Just my 2 cents - Kurzreviews von God_W.

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    • Ich liebe das Buch! Da es erst die "Kurzversion" auf dem Markt gab hab auch ich beide Versionen im Regal stehen. Einfach genial!
      Die TV Adaption habe ich wohl gesehen, hat aber nicht annähernd den Eindruck bei mir hinterlassen.
      Vom Comic habe ich hier eine bunte Mischung aus US Heften und Panini Ausgaben. Aber nichts komplett und dementsprechend nichts gelesen.
    • Na, dann hast Du ja jetzt, solange die Softcover von Panini noch verfügbar sind, die Möglichkeit die Lücken zu füllen! :D
      Oder Du schaust erstmal, dass Du den Anfang zusammenbekommst (die ersten 10 Hefte oder 2 Panini TPBs) und schaust mal rein, ob nicht das gute alte "The Stand"-Feeling wieder geweckt wird. ;)
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:


      Habt Ihr den Comic oder den Wälzer von King gelesen? Haltet Ihr The Stand auch für eine seiner besten Stories? Hat Euch der TV-Mehrteiler damals gefallen, oder freut Ihr Euch mehr auf die kommende, geplante Kinoumsetzung?

      VG, God_W
      Soll ich mal ehrlich sein? :/
      Alles was hier in dem obigen Textkästchen steht hab ich auch gelesen. Den Rest nicht mal mehr überflogen. :whistling:
      Ich mag deinen Rezis schon, allerdings braucht es für mich nicht Covertexte, Klappentexte, Inhaltsangaben die über 10.000 Zeichen gehen und ein ausführliches Who's who der Beteiligten.
      Mir ist und war immer ein Fazit am wichtigsten, eine persönliche Einschätzung des Bandes.

      Du machst dir, wie es aussieht enorm viel Arbeit damit (und dazu liest du wie ein Tier die Bände weg...neid) und ich wollte nur mal anmerken das mir weniger reichen würde.

      Aber lass dich durch eine Einzelmeinung nicht abhalten, wollte es nur mal erwähnen. :)

      Zu The Stand:
      War eins meiner ersten King Bücher und hat mich schon damals in der gekürzten Fassung (von Bastei) enorm beeindruckt. Mit Shining, Stark und Es wohl die mMn besten King Storys, allerdings hab ich nach dem unsäglichem Tommyknockers keinen weiteren King mehr gelesen. An die TV-Version kann ich mich nicht mehr so genau erinnern

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • Joe Kerr schrieb:

      God_W. schrieb:

      Habt Ihr den Comic oder den Wälzer von King gelesen? Haltet Ihr The Stand auch für eine seiner besten Stories? Hat Euch der TV-Mehrteiler damals gefallen, oder freut Ihr Euch mehr auf die kommende, geplante Kinoumsetzung?

      VG, God_W
      Soll ich mal ehrlich sein? :/ Alles was hier in dem obigen Textkästchen steht hab ich auch gelesen. Den Rest nicht mal mehr überflogen. :whistling:
      Ich mag deinen Rezis schon, allerdings braucht es für mich nicht Covertexte, Klappentexte, Inhaltsangaben die über 10.000 Zeichen gehen und ein ausführliches Who's who der Beteiligten.
      Mir ist und war immer ein Fazit am wichtigsten, eine persönliche Einschätzung des Bandes.

      Du machst dir, wie es aussieht enorm viel Arbeit damit (und dazu liest du wie ein Tier die Bände weg...neid) und ich wollte nur mal anmerken das mir weniger reichen würde.

      Aber lass dich durch eine Einzelmeinung nicht abhalten, wollte es nur mal erwähnen. :)

      Zu The Stand:
      War eins meiner ersten King Bücher und hat mich schon damals in der gekürzten Fassung (von Bastei) enorm beeindruckt. Mit Shining, Stark und Es wohl die mMn besten King Storys, allerdings hab ich nach dem unsäglichem Tommyknockers keinen weiteren King mehr gelesen. An die TV-Version kann ich mich nicht mehr so genau erinnern
      Hehe, das ist ja kein Thema, wobei als kleiner Tipp: Meine persönliche Meinung bzw. Einschätzung kommt meistens in dem Absatz direkt VOR der Bewertung. Hintendran, also was Du komplett gelesen hast, sind ja meist die Fragen, wo ich mich über Antworten der Kommunity freuen würde, weils mich interessiert und ggf. ne kleine Diskussion anregt.

      8o Über 10.000 Zeichen war ich aber jetzt noch nicht so oft! Aber Spaß beiseite, ich hab mir vor meinem ersten Post halt einfach überlegt, was ich selbst in einer Rezi gerne wissen möchte. Ich komm ja ursprünglich eher vom Film-Nerd-Bereich und Sachen wie Schauspieler, Komponist, Regisseur und was die sonst so alles gemacht haben hat mich schon immer interessiert, da hab ich mir gedacht, dass das bei den Comic-Jungs bestimmt genauso ist. Das es da auch gefeierte "Stars" gibt hab ich ja mittlerweile festgestellt (Moore, Mignola, Ennis, Millar, Miller, Ellis etc...).

      Eine kleine Beschreibung des Inhalts gehört für mich halt auch immer dazu, für Leute, die noch nicht wirklich wissen, worum es im besprochenen Comic geht. Klar, bei Reihen wie Spawn, Hellblazer oder Hellboy wissen die Meisten was auf sie zukommt, aber bei unbekannteren Sachen oder Oneshots wie Im Eisland, Querschläger, Tomboy etc... kann sowas ja schon helfen, damit jeder taxieren kann, ob das was für ihn ist, oder nicht.

      Außerdem versuche ich in so ner kleinen Inhaltsangabe recht unbefangen zu beschreiben, was so passiert. Dann haben die Leute mehr Anhaltspunkte als wenn ich immer nur schreibe wie toll ich was finde. Meine Meinung muss ja rein gar nicht mit der von anderen übereinstimmen! Ich geb schon zu, dass ich viele hohe Wertungen vergebe, liegt aber zum einen daran, dass ich mir meistens Sachen aussuche, die mich von der Thematik her sowieso sehr interessieren oder fesseln, und ich zum anderen auch einfach ein ziemlich begeisterungsfähiger Typ Mensch bin. Ich kann also oft auch bei vielleicht nur durchschnittlichen Sachen einige enthaltene positive Aspekte für mich persönlich weiter in den Vordergrund rücken und viel Spaß an der Sache haben.

      Wegen dem tierisch schnell die Bände weglesen… Das ist ja manchmal ein bissl gefaked, wie ich an zwei drei Stellen schon erwähnt habe. Natürlich lese ich sowas wie V wie Vendetta oder einen Hellboy-Universum-Band nicht an einem Tag, deshalb schreibe ich zwischendrin immer mal wieder ein paar Zeilen zu etwas, das ich schon vor einiger Zeit mal gelesen hab. Macht auch Spaß, weil ich die Bände dann mal wieder aus dem Regal hole und mir wieder ins Gedächtnis rufe. Einige der Moby-Dick Sachen hab ich z.B. schon vor einiger Zeit gelesen und aktuellstes Beispiel ist The Stand. Die hab ich mir im Sommer alle reingezogen, nachdem ich das Buch nochmal gelesen hatte. Jetzt hab ich grad die ersten 4 Bände zurück bekommen, die hatte ich verliehen, und da ich eh gerade nicht so dicke Comics lese, weil ich den Baltimore-Roman von Mignola genieße, hab ich den ersten Band hier mal zwischen rein geschoben. Die anderen folgen in unregelmäßigen Abständen.

      Jetzt aber noch kurz zu The Stand:
      Wenn Dir das Buch so gut gefallen hat würde ich an Deiner Stelle echt mal nen Blick in die Comics riskieren. Die sind sehr dicht am Buch und wirklich klasse umgesetzt. Ich war übrigens sehr verwundert, dass es zu der scheinbar ja auch recht erfolgreichen Reihe hier noch keinen Thread gab, die Teile haben echt Aufmerksamkeit verdient!
      Tommyknockers hab ich noch nicht gelesen, steht aber hier. Überrascht bin ich von Deiner positiven Einschätzung zu Stark, das hab ich jetzt nämlich schon öfter gehört, dass der Roman richtig klasse sein soll. Ich kenn nur den Film und den fand ich echt nicht so prall, deshalb hatte ich das Buch lange nicht auf dem Schirm. Muss ich mich vielleicht doch mal ran wagen.
      Wenn Du einem aktuelleren King mal ne Chance geben willst: Der Anschlag ist das beste Buch das ich seit langem gelesen hab!

      Super, jetzt hab ich Dir ne ellenlange Antwort auf Deinen Post geschrieben, :omg: hoffentlich liest Du die jetzt auch. :/ ;)
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:


      Super, jetzt hab ich Dir ne ellenlange Antwort auf Deinen Post geschrieben, :omg: hoffentlich liest Du die jetzt auch. :/ ;)
      Ich seh schon du kannst halt nicht anders :D , hab aber brav alles gelesen :thumbup:
      Sollte auch keine Belehrung oder sowas sein. Finde halt du schreibst so viel und das könnte auch mal in Arbeit ausufern, nicht das du am Ende ausgebrannt bist.

      Nochmal zu The Stand: Hab ich nicht erwähnt aber ich hab die Comics ebenfalls mal gelesen und fand sie richtig gut. Mussten dann aber aus der Sammlung weichen.

      Wenn mein Shame Stapel der Bücher auch mal kleiner werden würde, dann würde ich Kings Der Anschlag mal testen, hab jetzt schon öfter gehört dass der richtig gut sein soll, aber ich kann schon kaum mehr aus dem Fenster schauen, so hoch ist der Bücherstapel :P Und das obowhl ich kaum mehr als 5-7 Bücher pro Jahr (!) kaufe.

      Das mit dem Fazit und deine Erklärung zur "Lesegeschwindigkeit", ok, da erklärt sich mir einiges.

      Mach weiter so :P

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • Joe Kerr schrieb:

      God_W. schrieb:

      Super, jetzt hab ich Dir ne ellenlange Antwort auf Deinen Post geschrieben, :omg: hoffentlich liest Du die jetzt auch. :/ ;)
      Ich seh schon du kannst halt nicht anders :D , hab aber brav alles gelesen :thumbup: Sollte auch keine Belehrung oder sowas sein. Finde halt du schreibst so viel und das könnte auch mal in Arbeit ausufern, nicht das du am Ende ausgebrannt bist.
      Hatte ich auch nicht als Belehrung aufgefasst, freu mich immer über Feedback jedweder Art. Ja, manchmal treib ich mich selbst ein bissl dazu an was zu schreiben, aber nachdem mir das die ersten Wochen so viel Freude gemacht hat, hab ich mir ein kleines Ziel gesetzt. Werd bescheid geben was das war, wenn ich's erreicht hab ;) .

      Joe Kerr schrieb:

      Nochmal zu The Stand: Hab ich nicht erwähnt aber ich hab die Comics ebenfalls mal gelesen und fand sie richtig gut. Mussten dann aber aus der Sammlung weichen.

      Wenn mein Shame Stapel der Bücher auch mal kleiner werden würde, dann würde ich Kings Der Anschlag mal testen, hab jetzt schon öfter gehört dass der richtig gut sein soll, aber ich kann schon kaum mehr aus dem Fenster schauen, so hoch ist der Bücherstapel :P Und das obowhl ich kaum mehr als 5-7 Bücher pro Jahr (!) kaufe.

      Das mit dem Fazit und deine Erklärung zur "Lesegeschwindigkeit", ok, da erklärt sich mir einiges.

      Mach weiter so :P
      Ah, OK. Freut mich, dass Du meine Meinung teilst und Dir die Comics zu The Stand auch gefallen haben.

      Alternativ zum Anschlag kann ich Dir dann die 8-teilige Mini-Serie 11.22.63 mit James Franco in der Hauptrolle empfehlen. Das ist die Verfilmung dazu, in der zwar ein paar Sachen anders gemacht werden, die den Ton des Buches und die Atmo aber wirklich nahezu perfekt einfängt. Man sollte aber den Franco schon gerne sehen, sonst ist es vermutlich eher nix, ich mag den schauspielerisch aber sowieso sehr gern, von daher fand ich's TOP.

      kingbaloo schrieb:

      Stark ist wirklich sehr stark :P . Empfehlen kann ich noch Brennen muss Salem, Der Anschlag und Die Arena

      Und bleib ruhig bei deinen tollen Rezis. Sind für mich mittlerweile ein Highlight hier im Forum und dank dir bin ich auf Spawn (wird jetzt an Weihnachten gelesen) und Hellblazer gekommen (steht evtl. im Frühjahr an)
      Ich seh schon, Stark muss wohl wirklich mal weiter hoch wandern auf meinem Lesestapel. Ja, Brennen muss Salem ist eine richtig schöne, unaufgeregt erzählte, klassische Vampirgeschichte. Ich mag sowas sehr gerne, deshalb gefällt mir wohl auch Mignolas Baltimore oder der tapfere Zinnsoldat und der Vampir so gut. Hab nur noch 20 Seiten vor mir und habe die Story echt genossen. Freu mich jetzt total auf die Comics, hab beide Bände schon hier stehen.

      Spawn und Hellblazer :love: , da wünsch ich Dir mal so viel Spaß wie ich an beiden Serien hab!
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    • Mal in die Anfänge reinschnuppern…



      Titel: Hellboy Band 14 – Hellboy und die B.U.A.P. 1952

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 144 Seiten im kleinformatigen Hardcover

      Inhalt: Hellboy und die B.U.A.P. 1952 Kapitel #1-5

      Autoren: Mike Mignola, John Arcudi

      Zeichner: Alex Maleev

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Brasilien 1952: In einer portugiesischen Burg aus dem 16. Jahrhundert werden grausam zugerichtete Leichen entdeckt. Der junge Hellboy und einige B.U.A.P-Agenten reisen nach Lateinamerika und beginnen ihre Ermittlungen in diesem scheinbaren Routinefall. Doch was sie herausfinden, ist erschreckender als alles, was sie sich vorstellen konnten.

      „Was Mike Mignola seit über 20 Jahren mit seinem Hellboy-Universum aufbaut, sucht bis heute seinesgleichen. Wir sprechen hier nicht nur von Popkultur, sondern von einer Bastion des amerikanischen Comics!“ – Emanuel Brauer, bizzaroworldcomics.de



      Just my 2 cents:
      Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich schon seit drei Wochen nichts mehr von meinem liebsten Höllenjungen hab verlauten lassen, und dass, obwohl das Mignola-Verse ja zu den drei Hauptreihen gehört, die ich aktuell so lese. Da ich vom freundlichen Kal-L darauf hingewiesen wurde, dass es beim ein oder anderen Teil aus Mignolas Schaffen Sinn macht sich wenigstens grob an die Timeline zu halten, habe ich mich jetzt erstmal an eine Story rangemacht, die recht früh spielt und Hellboys Anfänge in der B.U.A.P. behandelt. Sich bei Hellboy an die Zeitlinie zu halten ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denken könnte, weil der zeitliche Ablauf, in dem die Geschichten stattfinden, echt nur sehr selten mit der Reihenfolge der Veröffentlichung übereinstimmt. Dazu kommen die ganzen Geschichten aus dem Hellboy Universum, bei denen ja sogar in einzelnen Bänden wild in der Zeitlinie umhergesprungen wird und die 10 B.U.A.P.-Bände, die aktuell sowieso vergriffen und kaum zu bekommen sind. Aber da ist zum Glück ja bereits Abhilfe von Seiten Cross Cult in Sicht, freue mich schon auf die Kompendien die dazu ab Frühjahr 2019 erscheinen.

      So kompliziert das alles jetzt klingen mag ist es in Wirklichkeit aber gar nicht, die meisten Stories kann man nämlich auch losgelöst voneinander genießen, ohne sich dabei vorzukommen, als ob man was Wichtiges verpasst hätte. Außerdem ist es auch ganz schön, wenn sich zu einem späteren Zeitpunkt mal eine Lücke schließt und ein Puzzleteil an die richtige Stelle rückt, das bringt Abwechslung rein und regt ein wenig zum Mitdenken an. Jetzt aber zum heutigen Abenteuer, das im Jahre 1952 spielt und Hellboys ersten Einsatz für die Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen behandelt.

      In einem kleinen brasilianischen Dorf geschehen ungewöhnlich viele Morde und die B.U.A.P. soll die Vorgänge untersuchen. Zum ersten mal soll Hellboy als Teil des Teams mit in den Ausseneinsatz, macht sich also zusammen mit vier weiteren Agenten auf den Weg. Vor Ort wird schnell klar, dass hier einiges nicht mit rechten Dingen zugeht und der Verdacht liegt nahe, dass die „Filmaufnahmen“, die ein gewisser Sergio Vega in der nahe gelegenen, uralten Festung vorantreibt in irgendeinem Zusammenhang mit dem ableben der Bewohner und des Priesters stehen.

      Ein typischer Hellboy, wie ich ihn mag. Ein wilder mix aus Monsterstreifen, Gruselkabinett, klassischen Mythen und Sagen, trashigen Nazi-Experiment-Monster-Horrors und spannenden Agentengeschichten. Man kann wirklich nicht allzu viel schreiben, ohne extrem zu spoilern, aber mich hat es sehr gefreut, endlich den Moment zu erleben, wo Hellboy mit
      Spoiler anzeigen
      Von Klempt
      erstmals auf einen seiner größten Widersacher trifft. Ja, es gab schon lustigere und auch spannendere Hellboy-Geschichten, aber insgesamt ist Hellboy und die B.U.A.P. 1952 eine runde Sache, die Lust auf mehr macht. Ich freu mich schon auf die weiteren Jahre, 1953 ist ja schon raus, 1954 erscheint demnächst bei Cross Cult. Bevor ich es vergesse: Auch das Artwork von Alex Maleev bietet keinen Grund zu mosern und mit einem kleinen Sketchbook-Teil im Anhang ist das kleine Hardcover auch wieder schick ausgestattet.

      Meine Wertung: 7/10

      Wie hat Euch der Jahrgang ‘52 gefallen? In welcher Reihenfolge lest Ihr Hellboy oder habt es gelesen? Ich hab mal geschaut und werde mich in nächster Zeit vermutlich auf 1953 und 1954 stürzen, das dritte Kompendium lesen, weil es Teile davon wohl in den neuen Film geschafft haben und den dritten Band der Geschichten aus dem Hellboy Universum, da die dort enthaltenen Stories wohl auch noch relativ früh spielen.

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Ich war ein großer King-Fan und bis heute gehören für mich die "alten" Sachen von King immer noch zum Besten, was es im Bereich Horror-Literatur gab und gibt.

      Mein erstes King-Buch war Cujo. Darauf folgten Carrie, Christine, Shining ( :love: ), Feuerkind und die Kurzgeschichtensammlung Nachtschicht. Das war - glaub ich - alles damals noch bei Bastei-Lübbe erschienen. Dann ging's weiter mit den Heyne-VÖs: Die drei Kurzgeschichten-Büchlein Im Morgengrauen, Der Gesang der Toten und Der Fornit (später sind noch mal alle drei zusammen im Band Blut veröffentlicht worden), Dead Zone, Brennen muss Salem, Friedhof der Kuscheltiere, Das Monstrum - Tommyknockers, Die Augen des Drachen, Das letzte Gefecht (nur die gekürzte Fassung, trotzdem toll!), Sie, Der Talisman ( :love: , zusammen mit Peter Straub), Es ( :love: :love: :love: ) etc. Begeistert war ich auch von den ersten fünf Romanen, die er als Bachmann schrieb und von den ersten vier "Der Dunkle Turm"-Romanen (die anderen vier stehen schon ewig auf meiner Leseliste, werden aber auf alle Fälle irgendwann mal noch gelesen).

      Gelesen und gesammelt habe ich ausnahmslos alles bis Anfang der 2000er (nur Nachtschicht habe ich nicht mehr, weil ich das mal verliehen hatte und nicht mehr zurück bekam ;( ). Bis Ende der 80er/Anfang der 90er fand ich auch noch alles toll (ja, ihr lest richtig: ALLES! Auch Tommyknockers! ). Dann kamen aber immer öfter Sachen, die mir nicht mehr so gut gefielen, wie Stark - The Dark Half (interessant, dass das hier so oft empfohlen wird :huh: ), Das geheime Fenster, Das Bild - Rose Madder, Sara, Desperation (und das Bachmann-Pendant Regulator).

      Trotzdem blieb ich ihm noch eine zeitlang treu, weil es zwischendrin auch immer wieder richtig tolle Sachen gab: Langoliers, Needful Things - In einer kleinen Stadt ( :love: ), Das Spiel, Dolores ( :love: ), The Green Mile, Das Mädchen. Atlantis war dann wieder für mich ein dermaßen langweiliger Abtörner, dass ich mir schon vorgenommen hatte, nix mehr von King zu lesen. Dann schenkte mir meine Tante zum Geburtstag Duddits – Dreamcatcher, der wieder richtig gut war (ok, ich weiß: Die Kritiker sahen das damals nicht so... :S , aber ich fand den klasse ^^ ) und gab deshalb den folgenden Büchern noch eine Chance: Der Buick und Das schwarze Haus (die Fortsetzung von Der Talisman, eines meiner Lieblingsromane) waren jedoch absolute Gurken (zumindest für mich). Was danach kam, habe ich alles - bis auf Die Arena (nicht schlecht, aber auch keine Offenbarung) - nicht mehr gelesen und auch nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

      Die Comic-Versionen von The Stand und Der Dunkle Turm finde ich reizvoll. Evtl. werde ich da mal irgendwann reinschnuppern.

      Was die Verfilmungen angeht, gefallen mir am besten Shining ( :love: , kein Wunder: bin eh Kubrick-Fan :rolleyes: ), Misery, Die Verurteilten, The Green Mile, Der Nebel (nach einer Kurzgeschichte aus Im Morgengrauen), Dreamcatcher, Carrie - Des Satans jüngste Tochter (also Brian De Palmas Film, nicht die Remake-Gurke von 2013 ;) ) und aktuell Es (ich freu mich schon auf den zweiten Teil) sowie Running Man (basierend auf Bachmanns Menschenjagd). Was es da allerdings gerade in den 80ern und 90ern auch für'n Mist gab, ist so im nachhinein betrachtet immer wieder faszinierend. Hier eine kleine Auswahl dieser "Perlen": Der Rasenmähermann (hat außer dem Titel so rein gar nix mit der gleichnamigen Kurzgeschichte zu tun :omg: ), Rhea M - Es begann ohne Warnung (basierend auf der Kurzgeschichte Trucks und Kings erste Regiearbeit... :zzz: ) und Kinder des Zorns (inkl. der gefühlt über 100 noch schlechteren Fortsetzungen <X , Info am Rande: Die zugrunde liegende Kurzgeschichte heißt Kinder des Mais, im Original Children of the Corn, der deutsche Filmtitel aber: Corn = Zorn :omg: ).
    • Ja, der Stephen :D
      So ähnlich wie bei dir @black hole war es auch bei mir. Bastei alle gelesen, ein paar Heyne noch und wie geschrieben, nach Tommyknockers war Schluß. Mindestens 40 Seiten über Atomkraft zu referieren, kein Wunder das der Band fast 800 Seiten hat, ist für mich ein NoGo gewesen und das Ende der King Ära bei mir.
      Talisman und sein dunkler Turm haben mir auch noch sehr gefallen. Den Turm hab ich dann nach Beendigung noch mal komplett gelesen und ist für mich heutzutage Kings Meisterwerk. Kleine Durchhänger seien ihm da verziehen ;)
      Kings stärkste Geschichten waren für mich immer wenn es um Autoren und das Schreiben geht. Deshalb auch Stark und auch Sie und in einer Kurzgeschichten Sammlung, glaube Langoliers, gibt es auch noch eine ganz starke (sic) Story zu diesem Thema von ihm.
      Shining hat die Besonderheit, dass das Buch wie auch der total andersartige Film überzeugen können. Wobei ich das Buch noch einen Tick mehr mag, Jacks Wahnsinn kommt da noch viel deutlicher heraus.
      Die Bachman Dinger waren etwas durchwachsen, Running Man und Thinner waren hervorragend, der Rest eher mau. Die Verfilmung von Running Man gefiel mir dagegen überhaupt nicht, trotz Arnie.
      Hach, über King könnte man stundenlang schreiben :rolleyes:

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • Joe Kerr schrieb:

      Kings stärkste Geschichten waren für mich immer wenn es um Autoren und das Schreiben geht. Deshalb auch Stark und auch Sie und in einer Kurzgeschichten Sammlung, glaube Langoliers, gibt es auch noch eine ganz starke (sic) Story zu diesem Thema von ihm.
      Das war bei mir genau anders rum ;) : Irgendwann nervte es mich, wenn es mal wieder - gefühlt zum 1000sten Mal - in einem seiner Romane oder seinen Geschichten um einen Autor ging. Btw: Die Geschichte, die Du meinst, heißt Der geheime Garten und wurde als zweite Geschichte zusammen mit Langoliers im Buch Langoliers veröffentlicht.
    • black hole schrieb:

      Btw: Die Geschichte, die Du meinst, heißt Der geheime Garten und wurde als zweite Geschichte zusammen mit Langoliers im Buch Langoliers veröffentlicht.
      Ja, :thx: die war das mit Shooter der zu Besuch kommt :thumbup:

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • Zu Hellboy und die B.U.A.P.

      Muss ich ehrlich gestehen das ich mich nicht wirklich mehr an den Band erinnern kann, ist einfach schon zu lange her. Und trotz das ich die Timeline gegeben habe, gelesen wurde es bei mir immer nach erschienen und teilweise muss ich da immer mehr als 1 Jahr auf Fortsetzungen warten, was das erinnern schwer macht. Aber vielleicht lese ich ja irgendwann mal nach der Timeline.

      Das man ab und an vieles vergisst hab ich erst jetzt bei Berserk festgestellt wo ich alle 39 Bände abermals gelesen habe, vor allem bei dieser Serie gibt es soviele Details die man vergisst, was wie bei Hellboy den großen Abständen zwischen den Bänden geschuldet ist. Bei Berserk ist das leider immer mehr als 1 Jahr, am schlimmsten waren die 3 Jahre zwischen 37 & 38. Dennoch ist Berserk für mich eines der besten Fantasy Serien überhaupt.
      Der Spider-Man Komplett Lesemarathon (Leseliste, Teil 1 im Link) Und auf Seite 41, 46 [Post 909] & 78! :twip:
    • churchi schrieb:

      liebe aber auch das Artwork von Eduardo Risso.
      Kann dir da nur Azzarello's "100 Bullets" ans Herz legen, falls dir der düstere Noir Stil gefällt
      Schliesse mich dem an. Sehr empfehlenswert!!!! 100 Bullets gehört für mich zum MUST HAVE!!!

      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      God_W. schrieb:

      In welcher Reihenfolge lest Ihr Hellboy oder habt es gelesen? Ich hab mal geschaut und werde mich in nächster Zeit vermutlich auf 1953 und 1954 stürzen, das dritte Kompendium lesen, weil es Teile davon wohl in den neuen Film geschafft haben und den dritten Band der Geschichten aus dem Hellboy Universum

      Bekomme nächstens Hellboy Comics rein auf die ich mich sehr freue. Hellboy lese ich eigentlich in der Reihenfolge wie sie erscheinen. Der dritte Kompendiumsband kommt nächstens angeflattert. Ich höre mir zu den Geschichten auch die dazu passenden Hörspiele. Ist ne ganz eigene Erfahrung!!!
      Trailer Hellboy gesehen??? Würde mich interessieren wie der ankommt!

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daredevil 333 ()

    • Das kleine Weihnachts-Goodie vom großen Roten (und damit meine ich nicht den Weihnachtsmann)…



      Titel: Hellboy - Krampusnacht

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 32 Seiten im Heftformat

      Inhalt: Hellboy: Krampusnacht (One-Shot)

      Autoren: Mike Mignola

      Zeichner: Adam Hughes

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Dezember 1975 in Österreich. In einer düsteren, verschneiten Nacht bittet eine verzweifelte Mutter Hellboy um Hilfe, ihren verschwundenen Sohn zu finden – und bringt ihn so auf die Spur eines jahrhundertealten Geheimnisses …

      Das Weihnachtssonderheft zum Jubiläum "25 Jahre Hellboy". Ausgezeichnet mit dem Eisner Award 2018 als bestes Einzelheft!



      Just my 2 cents:
      Der heutige Tag gehört zum größten Teil meiner Familie, der Muppets Weihnachtsgeschichte, Kevin allein zu Haus und Mac & Cheese! Deshalb wirklich nur ganz kurz meine Meinung zum dünnen Weihnachtsheft mit Big Red.

      Ein verschlafenes Nest im verschneiten Österreich. In einem nahegelegenen Wäldchen stapft Hellboy durch den Schnee, als er auf eine Geisterlady trifft, die ihn bittet ihren Sohn zu retten. Sie führt Hellboy durch die Wälder zu einem einsamen Häuschen, wo ihn der Krampus bereits erwartet…

      Getreu dem Motto „in der Kürze liegt die Würze“ zeigt sich auch hier wieder, dass Mignola ein Meister darin ist in kurzem Umfang ein Maximales an Atmosphäre und geschicktem Storytelling rüberzubringen. Krampusnacht ist eine wirklich schöne, spannende und auch ein bisschen gruselige Weihnachtsgeschichte mit viel Märchen- und Folklorebezug, wie man es von Mignola kennt und liebt. Hat mich sogar dazu gebracht den, mir bis dato unbekannten, skandinavischen Julbock zu googlen. Dazu das wirklich wunderbar Stimmungsvolle Artwork von Adam Hughes, der sollte mehr für Hellboy zeichnen, und fertig ist ein verdienter Eisner-Kandidat.

      Meine Wertung: 9/10

      Hat Euch Krampusnacht auch so gut gefallen? Und kanntet Ihr den Julbock vorher schon? Euch allen auf jeden Fall einen schönen Weihnachtsabend und ein braves Christkind, Weihnachtsmann, Santa oder wer auch immer bei Euch dafür zuständig ist.

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • black hole schrieb:

      Ich war ein großer King-Fan und bis heute gehören für mich die "alten" Sachen von King immer noch zum Besten, was es im Bereich Horror-Literatur gab und gibt.

      Mein erstes King-Buch war Cujo. Darauf folgten Carrie, Christine, Shining ( :love: ), Feuerkind und die Kurzgeschichtensammlung Nachtschicht. Das war - glaub ich - alles damals noch bei Bastei-Lübbe erschienen. Dann ging's weiter mit den Heyne-VÖs: Die drei Kurzgeschichten-Büchlein Im Morgengrauen, Der Gesang der Toten und Der Fornit (später sind noch mal alle drei zusammen im Band Blut veröffentlicht worden), Dead Zone, Brennen muss Salem, Friedhof der Kuscheltiere, Das Monstrum - Tommyknockers, Die Augen des Drachen, Das letzte Gefecht (nur die gekürzte Fassung, trotzdem toll!), Sie, Der Talisman ( :love: , zusammen mit Peter Straub), Es ( :love: :love: :love: ) etc. Begeistert war ich auch von den ersten fünf Romanen, die er als Bachmann schrieb und von den ersten vier "Der Dunkle Turm"-Romanen (die anderen vier stehen schon ewig auf meiner Leseliste, werden aber auf alle Fälle irgendwann mal noch gelesen).

      Gelesen und gesammelt habe ich ausnahmslos alles bis Anfang der 2000er (nur Nachtschicht habe ich nicht mehr, weil ich das mal verliehen hatte und nicht mehr zurück bekam ;( ). Bis Ende der 80er/Anfang der 90er fand ich auch noch alles toll (ja, ihr lest richtig: ALLES! Auch Tommyknockers! ). Dann kamen aber immer öfter Sachen, die mir nicht mehr so gut gefielen, wie Stark - The Dark Half (interessant, dass das hier so oft empfohlen wird :huh: ), Das geheime Fenster, Das Bild - Rose Madder, Sara, Desperation (und das Bachmann-Pendant Regulator).

      Trotzdem blieb ich ihm noch eine zeitlang treu, weil es zwischendrin auch immer wieder richtig tolle Sachen gab: Langoliers, Needful Things - In einer kleinen Stadt ( :love: ), Das Spiel, Dolores ( :love: ), The Green Mile, Das Mädchen. Atlantis war dann wieder für mich ein dermaßen langweiliger Abtörner, dass ich mir schon vorgenommen hatte, nix mehr von King zu lesen. Dann schenkte mir meine Tante zum Geburtstag Duddits – Dreamcatcher, der wieder richtig gut war (ok, ich weiß: Die Kritiker sahen das damals nicht so... :S , aber ich fand den klasse ^^ ) und gab deshalb den folgenden Büchern noch eine Chance: Der Buick und Das schwarze Haus (die Fortsetzung von Der Talisman, eines meiner Lieblingsromane) waren jedoch absolute Gurken (zumindest für mich). Was danach kam, habe ich alles - bis auf Die Arena (nicht schlecht, aber auch keine Offenbarung) - nicht mehr gelesen und auch nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

      Die Comic-Versionen von The Stand und Der Dunkle Turm finde ich reizvoll. Evtl. werde ich da mal irgendwann reinschnuppern.

      Was die Verfilmungen angeht, gefallen mir am besten Shining ( :love: , kein Wunder: bin eh Kubrick-Fan :rolleyes: ), Misery, Die Verurteilten, The Green Mile, Der Nebel (nach einer Kurzgeschichte aus Im Morgengrauen), Dreamcatcher, Carrie - Des Satans jüngste Tochter (also Brian De Palmas Film, nicht die Remake-Gurke von 2013 ;) ) und aktuell Es (ich freu mich schon auf den zweiten Teil) sowie Running Man (basierend auf Bachmanns Menschenjagd). Was es da allerdings gerade in den 80ern und 90ern auch für'n Mist gab, ist so im nachhinein betrachtet immer wieder faszinierend. Hier eine kleine Auswahl dieser "Perlen": Der Rasenmähermann (hat außer dem Titel so rein gar nix mit der gleichnamigen Kurzgeschichte zu tun :omg: ), Rhea M - Es begann ohne Warnung (basierend auf der Kurzgeschichte Trucks und Kings erste Regiearbeit... :zzz: ) und Kinder des Zorns (inkl. der gefühlt über 100 noch schlechteren Fortsetzungen <X , Info am Rande: Die zugrunde liegende Kurzgeschichte heißt Kinder des Mais, im Original Children of the Corn, der deutsche Filmtitel aber: Corn = Zorn :omg: ).
      Das ist ja spannend, bei manchen Sachen hast Du komplett andere Meinungen als andere Leute, die ich kenne. Als ein Arbeitskollege vor kurzem mitbekommen hat, dass ich wieder vermehrt King lese hat er mir direkt Das Bild empfohlen. Mal schauen, werd ich mir bei Gelegenheit mal meine eigene Meinung zu bilden. Wenn Du King an sich magst bzw. mochtest solltest Du aber Der Anschlag echt ne Chance geben, das Buch ist wirklich herausragend! Ein Freund von mir drängt mich dauern dazu endlich Der Outsider zu lesen, hat ihm super gefallen. Hoch gelobt und wohl auch mal was Anderes ist die Hodges Trilogie mit Mr. Mercedes, Finderlohn und Mind Control, will ich auch mal lesen. Das sind von den aktuelleren Sachen so die Bücher, die ich entweder empfehlen kann, oder nur viel Gutes gehört hab bis jetzt.

      Also die Comics zu The Stand kann ich auch durchweg empfehlen, die sind echt sehr gut. Beim Dunklen Turm bin ich bei den Comics erst mit den ersten drei Bänden durch. Auch sehr toll, vor allem weil es auch nach der eigentlichen Comic-Story immer noch viel zu lesen gibt, was die Welt um den Dunklen Turm nochmal extrem erweitert, vertieft und sich harmonisch ins Gesamtbild einfügt. Also auch sehr zu empfehlen bis jetzt. Wenn man bei den Comics einsteigt sollte man die Bücher mindestens bis einschließlich Glas gelesen haben, sonst spoilert man sich übel.

      Ich liebe Kubrick auch, ebenso sein Shining, allerdings war King selbst ja extrem unzufrieden mit der Verfilmung, weil sich die Adaption schon sehr weit vom Buch entfernt hat. Dichter dran ist der TV-Mehrteiler The Shining zu dem King selbst das Drehbuch geschrieben hat, der ist aber leider nicht wirklich spannend geraten und die Computereffekte sind (typisch für TV-Sachen dieser Zeit) richtig mies. Das er das mit Regie führen rein gar nicht drauf hat wurde ihm selbst ja sehr schnell klar und nach Rhea M hat er's ja dann auch direkt gelassen. Hab vor kurzem ein Interview mit ihm gesehen, wo er sich dazu selbst sogar ein bisschen auf die Schippe nimmt.

      Nach dem (sehr verdienten) Erfolg der Neuverfilmung von ES sind ja jetzt eine ganze Reihe Verfilmungen und Serien mit Bezug zu seinen Werken in der Mache, da kann das ein oder andere Gute draus hervorgehen. Ich freu mich!
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    • Joe Kerr schrieb:

      Ja, der Stephen :D
      So ähnlich wie bei dir @black hole war es auch bei mir. Bastei alle gelesen, ein paar Heyne noch und wie geschrieben, nach Tommyknockers war Schluß. Mindestens 40 Seiten über Atomkraft zu referieren, kein Wunder das der Band fast 800 Seiten hat, ist für mich ein NoGo gewesen und das Ende der King Ära bei mir.
      Talisman und sein dunkler Turm haben mir auch noch sehr gefallen. Den Turm hab ich dann nach Beendigung noch mal komplett gelesen und ist für mich heutzutage Kings Meisterwerk. Kleine Durchhänger seien ihm da verziehen ;)
      Kings stärkste Geschichten waren für mich immer wenn es um Autoren und das Schreiben geht. Deshalb auch Stark und auch Sie und in einer Kurzgeschichten Sammlung, glaube Langoliers, gibt es auch noch eine ganz starke (sic) Story zu diesem Thema von ihm.
      Shining hat die Besonderheit, dass das Buch wie auch der total andersartige Film überzeugen können. Wobei ich das Buch noch einen Tick mehr mag, Jacks Wahnsinn kommt da noch viel deutlicher heraus.
      Die Bachman Dinger waren etwas durchwachsen, Running Man und Thinner waren hervorragend, der Rest eher mau. Die Verfilmung von Running Man gefiel mir dagegen überhaupt nicht, trotz Arnie.
      Hach, über King könnte man stundenlang schreiben :rolleyes:

      black hole schrieb:

      Joe Kerr schrieb:

      Kings stärkste Geschichten waren für mich immer wenn es um Autoren und das Schreiben geht. Deshalb auch Stark und auch Sie und in einer Kurzgeschichten Sammlung, glaube Langoliers, gibt es auch noch eine ganz starke (sic) Story zu diesem Thema von ihm.
      Das war bei mir genau anders rum ;) : Irgendwann nervte es mich, wenn es mal wieder - gefühlt zum 1000sten Mal - in einem seiner Romane oder seinen Geschichten um einen Autor ging. Btw: Die Geschichte, die Du meinst, heißt Der geheime Garten und wurde als zweite Geschichte zusammen mit Langoliers im Buch Langoliers veröffentlicht.
      Ich muss auch sagen, dass ich ab und an ne King-Pause brauche, weil es doch irgendwann ein bissl nervt, dass die Protagonisten ständig Lehrer, Autoren, Drogensüchtig oder wenigstens Alkoholiker sind. Klar ist man am besten wenn man über Dinge schreibt, zu denen man Erfahrungen aus erster Hand einfließen lassen kann, aber ständig ist dann auf Dauer auch ein wenig eintönig. Was aber fast immer geht sind ein paar von seinen Kurzgeschichten, so zur Auflockerung.
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    • Daredevil 333 schrieb:

      churchi schrieb:

      liebe aber auch das Artwork von Eduardo Risso.
      Kann dir da nur Azzarello's "100 Bullets" ans Herz legen, falls dir der düstere Noir Stil gefällt
      Schliesse mich dem an. Sehr empfehlenswert!!!! 100 Bullets gehört für mich zum MUST HAVE!!!
      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      God_W. schrieb:

      In welcher Reihenfolge lest Ihr Hellboy oder habt es gelesen? Ich hab mal geschaut und werde mich in nächster Zeit vermutlich auf 1953 und 1954 stürzen, das dritte Kompendium lesen, weil es Teile davon wohl in den neuen Film geschafft haben und den dritten Band der Geschichten aus dem Hellboy Universum
      Bekomme nächstens Hellboy Comics rein auf die ich mich sehr freue. Hellboy lese ich eigentlich in der Reihenfolge wie sie erscheinen. Der dritte Kompendiumsband kommt nächstens angeflattert. Ich höre mir zu den Geschichten auch die dazu passenden Hörspiele. Ist ne ganz eigene Erfahrung!!!
      Trailer Hellboy gesehen??? Würde mich interessieren wie der ankommt!

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Na vielleicht beschert uns Panini ja mal ne HC-Neuauflage von 100 Bullets? Dann wär ich da auch mal am Start. :D

      Da ich ja vor kurzem erst mit Hellboy angefangen hab ist Lesen nach der Reihenfolge wie's erschienen ist erstens nicht so einfach (BUAP ist komplett vergriffen) und macht ja an der ein oder anderen Stelle vielleicht auch gar nicht so viel Sinn. Aber das dritte Kompendium und der dritte Universum-Band stehen schon hier und kommen demnächst bestimmt mal an die Reihe, danach wird ich mir vermutlich erstmal HB und die BUAP 1953 und 1954 besorgen und DANN den ersten neu aufgelegten BUAP-Band sichten.
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    • Mein vorerst letzter Ausflug mit der Pequod…



      Titel: Moby Dick – Graphic Novel

      Verlag: Egmont (Fr: Editions Glénat)

      Format: 256 Seiten im großen Hardcover

      Inhalt: Moby Dick – Livre Premier & Moby Dick – Livre Second

      Autoren: Christophe Chabouté

      Zeichner: Christophe Chabouté

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Moby Dick von Herman Melville – Wer bisher vor diesem Stück Weltliteratur zurückgescheut ist, kann nun den seitenstarken Roman als kurzweiliges Seeabenteuer erleben.
      In dunklen, rauen Bildern wird das blutige und dreckige Handwerk der Walfänger gezeigt. Hauptfigur ist Matrose Ismael, der auf der Insel Nantucket dem tätowierten Harpunier Queequeg begegnet. Gemeinsam heuern sie auf einem Walfänger an, der Pequod. Dem Schiff und seinem Kapitän eilt ein zweifelhafter Ruf voraus.

      „Wisset, Ihr Harpuniere, dass Mut in diesem Fanggeschäft zur Grundausrüstung eines jeden Schiffes gehört, wie Pökelfleisch und Brot, und wie jenes nicht unbedacht verschwendet werden darf.“

      Herman Melvilles Klassiker als packende Graphic Novel.



      Just my 2 cents:
      Zur Story brauch ich an dieser Stelle ja nun wirklich nichts mehr schreiben und auch nicht weshalb mich das ganze Thema so fasziniert. Alles schon zu Genüge durchgekaut, also diesmal direkt und ohne Umschweife zur vorliegenden Ausgabe und dem herausragenden Inhalt.

      Schon das wundervoll gestaltete Cover lässt erahnen, dass das schicke und mit 256 Seiten auch recht umfangreiche Hardcover einen dustereren Weg beschreitet, als es die bisher beschriebenen Ausgaben getan haben. Bei der Ausgabe vom Splitterverlag musste ich mich anfänglich ja etwas an die recht warme Farbgebung gewöhnen, wurde vom Artwork dann aber gänzlich überzeugt und habe richtiggehend gefeiert, was Pierre Alary da auf die Seiten gebracht hat. Als nahezu perfekt zur Geschichte passend habe ich das empfunden, bis ich dieser Graphic Novel von Chabouté aufschlug und von der ersten Seite an fasziniert und interessiert gefesselt wurde.

      Düsteres Schwarz/Weiß in wuchtigen, kraftvollen Bildern und wie entfesselt wirkenden Panels braucht es, um die dunkle, oft bedrückend und bedrohlich wirkende Atmosphäre an Bord der Pequod perfekt zur Geltung zu bringen. Chabouté hämmert hier Bilder von solch erzählerischer Kraft auf die Seiten, dass es gar nicht auffällt, dass sich oft Seitenlang kaum Text dazugesellt. Die Kapitel werden von kurzen, erzählenden Texten unterbrochen, die Seeleute selbst aber sind recht wortkarge Gesellen, was sich perfekt in die Stimmung der Geschichte einfügt.



      Ein Autoren-Comic ganz besonderer Art, den ich beinahe schon als Meisterwerk betiteln möchte. Chabouté lässt wirklich die Bilder sprechen, nimmt sich dafür ordentlich Zeit, und auch Raum auf den Seiten, und das ist wirklich gut so. Die Geschichte kann sich wunderbar entfalten und wird originalgetreuer wiedergegeben als bei allen zuvor von mir vorgestellten Varianten. Packend sind die Jagdszenen inszeniert und realistisch fühlt sich der Alltag an Bord, mit geblafften Befehlen und harter Arbeit an. Faszinierende und beängstigende Einblicke in Ahabs Seele werden mir zuteil, die verzweifelte, innere Zerrissenheit Starbucks wirkt nahezu greifbar und das große, tragische Finale wird in elf faszinierenden, komplett Textfreien Seiten geboten, die alles aussagen, was ein Textfeld nicht vermitteln könnte.

      Allein die elegante Einbettung der Erzählung in einen stimmigen Rahmen fand ich bei der Splitter-Ausgabe etwas besser gelungen, denn bei Chabouté wartete ich eingangs lange auf die berühmten Worte und war ein klein wenig enttäuscht als ich diese vorerst nicht serviert bekam.

      Meine Wertung: 9/10

      Kennt Ihr die Ausgabe und wenn ja, noch jemand ähnlich begeistert wie ich? Ich hoffe ja, dass kommendes Jahr zum 200. Geburtstag von Herman Melville vielleicht noch ein oder zwei schöne Veröffentlichungen, in welcher Form auch immer, den Weg über raue See bis in unsere Gefilde finden.

      AKTUELLE INFO:
      An alle Interessierten, am kommenden Sonntag den 30.12. bringt Tele 5 ab 20:15 Uhr die Verfilmung mit William Hurt, Ethan Hawke, Charlie Cox, Billy Boyd und Gillian Anderson ENDLICH in der ungekürzten Fassung als Zweiteiler! Ich weiß nicht, ob das schonmal der Fall war und ich es nur nicht mitbekommen habe, aber die beiden male, als der Streifen auf RTL lief handelte es sich um eine etwa 60 Minuten gekürzte Fassung, die den Zweiteiler zu einem einzelnen Film zusammengeschnitten hat. Leider gibt es auch nur diese Kurzfassung auf DVD. Deshalb freue ich mich schon sehr auf Sonntag, wird auf jeden Fall aufgenommen und gesichtet. Ich fand schon die kurze Variante nicht ganz schlecht, denn der Film hat mal eine etwas andere Herangehensweise an das Thema und William Hurt spielt Ahab stellenweise überraschend Sympathisch. Ob man das Ganze jetzt gut oder schlecht findet, es ist auf jeden Fall eine spannende und abwechslungsreiche Variante!

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette: