Just my 2 cents - Kurzreviews von God_W.

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    • Lothar gibt gerne den "Geist, der stets verneint"...
      Mach ruhig weiter so, ich lese Deine bereichernden Posts gerne, andere bestimmt auch...
      Zu Millar:
      Ich habe so ziemlich alles von ihm, was auf deutsch vorliegt, gelesen.
      Auch wenn er meinen Geschmack nicht immer trifft und ich ihn manchmal als recht banal oder flüchtig empfinde, so gibt der messbare (!) Erfolg Deiner Aussage Recht.
      Den Zeitgeist, zumindest aber den Massengeschmack trifft er offensichtlich.
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • God_W. schrieb:

      ….Falls Du anderer Meinung bist ist das selbstverständlich Dein gutes Recht....


      Meine Meinung ist diesbezüglich komplett irrelevant, darum geht’s hier auch überhaupt nicht - hab dir ja nicht einmal widersprochen - sondern lediglich um die Frage worauf eben die Deinige beruht, woraus sie sich bildet - halt einfach wie du darauf eigentlich gekommen bist. Ich mein, man gibt ja nichts einfach so von sich, ohne sich dabei etwas zu denken. Hinter jeder Aussage steckt doch zumindest irgendeine Art an Überlegung – und genau diese wäre halt auch das Interessante, Bereichernde, Inspirierende...

      Und kein simpler Verweis auf angelesenen sowieso schon vorherrschenden Konsens...

      Mit der ersten eigenen Wahrnehmung sind diverse Charaktereigenschaffen halt noch lange nicht „typisch“ oder „spezifisch“ - und mit der zweiten oder dritten auch nicht...



      excelsior1166 schrieb:

      Lothar gibt gerne den "Geist, der stets verneint"...



      Ähm, Nein :D, es geht hier ausschließlich nur um von dritte übernommene absolut Aussagen ohne jeglicher selbstständiger Reflexion. ;)
    • Für mich war Genosse Superman auch ein absolutes Highlight.

      Ich kann ja sonst mit dem Typen nicht viel anfangen, der ist mir einfach zu "sauber" und zu "perfekt", aber in dieser Variante hat er mir gefallen :D

      Die Grundidee diesen uramerikanischen Mythos mal auf die weltpolitisch andere Seite zu stellen ist genial und hat mir echt viel Spaß gemacht.

      Millar hat das auch sehr schön mit treffenden satirischen Spitzen angereichert umgesetzt und das Artwork hat mir auch ausgesprochen gut gefallen. Ein Comic das man durchaus öfter lesen und drüber grinsen kann :D


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Karate Lothar schrieb:


      und genau diese wäre halt auch das Interessante, Bereichernde, Inspirierende...
      Hehe, so oft, wie Du schon über meie Posts gemosert hast hab ich 1. schon gar nicht mehr erwartet, dass du hier überhaupt noch mitliest und 2. Erst recht nicht gedacht, dass Du erwartest hier was bereicherndes oder Inspirierendes zu finden.

      Freut mich aber, dass es mir immer wieder gelingt Dein Interesse zu wecken. :D


      Karate Lothar schrieb:


      Und kein simpler Verweis auf angelesenen sowieso schon vorherrschenden Konsens...
      Mit der ersten eigenen Wahrnehmung sind diverse Charaktereigenschaffen halt noch lange nicht „typisch“ oder „spezifisch“ - und mit der zweiten oder dritten auch nicht...
      Wenn ich viele Comics lese, ist das dann ja aber doch auch nur angelesen. Oder irre ich mich da? Solang ich mit mir selbst im Konsens bin komm ich ungemein gut mit meinen Aussagen klar.

      Ab der wievielten genau wirds denn typisch?
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:

      Karate Lothar schrieb:

      und genau diese wäre halt auch das Interessante, Bereichernde, Inspirierende...
      Hehe, so oft, wie Du schon über meie Posts gemosert hast hab ich 1. schon gar nicht mehr erwartet, dass du hier überhaupt noch mitliest und 2. Erst recht nicht gedacht, dass Du erwartest hier was bereicherndes oder Inspirierendes zu finden.

      Ich glaub nach dieser Antwort geb ichs wirklich auf...


