Die Panini-Bar

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    • Man hat weit über 30 Jahre Zeit gehabt, die globale Erwärmung in einer Art und Weise zu verhindern, dass der weitaus größte Teil der Weltbevölkerung davon profitiert. Immerhin weiß man seit Ende der 70er, dass der einzig wirklich dauerhafte Schutz des klimatischen Status-Quo eine 0-Emissionspolitik sein muss. Das war bekannt, es war eines der Hauptthemen im Wahlkampf von George Bush… aber des alten… und während meiner bisherigen Lebenszeit wäre es möglich gewesen, wenn man von vornherein immer auf effiziente Technologien gesetzt hätte und sich bei Kyoto, Paris etc. auf bindende Reduktionslevel geeinigt hätte.

      Hat man nicht, stattdessen hat man das Thema entweder heruntergeredet oder gleich ganz geleugnet. Jetzt kann man nicht mehr die Augen davor verschließen und daher ist der Jammer groß. Getan werden muss trotzdem was, denn auch wenn es viele noch immer nicht sehen wollen.

      Aufs Auto verzichten ist unmittelbar und kurzfristig vielleicht der größere Verlust, mittelbar und langfristig ist es aber ein Verzicht, der sich im Gegensatz zu den anderen Konsequenzen wie Darmwind zu Darmkrebs anfühlt. Unangenehm ja, aber nicht weltbewegend. Besonders deswegen, weil ja sowieso neue Mobilitätskonzepte am Entstehen sind. Die stehen ja eigentlich auch schon wieder vor der Tür.

      Klar es kostet Geld. Aber das wussten wir 12-jährigen im Jahr 2000 bereits. Als ob der Installateur zu einem ins Haus kommt, erklärt, dass die Waschmaschine früher oder später kaputt gehen wird und man daher besser Geld zurücklegen sollte, um sich sehr schnell eine effizientere zu holen wenn was passiert. Hat halt auch niemanden so richtig interessiert. Jetzt fragt man dann, wo soll das Geld herkommen, warum die Steuern erhöhen etc. Gleichzeitig ist diese Erhöhung so sinnbefreit wie sonst was, weil sie nicht die tatsächlichen Kosten widerspiegelt. Das Entfernen von einer Tonne CO2 kostet derzeit zwischen 350 und 500$. Billiger gehts noch nicht. Das sollte man sich auch immer wieder ins Gedächtnis rufen.

      Und irgendwas muss passieren und das jetzt nicht mehr mit Babyschritten und Rückschritten. Und das wird auch Geld kosten. Aber auf der anderen Seite, Banken hat man auch in Wimpernschlägen mit Unsummen gerettet weil sie too big too fail waren und der einzige Lebensraum den wir haben ist noch eine Spur mehr too big too fail.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Holzauge ()

    • nightsurfer schrieb:

      Naja ....

      Leute demonstrieren für den Klimaschutz (was ggf. ein ehrenwertes Anliegen sein kann), was Sie aber dafür bekommen ist:

      STEUERERHÖHUNG :hutab:

      Bei einem Benzinpreis von z.B. 1,20 € sind im Moment schon 15,4 Cent Ökosteuer drauf.
      Ich frage mich, was hat die Ökosteuer seit der Einführung vor 20 Jahren eigentlich bewirkt? Fahren die Leute ein bisschen weniger Auto? :kratz:

      deutschlandfunk.de/20-jahre-oe…ml?dram:article_id=444973

      Die Ökosteuer ist gut für die Rentner, damit die noch mehr Kreuzfahrten im Mittelmeer bzw. Flugreisen nach Indonesien unternehmen können.

      So, ich glaube, das ganze Klimagedöhns ist nur REINE ABZOCKE. Deswegen:

      FRIDAYS FOR STEUERERHÖHUNG
      Was ja auch wieder Blödsinn ist, es ist genau das was ich gesagt habe, der Versuch das Anliegen der Demos in ein schlechtes Licht zu stellen in dem man auf irgendwas anderes eingeht. Die Demos sagen nicht dass wir eine Steuererhöhung brauchen, das sagt die Politik die der Meinung ist damit die Ziele umsetzen zu können. Ob das nun stimmt oder Blödsinn ist sei mal dahin gestellt.
      Es ist halt schon auffällig wie oft diese Demonstartionen als dumm hingestellt werden, das sind dann alles faule Schulschwänzer die sich nicht ums Klima scheren sondern kein Bock auf Mathe haben, die setzen sich für Steuererhöhung ein, die vermüllen die Plätze auf denen demonstriert wird. Die lassen sich von Mama und Papa mit dem Geländewagen hinfahren und wieder abholen, können nicht ohne ihr Smartphone leben.
      Das sind alles blödsinnige Aussagen die NICHTS mit dem Thema zu tun haben und nur dafür sorgen sollen die Anliegen nicht ernst zu nehmen.
      Und by the way, es ist völlig egal ob Greta Thunberg da als Gallionsfigur ins Rampenlicht gezerrt wird, es ist egal ob sie 16 ist, Zöpfe hat, ein Mädchen ist oder ob sie sympathisch ist. Es geht nicht um sie.
      Magickarten gesucht, schreibt mir wenn ihr was loswerden wollt.
    • Du hast da etwas nicht ganz verstanden Leo. Die Politik ist nicht der Meinung das man mit Steuererhöhungen irgendwelche Ziele umsetzen kann. Man kann so eine Steilvorlage für eine neue Steuer als Politiker einfach nicht ungenutzt lassen, das verbietet der Berufsethos. Überall thematisiert man panische die Welt rettende Kinder in den Medien, da hätte man auch eine Flatulenzsteuer einführen können um den Methanausstoß zu verringern. Und wenn die Eltern erstmal den Idealismus ihrer Kleinen mit ihren hart erarbeiteten Talern bezahlen müssen gibt es zur nächsten FFF Demo Stubenarrest.

      Das war einfach eine klassische Win Win Situation die jeder anständige Politiker nutzen musste.

      #-**
    • epin3phrin schrieb:

      Unsere Herrscher bauen sich damit Schlösser um ihr Leben zu genießen und uns kleinen Leute weiter auszubeuten !!!1!!1
      Ich sollte jetzt wohl nicht erwähnen, dass der Landtag in meinem Heimat-Bundesland tatsächlich in einem Märchenschloss mit Goldener Turmkuppel sitzt... :whistling:

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.


    • FRIDAYS FOR STEUERERHÖHUNG

      Sollen sie die Leute besteuern, bis ihnen der Arsch auf Grundeis geht, von mir aus!
      :D

      STEUERN RAUF, ZINSEN RUNTER - nur so kann die Welt noch gerettet werden.
      Das einzige, was den drohenden Weltuntergang noch aufhält, sind SOFORTIGE GIGANTISCHE STEUERERHÖHUNGEN auf CO2!!!!

      BITTE ÜBERWEISEN SIE IHR GANZES GELD DEM STAAT, BEVOR NOCH WEITERE GLETSCHER GETÖTET WERDEN!! HANDELN SIE JETZT!!

      :kratz:
    • Also, meine 1. Idee, die mir so spontan einfällt, dass z.B. für Firmenwagen die 1% bzw. 0,5% Regelung komplett entfällt, wenn diese Elektrisch sind.
      Damit würden E-Autos als Firmenwagen sehr interessant.

      Das 2. was mir einfällt, wäre eine "Abwrackprämien" für E-Heizungen und Verbrennungsmotoren aller Art.

      (Vereinfacht gesagt, einfach für alle Dinge, die sich positiv auf das Klima Auswirken Steuererleichterungen vorzunehmen.)

      Ich glaube auch, dass man Privaten Waldbesitzern im Zeiten des Klimawandels (Borkenkäfer, Stürme, Trockenheit, Niedriger Holzpreis) Finanziell viel mehr unter die Arme greifen muss. Und nicht nur finanziell sondern auch mit Arbeitskräften.

      Deswegen würde ich z.B. ein sog. "Waldjahr" oder "Klimajahr" einführen, wo junge Leute die arbeitsfähig sind, und Sozialleistungen vom Staat beziehen (ja auch z.B. Migranten!) im Wald arbeiten sollen und Bäume pflanzen, Zäune machen, Ausmähen usw.

      Letztlich ist Handarbeit im Wald immer noch sehr notwendig.

      :kratz:

      Mir würden bestimmt noch ein paar mehr Dinge einfallen.
    • Danke für deinen Input erstmal. Ich finde deine Ideen, zumindest die ersten beiden auch nicht schlecht aber ich denke das sind alles Sachen die wir vor vielen Jahren hätten machen müssen. Nun ist es etwas zu spät dafür und eigentlich nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein. Ganz abgesehen davon dass das ja alles Geld kostet und Steuererhöhungen soll es ja keine geben. Ich denke um wirklich eine Veränderung zu bewirken müssen wir langsam mal unsern Kopf aus dem Arsch ziehen und auch unbequeme Veränderungen akzeptieren. Und das geht nach meiner persönlichen Meinung nur wenn wir zum einen Dinge die sich negativ auf die Umwelt auswirken besteuern und dieses Geld dann dafür nutzen um Dinge die sich positiv auf die Umwelt auswirken subventionieren. Nur eins von beidem funktioniert nicht.

      Und zu dem Waldarbeitslager: Von mir aus können wir gerne zurück zur Wehrpflicht gehen. Sehr gerne auch ohne Bundeswehr, dafür mit der Auswahl in welche Richtung man sich engagieren möchte z.B. Soziales, Umwelt, THW, Pflege usw. Finde ich ne gute Idee, aber deine Idee dass Leute die "arbeitsfähig sind, und Sozialleistungen vom Staat beziehen" im Wald arbeiten sollen finde ich nicht ganz unbedenklich.
    • epin3phrin schrieb:

      Danke für deinen Input erstmal. Ich finde deine Ideen, zumindest die ersten beiden auch nicht schlecht aber ich denke das sind alles Sachen die wir vor vielen Jahren hätten machen müssen. Nun ist es etwas zu spät dafür und eigentlich nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein. Ganz abgesehen davon dass das ja alles Geld kostet und Steuererhöhungen soll es ja keine geben. Ich denke um wirklich eine Veränderung zu bewirken müssen wir langsam mal unsern Kopf aus dem Arsch ziehen und auch unbequeme Veränderungen akzeptieren. Und das geht nach meiner persönlichen Meinung nur wenn wir zum einen Dinge die sich negativ auf die Umwelt auswirken besteuern und dieses Geld dann dafür nutzen um Dinge die sich positiv auf die Umwelt auswirken subventionieren. Nur eins von beidem funktioniert nicht.

      Und zu dem Waldarbeitslager: Von mir aus können wir gerne zurück zur Wehrpflicht gehen. Sehr gerne auch ohne Bundeswehr, dafür mit der Auswahl in welche Richtung man sich engagieren möchte z.B. Soziales, Umwelt, THW, Pflege usw. Finde ich ne gute Idee, aber deine Idee dass Leute die "arbeitsfähig sind, und Sozialleistungen vom Staat beziehen" im Wald arbeiten sollen finde ich nicht ganz unbedenklich.
      …wobei mir die „über Nacht“ beschlossenen Wege der Regierung eher halbgar und unzulänglich erscheinen…
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • nightsurfer schrieb:

      Ich glaube auch, dass man Privaten Waldbesitzern im Zeiten des Klimawandels (Borkenkäfer, Stürme, Trockenheit, Niedriger Holzpreis) Finanziell viel mehr unter die Arme greifen muss. Und nicht nur finanziell sondern auch mit Arbeitskräften.

      Deswegen würde ich z.B. ein sog. "Waldjahr" oder "Klimajahr" einführen, wo junge Leute die arbeitsfähig sind, und Sozialleistungen vom Staat beziehen (ja auch z.B. Migranten!) im Wald arbeiten sollen und Bäume pflanzen, Zäune machen, Ausmähen usw.
      Ah ja. Junge arbeitsfähige Leute sollen also für ihre Sozialleistungen auf den Besitztümern privater (und oft adliger) Großgrundbesitzer arbeiten? :tick:
      Kommt mir bekannt vor. Moonie gefällt das sicher.

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.


    • ...und die mit viel Eigentum bekommen gratis Arbeitskräfte.
      Das ist der Punkt der mich stört.

      Sollen die lieber für die Immobilien der öffentlichen Hand arbeiten. Die sehen nämlich durchweg am Schlimmsten aus. UND es würde auch noch Steuergelder sparen. ;)

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.


    • excelsior1166 schrieb:

      …wobei mir die „über Nacht“ beschlossenen Wege der Regierung eher halbgar und unzulänglich erscheinen…
      Ja ich denke auch das geht nicht weit genug. Jetzt bin ich kein Wissenschaftler oder so aber es scheint ja die allgemeine Meinung zu herrschen dass zum Beispiel der beschlossene CO2 Preis viel zu gering ist. Weiß ich nicht genau aber ich habe zumindest das Gefühl dass wir einfach noch einen Schritt weiter gehen müssten. #

      nightsurfer schrieb:

      Die privaten Waldbesitzer finden es auch sehr bedenklich, ohne Lohn in Ihrer Freizeit im Wald stehen und schuften zu müssen .... für die Gesellschaft .... ohne Gewinn (niedriger Holzpreis) um den Waldumbau voranzubringen. Das finde ich sehr unsozial, wie unsere Gesellschaft mit diesen Leuten umgeht.
      Jetzt bin ich kein Fachmann aber mir erscheint es da irgendwie sinnvoller nachhaltige und ökologische Aufforstung und Waldwirtschaft zu subventionieren anstatt Arbeitslose oder so die auch nebenbei keine Fachleute sind da hin zu schicken um Bäume zu Pflanzen oder Holz zu hacken.