Just my 2 cents - Kurzreviews von God_W.

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    • - Wiedergeburt (1997)
      Uuuuh, was soll ich sagen? Leider ist die Adaption des vierten Kinofilms ein klarer Tiefpunkt dieser Geschichtensammlung. Sehr holprig erzählt mit lückenhaften und unnatürlich klingenden Dialogen, oft schluderig wirkendem Artwork, was sogar so weit geht, dass ich mir sicher bin: Wer den Film nicht gesehen hat kann ganzen Szenen oft gar nicht folgen. Es ist mir wirklich schleierhaft wie jemand ohne Vorkenntnis des Films der Story und vor allem den Abläufen während der Actionszenen folgen soll. Sehr schade was hier verbrochen wurde und wie die Chance diesen, zumindest visuell brillanten Film in die neunte Kunst zu übertragen, kläglich vertan wurde. Das Ganze ist noch schmerzlicher, wenn man sieht, was man mit etwas Herzblut aus so einer Filmadaption machen kann. Bestes Beispiel ist Alien - Der Comic von Archie Goodwin und Walter Simonson – Ein Meisterstück unter den Filmadaptionen - und an nichts Geringerem muss sich dieses Machwerk hier messen lassen.



      - Alchemie (1997)
      Genau wie bei Mignola sieht man auch hier sofort auf der ersten Seite: Das ist Corben! Richard Corben ist eine bekannte Größe in der Comicwelt und genau wie bei Mike Mignola gibt es eine riesige Fanbase, die seinen unverwechselbaren Stil lieben und vermutlich fast ebenso viele, die selbigen verteufeln. Meinen Erstkontakt mit Corben hatte ich beim Hellblazer in John Constantine – Hellblazer: Hard Time (Band 8 ) . Ich war zwar nicht sofort hellauf begeistert, fand seinen Stil aber unglaublich passend zur damaligen Knast-Story. Mittlerweile mag ich den guten Corben sehr gerne und habe mir erst kürzlich hier im Forum noch weiteres Material von ihm besorgt, auf das ich mich schon freue.
      Die dreiteilige Story, die uns Autor John Arcudi hier serviert beginnt als schauriger Sekten-Horror und erinnert vom Ton her beinahe etwas an die religiöse Gemeinschaft der Strafgefangenen aus Alien³. Äußerst beklemmend und spannend inszeniert gelingt ihm nach den zweiten Drittel die Wendung zum Sci-Fi-Alien-Schocker und bedient sich vieler Versatzstücke des Franchise, was die Stimmung noch dichter werden lässt. Wirklich gelungen und sehr schade, dass er das Gesamtpaket einige Jahre später bei Aliens: Nekropolis leider nicht mehr so stimmig schnüren konnte, aber dafür war seine Leistung an Hellboy wieder ganz anständig.



      - Mondo Pest (1995)
      Ein abgedrehtes Over-The-Top Trash-Action-Fest mit respektlosem Humor zum Freuen und abfeiern. Herk Mondo, intergalaktischer Kopfgeldjäger, Kammerjäger und Wanzenvernichter. Ein Muskelbepackter, politisch unkorrekter Prolet wie er im Buche steht wird von einer Gruppe Farmer angeheuert um ihr „Insektenproblem“ zu lösen. Gesagt getan wagt er sich in die Höhle des Löwen und dabei geht es ordentlich zur Sache. Kein bisschen zimperlich und ordentlich übertrieben fliegen die Fetzen. Einfach ein großer Spaß für alle, die beispielsweise auch mit dem Predator vs Judge Dredd vs Aliens Crossover was anfangen konnten.



      - Mondo Heat (1996)
      Ein Jahr später hat der erfolgreiche Comedy-Action-Flic mit Mondo Heat noch eine, erneut äußerst spaßige, Fortsetzung spendiert bekommen. Diesmal geht es darum im Auftrag eines Industriemagnats dessen Töchter, na klar, heiße Schnitten, aus einer von Aliens belagerten Station am Fuße eines kurz vor dem Ausbruch stehenden Vulkans zu retten. Klingt bescheuert, übertrieben und total an den Haaren herbeigezogen? Genau! Ich liebe es! Noch besser wird es als sich die vermeintlich in Not geratenen Girls als ziemlich taffe und selbstbewusste Babes entpuppen, die Mondo erstmal die Leviten lesen…



      - Das Nest (1992)
      Der große, schwermütige Vierteiler, der uns zum Finale erwartet ist alleine schon wegen des Artworks von Kelley Jones ein absoluter Hochgenuss. Ich finde die Bilder einfach wunderschön anzuschauen, auch wenn die Aliens selbst teilweise etwas zu übertrieben muskulös daherkommen und der Biomechanische Stil Gigers dadurch leider fast gänzlich verloren geht. Dennoch ist das Artwork toll weil es irgendwie den Charme von Film Noir versprüht und in sich stimmig ist.
      Die Story selbst ist auch sehr ernst, bringt viele spannende, neue Ideen ein, wie etwa das Gelee Royal der Alien Königin als Droge oder lebensverlängerndes Elixier zu nutzen oder die kreativen Wege an dieses zu kommen. Im Kern haben wir aber eine sowohl spannende als auch dramatische Story, die viel mit Urängsten, Verlustängsten, Selbstsüchtigkeit und Aufopferung spielt.

      Damit haben wir einen starken, wenn auch nicht überragenden Abschluss einer Achterbahnfahrt wie sie wilder kaum hätte sein können. Viele tolle bis herausragende Momente werden von einigen Knie- und Bauchschüssen sabotiert, die den Gesamteindruck eines wahnsinnig gelungenen Querschnittes durch das Alien-Verse nur marginal schmälern können. Wenn ich in Gedanken jetzt mal Punkte für jede einzelne der enthaltenen Stories vergebe lande ich im Schnitt bei einer knappen sieben, aber für die herausragende Aufmachung dieses Wälzers gibt es noch einen Bonuspunkt.

      Meine Wertung: 8/10

      Habt Ihr den Omnibus oder die drei Einzelbände gelesen? Welche Story hat Euch am meisten begeistert und was ging Eurer Meinung nach gar nicht? Und warum?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:

      CBF schrieb:

      Der Band steht bei mir auch schon ewig auf der Wunschliste,
      konnte mich bisher aber noch nicht entscheiden 50€ dafür auszugeben.
      Naja, sind dann umgerechnet ja "nur" 5€ pro Story und die ist der Totschläger auf jeden Fall wert! ;)
      das liest man aus deine Rezi, verwundert bin ich immer wieder wie viel Hefte du in so kurzer Zeit lesen kannst, ich bin schon froh wenn ich 4-7 US Hefte pro Woche schaffe...
      Auch bin ich froh wenn ich die Zeit finde deine tollen Rezis zu lesen!

      und noch was, ich habe es zwar schon mal erwähnt, aber deine Tags sind einfach unschlagbar :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: , also ich bin mir sicher in spätestens 6 Monaten, egal was man im Google sucht man findet den Thread.
      Schönen Comiclesetag
      CM!



      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen
    • CM! schrieb:

      God_W. schrieb:

      CBF schrieb:

      Der Band steht bei mir auch schon ewig auf der Wunschliste,
      konnte mich bisher aber noch nicht entscheiden 50€ dafür auszugeben.
      Naja, sind dann umgerechnet ja "nur" 5€ pro Story und die ist der Totschläger auf jeden Fall wert! ;)
      das liest man aus deine Rezi, verwundert bin ich immer wieder wie viel Hefte du in so kurzer Zeit lesen kannst, ich bin schon froh wenn ich 4-7 US Hefte pro Woche schaffe...Auch bin ich froh wenn ich die Zeit finde deine tollen Rezis zu lesen!

      und noch was, ich habe es zwar schon mal erwähnt, aber deine Tags sind einfach unschlagbar :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: , also ich bin mir sicher in spätestens 6 Monaten, egal was man im Google sucht man findet den Thread.
      Also Standard-Paperbacks, oder kleinere Bücher nehme ich mir oft mit in die Firma und lese während der Frühstücks- und Mittagspause. Das klappt zwar nicht jeden Tag, aber in der Woche sind das schonmal so gut drei Stunden, die da zusammen kommen. Dann oftmals noch ein paar Seiten abends im Bett und Wochenends verkrümel ich mich ganz gerne mal für ein Stündchen oder zwei in unsere Leseecke zu Hause. Die ist so halb vom Raum abgetrennt mit gemütlichem Lesesessel, Bücherregal und Hausbar. Ohrenstöpsel rein, Gläschen Whisky auf den beistelltisch und Buch bzw. Comic zur Hand. Da weiß auch unsere Kleine Maus, dass sie mich nur in Notfällen stören soll, klappt prima! Das wird bei gutem Wetter natürlich sukzessive weniger.

      So Sachen wie die Joker Anthologie oder den Aliens Omnibus lese ich natürlich auch nicht am Stück. Vom Joker hab ich die letzten 14 Tage abends immer mal ne Story gelesen und war dann Ende letzter Woche durch und der Alien Omnibus hat sich sogar über mehrere Monate gestreckt. Erstens schleife ich so einen Brecher selbstverständlich nicht mit in die Firma, und man hat ja auch nicht immer Lust auf die gruseligen Biester. Die längeren Stories hab ich da ausserdem auch auf mehrere Abende aufgeteilt.

      Hehe, die Tags hab ich gestern erst wieder ein bissl aktualisiert ;) . Sind aber alles Sachen, die direkten Bezug zu meinen Rezis haben und auch erwähnt werden bzw. Beteiligte an den Comics oder sonstwas! Ist also nix an den Haaren herbeigezogen...
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Nach Kompendium Nummer drei geht’s mal wieder zurück zu den früheren Jahren…



      Titel: Hellboy Band 16 – Hellboy und die B.U.A.P. 1953

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 144 Seiten im kleinformatigen Hardcover

      Inhalt: Die Geisterhand, Rawhead und Bloody Bones, Der Hexenbaum, Das Kelpie, Wandernde Seelen, Hinter den Zäunen

      Autoren: Mike Mignola, Chris Roberson

      Zeichner: Ben Stenbeck, Michael Walsh, Paolo Rivera

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Hellboy und sein Mentor Bruttenholm reisen durch ganz England, um der Phantomhand, einem dämonischen Wassergeist, den Garaus zu machen. Dabei treffen sie auf die schrecklichsten Figuren der britischen Folklore, darunter Rawhead Rex und Bloody-Bones. Als er wieder zurück in den USA ist, schließt er sich wieder dem Team von 1953 an, als ein Monster, das sie schon mal bekämpft haben, zurückkehrt.

      In diesem Band gibt Mike Mignolas neuer Co-Autor Chris Roberson (iZombie) sein Debüt. Die Zeichnungen der Kurzgeschichten stammen vom neuseeländischen Ausnahmekünstler Ben Stenbeck (BALTIMORE, FRANKENSTEIN UNDERGROUND), Michael Walsh (Secret Avengers) und Eisner-Award-Gewinner Paolo Rivera (Daredevil).

      Just my 2 cents:
      Beim Aliens Omnibus mal wieder Mignola in den Fingern gehabt, allerdings nur als Zeichner. Da hab ich doch glatt wieder richtig Lust auf den nächsten Hellboy-Band bekommen, wo Mike mal abgesehen von den Covern nur als Autor am Werk war, und eins wurde schnell wieder klar: Der Mann kann beides - sowohl zeichnen als auch schreiben - und zwar in seinem ihm ganz eigenen Stil, den man entweder hasst oder liebt.

      Das kleine Hardcover hat Cross Cult wieder toll hinbekommen und mit einem immerhin 26seitigen Art- und Sketchbook-Teil ist das Buch top ausgestattet. Das ist auch ganz gut so und äußerst informativ, weil hier alle beteiligten Künstler ihre Entwürfe und Kommentare zum Besten geben, was sich diesmal wirklich lohnt. Im Gegensatz zu Hellboy Band 14 – Hellboy und die B.U.A.P. 1952, wo wir eine einzelne, fünfteilige Story von ein und demselben Zeichner gefolgt sind, gibt es diesmal im Jahrgang 1953 gleich ein Sammelsurium von sechs verschiedenen Geschichten, für die drei unterschiedliche Künstler verantwortlich zeichnen. Zwar haben die Stories untereinander teilweise kleine Schnittpunkte, aber insgesamt fühlt sich das Teil an wie eine kleinere Variante der Geschichten aus dem Hellboy Universum – Band 1 und genau wie bei denen lasse ich auch hier einfach mal zwei, drei Worte zu Hellboys jeweiligen Einsätzen im Jahr 1953 da.



      -Die Geisterhand
      Dämonen- und Geistergeschichten in altenglischen Herrenhäusern kann Mike Mignola einfach so gut wie kaum ein anderer. Mit klassischen Gruselelementen durchsetzte Geschichten von Mike Mignola in zum schneiden dichter Atmosphäre auf die Seiten bannen kann kaum jemand besser als Ben Stenbeck, der das bei Baltimore 1 eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Dazu der typische Hellboy-Humor und ein paar rohe Prügeleien und fertig ist der perfekte Einstieg in den 1953er Hellboy und die B.U.A.P.-Band!



      -Rawhead und Bloody Bones
      Genau wie John Constantine, der Hellblazer, liebe ich urige Kneipen und Pubs. Gerade in England stehen die ja auch seit jeher hoch im Kurs. Wenn aber nach mehr als 200 Jahren ganz plötzlich, so mir nichts Dir nichts der Name eines solchen Traditions-Etablissements geändert wird, kann das nicht jeder gutheißen. Schon gar nicht die Geister der beiden Grabräuber, die hier vor Jahren gelyncht wurden und nach denen der Laden jetzt benannt werden soll…
      Schwarzhumorig, abwechslungsreich und mit einem Hauch von Burke und Hare. Spitzenklasse!



      -Der Hexenbaum
      Aufgeknüpfte, richtig gruselige Hexen, peitschende Monsterbäume und römische Skelett-Soldaten. Ein Sammelsurium von Mythen, Sagen und klassischem Grusel wie es nur Mignola in dieser perfekten Harmonie vereinen kann. Ein weiterer Knaller in dieser kleinen Sammlung.



      -Das Kelpie
      Wer sie nicht kennt, Kelpies sind Wasserpferde aus der schottischen Mythologie. Ich habe das auch erst vor einigen Jahre bei der „Vorbereitung“ auf unseren Schottland-Urlaub gelernt, liebe diese Fabelwesen aber mittlerweile sehr! Die Story hier ist zwar sehr kurz, aber stimmig und gibt in aller Kürze den Kern der Mythologie um die Wasserwesen wieder.
      Kleine Randnotiz mit selbst geschossenem Foto – Die größten Kelpies der Welt gibt’s in Falkirk – Wahnsinn! In der Mitte zwischen den beiden Wasserpferden (aus Stahl) stehe übrigens ich mit unserem Krümelchen auf dem Arm und winke, nur mal so als Größenvergleich (ich bin 1,83cm):




      -Wandernde Seelen
      Eine eingeschneite Bergarbeiter-Station in den Weiten von Wyoming ist der nächste Einsatzort von Hellboy und seiner medial begabten Partnerin Susan. Ein Grundsetting wie es mir lieber kaum sein könnte, meine Vorliebe für solche abgelegenen, von der Außenwelt abgeschnittenen Orte habe ich ja bereits mehrfach dargelegt. Hier erleben wir dann eine klassische Poltergeiststory mit Elementen von Besessenheit, ausgelöst von lange vergangenem, aber niemals verjährtem Unrecht.
      Auch hier hat Mike wieder zu 100% meinen Geschmack getroffen und das Artwork von Michael Walsh, den ich bislang noch nicht kannte, finde ich auch sehr passend und effektvoll.



      -Hinter den Zäunen
      Ein grandioses Finale erwartet uns, wenn in einer idyllischen Kleinstadt im typisch charmanten Fifties-Style das Grauen auf leisen Sohlen und spannend beginnt, bevor alles schließlich in einem fulminanten Monster-Fight gipfelt. Wilde Mutationen und die direkte Verbindung zu B.U.A.P.: 1948 aus Geschichten aus dem Hellboy Universum – Band 3 inklusive.
      Das für Hellboy recht ungewöhnliche, vielleicht etwas zu sauber wirkende Artwork passt aber ganz gut zu den typischen Kino-Fünfzigern, wo die Kleider, Schürzen und Frisuren der perfekten Hausfrauen immer auf den Punkt genau sitzen. Hach, würden wir nur in einer solch idealen Welt leben…

      Es ist mal wieder bewiesen, ich finde Mignola am allerbesten, wenn er kurze, knackige, aber extrem stimmungsvolle und perfekt komponierte Stories in wenigen Seiten auf den Punkt bringt. Ich liebe diesen Band und in meinen Augen stellt er ein wahres Juwel unter den Hellboy-Bänden da und etwas zum Mosern zu finden fällt mir sichtlich schwer.

      Meine Wertung: 9/10

      Fandet Ihr 1953 auch um mehrere Nummern besser als 1952, oder bevorzugt Ihr längere, epischere Story-Arcs von Mignola?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

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    • CM! schrieb:


      und noch was, ich habe es zwar schon mal erwähnt, aber deine Tags sind einfach unschlagbar :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: , also ich bin mir sicher in spätestens 6 Monaten, egal was man im Google sucht man findet den Thread.

      God_W. schrieb:



      Hehe, die Tags hab ich gestern erst wieder ein bissl aktualisiert ;) . Sind aber alles Sachen, die direkten Bezug zu meinen Rezis haben und auch erwähnt werden bzw. Beteiligte an den Comics oder sonstwas! Ist also nix an den Haaren herbeigezogen...
      Also ich hab das jetzt aus Interesse (und einer gewissen langeweile :D ) mal ausprobiert. Tags bringen für Google gar nix, die sind fürs Forum gedacht. ;)
      Wenn ich "Grauen im Gemäuer", "panini" und "Forum" eingebe, kommt als erstes und zweites der Beitrag im CF :lol:

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • Ein Vergleich zwischen 1952 und 1953 fällt mir persönlich schwer, weil es auch viel länger her ist als bei dir, dass ich sie gelesen habe. Aber generell liebe ich bei Hellboy sowohl die längeren Epischen Geschichten wie The Storm als auch zwischendurch die Shortstorys wie z.b. Köpfe. Jede Story auf ihre Art.

      Bei diesem Band ist mir persönlich die letzte Story "Hinter den Zäunen" in Erinnerung geblieben, weil es einfach grandiose Unterhaltung war mit Monstern und genialen Zeichnungen von Paolo Rivera, der mir auch von seinem Werk bei Daredevil in Erinnerung war. Und da ist ja noch das Cover der US Ausgabe #3 dieser Story in der Hellboy von zwei Zäunen (wie einem Gebiss gleich) zermalmt zu werden droht, ein geniales Cover welches in den Anhängen auch gezeigt wird.
      Der Spider-Man Komplett Lesemarathon (Leseliste, Teil 1 im Link) Und auf Seite 41, 46 [Post 909] & 78! :twip:
    • Danke für die, wieder mal, tolle Rezension.

      Ich hab mich letzte Woche bei ComiXology reichlich mit Hellboys eingedeckt (u.a. "Hellboy and the B.P.R.D. 1952-1955) und jetzt freu ich mich noch mehr drauf die zu lesen :)

      Das Foto von den Riesenkelpies ist auch genial, dagegen würde ja Nessie wie ein Regenwurm wirken :D


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • MacLeod schrieb:

      Ich hoffe Du hattest einen schönen Schottlandurlaub und es wird nicht Dein letzter gewesen sein ;)
      Ganz sicher kommen wir nochmal da hin! Hach, was könnt ich jetzt das Schwärmen anfangen! Schottland war zusammen mit unserer Hochzeitsreise nach Ostafrika einer unserer schönsten Urlaube! Das war 2016, da war unser Krümelchen noch nicht ganz zwei Jahre alt und ich konnte die noch im Tragerucksack umhertragen. Das geht jetzt nicht mehr und selbst weit wandern kann sie mit vier Jahren auch noch nicht, deshalb wird das ein paar Jahre dauern, bis wir Schottland wieder in Angriff nehmen, denn Wandern in den Highlands gehört einfach dazu! Da haben wir im Glencoe oder auf Skye ganz wunderbare kleine Touren gemacht. Meine Frau ist sowieso riesen Schottland-Fan, schon alleine geschichtlich gesehen, ich liebe dazu noch Scotch und wir beide mögen so Mittelalter-Sachen und alte Burgen, Schlösser etc... In der Richtung hat Schottland einfach eine unglaubliche Fülle an entdeckenswertem zu bieten!

      Wir sind damals von hier aus mit einem gemieteten Wohnmobil über Amsterdam und Fähre nach Newcastle (also ein Tag Anreise), dann 22 Tage kreuz und quer durch das wunderschöne Land getingelt (Edinburgh, Trossachs Nationalpark, Glencoe, Cairngorms Nationalpark, Speyside, Schlachtfelder von Bannockburn und Culloden, Highland Games in Oldmeldrum, 22 Whisky-Brennereien und fast ebenso viele Burgen (OK, das waren ein paar weniger aber immerhin z.B. Doune Castle und Castle Stalker aus Ritter der Kokosnuss, Eilean Donan Castle aus Highlander, Urquhart Castle, Dunveghan Castle, Dunrobin Castle, Bamburgh Castle etc...), Pennan (Dörfchen aus Local Hero), Tagesausflug auf die Orkneys von John O' Groats aus, einige Tage auf Skye und einige Tage auf Mull (Inklusive Übernachtung im Glengorm Castle - War toll mal aus dem WoMo raus zu kommen), Loch Ness, William Wallace Monument, Besuch von Rob Roys Grab, bester Haggis der Welt in Glasgow und Besuch der Nekropolis dort, und und und...

      Ja, da wollen wir wieder hin! :love: :love: :love:
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Joe Kerr schrieb:

      CM! schrieb:

      und noch was, ich habe es zwar schon mal erwähnt, aber deine Tags sind einfach unschlagbar :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: , also ich bin mir sicher in spätestens 6 Monaten, egal was man im Google sucht man findet den Thread.

      God_W. schrieb:

      Hehe, die Tags hab ich gestern erst wieder ein bissl aktualisiert ;) . Sind aber alles Sachen, die direkten Bezug zu meinen Rezis haben und auch erwähnt werden bzw. Beteiligte an den Comics oder sonstwas! Ist also nix an den Haaren herbeigezogen...
      Also ich hab das jetzt aus Interesse (und einer gewissen langeweile :D ) mal ausprobiert. Tags bringen für Google gar nix, die sind fürs Forum gedacht. ;) Wenn ich "Grauen im Gemäuer", "panini" und "Forum" eingebe, kommt als erstes und zweites der Beitrag im CF :lol:
      Dann passt das ja, denn für die Forensuche hab ich sich grundsätzlich eigentlich auch gedacht. ;)
      Dass man dann aber auf meinen Verweis im Comic Forum kommt find ich ja auch genial. :lol:

      Kal-L schrieb:

      Ein Vergleich zwischen 1952 und 1953 fällt mir persönlich schwer, weil es auch viel länger her ist als bei dir, dass ich sie gelesen habe. Aber generell liebe ich bei Hellboy sowohl die längeren Epischen Geschichten wie The Storm als auch zwischendurch die Shortstorys wie z.b. Köpfe. Jede Story auf ihre Art.

