seinen Ketten und Sicheln durch die Unterwelt metzeln. Gut so.

      Wer Ben Templesmith's „Hellspawn“ oder Ashley Wood's „Blood&Salvation / Blood&Shadows“ mochte wird den Band lieben (die anderen ihn wahrscheinlich hassen :whistling: ).

      Für mich eine klare Kaufempfehlung ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von churchi ()

    • Eihentlicj hat mir sowohl Downing wie auch die Wiederauferstehung gefallen. Man hat zwar gemerkt, dass nach Ressurection sone kleine Selbstfindung stattfand, auch war es wenig kreativ den Armageddon Arc in kurz nochmal durchzuspielen, obwohl man diesen vorher ignorierte, aber es hat durchaus sehr viel Spaß gemacht.
      Beim jetzigen 119 habe ich damals etwas gebraucht (habe die US schon gelesen), aber auch hier gefiel es mir inhaltlich, da man doch merkte worauf es hinauslaufen sollte und es einen roten Faden gab.


      Aber die Zeichnungen.... ich komme da nicht gegen an. Ich finde sie furchtbar. Oft erkenne ich gar nicht, was da Grad passieren soll....