Just my 2 cents - Kurzreviews von God_W.

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    • God_W. schrieb:

      OK. Jenkins Run gibt's auf deutsch? Wenn ja, in welchen Trades?
      Sorry, Keine Ahnung ob der veröffentlicht wurde (vermutlich nicht). Ist leider ein VÖ Wirrwarr in Deutschland.

      Deswegen habe ich mir auch die neu aufgelegten US Paperbacks geholt. Läuft noch und da wird alles schön chronologisch aufgearbeitet. Wird dir aber auch nichts nützen... :/
    • churchi schrieb:

      God_W. schrieb:

      OK. Jenkins Run gibt's auf deutsch? Wenn ja, in welchen Trades?
      Sorry, Keine Ahnung ob der veröffentlicht wurde (vermutlich nicht). Ist leider ein VÖ Wirrwarr in Deutschland.
      Deswegen habe ich mir auch die neu aufgelegten US Paperbacks geholt. Läuft noch und da wird alles schön chronologisch aufgearbeitet. Wird dir aber auch nichts nützen... :/
      Macht ja nix. Ich werd mich erstmal an die in Deutschland veröffentlichten Sachen halten und zwar in dieser Reihenfolge. Falls Du oder ein Anderer da irgendwelche Fehler findet wär ich über alle Hinweise froh!!!
      Das da in den USA einiges erschienen ist hab ich schon gesehen. Wenn ich mit allem in deutsch durch bin werd ich mir da mal ein oder zwei Trades besorgen um Lücken zu füllen und zum Test, ob das mit meinem Englisch hin haut.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:

      Alles klar, dann bekommt meine vierjährige Tochter halt diese Jahr nix zu Weihnachten.
      Ach, nee, das kann ich der Kleinen nicht antun. ;( Folgender Deal: Falls mir Im Eisland nicht gefällt, dreh ich mich einfach dreimal im Kreis, schreie und fluche dabei ordentlich, hole dann tieeeeef Luft ... und gut is'! :D

      God_W. schrieb:

      churchi schrieb:

      God_W. schrieb:

      OK. Jenkins Run gibt's auf deutsch? Wenn ja, in welchen Trades?
      Sorry, Keine Ahnung ob der veröffentlicht wurde (vermutlich nicht). Ist leider ein VÖ Wirrwarr in Deutschland.Deswegen habe ich mir auch die neu aufgelegten US Paperbacks geholt. Läuft noch und da wird alles schön chronologisch aufgearbeitet. Wird dir aber auch nichts nützen... :/
      Macht ja nix. Ich werd mich erstmal an die in Deutschland veröffentlichten Sachen halten und zwar in dieser Reihenfolge. Falls Du oder ein Anderer da irgendwelche Fehler findet wär ich über alle Hinweise froh!!!Das da in den USA einiges erschienen ist hab ich schon gesehen. Wenn ich mit allem in deutsch durch bin werd ich mir da mal ein oder zwei Trades besorgen um Lücken zu füllen und zum Test, ob das mit meinem Englisch hin haut.
      Von Jenkins' Hellblazer (US-Hefte #89 - #128) ist nichts auf Deutsch erschienen. Der erste Trade mit Jenkins-Sachen ist John Constantine, Hellblazer Vol. 9: Critical Mass. Die US-Trades gibt's meines Wissens von Vol. 1 an aktuell wieder ohne Probleme als Neuauflagen. Und das mit dem Englisch klappt bestimmt. :thumbup: Brauchst nur ein gutes Wörterbuch und ein bissel Durchhaltevermögen. ;) Die verlinkte Reihenfolge der deutschen Ausgaben ist - soweit ich das sehe - korrekt.
    • excelsior1166 schrieb:

      Zu Corben:
      Er kommt von "Underground", dann "Heavy Metal" & Co.
      Mir gefällt er v.a. bei/mit seinen SF/Fantasy-Geschichten ("Bloodstar" ist großartig!), ansonsten gefällt er mir gerade bei den Superhelden nicht sonderlich.
      Der "Creepy (1) Richard Corben"- Band von Splitter ist extrem gut...
      Den "Creepy Corben" Band hab ich auch schon lange auf meinem Splittermerkzettel stehen, aber ich trau mich nicht so recht ihn zu bestellen, weil ich mir nicht sicher bin, ob es da nicht Überschneidungen zu Schatten auf dem Grab gibt. Den hab ich nämlich schon.

      Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen ?


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D


    • Titel: Aliens: Defiance 1/2

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 160 Seiten im Paperback

      Inhalt: Aliens Defiance #1-6; Short-Story Aliens: Defiance – Extravehicular

      Autoren: Brian Wood

      Zeichner: Tristan Jones (#1-2 & #5-6), Riccardo Burchielli (#3), Tony Brescini (#4), Massimo Carnevale (Cover)

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Private Zula Hendricks kämpft nicht nur gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit, sondern auch ums nackte Überleben. Mit einer Gruppe Cyborgs der Weyland-Yutani Corporation entdeckt sie auf einem verlassenen Schlepper eine besonders heimtückische Alien-Spezies. Diese Entdeckung ist der Start einer gefährlichen Reise, auf der nicht nur Hendricks' Loyalität auf eine harte Probe gestellt wird.

      Die spannende Geschichte von Star-Autor Brian Wood wird von den wunderbar-widerwärtigen Xenomorphen von Zeichner Tristan Jones vortrefflich bebildert - so "schöne" Aliens hat man selten gesehen.



      Just my 2 cents:
      Wie ich bereits bei meiner Rezi zu Batman vs. Aliens verlauten ließ bin ich schon seit frühester Kindheit von Alien fasziniert und die Filmreihe gehört zu meinen All Time Favourites. Auch die Comics, die Cross Cult von meinem liebsten Extraterrestrischen Monster bislang nach Deutschland holte haben mich größtenteils sehr gut unterhalten und so habe ich mich natürlich tierisch gefreut, als mit Defiance eine neue Alien-Reihe angekündigt wurde. Ich hab es tatsächlich geschafft hart zu bleiben und den ersten Band so lange im Regal stehen zu lassen, bis jetzt endlich auch der abschließende, zweite Trade bei mir eingetroffen ist. Von März bis gestern warten! Harte Nummer…
      Aber egal, da ich jetzt endlich erlöst wurde und die Komplette Story jetzt mehr oder weniger in einem Rutsch lesen kann habe ich heute auch umgehend angefangen.

      Private Zula Hendricks ist eine taffe Afroamerikanerin mit Dreadlocks. Außerdem ist sie ein Marine und aktuell auf einer langweiligen Abstellgleismission. Sie soll einem Trupp Sicherheitsdrohnen, also Androiden von Weyland-Youtani unterwegs, um ein im All treibendes Frachtschiff zu untersuchen. Sie ist eigentlich nur anwesend, weil das Militär über standardisierte Sicherheitszugangscodes zu allen Schiffen verfügt, soll den Androiden also eigentlich nur die Tür aufschließen. Jeder Alien-Fan (und wohl auch alle Anderen) können sich sicher ausmalen, dass an Bord des Frachters nicht alles läuft wie geplant und es dauert nicht lange, bis die Hölle losbricht.

      Spoiler anzeigen
      Es kommt zu einem Kampf mit einer Horde Aliens und Hendricks verliert verwundet das Bewusstsein. Als sie wieder aufwacht scheint die Gefahr vorerst gebannt. Einer der Androiden, Davis-1 offenbart ihr, dass der Auftrag eigentlich vorsah ein Alien lebend zu sichern und zu Weyland-Youtani auf die Erde zur Erforschung zu bringen, Waffenforschung etc… das altbekannte Thema also. Davis hat sich allerdings über seine Befehle und seine Programmierung hinweggesetzt, und es sich zum Ziel gemacht die in dem Schiff gespeicherten Daten zurückzuverfolgen und alle Aliens zu vernichten. Beginnen will er auf LV-44-40. Den Teil seiner Kybernetischen Kollegen, die damit nicht einverstanden waren hat er ausgeschaltet. Er hat seine Programmierung selbst umgeschrieben und ist jetzt quasi, ähnlich wie Cole in Alien 4, menschlicher als die meisten Menschen.