      Was sind denn jetzt beim Genossen und Kingsmen, genau diese „hippen Themen“ die Millar von anderen Autoren abheben? Und was kommt hinsichtlich anderer Comics gleichen Zeitraums denn so „extrem aktuell daher“?

      Musst dir beim Verfassen der Aussage ja schließlich was dabei gedacht haben, oder? Weshalb dann nicht auch gleich beim Namen nennen?



      God_W. schrieb:

      Oder irre ich mich da....

      Keine Ahnung ob du dich irrst, kam bis jetzt ja nicht wirklich was konkretes oder eigenständiges, um das beurteilen zu können - verstanden hast du mein Geschriebenes aber offensichtlich schon mal nicht. ;)
    • Karate Lothar schrieb:

      Was sind denn jetzt beim Genossen und Kingsmen, genau diese „hippen Themen“ die Millar von anderen Autoren abheben? Und was kommt hinsichtlich anderer Comics gleichen Zeitraums denn so „extrem aktuell daher“?
      Also ich will mich ja hier nicht ungefragt in euer Gespräch mischen, aber wenn die Idee aus Superman einen Russen zu machen nicht genial ist, dann wüsste ich gerne, was bei dir als "geniale (hippe :D ) Idee" durchgeht. :D

      Gabs sowas schon mal von anderen Autoren ?


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Karate Lothar schrieb:

      God_W. schrieb:

      Karate Lothar schrieb:

      und genau diese wäre halt auch das Interessante, Bereichernde, Inspirierende...
      Hehe, so oft, wie Du schon über meie Posts gemosert hast hab ich 1. schon gar nicht mehr erwartet, dass du hier überhaupt noch mitliest und 2. Erst recht nicht gedacht, dass Du erwartest hier was bereicherndes oder Inspirierendes zu finden.
      Ich glaub nach dieser Antwort geb ichs wirklich auf...


      Was sind denn jetzt beim Genossen und Kingsmen, genau diese „hippen Themen“ die Millar von anderen Autoren abheben? Und was kommt hinsichtlich anderer Comics gleichen Zeitraums denn so „extrem aktuell daher“?

      Musst dir beim Verfassen der Aussage ja schließlich was dabei gedacht haben, oder? Weshalb dann nicht auch gleich beim Namen nennen?



      God_W. schrieb:

      Oder irre ich mich da....
      Keine Ahnung ob du dich irrst, kam bis jetzt ja nicht wirklich was konkretes oder eigenständiges, um das beurteilen zu können - verstanden hast du mein Geschriebenes aber offensichtlich schon mal nicht. ;)
      Wenn Du schon nur überfliegst statt ordentlich zu lesen, solltest Du vielleicht auch nicht so rumdissen. Ich hab oben schon mehrere Gründe genannt, weshalb ich zu dem Eindruck kam, dass der gute Herr Millar immer, oder häufig, dicht am Zeitgeist liegt, vielleicht verstehst Du nur meine Argumentation nicht, oder versuchst zwanghaft etwas falsch zu verstehen um hier tolle Weisheiten unters Volk zu bringen. Das der Genosse davon eine Ausnahme zu sein scheint steht klar und deutlich in meiner Rezi.

      Zum Abschluss nochmal für Dich zwei Beispiele, die meine Ansicht durchaus unterstützen:
      Kingsman kam 2012 und 2013, 2012 kam mit Skyfall der erfolgreichste Bond aller Zeiten und da Craig schon mit Casino Royal die Wiederbelebung des Genres gelungen war lag es nahe, das Agentengenre mal etwas aufs Korn zu nehmen und gerade den englischen Gentleman-Agenten in einer anderen Art und Weise darzustellen. Im Nachgang gab es sogar noch einige weitere Projekte, die versuchten diese Renaissance des Agentenfilms für sich auszunutzen, z.B. Codename U.N.C.L.E. -> War nicht mehr ganz so erfolgreich - Sprich, Mr. Millar war zur Richtigen Zeit mit dem richtigen Material am Start.

      Mit Kick-Ass hat er damals wohl auch voll ins schwarze getroffen (kann man durchaus als "nah am Zeitgeist" interpretieren). Sonst hätte das gute Stück keine Verfilmung nebst Fortsetzung und ganz viel (filmischen) Blödsinn und auch einige Perlen (wie z.B. Super - Shut up Crime) nach sich gezogen.

      Mit Ironie kannst Du vielleicht auch nicht so umgehen, sonst hättest Du gemerkt, wie mein "2." aus obrigem Post gemeint war. Das Du als so allwissender Comic-Gott, der jedes relevante Panel auf diesem Planeten schon studiert hat, wie Du Dich so gerne gibst, Dir erhoffst bei einem Newbie wie mir noch Inspiration und Bereicherung zu finden ist ja schon beinahe ein Ritterschlag für mich.

      Und bevor ich's vergesse, so arg viel "konkretes" hast Du bei Deiner "Vorstellung/Rezi/Besprechung-Wasauchimmer" von Aminoacid Boy... ja auch nicht da gelassen.
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      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • Tom schrieb:

      Karate Lothar schrieb:

      Was sind denn jetzt beim Genossen und Kingsmen, genau diese „hippen Themen“ die Millar von anderen Autoren abheben? Und was kommt hinsichtlich anderer Comics gleichen Zeitraums denn so „extrem aktuell daher“?
      Also ich will mich ja hier nicht ungefragt in euer Gespräch mischen, aber wenn die Idee aus Superman einen Russen zu machen nicht genial ist, dann wüsste ich gerne, was bei dir als "geniale (hippe :D ) Idee" durchgeht. :D
      Gabs sowas schon mal von anderen Autoren ?
      Kein Ding, Einmischung immer gerne erlaubt ;) .

      Allerdings meint Karate Lothar wohl mit hipp eher wie was aktuell zur Zeit passt. Die Supi könnte Russe sein Idee wäre vermutlich (fast) egal zu welcher Zeit, immer "super" angekommen :D .

      Allerdings will ich hier nicht für ihn sprechen, denn meist versteh ich ja gar nicht was er schreibt und deshalb könnte ich das jetzt fehlinterpretieren...
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:

      Tom schrieb:

      Karate Lothar schrieb:

      Was sind denn jetzt beim Genossen und Kingsmen, genau diese „hippen Themen“ die Millar von anderen Autoren abheben? Und was kommt hinsichtlich anderer Comics gleichen Zeitraums denn so „extrem aktuell daher“?
      Also ich will mich ja hier nicht ungefragt in euer Gespräch mischen, aber wenn die Idee aus Superman einen Russen zu machen nicht genial ist, dann wüsste ich gerne, was bei dir als "geniale (hippe :D ) Idee" durchgeht. :D Gabs sowas schon mal von anderen Autoren ?
      Kein Ding, Einmischung immer gerne erlaubt ;) .
      Allerdings meint Karate Lothar wohl mit hipp eher wie was aktuell zur Zeit passt. Die Supi könnte Russe sein Idee wäre vermutlich (fast) egal zu welcher Zeit, immer "super" angekommen :D .

      Allerdings will ich hier nicht für ihn sprechen, denn meist versteh ich ja gar nicht was er schreibt und deshalb könnte ich das jetzt fehlinterpretieren...
      Alles klar, danke für die Erklärung. Das Wort "hipp" hab ich halt nicht in meinem aktivem Wortschatz und von daher auch nur beschränkt in meinem passivem :D


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • excelsior1166 schrieb:

      Ich glaube ja, dass es mit den beiden so ist wie in 'Fight Club'...
      ;) :)


      Das ist das neue Gerücht! :D

      Aber wir sind hier bei nem Superheldenverlagsforum. Da kommt dann immer der Spruch: " Kann nicht sein, ich habe beide schon am gleichen Ort gesehen" ;)

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • Das Finale des ersten Teils der Gesamtausgabe…



      Titel: Alix Gesamtausgabe 1 – Band 3: Die Verfluchte Insel

      Verlag: Egmont (Be: Casterman)

      Format: 208 Seiten im Hardcover/Albenformat

      Inhalt: Alix der Kühne; Alix – Die Goldene Sphinx; Alix – Die Verfluchte Insel

      Autoren: Jaques Martin

      Zeichner: Jaques Martin

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Alix, Sohn eines gallischen Häuptlings, kommt als Sklave nach Rom, wo ihn ein wohlhabender Bürger adoptiert. Er erlangt die Gunst Cäsars, der ihn fortan auf abenteuerliche Missionen innerhalb und außerhalb der Grenzen des gigantischen römischen Reiches entsendet. So führen ihn seine Aufträge nach Germanien, Afrika, Mesopotamien, Kleinasien und sogar nach China. Der Elsässer Jacques Martin (1921 – 2010) schrieb und zeichnete diesen Klassiker des franko-belgischen Abenteuercomics ein halbes Jahrhundert lang. Mit Alix sind Generationen von Lesern auf Reisen gegangen. Diese Gesamtausgabe präsentiert das Werk Martins und bietet zudem umfangreiche Hintergrundinformationen zu der Entstehung eines Comic-Meilensteins.



      Just my 2 cents:
      Alix ist zurück in Alexandria und erholt sich von seinem aufregenden Wüstenabenteuer und den Kämpfen gegen die Goldene Sphinx. Aber wer Alix auch nur ein bisschen kennt, weiß, dass es sich dabei nur um die Ruhe vor dem Sturm handeln kann. In Karthago herrscht Aufruhr, und Cäsar entsendet Alix, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dort angekommen wird er von den dortigen Würdenträgern verhöhnt, niemand nimmt den vermeintlich zu jungen Abgesandten ernst. Nachdem sich ein zwielichtiger Geselle überraschend für Alix einsetzt beschließt die Versammlung schließlich doch, ihm vorerst zu vertrauen und so macht sich unser junger Held daran herauszufinden, was in Karthago vor sich geht.

      Im Gouverneurspalast hört Alix eine unglaubliche Geschichte. Ein Friedlicher und allseits geachteter Magier wurde vor einiger Zeit unter spektakulären Umständen aus der Stadt entführt. Die Entführer flohen auf einem Schiff, dass mit einer Waffe, die gleißende Lichtstrahlen verschießt, jegliche Verfolgerschiffe und sogar das Meer in Brand setzen konnte.
      Mit klugen Gedankengängen geht Alix die Geschichte durch und versucht ihre Rätsel zu entschlüsseln, wobei er auch schnell Fortschritte macht. Scheinbar zu schnell, denn schon bald wird ein Attentat auf ihn verübt. Bei der Verfolgung der gedungenen Mörder treffen sie auf einen alten Widersacher, dem jedoch in letzter Minute die Flucht gelingt. Unseren Helden bleibt nur eine Wahl um das Rätsel um das gefährliche Feuerschiff zu lösen und die Schurken dingfest zu machen, sie müssen die Verfolgung aufnehmen, und diese führt sie auf die Verfluchte Insel

      Und wieder schafft es Martin mich von Anfang bis Ende zu fesseln. Erneut erwartet uns eine spannende, vollgepackt mit actionreichen Abenteuern, kleinen Rätseln, spannenden Wendungen und ganz viel Einfallsreichtum. Unglaublich charmant erzählt und teilweise überraschend erwachsen und brutal kommt der Band daher. Auch in das Artwork packt Jaques Martin schon jetzt einen Hauch mehr Abwechslung. Immer öfter durchbricht er die Standardaufteilung von Vier Reihen, um schmale Breitbildszenen über die komplette Seitenbreite zu bringen, oder Panels über die halbe Seite hoch zu ziehen, nur um daneben drei kleinere, schmale Panels, fast wie „Filmstreifen“ einzuziehen. Das war in den ersten Bänden noch kaum der Fall, wird hier aber häufiger eingesetzt und lenkt den Fokus des Betrachters geschickt von großen, Actionreichen Totalen zurück auf kleine, wichtige Details.

      Eine ganz tolle Arbeit und insgesamt bis jetzt eine super Reihe, die zu ihrer Zeit sicher sehr nah am perfekten, historischen Abenteuercomic war. Ich bin jedenfalls voll des Lobes und freue mich schon auf weitere Geschichten mit dem kühnen Gallier, auch wenn der Vorgängerband mit dem Ägyptensetting ein wenig mehr meinen Geschmack getroffen hat. Band zwei und drei der „Gesamtausgabe“ stehen schon bereit.

      Meine Wertung: 7/10

      Kann mir jemand sagen, ob die Alix-Alben von Casterman bzw. Kult-Verlag noch nachgedruckt werden, oder man zusehen muss, dass man die Bände noch rechtzeitig bekommt?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette: