Just my 2 cents - Kurzreviews von God_W.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wieder mal danke für die Rezi, das Artwork sieht wirklich klasse aus und der Band könnte durchaus was für mich sein.

      Einziger Nachteil : Das Comic scheint ziemlich schwierig aufzutreiben zu sein.

      Was Batman Absolute Dark Knight angeht, so war mir das zu teuer, noch dazu weil ja der dritte Band fehlt (den gabs ja auch dem Erscheinen der Absolute Edition noch gar nicht) und Überformat muss ich da auch nicht unbedingt haben.


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Tom schrieb:

      Wieder mal danke für die Rezi, das Artwork sieht wirklich klasse aus und der Band könnte durchaus was für mich sein.

      Einziger Nachteil : Das Comic scheint ziemlich schwierig aufzutreiben zu sein.

      Was Batman Absolute Dark Knight angeht, so war mir das zu teuer, noch dazu weil ja der dritte Band fehlt (den gabs ja auch dem Erscheinen der Absolute Edition noch gar nicht) und Überformat muss ich da auch nicht unbedingt haben.
      Hmm, hast Recht bei Moby Dick. Amazon Marketplace mehr als der doppelte Coverpreis (29,99€). Hab grad mal geguckt, ich hab das Buch am 20. April 2017 gekauft, da gabs das halt noch. Aber wie gesagt, nächstes Jahr ist 200ster Geburtstag von Melville. Vielleicht erbarmt sich da ja jemand mit ner Neuauflage?

      Wegen Dark Knight, welche Ausgabe würdest Du empfehlen? Oder einfach warten, bis die in der Graphic Novel Collection erscheinen? Sollte ja eigentlich irgendwann Einzug da rein finden...
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:

      Wegen Dark Knight, welche Ausgabe würdest Du empfehlen? Oder einfach warten, bis die in der Graphic Novel Collection erscheinen? Sollte ja eigentlich irgendwann Einzug da rein finden...
      Kauf ne günstige und lies erstmal, evtl. nicht unbedingt die Carlsen Ausgabe, die zerfällt nämlich beim lesen in ihre Bestandteile.
      Muss ja nicht immer gleich, ohne es überhaupt zu kennen, die wertigste Variante sein.

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • Joe Kerr schrieb:

      God_W. schrieb:

      Wegen Dark Knight, welche Ausgabe würdest Du empfehlen? Oder einfach warten, bis die in der Graphic Novel Collection erscheinen? Sollte ja eigentlich irgendwann Einzug da rein finden...
      Kauf ne günstige und lies erstmal, evtl. nicht unbedingt die Carlsen Ausgabe, die zerfällt nämlich beim lesen in ihre Bestandteile.Muss ja nicht immer gleich, ohne es überhaupt zu kennen, die wertigste Variante sein.
      Auch wahr, vermutlich ein ziemlich guter Rat. :thx:
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:



      Wegen Dark Knight, welche Ausgabe würdest Du empfehlen? Oder einfach warten, bis die in der Graphic Novel Collection erscheinen? Sollte ja eigentlich irgendwann Einzug da rein finden...
      Ich würde warten. Die Rückkehr des dunklen Ritters kommt ja da schon Ende Februar raus und bis dann kann man sicher auch schon sagen, ob die Collection was taugt :)


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Die Grippe grassiert…



      Titel: Stephen King: The Stand – Das letzte Gefecht Band 2/6 – Ein amerikanischer Albtraum

      Verlag: Panini (US: Marvel)

      Format: 164 Seiten im Hardcover

      Inhalt: The Stand: American Nightmare 1-5

      Autoren: Roberto Aguirre-Sacasa

      Zeichner: Mike Perkins

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      „Eine Werkgetreuere literarische Adaption hat man da draussen noch nicht gesehen.“ – IGN.com

      Captain Trips hat das Land auf grausamste Weise verwüstet; während die letzten Infizierten sterben, müssen die wenigen Überlebenden der Seuche inmitten der Toten ringsum mit einem neuen Status quo fertigwerden. Und am vierten Juli, dem Tag, der als Symbol der amerikanischen Befreiung von Tyrannei und Unterdrückung gilt, kennen die beteiligten Spieler ihre Rollen:
      Lloyd Henreid ist im Hochsicherheitstrakt eingesperrt, die verwesenden Leichen seiner Gefängniswärter sind seine einzigen Gefährten.
      Frances Goldsmith und Harold Lauder, ein unterschiedliches Paar Überlebender aus Kleinstädten, gehen eine brüchige Partnerschaft ein.
      Larry Underwood und Rita Blakemoor sehen ein, dass es im wahnsinnigen, überhitzten Hexenkessel von New York keine Zukunft gibt.
      Nick Andros überlegt, was er mit seinem Leben nach Shoyo, Arkansas, anfangen soll, wo er die letzten Überlebenden versorgt hat.
      Und Randall Flagg, der Wandelnde Geck? Er ist auf der Straße unterwegs - im unheimlichen Albtraumland der letzten Überlebenden sucht er nach Rekruten, die ihm helfen sollen, ein neues Amerika aufzubauen. Einen neuen amerikanischen Albtraum. Dann soll das Volk erfahren, was Tyrannei wirklich bedeutet!



      Just my 2 cents:
      The Stand geht in die zweite Runde und wie in einem amerikanischen Albtraum sieht auf den Straßen der vereinigten Staaten auch aus. Vor allem in den Großstädten sind die verwesenden Leichen allgegenwärtig und die Stimmung unter den Überlebenden ist ängstlich und niedergeschlagen. Aber allzu sehr will ich jetzt gar nicht mehr auf die Story eingehen, denn der Klappentext verrät das Wichtigste und alle Fans des Buches wissen eh worum es geht. Auch das kreative Team hinter der Umsetzung muss ich nicht mehr groß vorstellen, denn hier arbeitet für die komplette, sechsbändige Reihe der gleiche Trupp zusammen und auch in Band zwei machen alle wieder einen hervorragenden Job.

      Für alle, die zwischen Band eins und zwei einige Zeit vergehen ließen hat Panini in der vorliegenden Ausgabe auf zwei Seiten nochmal zusammengefasst was bisher geschah. Mit Infos über die Beteiligten, alle Cover sowie einigen Artworks und spannendem Making-Of-Teil ist der Band wieder toll ausgestattet. Wirklich interessant, wie z.B. die Straßen New Yorks zum Leben erweckt wurden, wobei, allzu viel Lebendiges gibt es ja da nicht mehr zu sehen, aber Ihr wisst schon, wie ich das meine. Ich habe diesmal das Standard-Hardcover (Foto oben links), aber es gab auch wieder eine limitierte Ausgabe mit Kunstdruck (oben Mitte) und das Softcover ist auch aktuell noch gut zu bekommen (oben rechts).

      Auch wenn ich nicht so ausschweifend über die Story referieren möchte, so muss ich doch auf einige Kleinigkeiten eingehen, die mir besonders gut gefallen haben. Zum einen finde ich es wirklich grandios, wie dicht die Adaption am Original bleibt und wie nahezu perfekt das auch optisch umgesetzt wurde, ohne irgendwelche Kompromisse einzugehen, großes Lob dafür!
      Einer der größten Unterschiede zur Verfilmung ist der, dass der Charakter von Harold Lauder nahezu perfekt getroffen wurde. Das der auch optisch besser zur Romanfigur passt, als Corin Nemec im Film ist ja klar, aber auch wenn ich Parker Lewis immer sehr gerne gesehen habe, die Rolle hat er entweder nicht glaubhaft rübergebracht, oder das Drehbuch war an dieser Stelle stark abweichend vom Roman.
      Ein kleines, persönliches Highlight war für mich dann schließlich die echt gruselige Szene, in der Larry und Rita New York durch den Tunnel verlassen wollen. Wirklich creepy umgesetzt und ich feiere den Band und die Macher extrem dafür, dass sie auch die von King im Roman untergebrachte Hommage an H.G. Wells Die Zeitmaschine mit eingeflochten haben.



      Insgesamt gesehen schreitet die Apokalypse weiter voran, die bereits etablierten Charaktere werden vertieft und es kommen neue, spannende Personen, allen voran Trash – der Mülleimermann, hinzu. Die Spannung bleibt auf konstant hohem Niveau und der Horror kommt nicht zu kurz, wirkt dadurch, dass er oft von ruhigen, nahezu idyllischen Szenen unterbrochen wird, sogar noch intensiver. Deshalb und aus den im vorangegangenen Absatz genannten Gründen gefällt mir Band zwei noch einen Tacken besser als Band 1.

      Meine Wertung: 9/10

      Noch jemand ähnlich euphorisch wie ich, oder wenigstens positiv auf den Band gestimmt? @Joe Kerr Hab mal versucht mich kürzer zu fassen! (auch wenn das jetzt nicht speziell mit Dir zu Tun hat, sondern es sich aufgrund der Reihe einfach anbietet ab Band zwei nicht alle schon gebrachten Infos nochmal herunter zu leiern).

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • God_W. schrieb:

      Das ist ja spannend, bei manchen Sachen hast Du komplett andere Meinungen als andere Leute, die ich kenne. Als ein Arbeitskollege vor kurzem mitbekommen hat, dass ich wieder vermehrt King lese hat er mir direkt Das Bild empfohlen. Mal schauen, werd ich mir bei Gelegenheit mal meine eigene Meinung zu bilden. Wenn Du King an sich magst bzw. mochtest solltest Du aber Der Anschlag echt ne Chance geben, das Buch ist wirklich herausragend! Ein Freund von mir drängt mich dauern dazu endlich Der Outsider zu lesen, hat ihm super gefallen. Hoch gelobt und wohl auch mal was Anderes ist die Hodges Trilogie mit Mr. Mercedes, Finderlohn und Mind Control, will ich auch mal lesen. Das sind von den aktuelleren Sachen so die Bücher, die ich entweder empfehlen kann, oder nur viel Gutes gehört hab bis jetzt.
      All die Bücher, die Du hier aufzählst (außer "Das Bild", das ja auch schon aus den 90ern ist), sind genau die, die ich auch schon länger auf'm Radar habe. Kings Schaffen habe ich halt als ehemaliger Fan auch nach der Enttäuschung "Der Buick" und "Das schwarze Haus" immer noch so ein bissel im Auge behalten. Vielleicht les' ich doch wieder mal was von ihm? Die Serie "11.22.63", die auf "Der Anschlag" basiert, fand ich jetzt gar nicht mal schlecht und die "Mr. Mercedes"-Serie steht auch auf meiner Watchlist. Evtl. lese ich da zuerst mal den ersten Teil der "Hodges"-Trilogie. Mal schauen... ^^

      God_W. schrieb:

      Ich liebe Kubrick auch, ebenso sein Shining, allerdings war King selbst ja extrem unzufrieden mit der Verfilmung, weil sich die Adaption schon sehr weit vom Buch entfernt hat. Dichter dran ist der TV-Mehrteiler The Shining zu dem King selbst das Drehbuch geschrieben hat, der ist aber leider nicht wirklich spannend geraten und die Computereffekte sind (typisch für TV-Sachen dieser Zeit) richtig mies. Das er das mit Regie führen rein gar nicht drauf hat wurde ihm selbst ja sehr schnell klar und nach Rhea M hat er's ja dann auch direkt gelassen. Hab vor kurzem ein Interview mit ihm gesehen, wo er sich dazu selbst sogar ein bisschen auf die Schippe nimmt.
      King war zu einem guten Teil wegen Nicholson als Hauptdarsteller mit dem Film unzufrieden gewesen: Nicholson hatte seiner Meinung nach Torrance wie einen geisteskranken, halluzinierenden Psychopathen gespielt, so dass im Film gar nicht mehr zu erkennen war, dass das Hotel (das übernatürliche und unbegreifliche Böse) der eigentliche Protagonist der Geschichte ist.
      Ich persönlich finde ja sowohl den Roman, als auch die Verfilmung genial. Für mich ist das ganz einfach: Es sind halt zwei verschiedene Variationen des selben Themas.
      Was King und Regie als auch Drehbücher angeht, hatte ich schon immer bei mir gedacht: Schuster, bleib bei deinen Leisten! :rolleyes:
    • God_W. schrieb:

      Hat Euch Krampusnacht auch so gut gefallen? Und kanntet Ihr den Julbock vorher schon? Euch allen auf jeden Fall einen schönen Weihnachtsabend und ein braves Christkind, Weihnachtsmann, Santa oder wer auch immer bei Euch dafür zuständig ist.
      Krampusnacht trudelt die nächsten Tage rein. Scheint ja toll in die Weihnachtszeit zu passen ;-))) Habe noch nie vom Julbock gehört! (umso gespannter bin ich)
      Trailer von Hellboy gefällt mir schon mal recht gut. (wird sicherlich ein teures Hellboy-Jahr!)
      Danke für deine Julfest-Wünsche :thumbsup:
      :prost:

      God_W. schrieb:

      BUAP ist komplett vergriffen
      Habe ich von einem Comickollegen günstig abgekauft und finde die teils sogar noch besser als Hellboy!!! Die habe ich âuf einen Schlag verschlungen!!!!!!!!!!!!!!!! Bin auf deine Meinung gespannt!


      excelsior1166 schrieb:

      Ich schreibe mal etwas gegen den Trend:
      100 Bullets ist gut, nicht viel mehr und aber absolut kein Meisterwerk.
      Ich fühlte mich ordentlich unterhalten, das Ganze entwickelt sich, es ist gute Kost mit sehr guten Momenten.
      7/10 P. von mir.
      7/10 vom strengen Excelsior1166 ist wie eine 10/10 von mir :P

      Mich würden trotzdem die Argumente interessieren. Allein der Zeichnungsstil ist absolut der Hammer, oder nicht? Die Story weist auch immer wieder tolle Wendungen auf! Hardcover (der Geldbörse zuliebe, lieber nicht;-)) Vielleicht kommt das Ganze nicht an WATCHMEN heran, aber ist doch sicher etwas vom Besseren, was es in der COMICKUNST gibt.

      (Schön gibt es verschiedene Meinungen-ein Blick in die Geldbörse sagt dir dann, auf wen du hören solltest;-))

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

    • Moore & Swampy – Runde zwei…



      Titel: Swamp Thing: Teil 2 – DC Comics Graphic Novel Collection

      Verlag: Eaglemoss Collections (US: DC Comics)

      Format: 160 Seiten im Hardcover

      Inhalt: Saga of the Swamp Thing #28-34, Swamp Thing Annual #2, Swamp Thing #1

      Autoren: Alan Moore, Len Wein

      Zeichner: Stephen Bissette, John Totleben, Shawn McManus, Rick Veitch, Alfredo Alcala, Ron Randall, Bernie Wrightson

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      DC Comics Graphic Novel Collection Band 74

      SWAMP THING TEIL 2
      Enthält: The Saga of the Swamp Thing # 28-34 und Swamp Thing Annual # 2, ursprünglich erschienen zwischen September 1984 - März 1985

      Unter der Erde hört man dumpf dröhnende Stimmen. Unter dem Ozean gibt es furchtbare Lichter.

      Und die Wellen breiten sich durch ganz Amerika aus.

      Erfassen die dunkelsten Geister.

      SWAMP THING #1
      Ursprünglich erschienen im November 1972

      Als er wegen seiner Forschungen ermordet und im Sumpf zurückgelassen wird, um dort zu verrotten, wird Dr. Alec Hollands Essenz durch ein Wunder im Körper eines grotesken Sumpfwesens wieder zum Leben erweckt – Swamp Thing.



      Just my 2 cents:
      Auch beim zweiten Teil des Swamp Thing-Runs von Alan Moore hab ich mich wieder an die DC Graphic Novel Collection von Eaglemoss gehalten, weil die aktuell einfacher zu bekommen war als die Panini-Bände und ich vom ersten Band in Sachen Aufmachung und Quali eigentlich recht angetan war, für den günstigen Preis. Auch diesmal gibt’s wieder kurze Infos Über die Macher, eine Einleitung und ein kleines „Was bisher geschah…“. Als Goodie ist die #1 von Spamp Thing aus dem Jahre 1972 enthalten, die ich ja bereits im ersten Carlsen-Band habe, aber dennoch eine nette Geste sag ich mal.

      Jetzt aber zum Inhalt, der erneut atemberaubend, kongenial und erinnerungswürdig ist. Ja, was soll ich lange hinterm Berg halten, das Teil genießt einen absolut legendären Ruf und der ist zu 100% gerechtfertigt und kommt nicht von ungefähr. Ich persönlich finde diesen zweiten Teil sogar nochmal minimal besser als Teil 1, der ja auch schon 10 Punkte von mir kassiert hat, weil ich meine Begeisterung kaum zügeln konnte und genauso euphorisch feiere ich dieses gute Stück hier auch wieder.

      Die ersten fünf Kapitel bilden eine große, zusammenhängende Story, die direkt an die Ereignisse in Teil eins anschließt und damit beginnt, wie Swampie endgültig mit seiner Vergangenheit abschließt
      Spoiler anzeigen
      indem er akzeptiert, dass er nicht Alec Holland ist, dessen sterbliche Überreste im Sumpf aufstöbert und zur letzten Ruhe bettet. Nachdem dieses Kapitel, auch zeichnerisch extrem vielschichtig gestaltet, zugeschlagen wurde, beginnt das Grauen, und zwar gewaltig. Schon der Einstieg ist wirklich verstörend, jedoch bekommen wir den wahren Horror, mit dem sich Swampies gute Freundin Abby konfrontiert sieht, nur häppchenweise vom Autor serviert. Dennoch ist es ein von Grusel und Grauen vollgepackter weg, bis an dem Punkt angelangt sind, an dem Abby gewahr wird, dass ihr einst liebevoller Ehemann Matt Cable schon lange nicht mehr der ist, der er zu sein scheint.

      Immer tiefer und tiefer werden wir in wahnwitzigen Bildern hineingesogen in den Abgrund, bis das ganze Konstrukt in einem brutalen und äußerst tragischen Finale Gipfelt, das für Swamp Thing den Verlust all seiner Freunde auf der Welt bedeutet. Doch Swampy wäre nicht der, der er ist, wenn er sich kampflos in dieses Schicksal ergeben und seine Freunde dem ewigen Leid überlassen würde. So macht er sich auf gefährlichen Pfaden auf den Weg in die Unterwelt um Abby den Dämonen zu entreißen. Dazu wählt er den Weg über das Grün, in das er sich im Teil eins schon einmal begeben hatte um sich von seiner weltlichen Existenz zu lösen. Welche Abenteuer er dort erlebt, und wie selbige illustriert wurden ist nahezu unübertrefflich.


      Nach der ersten, fünfteiligen Story folgt mit Kapitel sechs – POG – ein, naja, Highlight ist eigentlich nicht das richtige Wort, denn es ist keine laute Story, aber eben eine, die Gefühle weckt, und zwar sehr starke. Spannend, lustig, traurig, putzig und vor allem richtig schön ist die Geschichte, die mich am Ende doch traurig und voller Mitgefühl zurücklässt. @Crackajack Jackson hat das vor kurzem perfekt beschrieben, deshalb will ich mich hier gar nicht weiter drüber auslassen, sondern bedanke mich ganz lieb bei ihm und möchte alle Interessierten auch gerne an seine Beschreibung verweisen.

      Zuletzt erwartet uns eine Traum-Grusel-Story, die direkt einem klassischen, atmosphärischen Horror-Streifen entsprungen sein könnte. Viele bekannte Versatzstücke werden hier absolut perfekt mit Swamp Things erster Origin-Story aus der House of Secrets-Reihe verwoben. Es ist beinahe unverschämt, wie perfekt es Moore hier gelingt, alle Mythen um Swamp Thing, die teilweise ja nach dem Neustart der Reihe etwas abseits als One-Shot standen, in seinen Run einzubinden, und das Gesamtwerk somit in eine unerwartete Harmonie zu bringen, also ein Gleichgewicht zu schaffen, dass für mich als Leser ungemein befriedigend wirkt. Und da Herr Moore das alles wohl noch immer nicht harmonisch genug war, kommt ganz am Ende auch die Romantik nicht zu kurz.



      Wie gesagt gibt es als kleines Schmankerl dann noch die berühmte Ausgabe #1, die ich aber ja an dieser Stelle schon besprochen habe. Was ich ebenfalls schon erwähnt habe, aber dennoch noch einmal gesondert herausheben möchte ist, wie unglaublich begeistert ich vom gesamten Artwork bin. Was Stephen Bissette und John Totleben hier für ein Feuerwerk abbrennen ist echt unglaublich. Auch Zwischenzeichner, wie beispielsweise Shawn McManus machen einen tollen Job und ihre Zeichnungen transportieren viel Gefühl, aber an die echt außerordentliche Leistung von Bissette und Totleben reichen sie nicht ganz heran.

      Es hat schon einen Hauch von Ironie, dass ich mit Swamp Thing nur gestartet bin, um die Anfänge von Constantine, dem Hellblazer kennen zu lernen, und jetzt von Band zu Band nur Höchstnoten verteile. Da wird wieder deutlich, wie viel Wahrheit in geflügelten Begriffen wie „Der Weg ist das Ziel“ doch steckt. Ich freue mich echt total den großen Grünen für mich entdeckt zu haben und werde ihm sicher noch lange treu bleiben.

      Meine Wertung: 10/10

      Den Moore-Run an Swampie feiern ja viele, gibt es auch gegenteilige Meinungen hier? Gerne mit Begründung (nur Mut!)? Und findet Ihr die Teile drei und vier des Moore Runs genauso Stark wie die erste Hälfte? Kann ich mich also drauf freuen?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • God_W. schrieb:

      Es hat schon einen Hauch von Ironie, dass ich mit Swamp Thing nur gestartet bin, um die Anfänge von Constantine, dem Hellblazer kennen zu lernen, und jetzt von Band zu Band nur Höchstnoten verteile. Da wird wieder deutlich, wie viel Wahrheit in geflügelten Begriffen wie „Der Weg ist das Ziel“ doch steckt. Ich freue mich echt total den großen Grünen für mich entdeckt zu haben und werde ihm sicher noch lange treu bleiben.

      Ja der grosse Grüne hats echt in sich. Da verwundern die hohen Wertungen absolut nicht :thumbsup:
      Schön dass du ihn entdeckt hast! Und ich muss ihn wohl anschliessend auch mal wieder rauskramen und lesen. Ich hoffe ja immer noch auf Hardcoverausgaben, irgendwann, irgendwie...!

      8) 8) 8)

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

    • ACTIONKINO am Freitagabend (Nr. 10)



      Titel: Predator: Jäger

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 104 Seiten im Softcover/Paperback

      Inhalt: Predator: Hunters #1-5

      Autoren: Chris Warner

      Zeichner: Francisco Ruiz Velasco

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Seit Menschengedenken kommen die Predators auf die Erde, um die Menschen zu jagen. Nun dreht eine Gruppe Überlebender den Spieß um – und macht die Jäger zu gejagten.

      Eno Nakai ist der einzige Überlebende eines Predator-Angriffs. Als ihn ein privater Auftraggeber rekrutiert, um mit einer Handvoll Ex-Soldaten, Drogendealern und FBI-Agenten Jagd auf die brutalen Außerirdischen zu machen, kann er endlich Rache nehmen. Gemeinsam folgen sie der Spur der Predators auf eine idyllische Insel im Südpazifik – und machen dort eine grausame Entdeckung.

      In Predator: Jäger schicken Autorenlegende Chris Warner und Ausnahmezeichner Francisco Ruiz Velasco die Protagonisten der größten Predator-Comics der letzten dreißig Jahre auf die gefährlichste Jagd ihres Lebens.



      Just my 2 cents:
      Er gehört neben dem Alien zu den coolsten Lebensformen da draußen in den Weiten des Alls. Er ist Großwildjäger und immer auf der Suche nach der nächsten, lohnenden Beute. Er ist erbarmungslos, brutal, hat hammergeile Dreadlocks und schon seit er Ende der 80er Jahre auf Arnie traf, gehört er zu den großen Ikonen des Actionkinos – Der Predator. Pünktlich zum Erscheinen des neusten Kinofilms Predator: Upgrade hat Cross Cult ebenfalls beschlossen, ein weiteres Kapitel in der Geschichte des hässlichen Außerirdischen aufzuschlagen. Der Band hat keinerlei Verbindung zum, von Kritikern und Fans ja nicht sonderlich geliebten, neuen Kinofilm, sondern steht für sich selbst und erzählt eine eigene, unabhängige Story. Mit diesem hervorstechenden, lackierten Schriftzug, dessen Schriftart an die des ersten Kinofilms angelehnt ist, macht das schmucke Paperback einiges her und lädt mich dazu ein, ihn gar nicht erst auf den Lesestapel zu packen, sondern direkt aufzuschlagen. Los geht’s.

      Schon die ersten Panels versetzen mich in die Atmosphäre des ersten Kinofilms. Da fliehen gehetzt dreinschauende Menschen panisch durch den Dschungel, verfolgt von einer Bestie, einem ausnahmsweise mal nicht getarnten Predator. Näher und näher kommt der Verfolger, die Flucht scheint aussichtslos und es dauert nicht lange, bis es zur blutigen Konfrontation kommt. Ich bin mittendrin im Predator-Feeling.

      Szenenwechsel. Der Indianerstämmige Nakai versucht gerade in der Zoohandlung, in der er arbeitet, Schlangen zu verladen, als ein dicker schwarzer Schlitten vorfährt. Allerdings sind die drei mysteriösen gestalten, eine Dame und zwei Männer, die dem Wagen entsteigen nicht an Schlangen interessiert, sondern an einem weit selteneren Exemplar, das ebenfalls in den Räumlichkeiten ausgestellt wird. Nakai hütet die Überreste eines waschechten Predators den er selbst, kaum zu glauben aber wahr, zur Strecke gebracht hat. So außergewöhnlich scheint das allerdings gar nicht zu sein, denn Jaya Soames, so der Name der Dame, stellt ein Team zusammen. Ein Team von Überlebenden. Überlebende von Predator-Angriffen. Eine wild zusammengewürfelte Truppe von Soldaten, Drogendealern und Ex-FBI-Agenten hat sie bereits beisammen und Nakai soll der letzte Teil des Einsatzteams werden. Nach einiger Überredungskunst schließt er sich tatsächlich der Truppe an, doch noch bevor seine Ausbildung abgeschlossen ist kommt es zum ersten Einsatz…



      Eine richtig coole, spannende Story, die Autor Chris Warner uns hier auftischt, auch wenn die Grundidee der Söldnertruppe, die auf Monsterjagd geschickt wird natürlich wenig Neues bietet. Dennoch ist die Geschichte schön aufgebaut und auch, dass er sich für die Einleitung eine gewisse Zeit nimmt kommt bei mir gut an. Unterbrochen wird der Part der Ausbildung und der Reise zur Insel, dem späteren Einsatzort, mit vielen Rückblenden, in denen die Geschichten der Teammitglieder erzählt werden. Diese Passagen in denen wir erfahren wer wann auf welche Art und Weise mit einem oder mehreren Predators in Kontakt kam und, wie es ihm gelang zu überleben, bietet reichlich Möglichkeiten Alien-Action zu zeigen und dennoch zugleich die Bindung zu den Charakteren zu vertiefen. Das gelingt beim einen besser als beim Anderen, im Großen und Ganzen aber eine schöne Sache.

      Eine schöne Sache sind auch die Zeichnungen von Francisco Ruiz Velasco. Mit sehr abwechslungsreichem Artwork, das vor allem in den Dschungelszenen glänzen kann und oft richtig plastisch wirkt, führt er uns durch die Geschichte. In den passend brutalen Actionszenen gibt es zwar das ein oder andere Panel, bei dem die Proportionen nicht ganz hinhauen, oder die Perspektive nicht ideal getroffen wurde (da hat ein Predator z.B. mal recht kurze Beine), aber diese wirklich selten vorkommenden Kleinigkeiten trüben den Spaß nicht wirklich.

      Zusammengefasst eine Actionreiche und spannende Monsterhatz, die das Rad nicht neu erfindet, aber doch mit ein, zwei unerwarteten Wendungen zu überraschen weiß und in vielen Szenen mit tollem Artwork den Stil der älteren Filme einfängt. Eine klare Empfehlung für jeden Fan des intergalaktischen Großwildjägers.

      Meine Wertung: 7/10

      Hat den Comic jemand hier schon gelesen? Wie fandet Ihr ihn? Der neue Film steht noch auf meiner Liste, kenn ich also noch nicht, scheint aber auch hier im Forum ein wenig zu polarisieren. Wie ist Eure Meinung dazu?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • Marvel Boy schrieb:

      Hab den neuen Film noch nicht gesehen, der davor war absoluter Müll.
      Also bei der ersten Sichtung ging mir das ganz genauso wie dir, aber später, mit kleiner Erwartungshaltung, hatte der Streifen mit Adrian Brody doch schon ein paar coole Momente. Trotzdem, ein Vergleich mit dem Original oder selbst mit dem um einiges schwächeren zweiten Teil hält der Film niemals stand. Dazu diese unsägliche Rolle von Laurence Fishburne! Das war ja so lächerlich, an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch wie es nur sein kann. Nach ewig langer Zeit verstecken und harter Entbehrungen kommt da dieser Rollmops an? Niemals...

      Trotzdem, einige coole Actionszenen und ein paar interessante Ideen gabs schon. Aber leider wurden auch die coolsten Charaktere viel zu schnell verheizt und die Honks durften länger mitspielen. Also hast insgesamt gesehen schon recht, irgendwie war das nix.

      Upgrade werde ich mir trotzdem mal anschauen. Viel schlechter kann's ja nicht werden. :D
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:

      Marvel Boy schrieb:

      Hab den neuen Film noch nicht gesehen, der davor war absoluter Müll.
      Also bei der ersten Sichtung ging mir das ganz genauso wie dir, aber später, mit kleiner Erwartungshaltung, hatte der Streifen mit Adrian Brody doch schon ein paar coole Momente. Trotzdem, ein Vergleich mit dem Original oder selbst mit dem um einiges schwächeren zweiten Teil hält der Film niemals stand. Dazu diese unsägliche Rolle von Laurence Fishburne! Das war ja so lächerlich, an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch wie es nur sein kann. Nach ewig langer Zeit verstecken und harter Entbehrungen kommt da dieser Rollmops an? Niemals...
      Trotzdem, einige coole Actionszenen und ein paar interessante Ideen gabs schon. Aber leider wurden auch die coolsten Charaktere viel zu schnell verheizt und die Honks durften länger mitspielen. Also hast insgesamt gesehen schon recht, irgendwie war das nix.

      Upgrade werde ich mir trotzdem mal anschauen. Viel schlechter kann's ja nicht werden. :D
      Der dritte steht seit Erstsichtung unangefasst im Regal, ob ich den jemals nochmal in den Player schmeiße bezweifele ich.
      Den Zweiten finde ich auf seine Weise auch recht gut, nachdem ich endlich mal eine ungeschnittene Version in die Hand bekommen habe. Gibt es die in Deutschland mittlerweile eigentlich auch oder muß man da immernoch auf die österreichische Version zurückgreifen?