      Zula, die ständig extremen Schmerzen widerstehen muss, die von einer früheren Rückenverletzung herrühren, stimmt zu und gemeinsam gehen sie auf die neue Mission: Vernichtung der Xenomorphen zur Rettung der Menschheit. Ein nobles, aber auch hoch gestecktes Ziel für eine körperlich beeinträchtigte Frau und einen ungewöhnlich humanoiden Roboter mit seinen sechs Kollegen. Als der erste Uplink mit der Heimat stattfindet werden dann genau diese sechs Kollegen wieder auf „Werkseinstellung“ zurückgesetzt und wenden sich ebenfalls gegen Zula und Davis. Eine weiterer Kamps bricht los und so wird der Raumfrachter >Europa< noch mehr in Mitleidenschaft gezogen als sowieso schon…

      Ob es unserer Heldin und ihrem neuen besten Freund schließlich gelingt diese Meuterei niederzuschlagen und, wie der Wettlauf gegen das Abfangkommando, das vom Konzern ausgesandt wurde um LV-44-40 vor der >Europa< zu erreichen, ausgeht, ist eine ziemlich spannende Angelegenheit und vor allem extrem schick anzuschauen.


      Die Optik der Monsterhatz ist einfach überragend! Der Detailreichtum, der von Tristan Jones an den Tag gelegt wird, insbesondere was die Raumschiffe, Ausstattung und Hintergründe betrifft, sucht seines Gleichen. Der Stil der beiden ersten Alien-Filme von Scott und Cameron wird so perfekt getroffen wie man es sich nur wünschen kann und man fühlt sich direkt in diese Klassiker hineinversetzt. Klar, die zwei Zeichnerwechsel zwischendrin sind spürbar, der erste in Band 3 ist leider etwas misslungen und trübt den Gesamteindruck ein wenig, aber Tony Brescini macht in Band 4 einen ziemlich guten Job und nähert sich Jones‘ Stil schon wieder etwas an. Totalausfälle sind jedoch keine zu verzeichnen und der ungemein positive Gesamteindruck bleibt erhalten.

      Mit einer Starken Lady in der Hauptrolle, „Milchblütigen“ Androiden, einem übermächtigen Weyland-Youtani Konzern und jeder Menge blutrünstiger Xenomorphen bietet Aliens: Defiance alles, was ein Sci-Fi-Horror-Flic im Alien-Universum braucht. Reichlich Action ist auch vorhanden und mit einem kleinen Gastauftritt von Ripleys Tochter Amanda wird eine charmante Brücke zur Kinoreihe geschlagen. Ganz ohne Kritik kann man den Band aber leider nicht durchwinken. Das man die Vergangenheit der Protagonistin nur häppchenweise serviert bekommt ist eigentlich ein guter Kniff, der dem Ganzen ein wenig Tiefe verleiht, allerdings wirken die Texte von Brian Woods an manchen Stellen doch ziemlich hölzern, uninspiriert und bringen mich regelmäßig ein bisschen aus dem Fluss. Was er schreibt ist zwar nicht wirklich schlecht, aber eher zweckmäßig als fesselnd. Das ist schade, da hier einiges an Potential verschenkt wurde. Das Artwork von Tristan Jones transportiert weit mehr Spannung als die manchmal recht nüchtern wirkenden Texte. Außerdem wäre es natürlich schöner gewesen, wenn man Tristan Jones als Zeichner durchgehend beibehalten hätte anstatt zwei Kapitel anderweitig zu vergeben. Dennoch für jeden Alien-Fan eine klare Empfehlung!

      Meine Wertung: 7/10

      Habt Ihr den Comic gelesen und wenn ja, wie fandet Ihr ihn? Kennt Ihr zufällig noch mehr Sachen von Tristan Jones? Und welcher Alien-Comic hat Euch bisher am besten gefallen?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • excelsior1166 schrieb:

      Das würde mich auch interessieren.
      Ich würde (falls ohne größere Überschneidungen) dann nämlich den Band vom All-Verlag bestellen/nachkaufen...
      Ich denke das kannst du recht unbesorgt machen.

      Ich hab jetzt mal in "Schatten auf dem Grab" nachgesehen und es extra dafür ausgepackt und die Comics da drin scheinen sehr neu zu sein ( erschienen sind sie bei Dark Horse zwischen 2016-2018)

      Fast das ganze Buch ist übrigens schwarz/weiß, das soll Corben aus künsterischen Gründen ausdrücklich so verlangt haben. Sieht auch gar nicht schlecht aus, das Plastische von Corbens Zeichnungen kommt auch so sehr gut rüber, aber zuerst hab ich schon mal blöd geschaut :D

      Zu Alien-Comics kann ich leider nichts sagen, das ist irgendwie nicht so mein Ding obwohl ich die Filme mag. Ausser Batman vs Aliens kenn ich da gar nichts und ich denke das wird auch erst mal so bleiben :)


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Marvel Boy schrieb:

      Zu viele Fragen die ich nicht beantworten kann. :D
      Selbst Aliencomics habe ich bestenfals eine Handvoll, die aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
      Ich liebe aber die Filme, auch wenn jetzt der letzte eher schwächelte.
      Macht ja nix.
      Immerhin schonmal Alien-Comics gelesen, da gehörst Du glaub ich schon zu einer seltenen Spezies :D . War das auch was von Cross Cult? Waren die letzten Jahre ja glaub ich die Einzigen, die da was auf deutsch gebracht haben.
      Fand den letzten Film eigentlich auch nicht übel, gerade die Tage nochmal gesichtet, weil ich den noch nicht so oft gesehen hab. Wurde von Defiance mal wieder ein bissl angeteasert und hab mir dann mehr oder weniger am Stück Covenant, Alien 1 und Aliens reingezogen. Klar, an die beiden Klassiker kommt Covenant bei weitem nicht ran, fand ihn aber kurzweiliger als Prometheus, auch wenn Noomi Rapace natürlich eine extrem geilere Leinwandpräsenz transportiert als Katherine Waterston.
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    • God_W. schrieb:

      hab mir dann mehr oder weniger am Stück Covenant, Alien 1 und Aliens reingezogen. Klar, an die beiden Klassiker kommt Covenant bei weitem nicht ran, fand ihn aber kurzweiliger als Prometheus,


      So unterschiedlich kann es sein, ich fand Prometeus geradezu genial und Covenant einfach nur zum gähnen, weil der erstere neue wege geht und zweiterer die ausgetretenen Pfade benutzt nur unlogischer und langweiliger weil schon zu oft in ähnlicher Form gesehen.


      God_W. schrieb:

      Ah, OK. Grad mal gegoogelt. Das war quasi direkt zum oder in Folge des zweiten Kinofilms?
      Ja, man hat sich an den Film drangehangen.


      God_W. schrieb:

      War das auch was von Cross Cult?
      Nein, durchweg ältere Sachen. Ein bischen Hethke ein bischen MG und Feest wohl auch.
    • Marvel Boy schrieb:

      God_W. schrieb:

      Ah, OK. Grad mal gegoogelt. Das war quasi direkt zum oder in Folge des zweiten Kinofilms?
      Ja, man hat sich an den Film drangehangen.

      God_W. schrieb:

      War das auch was von Cross Cult?
      Nein, durchweg ältere Sachen. Ein bischen Hethke ein bischen MG und Feest wohl auch.

      kingbaloo schrieb:

      Ich habe von Aliens damals die Gamix Reihe gelesen, zusammen mit Predator. War ganz cool
      Ich kenne bis dato eigentlich nur Sachen, die von Cross Cult veröffentlicht wurden, das sind wohl eher neuere Sachen und die haben sich da bestimmt die Rosinen raus gepickt, denn auch wenn da nicht alles großartig ist sind wirklich keine Totalausfälle zu verzeichnen. Werde da zum ein oder anderen Werk mal ne Bewertung schreiben demnächst.

      Die einzigen älteren Alien-Comics die ich hab sind der Comic zum ersten Film (famos!) und den Classic Omnibus (hab ich erst zu einem Drittel durch, stark schwankend von den Stories und vom Artwork). Beides ebenfalls bei Cross-Cult neu aufgelegt gewesen. Weil wir's die Tage gerade von Richard Corben hatten, hab gestern gesehen, dass er auch eine der Stories im Aliens Classic Omnibus gezeichnet hat, genau wie Mike Mignola.

      Die zwei 4-teiligen Cross-Over Reihen Feuer & Stein und Leben & Tod, die jeweils einen Aliens Comic, einen Predator Comic, einen Aliens vs. Predator und einen Aliens vs. Predator vs. Prometheus beinhalten fand ich auch sehr kurzweilig. Also das Alien eignet sich schon gut für Cross-Over, mein liebstes ist eigentlich Predator vs. Judge Dredd vs. Aliens. Dazu schreib ich demnächst auch mal was.
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    • Apropos brillanter Walt Simonson, da ich heut Abend keine Zeit für Actionkino hab, weil bei mir Whisky-Tasting ansteht, bin ich diese Woche mal ein bisschen früher dran...

      ACTIONKINO am Freitagabend (Nr. 7)



      Titel: RoboCop versus The Terminator

      Verlag: Cross Cult (US: BOOM! Studios/Dark Horse)

      Format: 144 Seiten im Hardcover

      Inhalt: Robocop versus The Terminator #1-4 (komplette Miniserie)

      Autoren: Frank Miller

      Zeichner: Walter Simonson

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      "Connor hatte recht ... es war ein menschlicher Verstand ... der dich von einem Werkzeug zu einer Armee aus Killermaschinen gemacht hat ...“

      Als der Widerstand der Menschheit erfährt, dass die Technologie – die dafür entwickelt wurde, den Polizisten Alex Murphy wiederherzustellen – das Bewusstsein Skynet entfacht hat, schicken sie ihren tödlichsten Soldaten. Die Mission: Eliminiere RoboCop, bevor aus seinem Verstand das mordlüsterne Computernetzwerk geboren werden kann.

      Doch in einem Akt der Selbsterhaltung schickt Skynet seine eigenen Agenten in die Vergangenheit – eine Schwadron von Terminatoren mit nur einer Aufgabe: RoboCop zu beschützen, koste es, was es wolle. Fest entschlossen, die von ihm ausgelöste Apokalypse abzuwenden, entfesselt Murphy einen Kampf, der ihn nicht nur in das Innerste von Skynet selbst führt, sondern auch in die weit entfernte Zukunft.



      Just my 2 cents:
      Nachdem vergangen Freitag Frank Miller’s RoboCop für ordentlich Action gesorgt hat packen wir diese Woche einfach noch eine weitere Ikone des Actionkinos dazu, den Terminator. Am Ruder der Story war wieder Frank Miller, der für sich für dieses Cross-Over mit Zeichner Walter Simonson zusammengetan hat. Das 144 Seiten starke Hardcover ist auf 1.444 Exemplare limitiert und mit einem Vorwort von Steven Grant sowie einigen Entwürfen und Skizzen von Simonson und Miller schön ausgestattet. So weit so gut, aber kann ein Zusammentreffen dieser zwei Kultfiguren funktionieren ohne, dass hanebüchener Blödsinn dabei rauskommt?

      Alles beginnt ganz Terminator-Typisch mit einer Schlacht in der Zukunft. Einer düsteren, hoffnungslosen Zukunft in der die Menschheit um Haaresbreite vor der Auslöschung steht. Die letzte Schlacht um das Weiterbestehen unserer Spezies ist im Gange und es sieht nicht gut aus. Eine letzte Widerstandskämpferin hat es geschafft sich Zugang zu den Daten von Skynet zu verschaffen. Sie findet heraus, wie der Computer von einer dummen Maschine zu einem denkenden Wesen mit Bewusstsein werden konnte, wie der Niedergang der Menschheit besiegelt wurde. Schuld daran war ein Mensch, nicht irgendein Mensch, nein, ein besonderes Exemplar. Ein Menschlicher Geist, der mit einer Software verschmolzen wurde. Als diese Synthese zwischen Mensch und Maschine mit Skynet verbunden wurde erwachte die Geißel der Menschheit zum Leben und das Verderben nahm seinen Lauf. Dieser Mensch, der den Untergang seiner Rasse besiegelte sollte eigentlich ein Beschützer sein, ein Cop. Sein Name ist Alex Murphy.

      Gerade als die letzte Kriegerin der Menschheit diese Informationen erlangt, reißen Maschinen die Wände ein. Doch sie ist noch nicht bereit aufzugeben, Sie kämpft, schießt, zerfetzt ihre Verfolger, flieht aus dem Raum und reißt sich unterwegs schon die Klamotten vom Leib. Die Maschinen beschließen das gesamte Gebäude zu zerstören. Die Amazone programmiert eine Apparatur. Eine Explosion zerreißt den Raum, eine Sekunde nach dem Lichtblitz in den sich die letzte Verteidigerin der Menschheit stürzte, …und verschwand.

      Sie verschwindet in die Vergangenheit, eine Vergangenheit in der die Menschheit noch die primäre Spezies auf der Erde ist, auch wenn nicht alles glatt läuft. Vor allem nicht in good old Detroit, in der Zeit ihrer Ankunft schon als Delta City bekannt. Eine Stadt in den Fängen von Verbrechen und Korruption. Doch auf den Straßen dieses Sündenpfuhls sorgt einer für Gerechtigkeit, ausgerechnet ihre Zielperson, der Mann, den sie um jeden Preis vernichten muss: RoboCop.



      Ja, Wahnsinn! Was für eine geile Scheiße! Ich will nicht zu viel spoilern, deshalb habe ich gerade mal die ersten acht (!!!) Seiten dieses Famosen Gipfeltreffens beschrieben, aber die reichen ja schon um aufzuzeigen, wo die Reise hin geht und wie intelligent die zwei Franchises Anno 1992 miteinander verknüpft wurden. ´92 bestand das mittlerweile ganz schön gewachsene Terminator-Universum noch aus zwei Filmen (hätte man vielleicht so lassen sollen), also wird alles Weitere auch nicht im Comic berücksichtigt. Natürlich kommt nach den ersten acht Seiten noch viel mehr auf uns zu! Klar schickt Skynet Terminatoren hinterher, um die vermeintliche RoboCop-Killerin aufzuhalten und natürlich stellt sich RoboCop Killermaschinen entgegen, die Menschen bedrohen. Der allseits beliebte ED209 ist gleich in mehrfacher Ausfertigung am Start. Wer denkt, dass der Zeitsprung zu Beginn die einzige Zeitreise bleibt hat sich gewaltig geschnitten und neben der absolut bombastischen Action machen auch die Ausflüge in den Cyberspace, die Murphy unternimmt, einiges her und selbst die letzten anderthalb Seiten bieten nochmal eine coole Mini-Story mit echt witzigem Goody nach dem eigentlichen Finale.

      Allgemein ist das ganze Teil von Miller auf den Punkt geschrieben und kommt viel stimmiger und flüssiger daher als der teilweise etwas holprige RoboCop-Beitrag von letzter Woche. Dazu das tolle Artwork von Walter Simonson. Dessen klarer Stil im typischen 90er Look passt sehr gut zum eleganten Design RoboCops. Die Damen sind hier zwar auch hübsch anzusehen, aber keinesfalls so überdrehte Boobs und Booty Monster wie letzten Freitag. Alles in allem jetzt nicht extrem überragend und außergewöhnlich, aber doch stimmig und toll gezeichnet.

      Ihr merkt schon, ich bin mittelschwer begeistert und feiere das Teil ganz schön ab. Lediglich das zwar sehr gute, aber nicht herausragende Artwork, sowie die streckenweise leichte Vorhersehbarkeit der Story halten mich davon ab die höchste Karte zu ziehen. Auch wenn ich noch nicht sooo viele Franchise-Übergreifende Cross-Over gelesen hab kann ich echt gut verstehen, warum einige das gute Stück als das beste Cross-Over aller Zeiten bezeichnen.

      Meine Wertung: 9/10

      Wie hat Euch der Maschinenfight gefallen? Welche Cross-Over (vorzugsweise mit Filmbezug) gefallen Euch besonders gut?

      VG, God_W.
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      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • churchi schrieb:

      God_W. schrieb:

      weil bei mir Whisky-Tasting ansteht...
      da hätte ich gerne einen Bericht :D
      Sláinte
      Hast Glück, Sláinte passt, heut gibt's nur schottisch. Bin aber ansonsten auch weltweit unterwegs. Heut ist Brennerei-Battle angesagt, 4 Bruichladdich gegen 4 Bunnahabhain. Bin gespannt wer gewinnt... :komisch:
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