      Bei diesem Band ist mir persönlich die letzte Story "Hinter den Zäunen" in Erinnerung geblieben, weil es einfach grandiose Unterhaltung war mit Monstern und genialen Zeichnungen von Paolo Rivera, der mir auch von seinem Werk bei Daredevil in Erinnerung war. Und da ist ja noch das Cover der US Ausgabe #3 dieser Story in der Hellboy von zwei Zäunen (wie einem Gebiss gleich) zermalmt zu werden droht, ein geniales Cover welches in den Anhängen auch gezeigt wird.
      Ja, stimmt schon, die längeren Arcs haben auch ihren Reiz.
      Stimmt , das Cover zu Hinter den Zäunen war mir auch gleich aufgefallen, sehr cool. An der Story ist halt auch der Bezug zu den vorangegangenen Ereignissen aus dem dritten Kompendium ziemlich cool und gut gelungen.

      Mir wird natürlich die Mini-Story mit dem Kelpie ewig fest verankert bleiben und Wandernde Seelen bleibt schon alleine wegen des tollen Settings einer meiner Favs.

      Tom schrieb:

      Danke für die, wieder mal, tolle Rezension.

      Ich hab mich letzte Woche bei ComiXology reichlich mit Hellboys eingedeckt (u.a. "Hellboy and the B.P.R.D. 1952-1955) und jetzt freu ich mich noch mehr drauf die zu lesen :)

      Das Foto von den Riesenkelpies ist auch genial, dagegen würde ja Nessie wie ein Regenwurm wirken :D
      Immer gerne!
      Da wünsch ich Dir ganz viel Spaß mit dem Material! Und ja, da würde Nessie wohl blass aussehen. :thumbsup:
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:

      Habt Ihr den Omnibus oder die drei Einzelbände gelesen?
      Habe die drei Bände gelesen und als sehr gut empfunden. Ich mag die Zeichnungen von Risso sehr!! Hat der Omnibus ein grösseres Format??? (Habe ich vielleicht schon mal gefragt!?!?;-))

      Ich mochte die Alien Geschichten sehr!

      :coolred: :coolgreen:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

    • Daredevil 333 schrieb:

      God_W. schrieb:

      Habt Ihr den Omnibus oder die drei Einzelbände gelesen?
      Habe die drei Bände gelesen und als sehr gut empfunden. Ich mag die Zeichnungen von Risso sehr!! Hat der Omnibus ein grösseres Format??? (Habe ich vielleicht schon mal gefragt!?!?;-))
      Ich mochte die Alien Geschichten sehr!

      :coolred: :coolgreen:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Wie in der ersten Zeile des "Just my 2 cents"-Abschnittes steht: 21x28 cm, also schon recht riesig ;) .
      Und ja, ich meine Du (oder ein Anderer) hättest schon mal gefragt und ich habe sogar ein Vergleichsbild hochgeladen. :kratz:

      Edith sagt: Gefunden!...

      God_W. schrieb:

      Daredevil 333 schrieb:

      God_W. schrieb:

      Ja, ich mag die Cross-Cult Alien-Bände eigentlich alle ganz gern. Welche meinst Du denn mit "neuen Ausgaben"?. Der hier besprochene hat ungefähr normales Albenformat, also fast wie eine Asterix Hardcover zum Beispiel. Der S/W Omnibus ist nochmal nen ganze Ecke größer, annähernd wie die großen Splitter-Alben, wenn Dir das was sagt. Der Rest, also Feuer & Stein, Leben & Tod, Aliens: Nekropolis, Aliens Defiance sind alles Standard Paperbacks.
      Genau wie Kal-L schreibt sind meine Aliens so gross wie die Hellboy BUAP! Wenn die Aliens im Omnibus grösser sind werde ich mir die nachbestellen. Wie gesagt, die lieben Augen stören sich mittlerweile an der Grösse der kleinen CC Ausgaben (aber es gibt da ja Lösungen;-))) :thx:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ah, OK! Ich wusste gar net, dass die Erstveröffentlichung der drei Bände aus dem Omnibus in diesen kleinen Hardcovern kam! Also der Alien Omnibus ist mit seinen 21x28cm schon beinahe riesig. Hab zum Vergleich mal ein Bild gemacht. Obendrauf kleines HC von CrossCult, darunter ein Paperback und ganz unten der Aliens Classic Omnibus. Rechts unten war wirklich alles bündig angelegt, auch wenn das wegen der Perspektive auf dem Foto nicht ganz so aussieht:

      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

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    • Zwischen Akte X und Godzilla passt immer noch ein Brasilianer…



      Titel: Monster! Und Andere Geschichten

      Verlag: Panini (US: Dark Horse)

      Format: 168 Seiten im Hardcover

      Inhalt: CÓ!; Birds; Monster!

      Autoren: Gustavo Duarte

      Zeichner: Gustavo Duarte

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Geschichten "ohne Worte" zu erzählen ist eine Kunstform für sich. In der Tradition der Meister ihres Fachs – E. O. Plauen mit "Vater und Sohn" und der große Sergio Aragonés (MAD, Groo) – präsentiert der brasilianische Künstler Gustavo Duarte eine Sammlung von beeindruckenden Kurzgeschichten, denen es ein ums andere Mal gelingt, den Leser bild- statt wortgewaltig zu überraschen. Hinter Duartes vordergründig anthropomorphem Stil verbergen sich nämlich auf den zweiten Blick erfrischend heitere Abgründe der Ironie, des Horrors und des Abenteuers – und manchmal alles auf einmal.

      Mit einem Vorwort von Sergio Aragonés und exklusivem Bonusmaterial nur in der deutschen Ausgabe

      Just my 2 cents:
      Nach den Aliens und dem Hellboy-Band hatte ich noch immer nicht genug, bin scheinbar gerade auf einem kleinen Monster-Trip :batman: . Heute stand allerdings etwas auf dem Plan, auf das ich von selbst nie gekommen wäre. Niemals hätte ich mir einfallen lassen mir einen Hardcover-Band mit humoristischen Geschichten eines brasilianischen Cartoon- und Comiczeichners zuzulegen, von dem ich noch nie was gesehen oder gehört habe. Dazu auch noch in Pantomime-Comic-Strip Manier (da gibt’s doch bestimmt einen Fachbegriff für so Comics ohne Text? – Bin für Hilfe dankbar!), also komplett ohne Text! Aber gut, wozu hat man denn das Forum hier und die ganzen lieben Leute, die einem ständig neue Sachen empfehlen. Ich kann nur raten weshalb mich der nette Kollege hier quasi mit der Nase drauf gestoßen hat. Vielleicht wegen meiner mittlerweile bekannten Vorliebe für Science-Fiction und gerade auch für die Klassiker dieses sehr wandelbaren Genres. Oder auch wegen meiner Leidenschaft für Godzilla und andere Kaijus, oder meinem Lovecraft-Fanatismus, oder vielleicht auch, weil ich allgemein Horror- und Monsterklassiker sehr gerne mag, oder ich abgedrehten Humor zu schätzen weiß und immer für durchgeknallte Ideen mit verschmitztem Augenzwinkern zu haben bin, oder, oder, oder…

      Egal, auf jeden Fall sind all das gute Gründe sich dieses Buch zu kaufen und sicher gibt es da noch eine ganze Menge mehr! Aber was haben wir hier eigentlich? Eine Hardcover-Ausgabe mit drei Comics von Gustavo Duarte. Gustavo Duarte ist ein brasilianischer Künstler Baujahr ‘77, der zumeist alleine arbeitet und bevorzugt Geschichten ganz ohne Text erzählt, so auch hier. Allein durch Bildsprache, Mimik und Gestik der Charaktere will er Storyhergang und Gefühle vermitteln. Ob ihm das gelingt kann jeder anhand der drei, hier enthaltenen Kurzgeschichten selbst herausfinden. Es handelt sich um humoristische Sci-Fi/Horror-Strips die, soviel kann ich vorwegnehmen, genau mein Beuteschema treffen und mich mit exakt den richtigen Zutaten antriggern.



      - CÓ!
      Eine Farm, weit ab vom Schuss (also abseits gelegen, falls das hier jemand nicht kennt). Spät abends sitzt der Farmer vor der Glotze (so schön Oldschool mit Antenne direkt auf dem Gerät) und genießt bei einem Schnäpschen den wohlverdienten Feierabend, als er plötzlich aus dem Schweinestall ungewöhnlichen Aufruhr vernimmt. Pflichtbewusst und besorgt um seine Tiere geht der Bauer natürlich sofort nachsehen, was da los ist und – Schockschwere Not! - Ein außerirdischer Besucher tummelt sich im Schweinegehege. Seine fliegende Untertasse ist auch nicht weit und als nächstes folgt eine UFO-Entführung in bester Akte X-Manier. Als der arme Farmer am nächsten Morgen feststellen muss, dass in seiner Welt nichts mehr ist wie es war und ihm zu allem Überfluss noch eine gefiederte Invasion ins Haus steht nimmt der Wahnsinn seinen Lauf…

      Gleich zu Beginn ein Knaller, der so viele Genreperlen streift, dass es eine wahre Freude ist! Ob Akte X (oder nahezu jeder Andere UFO-Entführungsstreifen), Filme, in denen sich Menschen unfreiwillig verwandeln oder eine Invasion durch irgendwelche Tiere stattfindet. Alles gemeinsam extrem lustig verheiratet und sogar mit ein oder zwei übertrieben spaßigen Splatterszenen gewürzt – Aber niemals so, dass es nicht stilvoll wirken würde!



      - Birds
      Ohne jetzt jede Story schon halb zu spoilern: Birds ist eine äußerst schwarzhumorige Zeitparadoxon-Variation, die sehr aufmerksam (oder wie in meinem Fall gleich zweimal ;) ) studiert werden will, richtig intelligent daherkommt und zum Wegschmeißen komisch ist. Ein wahrlich brillantes Kleinod.



      - Monster!
      Der alte Mann und das Meer. Also, eher ein fast alter Mann auf dem Meer, aber immerhin am Angeln. Allerdings holt er keinen Speerfisch heraus, sondern ein riesiges Monster! – Godzilla lässt grüßen. Als dann auch noch ein riesiger Oktopus auftaucht und sich ein gigantisches Schildkrötenwesen dazugesellt finden wir uns mitten im größten Kaiju-Fest wieder. Nur wird die Zerstörungsorgie diesmal in dermaßen abstrusen und lustigen Szenen erzählt, dass es eine wahre Freude ist! Schließlich gibt es nur einen Mann, der sich der Apokalypse entgegenstellt: Ein altersweiser Barkeeper fasst sich ein Herz, versucht sich als verrückter Wissenschaftler und mixt eine einzigartige Formel zusammen – nach einem Buch von Okkult-Legende Aleister Crowley.

      Es ist einfach zum Schießen wie hier die Zahnräder von unzähligen Referenzen des fantastischen Kinos und selbiger Literatur zu einem perfekt laufenden Uhrwerk zusammengesetzt werden, welches statt einem Gong in regelmäßigen Abständen ein herzliches Lachen auslöst. Allein die ganzen Details und Ideen zeugen von Duartes großem Wissen und tiefer Liebe zum Thema. Da läuft im Hintergrund auf einem TV eine Folge Ultraman oder Ähnliches und dass neben einem Godzilla-ähnlichen Monster eine Riesenschildkröte auftritt ist sicher auch kein Zufall, wo die Daiei-Studios mit der Riesenschildkröte Gamera doch Godzillas heißesten Konkurrenten auf dem Kaiju-Markt zu bieten hatten und versuchten den Toho-Studios den Rang abzulaufen. Für mich als Fan (beider Studios) ein echtes Schmankerl, für alle anderen immer noch ein lustiges Riesenmonster.

      Ihr ahnt es schon, ich bin begeistert von Gustavo Duarte, der Sorte von Geschichten, die er erzählt UND die Art und Weise wie er das macht. Noch dazu ist der Mann ein äußerst sympathischer Zeitgenosse. Zumindest kommt er im enthaltenen Interview so rüber, und das nicht nur, weil er Deutschland und Underberg gerne mag. Eines seiner größten Idole ist übrigens Bill Watterson und Calvin & Hobbes somit sein all time favourite Comic-Strip, was meine Frau ebenfalls gleich sehr positiv auf ihn gestimmt hat.

      Insgesamt ist das Buch toll ausgestattet, bietet es neben dem Interview zwischen Autor/Zeichner Gustavo Duarte und Alexander Bubenheimer doch auch noch ein Vorwort von MAD-Magazine-Legende Sergio Aragonés und eine umfangreiche Skizzenabteilung, wo wir die groben Entwürfe zu Gustavos wunderbarem Artwork bewundern dürfen, welches in klassischem Schwarz/Weiss mit blassem Blau als Kontrastfarbe äußerst harmonisch daherkommt.



      Tja, unverhofft kommt oft und wer nix probiert lernt nix! Da steckt viel Wahrheit drin und ich freue mich diesen tollen Künstler mit seinem extrem gut zu mir passenden Humor für mich entdeckt zu haben. Nochmal danke für die Empfehlung! Derjenige weiß schon. :ok:
      Ach, und bevor ich‘s vergesse: Ja, da sind Tentakel auf dem Cover – und nein, Bezüge zu Lovecraft konnte ich ausnahmsweise mal keine ausmachen.

      Meine Wertung: 9/10

      Habt Ihr schon Stories von Señor Duarte gesichtet? Wenn ja, wie haben sie Euch gefallen und könnt Ihr eine Empfehlung aussprechen?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • God_W. schrieb:

      Und ja, ich meine Du (oder ein Anderer) hättest schon mal gefragt und ich habe sogar ein Vergleichsbild hochgeladen.
      Den Geldbeutel freuts....nicht!!!! :D :P

      Werde ich mir wohl oder übel besorgen müssen...!
      Die Bilder, so denke ich mir das, werden wohl in gross eindeutig besser zur Geltung kommen.
      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche aus der Serie ASTERIX DIE ULTIMATIVE EDITION (GROSSFORMAT)

      ASTERIX BEI DEN SCHWEIZERN

    • Daredevil 333 schrieb:

      God_W. schrieb:

      Und ja, ich meine Du (oder ein Anderer) hättest schon mal gefragt und ich habe sogar ein Vergleichsbild hochgeladen.
      Den Geldbeutel freuts....nicht!!!! :D :P
      Werde ich mir wohl oder übel besorgen müssen...!
      Die Bilder, so denke ich mir das, werden wohl in gross eindeutig besser zur Geltung kommen.
      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich hab ja keinen direkten Vergleich, da ich die kleinen Ausgaben nicht kenne, aber (bei den meisten Stories) macht das Artwork, vielleicht gerade wegen dem S/W, in der Größe schon ordentlich was her. :winkewinke:
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