Just my 2 cents - Kurzreviews von God_W.

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    • Wenn es um Bernie Wrightson geht kann ich noch die Monstrous Collection von IDW empfehlen die Zeichnungen sind ein Traum.



      Und vom selben Team Frankenstein Alive, da sind die Zeichnungen sogar noch genialer, beides in Schwarz/Weiß so wie es am besten ist und leider nur in Englisch.
      Der Spider-Man Komplett Lesemarathon (Leseliste, Teil 1 im Link) Und auf Seite 41, 46 [Post 909] & 78! :twip:
    • God_W. schrieb:

      Beim Turm heb ich mir seit einigen Jahren den letzten Band "Der Turm" auf, weil ich nicht will, dass es vorbei ist . Vergiss nicht nach Glas erstmal Wind zu lesen bevor Du mit Wolfsmond weitermachst.
      Ich lese und schaue Dinge immer in der Reihenfolge wie sie entstanden sind. Also Wind als letztes. Ist auch der einzige den ich nicht habe.
    • God_W. schrieb:

      Wie hat Euch der Comic gefallen, falls Ihr ihn kennt, und was haltet Ihr vom dritten und vom vierten Terminator-Film? Freut Ihr Euch auf einen sechsten Teil, oder sollten Sie Eurer Meinung nach endlich die Finger von dem Franchise lassen?
      Ich habe die US-Bände vor ein paar Jahren günstig geschossen, leider fand ich die Fortsetzung des Films schwach und werde mich demnächst darum kümmern, dass sie ausziehen.

      Es ist zu wenig hängen geblieben, um jetzt noch eine ausführliche Kritik zu schreiben. Negativ in Erinnerung blieben mir die Charakterzeichnung, ein durchschnittliches Artwork und wenig überzeugende Wendungen in der Handlung. Der Film von McG ist von allen drei Sequels zu Terminator 2 der, welcher am meisten Potential liegen lassen, vor allem wenn man sich die starke Besetzung anschaut. Den eigentlichen Krieg gegen die Maschinen zu zeigen, war 2009 technisch endlich möglich und in meinen Augen kein einfacher, aber richtiger Ansatz, die Filmreihe vom Szenario der anderen Filme zu lösen.

      Leider lies man diese Chance liegen. Ein wichtiger Plot Twist bereits im Trailer gespoilert und im Film zu vorhersehbar, viele Logik-Löcher, irgendwie herzlos ...ein zurecht untergegangener Film. Auch wenn ich glaube, dass es hätte funktionieren können, bleibt ohnehin der Zweifel, ob es nach dem zweiten Teil wirklich noch eine Fortsetzung benötigt hätte.

      Den vierten Teil finde ich dagegen einfach nur ein wenig peinlich, vielleicht beweisen Tim Miller und James Cameron nächstes Jahr mehr Geschick.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jim Hawkins ()

    • Jim Hawkins schrieb:

      God_W. schrieb:

      Wie hat Euch der Comic gefallen, falls Ihr ihn kennt, und was haltet Ihr vom dritten und vom vierten Terminator-Film? Freut Ihr Euch auf einen sechsten Teil, oder sollten Sie Eurer Meinung nach endlich die Finger von dem Franchise lassen?
      Ich habe die US-Bände vor ein paar Jahren günstig geschossen, leider fand ich die Fortsetzung des Films schwach und werde mich demnächst darum kümmern, dass sie ausziehen.
      Es ist zu wenig hängen geblieben, um jetzt noch eine ausführliche Kritik zu schreiben, negativ in Erinnerung blieben mir die Charakterzeichnung, ein durchschnittliches Artwork und wenig überzeugende Wendungen in der Handlung. Der Film von McG ist von allen drei Sequels zu Terminator 2 der, welcher am meisten Potential liegen lassen, vor allem wenn man sich die starke Besetzung anschaut. Den eigentlichen Krieg gegen die Maschinen zu zeigen, war 2009 technisch endlich möglich und in meinen Augen kein einfacher, aber richtiger Ansatz, die Filmreihe vom Szenario der anderen Filme zu lösen.

      Leider lies man diese Chance liegen. Ein wichtiger Plot Twist bereits im Trailer gespoilert und im Film zu vorhersehbar, viele Logik-Löcher, irgendwie herzlos ...ein zurecht untergegangener Film. Auch wenn ich glaube, dass es hätte funktionieren können, bleibt ohnehin der Zweifel, ob es nach dem zweiten Teil wirklich noch eine Fortsetzung benötigt hätte.

      Den vierten Teil finde ich dagegen einfach nur ein wenig peinlich, vielleicht beweisen Tim Miller und James Cameron nächstes Jahr mehr Geschick.
      Deine Meinung zum Comic deckt sich ja dann so in etwa mit meiner. Die zum vierten Film auch.

      Mit dem vierten Teil, den Du peinlich findest meintest Du den McG-Film "Salvation" oder doch den fünften "Genisys"? Das wurde mir jetzt nicht so ganz klar.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Zurück im Sumpf…



      Titel: Swamp Thing: Das Ding aus den Sümpfen – Band 2 – Die Nacht der Fledermaus

      Verlag: Carlsen Verlag (US: DC Comics)

      Format: 112 Seiten im Paperback

      Inhalt: The Roots of the Swamp Thing (Swamp Thing #6-10) & House of Secrets #92

      Autoren: Len Wein

      Zeichner: Berni Wrightson

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      In einem geheimen Labor in den Sümpfen Floridas arbeitet der Wissenschaftler Alec Holland an einem Lebensserum, an dem auch das organisierte Verbrechen interessiert ist. Da Holland allerdings nicht bereit ist, sein Geheimnis preiszugeben, beschließt die Gangsterorganisation seine Liquidation. Nach einem Attentat torkelt Holland als lodernde Fackel in die Sümpfe. Doch durch das Serum verbindet sich Hollands Körper mit dem Sumpf und mutiert zu einem pflanzlichen Wesen mit dem hellwachen Geist eines Menschen. So beginnt Alec Hollands Odyssee durch die Abgründe der menschlichen Seele. Und noch immer ist ihm die Verbrecherorganisation auf den Fersen…

      Len Weins und Berni Wrightsons SWAMP THING, zweimal verfilmt, gilt bereits als moderner Klassiker der Comic-Kultur.



      Just my 2 cents:
      An dem Motto “Never change a running System” ist schon was Wahres dran und so ist es wirklich eine gute Sache, dass auch der zweite Band um unseren grünen Sumpfling mit Len Wein und Berni Brightson vom gleichen Kreativteam wie die ersten Stories stammt. Der erste Trade begeisterte mich ja ziemlich, vor allem wegen der Bezüge zu klassischer Horrorliteratur und dem sehr stimmungsvollen Artwork. Was soll ich sagen, auch der zweite Satz an Geschichten zum meist Missverstandenen Spottbild eines Menschen steht dem ersten Band in nichts nach. Die Variationen klassischer Horrorelemente wurde wurden sachte zurückgefahren, vermutlich um zu starke Wiederholungen zu vermeiden und mehr Abwechslung zu bieten, dafür wurden viele Elemente großer Science-Fiction aufgegriffen, was ebenso gut zu Swamp Thing passt und sich genauso Atmosphärisch ins Gesamtbild einfügt.

      Schon die erste Story Uhrwerk des Grauens weiß zu begeistern, auch wenn der Titel im Original als „A Clockwork Horror“ gleich um Längen cooler daherkommt, obwohl die Geschichte jetzt nicht wirklich was mit Kubricks Klassiker A Clockwork Orange zu tun hat. Vielmehr handelt es sich um eine Sci-Fi-Story, die zu Teilen als schöne Hommage an den Klassiker Westworld gesehen werden kann. Wobei, wenn ich recht überlege müsste der Film mit Yul Brynner ja ungefähr zur gleichen Zeit erschienen sein :kratz: ?!? Egal, ist auf jeden Fall ein toller Einstieg in den Band, der die Geschichte nahtlos weiterführt.

      Das Finale von A Clockwork Horror ebnet dann den direkten Weg nach Gotham City, wo Swampie seinen alten Freund Matt Cable und Arcanes Tochter retten muss. Natürlich kann so ein großer grüner Sumpfklumpen nicht einfach in der Metropole auftauchen, ohne die Aufmerksamkeit des Mitternachtsdetektivs auf sich zu ziehen. Das die erste Begegnung zwischen den beiden Alpha Männchen mangels Sprachbegabung auf Seiten des Sumpfdinges nicht ganz reibungslos verläuft, war ja abzusehen. Auf jeden Fall eines der charmanteren Cross-Over, unter denen, die ich bislang gelesen habe und vor allem nicht so „krampfhaft“ herbeigeführt, sondern sehr logisch aufgebaut.

      Die dritte im Bunde – Das Grauen in Tunnel 13 – könnte direkt aus der Feder eines Arthur Conan Doyle entsprungen sein, lässt mein Klassiker-Herz wieder Sprünge machen und gipfelt in einem Lovecraftschen Finale erster Güte. Einfach wunderbar!
      Bevor uns in Der Mann der nicht sterben wollte ein grausiges Wiedersehen mit einem totgeglaubten Widersacher erwartet, bei dem auch noch ganz nebenbei die Sklaverei in den Südstaaten mit abgehandelt wird, bekommen wir mit Das Wesen aus dem All nochmal eine volle Ladung Sci-Fi erster Güte, wo wieder mal klar wird, dass die schlimmsten Bedrohungen oft nicht von außen kommen, sondern unsere eigenen Vorurteile unser größter Feind sein können.

      Als kleines Goodie finden wir ganz hinten im Band dann noch Swampies ersten Auftritt in der Popkultur mit dem One-Shot aus der 92sten Ausgabe von House of Secrets. Selbst damals schon sehr stilvoll erzählt wird schnell klar, weshalb man im Nachgang entschied Swamp Thing mit einer eigenen Serie zu ehren.



      So vielversprechend wie es begann geht es auch im zweiten Band weiter und ich bin Feuer und Flamme für den großen Grünen. Die Geschichten wirken noch eigenständiger und abwechslungsreicher als im ersten Band und das Artwork ist durchweg gelungen. Extrem stimmungsvolle Zeichnungen, sehr dynamisch und abwechslungsreich präsentiert, mit vielen Details und unerwarteten Einfällen. Minimaler Wehrmutstropfen ist der erhobene Moral-Zeigefinger der an mancher Stelle allzu deutlich hervorragt, fast wie nach einer Marshal Bravestarr Folge (und jetzt bloß keine Haßkommentare, ich liiieeebe Marshal Bravestarr!). Etwas gewöhnungsbedürftig mag für den ein oder anderen sein, dass die Textfelder oftmals das beschreiben, was man in den Panels sowieso gerade sieht. Das ist bei älteren Comics aber häufig der Fall und entsprach einfach dem damaligen Stil. Bei vielen Franko-Belgischen Klassikern ist das nicht anders und mich stört es schon lange nicht mehr.

      Meine Wertung: 9/10

      Seid Ihr auch der Meinung, dass das zweite Set an Stories noch etwas eigenständiger und abwechslungsreicher wirkt als das erste? Wie gefällt Euch der zweite Swampie-Band im Allgemeinen? Ich freu mich schon auf alles Weitere und bin auch schon mit dem Moore-Run gestartet.

      VG, God_W.
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    • Den find ich wiederum ziemlich cool und hat meines Erachtens völlig verdient das zweitbeste Einspielergebnis der Terminator-Reihe eingefahren. Die Story war trotz viel Zeitreisethematik in sich schlüssig und zusätzlich gelingt mit den vielen Verbindungen eine schöne Verbeugung vor dem Original.
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    • Relativ. In Summe (nominal) schon, in den USA als wichtigster Markt sieht das schon anders aus.

      Mir war das alles viel zu glattgezogen, Emilia Clarke eine absolute Fehlbesetzung (und dabei mag ich die Darstellerin) und das Original von 1984 war höchstens in Person von Arnold Schwarzenegger zu erkennen. Gerade das Gewurschtel mit den Zeitlinien war einer der Entscheidungen mit letaler Wirkung für den Film und hat eine Menge plot holes aufgerissen, die man sich hätte sparen können. Für mich ein Musterbeispiel für einen gescheiterten Versuch, einem zeitlosen Klassiker nachzueifern und ihn zwanghaft in ein neues Franchise-Konzept einzubinden.

      Gut, am Ende war das Thema dann ja auch schnell gegessen und wir sehen nächstes Jahr einen weiteren Versuch.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Jim Hawkins schrieb:

      Relativ. In Summe (nominal) schon, in den USA als wichtigster Markt sieht das schon anders aus.
      Stimmt schon, aber für mich ist die Meinung der Amerikaner nicht das Maß aller Dinge. Das die deshalb natürlich keine Fortsetzung dazu drehen ist wiederum selbstverständlich deren gutes Recht. Mir hat auch Emilia Clarke als Sarah Connor sehr gut gefallen, ist mir aber klar, dass da viele anderer Meinung sind.
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    • Heute echt nur ganz kurz, weil wir den ganzen Tag auf mittelalterlichem Weihnachtsmarkt unterwegs waren und ich ordentlich geschlaucht bin (ja, Met und Whisky haben auch dazu beigetragen).



      Titel: Moby Dick: Ein Pop-Up-Buch

      Verlag: Knesebeck (US: Sterling Publishing)

      Format: 12 Seiten im Fotoalbenformat

      Inhalt: Moby-Dick. A Pop-up Book

      Autoren: Sam Ita

      Zeichner: Sam Ita

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Setzt die Segel zu einer Abenteuerreise!

      Herman Melvilles weltberühmter Roman „Moby-Dick“ erwacht in dieser dreidimensionalen grafischen Neubearbeitung zu plastischem neuem Leben. Folgen wir Kapitän Ahab auf seiner ebenso leidenschaftlichen wie abenteuerlichen Jagd auf den weißen Wal. Der zeitgemäße Comicstil und die sensationellen Pop-ups sorgen für ein unvergessliches Lesevergnügen.

      „So hat man Moby-Dick noch nie gesehen. Die Idee zur grafischen Umsetzung dieses berühmten Stoffes ist einfach genial“ – Robert Sabuda



      Just my 2 cents:
      Zuallererst stellt sich bei der vorliegenden Adaption natürlich erstmal die Frage: Ist das überhaupt ein Comic? Ich von meiner Seite kann das bejahen, denn die Geschichte wird grafisch in Zeichnungen mit Sprech- und Gedankenblasen erzählt, was für mich den Kern eines Comics ausmacht. Natürlich liegt das Augenmerk bei diesem Buch vorrangig auf der dritten Dimension und die Ausarbeitung dieser ist schlicht eine Wucht. Auf jeder der 12 Seiten erwarten mich Überraschungen, die weder ich, noch meine Tochter so erwartet hätten. Klar, wenn doch wären es ja auch keine Überraschungen mehr gewesen. Aber Spaß beiseite, ich hätte nicht im Traum daran gedacht, was man in einem Pop-Up-Buch alles darstellen kann! Wieder und wieder habe ich beim Durchblättern neue, faszinierende Details entdeckt, die eine beinahe kindliche Freude bei mir auslösen, welche gleich nochmal gesteigert wird, wenn ich sehe, wie sehr sich meine kleine Maus darüber freut.

      Auf jeder Seite gibt es zusätzliche Felder zum Ausklappen, wo wirklich tolle Sachen passieren. Teilweise erschließen sich versteckte Kleinigkeiten nur, wenn man das Buch nur langsam öffnet und während dem Öffnen der Seite alle Vorgänge genau beobachtet. Ob die Schwanzflosse des großen Weißen gerade noch in der Gischt verschwindet, sich ein Matrose von einem Schiff mit einer Stange herunterbeugt um den im Meer treibenden Kameraden zu retten, oder wir selbst beim Blick durchs Fernrohr einen verzweifelten, auf Hilfe hoffenden Schiffbrüchigen entdecken.

      Der geradezu überbordende Einfallsreichtum bei der Kreation der einprägsamsten Schlüsselelemente des Romans sucht wirklich seines Gleichen. Allerdings führt dieser Fokus leider auch dazu, dass die Geschichte an sich ganz schön vernachlässigt wurde. Auf den 12 Seiten werden wirklich nur Brocken herausgepickt und deshalb auch nur einzelne Passagen der Story ohne wirklichen Zusammenhang erzählt. Da muss man die Geschichte schon etwas besser kennen, also zumindest einen Film gesehen haben, um einem mitlesenden Kind die Zusammenhänge erklären zu können. Die Zeichnungen der Charaktere und auch die Texte sind leider auch nicht sonderlich gelungen, was wirklich extrem schade ist, wenn man das alles mit den nahezu perfekten Effekten vergleicht.

      Zusammengefasst ziehe ich das Resümee, dass der Kern, auf den das Buch ausgelegt ist, also die Pop-Up-Effekte, nahezu perfekt herausgearbeitet wurden. Abzug in der B-Note gibt es für die hier nur als Beiwerk dienenden Aspekte der Texte und Zeichnungen. Eine Wertung abzugeben fällt mir deshalb sehr schwer und auch alle Aspekte getrennt zu bewerten und dann eine Quersumme zu Bilden würde dem Band nicht gerecht. Ich mache also mal wieder zwei Bewertungen.

      Meine Wertung: 10/10 (Als Pop-Up Buch zum Entdecken für Erwachsene und Kinder)

      Meine Wertung: 2/10 (Als Comic-Adaption von Moby-Dick)

      Kennt Ihr noch weitere Pop-Up-Bücher? Vielleicht sogar von Sam Ita, der ja wohl schon einige tolle Werke dieser Art entworfen hat?

      VG, God_W.
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      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Zweiter Teil des Azzarello-Runs…



      Titel: John Constantine – Hellblazer: Gute Vorsätze (Band 9)

      Verlag: Schreiber & Leser (US: Vertigo)

      Format: 140 Seiten im Paperback

      Inhalt: US-Hefte # 151-156

      Autoren: Brian Azzarello

      Zeichner: Marcelo Frusin

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Willkommen in Doglick, West Virginia: ein elendes Kaff am Highway zur Hölle…

      John hat eine harte Zeit im Knast verbracht, um sein Gewissen zu entlasten. Bleibt noch die Entschuldigung bei Richard „Lucky” Fermins Familie, denn Lucky hat sich mit dem Revolver erschossen, den John ihm reichte.
      Doch die Angehörigen scheinen sich über den Besuch nicht so recht zu freuen. In Doglick hat man nämlich andere Sorgen - es herrschen Zustände, die sogar den hartgesottenen Briten schockieren…

      Texter Brian Azzarello und Zeichner Marcelo Frusin schlagen ein neues Kapitel auf in der Chronik des heftig trinkenden, Ketten rauchenden düsteren Magiers.



      Just my 2 cents:
      Raus aus dem Knast und rein ins amerikanische Hinterland zu den Rednecks. Ob John Constantine dort seine ganzen guten Vorsätze einhalten kann und, ob der zweite Band unter Autor Brian Azzarello genauso zu fesseln weiß wie der erste, erfahren wir auf den 140 Seiten im neunten Paperback über den Hellblazer vom Schreiber & Leser Verlag.

      Nachdem Constantine die Hochsicherheitsstrafanstalt hinter sich gelassen hat macht er sich per Anhalter auf den Weg in das Hinterwäldlernest Doglick. Er will die verwitwete Frau von Lucky aufsuchen um sie zu unterstützen und um sein Gewissen zu erleichtern, denn ganz unbeteiligt war John an dessen Selbstmord ja nicht. Das trotz dieser guten Vorsätze noch immer ein kleiner Sadist mit einem großen Teufelchen auf der Schulter in Constantine lauert, erleben wir gleich im ersten der sechs enthaltenen Hefte. Hier macht sich der Trickster einen höllischen Spaß daraus den jungen Kerl, der ihn aus lauter Gutmütigkeit als Anhalter mitgenommen hat, zu Tode zu ängstigen. Natürlich auf die ihm eigene, extrem schwarzhumorige Constantine-Art, die mir ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert.

      Der arme Junge ist zwar schweißgebadet, aber sichtlich erleichtert, als er Constantine endlich an einer Kreuzung absetzen kann. Es dauert allerdings nicht lange bis der die nächste Mitfahrgelegenheit findet. Diese stellt sich allerdings ganz anders dar als die erste, denn die zwei zwielichtigen Gestalten, bei denen er jetzt im Wagen landet, haben selbst so Einiges zu verbergen. Fragt sich nur, wer am Ende der skrupelloseste Bastard im Auto ist.

      Schließlich kommt John dann doch noch in Doglick, dem verschlafenen Nest in der Pampa an. So verschlafen ist das aber eigentlich gar nicht, eher düster und still. Fast schon beunruhigend. Und das liegt nicht nur an den vielen toten Tieren, die den Straßenrand auf dem Weg in das Städtchen säumen. Irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht, aber John kann sich auch keinen wirklichen Reim darauf machen was hier im Argen liegen könnte. Auch als er Luckys zwei Brüder und eine verflossene Geliebte, mit der einer der beiden jetzt verheiratet ist, trifft, wird die Situation um keinen Deut klarer. Als John dann auch noch unter einem Vorwand zu einem Treffen gelockt, und dort mit einem Drogencocktail schachmatt gesetzt wird, entgleitet ihm so langsam aber sicher die Kontrolle…

      Ja, auch der zweite Band aus der Feder von Brian Azzarello beginnt absolut grandios, zeigt die gewohnt abgründige Welt des Hellblazers in all ihren Facetten und mit ihrer finsteren Faszination. Leider bin ich von der Auflösung des Rätsels, das bis zum Ende von Heft 4 mit Bravour aufgebaut wird und gar böses erahnen lässt, etwas enttäuscht. Zu unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen wirkt die Geschichte, wie es das verarmte Kaff trotz aller Widrigkeiten schafft zu überleben, auf mich. Dazu werden einige wirklich spannende Ansätze mit coolen Ideen einfach fallen, oder im Sand verlaufen lassen. Vielleicht waren das auch geschickte Kniffe des Autors um mich auf die falsche Spur zu locken und so mit der Auflösung eine größere Überraschung zu erzeugen, der Schockmoment hat bei mir aber leider nicht vollends gezündet.

      Mit Marcelo Frusin ist auch diesmal wieder ein neuer Zeichner am Start, der seine Sache zwar nicht wirklich schlecht macht, mir persönlich aber für einen Hellblazer einfach zu glattgebügelt daherkommt. Constantine verträgt diese gewisse rohe „Dreckigkeit“ und einen Schuss Realismus, der hier einfach fehlt. Sehr stimmungsvoll und gut gelungen ist wiederum die düstere Atmosphäre, die Frusin durch den wundervollen Einsatz von Schatten und Silhouetten bei „Gegenlichtaufnahmen“ schafft.

      Bleibt ein wieder mal unglaublich unterhaltsamer Hellblazer-Band, der Bärenstark beginnt, im letzten Drittel aber leider nicht alle geschürten Erwartungen befriedigen kann.

      Meine Wertung: 7/10

      Wie hat Euch „Gute Vorsätze“ gefallen? Und wie findet Ihr das Artwork von Marcelo Frusin?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Mich hat Azzarellos Hellblazer-Run ganz gut unterhalten. Aber: An was ich mich noch erinnere ist, dass ich mich damals, als ich ihn las, an etwas gestört hatte: Constantine erschien mir bei Azzarello ein wenig Out-of-character. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, warum. Irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass mir der gute alte John stellenweise verrückt (im Sinne von psychisch krank) vorkam. Schwer zu beschreiben, so im nachhinein... Müsste den Run noch mal lesen. Mal 'ne Frage in die Runde: Waren nicht alle Hellblazer-Autoren Briten (außer Azzarello natürlich)?
    • black hole schrieb:

      Mal 'ne Frage in die Runde: Waren nicht alle Hellblazer-Autoren Briten (außer Azzarello natürlich)?
      Yep. Very British, der bloody Bastard.

      God_W. schrieb:

      Und wie findet Ihr das Artwork von Marcelo Frusin?

      Finde ich richtig stark und passt perfekt zu Hellblazer, liebe aber auch das Artwork von Eduardo Risso.
      Kann dir da nur Azzarello's "100 Bullets" ans Herz legen, falls dir der düstere Noir Stil gefällt ^^
    • Start zur letzten Runde H.G. Wells…



      Titel: H.G. Wells – Der Unsichtbare 1/2

      Verlag: Splitter (Fr: Editions Glénat)

      Format: 56 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: H.G. Wells Band 5 von 6 – Der Unsichtbare 1/2

      Autoren: H.G. Wells, Dobbs

      Zeichner: Christophe Regnault

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Splitter widmet dem Meister der Science Fiction eine sechsbändige Prachtausgabe.

      H.G. Wells ist, neben Jules Verne, nicht nur ein, sondern der Ahnherr und Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Einige seiner Bücher sind Schlüsselwerke des utopischen Zukunftsromans, »Der Krieg der Welten« etwa, »Die Insel des Dr. Moreau« und natürlich »Die Zeitmaschine«. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie unzählige Male adaptiert, interpretiert, kopiert, zitiert und auch persifliert worden. Allein »Der Krieg der Welten« ist ein äußerst beliebter Stoff, auch und gerade im Comic, und dürfte so oft im Stil der jeweiligen Zeit verarbeitet worden sein – von Orson Welles‘ legendärer Hörspielfassung, die 1938 in den USA angeblich für Massenpanik sorgte, bis hin zu Roland Emmerichs »Independence Day« 1 & 2 (Tim Burtons »Mars Attacks!« nicht zu vergessen) –, dass der eigentliche Urheber dahinter gerne vergessen wird.

      Szenarist Dobbs hat sich deshalb nun daran begeben, zusammen mit einigen ausgewählten Zeichnern eine zeitgemäße Interpretation der Hauptwerke von H.G. Wells im klassischen Geist vorzulegen – neben den eingangs genannten Titeln zudem noch »Der Unsichtbare«, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Erzählungen von Wells stets spannend sind, unterhaltsam, auch amüsant und vor allem eins: zeitlos aktuell!

      • Genug! Seien Sie jetzt still!
      • Sie verstehen weder, wer ich bin… noch was ich bin!
      • Also werde ich es Ihnen zeigen! Ein für alle Mal!




      Just my 2 cents:
      Am Wochenende fielen bei uns die ersten Schneeflocken diesen Winters und so wurde ich direkt in die passende Stimmung versetzt mich in einen der Comics, die ich mir extra für die kalte Jahreszeit aufgespart habe, zu vertiefen. Da ich schon länger sehr gespannt auf den Abschluss der schicken Reihe, die der Splitter Verlag zu Ehren des Sci-Fi-Altmeisters H.G. Wells herausgebracht hat, war, fiel die Wahl auf den ersten Band des Zweiteilers Der Unsichtbare. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch dieses Buch von Wells, genau wie Krieg der Welten, noch ungelesen in meinem Bücherregal steht, ein direkter Vergleich mit der Buchvorlage fällt also wieder weg. Dennoch bin ich schon seit langem ein riesen Fan des Unsichtbaren in all seinen filmischen Variationen.

      Angefangen mit dem famosen Claude Rains und seiner vor allem stimmlich unglaublich intensiven Darstellung im Universal-Klassiker, sowie den ganzen Fortsetzungen dazu. Ja da waren nicht alle brillant, manche noch recht spannend, andere eher lustig, aber ich bin doch immer wieder überrascht wie toll die schon damals zu Schwarz/Weiß-Zeiten die Effekte hinbekommen haben, da war noch Einfallsreichtum gefragt! John Carpenters unerwartet humorvolle Variante Jagd auf einen Unsichtbaren mit Chevy Chase in der Hauptrolle kann ebenso bedenkenlos empfohlen werden wie Paul Verhoevens Hollow Man, der eine weit härtere Gangart einschlägt und neben den wieder mal grandiosen Effekten vor allem die Veränderungen der Psyche, die der Unsichtbare erfährt in den Vordergrund stellt. Das trifft bei mir einen Nerv und wohl auch den vieler Anderer, denn seien wir mal ehrlich: Wer hat sich noch nie darüber Gedanken gemacht, was man alles tun würde, wenn man wüsste, dass man nicht erwischt werden kann und sicher ungestraft davonkommt. Diese Frage der Moral ist bestimmt auch eine Kernintention von Wells gewesen und macht einen Großteil der bis heute präsenten Aktualität und Faszination des Stoffes aus. Notiz am Rande: Hollow Man 2 mit Christian Slater statt Kevin Bacon als Unsichtbarem kann man sich getrost sparen.

      Jetzt aber zu dem wirklich wundervoll aufgemachten Album von Splitter, die uns schon auf dem, mit Goldprägung versehenen Cover ein derart stimmungsvolles Titelbild präsentieren, dass man am liebsten sofort loslesen möchte, sobald man das Schmuckstück in Händen hält. So schick sich die Ausgabe von außen präsentiert, vom Inhalt wird das alles noch übertroffen. Es ist unfassbar, wie perfekt das Artwork von Chris Regnault innerhalb von zwei, drei Seiten eine derart dichte Atmosphäre schafft, die bis zum Ende nicht ein Stück nachlässt. Wunderbar detailliert gelingt es ihm in seinem klassischen Zeichenstil mit unverhoffter Leichtigkeit zwischen spannenden Szenen, wohligem Grusel, dezentem Humor und sogar einem Spritzer Erotik hin und her zu wechseln, ohne auch nur einmal seine Linie zu verlieren. Perfekter kann man ein Artwork zu einem solchen Thema in dieser Epoche um die Jahrhundertwende kaum gestalten.

      Auch Dobbs gibt sich diesmal als Autor keine Blöße und findet nach dem etwas holprigen vierten Band Die Insel des Dr. Moreau zu alter Stärke zurück. Wunderbar fließend, stimmungsvoll und wie aus einem Guss wirkend schreitet die Geschichte voran. Die extrem fesselnde Story wird einfach toll erzählt, die Charaktere wirken allesamt sehr lebendig und jeder hat seinen eigenen Charakter, der wirklich gut getroffen wird. Am besten ist die Entwicklung des Protagonisten herausgearbeitet, dessen Verhalten oftmals Moralfragen aufwirft, aber von einem gewissen Standpunkt aus immer nachvollziehbar bleibt. Man steht oft mit sich im Zweifel, ob man mit ihm mitfiebern, oder ihn verdammen soll. Damit nimmt mich die Geschichte mit, bezieht mich sogar mit ein und weckt Emotionen, großes Kino. Apropos Kino, wie im Film von 1933 setzt auch unsere Geschichte ein…

      Alles beginnt mit dem geheimnisvollen Fremden, der durch einen wilden Schneesturm stapft und in einem Gasthaus innerhalb einer kleinen, ländlichen Ortschaft ein Obdach sucht. Die wunderbar schrullige Haushälterin offeriert ihm ein Zimmer und weckt das junge, reizende Dienstmädchen um die Stube für den Gast vorzubereiten. Das es sich bei dem bis oben hin vermummten Zeitgenossen um den Unsichtbaren handelt wissen bis dahin natürlich nur wir Leser. Doch auch, wenn die Absichten und die Gesinnung des Mysteriösen Wissenschaftlers anfänglich unklar bleiben entwickelt sich schnell eine bedrohliche Atmosphäre. Das der Charakter des neuen Mitbewohners keineswegs frei von Tadel ist stellen wir bereits in der ersten Nacht fest, in der er seine besondere Fähigkeit direkt ausnutzt, um das reizende Dienstmädchen genauer zu betrachten, später wird er sogar zum Dieb.

      Dennoch gelingt es dem Unsichtbaren seinen besonderen Zustand sehr lange vor der Dorfgemeinschaft zu verheimlichen, auch wenn die Gerüchteküche ob des seltsamen Gebarens des Neuankömmlings natürlich brodelt. Als ihm all die neugierigen Gesellen immer dichter auf die Pelle rücken platzt dem sehr reizbaren Individuum schließlich der Kragen und er reißt sich seine Bandagen vom Leib. Ab hier überschlagen sich die Ereignisse und eine atemlose Hetzjagd beginnt…

      Ihr merkt es, nach dem noch ganz guten Krieg der Welten und der leider etwas schwächelnden Insel des Dr. Moreau steuert die sechsbändige Reihe um Kult-Autor H.G. Wells auf ein furioses, zweibändiges Finale zu. Sehr gut geschrieben und mit, im positiven Sinne, außergewöhnlichem Artwork hat sich Autor Dobbs das Sahnestück scheinbar bis zum Schluss aufgehoben. Ich hoffe der zweite Band kann diesen grandiosen Start zu einem würdigen Ende bringen und das Rennen sicher nach Hause fahren.

      Meine Wertung: 9/10

      Habt Ihr den Zweiteiler schon gelesen und eine Meinung dazu, auch im Vergleich zu den anderen Bänden der Reihe? Habt Ihr das Buch von Wells gelesen und könnt Vergleiche anstellen, oder allgemein mal verlauten lassen, wie Ihr es findet?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • churchi schrieb:


      God_W. schrieb:

      Und wie findet Ihr das Artwork von Marcelo Frusin?
      Finde ich richtig stark und passt perfekt zu Hellblazer, liebe aber auch das Artwork von Eduardo Risso.
      Kann dir da nur Azzarello's "100 Bullets" ans Herz legen, falls dir der düstere Noir Stil gefällt ^^
      Naaa, erstmal net, 100 Bullets ist aktuell net so easy zu bekommen und ich hab noch viel Anderes auf der Liste was ich mir besorgen will bevor DAS dann wieder nur noch schwer zu beschaffen ist...
      Von Risso muss ich mir sowieso erstmal was angucken.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Ich finde beide (Frusin und Risso) stark. Sind auch im Stil recht ähnlich. Zu Hellblazer Zeiten hab ich Frusin sogar etwas favorisiert, aber bei 100 Bullets zeigt Risso sehr deutlich das er da noch ein klein wenig weiter ist als Frusin.
      Risso zeichnet oftmals in Hintergrund noch wichtige Geschehnisse und ich finde das kann er sehr gut.

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • Ich kenne nur den Film von Paul Verhoeven mit Kevin Bacon (Hollow Man - Unsichtbare Gefahr), der aber wohl nicht so viel mit Wells Vorlage haben soll. Außerdem gab's - ich erinnere mich dunkel - in den späten 80ern oder frühen 90ern einen Film mit Chevy Chase, in dem dieser auch unsichtbar ist. Hat aber evtl. nix mit Wells Unsichtbarem zu tun. :kratz: Und natürlich gibt's in Alan Moore's Liga der außergewöhnlichen Gentleman auch einen Unsichtbaren, was aber nicht wundert, da da ja so gut wie jede Figur aus den Grusel-, Abenteuer- und SciFi-Geschichten des viktorianischen Zeitalters ihren Auftritt hat oder es sonstige Anspielungen auf all diese Geschichten gibt.
    • black hole schrieb:

      Ich kenne nur den Film von Paul Verhoeven mit Kevin Bacon (Hollow Man - Unsichtbare Gefahr), der aber wohl nicht so viel mit Wells Vorlage haben soll. Außerdem gab's - ich erinnere mich dunkel - in den späten 80ern oder frühen 90ern einen Film mit Chevy Chase, in dem dieser auch unsichtbar ist. Hat aber evtl. nix mit Wells Unsichtbarem zu tun. :kratz: Und natürlich gibt's in Alan Moore's Liga der außergewöhnlichen Gentleman auch einen Unsichtbaren, was aber nicht wundert, da da ja so gut wie jede Figur aus den Grusel-, Abenteuer- und SciFi-Geschichten des viktorianischen Zeitalters ihren Auftritt hat oder es sonstige Anspielungen auf all diese Geschichten gibt.
      Richtig, Hollow Man und dergleichen bedienen sich nur der Grundidee. Ja, die Liga hatte ich glatt vergessen, wobei DARAN der Film selbst schuld ist. Den Comic hab ich noch nicht gelesen.

      Bzgl. Chevy Chase zitier ich mich mal selbst:


      God_W. schrieb:

      .. John Carpenters unerwartet humorvolle Variante Jagd auf einen Unsichtbaren mit Chevy Chase in der Hauptrolle kann ebenso bedenkenlos empfohlen werden wie Paul Verhoevens Hollow Man, der eine weit härtere Gangart einschlägt und neben den wieder mal grandiosen Effekten vor allem die Veränderungen der Psyche, die der Unsichtbare erfährt in den Vordergrund stellt....
      Rezi nicht gewissenhaft gelesen oder was? ;)
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette: