Just my 2 cents - Kurzreviews von God_W.

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    • Joe Kerr schrieb:

      God_W. schrieb:

      PS: Ich kenne sogar Menschen persönlich, die Alan Moore & H.P. Lovecraft nicht mögen. =O =O =O
      Lovecraft? <X Ich geb zu, ich mag seine Welten und Storys in dem Universum von anderen Autoren die ich mal gelesen habe, waren alle nicht so schlecht (Moore, Lumely, mit Abstrichen Hohlbein). Allerdings finde ich Lovecraft selbst unlesbar.

      Aber ich bin dafür der totale Moore Fanboy :P :P
      Hmm, verdammt. Gerade versucht Dir ein Dislike für den Würgesmilie bei Lovecraft und ein Like für den Rest zu geben. Geht nicht, bist nochmal davongekommen :P .
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Finale in der verfluchten Welt des Spawns…



      Titel: Curse of the Spawn – Band 2

      Verlag: Panini (US: Image)

      Format: 372 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: Spawn: Curse of the Spawn US-Hefte #15-29

      Autoren: Brian Haberlin, Alan McElroy

      Zeichner: Clayton Crain, Dwayne Turner

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      EINMAL QUER DURCH DIE FINSTERE SPAWN-MYTHOLOGIE

      Der Engel Abdiel wird auf geheime Mission in die Hölle entsandt, um Malebolgia zu vernichten – und trifft auf die verführerische Lilith! In New York steht der Mafioso Antonio Twistelli mit dem Rücken zur Wand, was ihn zu einem äußerst gefährlichen Mann macht, zumal auch Cog und Jason Wynn involviert sind. In der Antike schwört der Hellspawn Raenis dem göttlichen Vater Zeus Rache, während in der Gegenwart ein Selbstmörder in einer grotesken Welt landet, die von Zombie- Spawns beherrscht wird. Unterdessen ist die Geschichte des gequälten Cyborgs Overt-Kill noch nicht zu Ende, und Al Simmons Bruder Marc jagt denselben Serienkiller wie Sam und Twitch…

      Ein krasser Trip durch die reichhaltige Historie von Todd McFarlanes legendärem Antihelden! Dieser Sammelband enthält die US Hefte Spawn: Curse of the Spawn 15–29, inszeniert von Alan McElroy (Autor des Spawn-Films), Brian Haberlin (SPAWN, WITCHBLADE), Dwayne Turner (Spawn – The Undead) und Clayton Crain (SAVIOR).

      Just my 2 cents:
      Genau wie bei Band eins habe ich mich auch mit dem zweiten, und finalen Sammelband der Curse of the Spawn Reihe über einen längeren Zeitraum beschäftigt. Denn wieder ist das fette Hardcover mit verschiedenen, meist mehrteiligen Stories gefüllt, die man am besten zu unterschiedlichen Zeiten in der Abfolge der Spawn-Mythologie einschiebt. Jetzt, nach dem Ende von Spawn – The Undead und bevor mit dem achten Band der Origins Collection der Run bis zur magischen #100 startet, war es so weit, die letzte Story aus Curse of the Spawn war an der Reihe und so kann ich jetzt endlich meine Meinung zu den enthaltenen Geschichten hier lassen. Besprechen werde ich die wieder in der Reihenfolge, wie sie damals erschienen sind, werde aber immer kurz anmerken, an welcher Stelle des Spawn-Mythos die jeweilige Story am besten reinpasst. Aber ganz ehrlich, soo wichtig ist das auch wieder nicht, denn im Großen und Ganzen stehen die Beiträge aus der Curse-Reihe für sich und sind auch unabhängig vom Rest gut lesbar.

      Optisch passt die Aufmachung des dicken Wälzers perfekt zum ersten Teil und auch zur Origins Collection, hat also wieder die gleiche Größe und Aufmachung des Buchrückens. Schicke Erweiterung der Reihe im Regal. Das informative Vorwort von Christian Endres rundet das Gesamtpaket stimmig ab. Jetzt lasst uns aber endlich eintauchen in die verfluchte Welt des Höllengezüchts.



      Heft #15+16
      Tief in der eisigen Kälte des Alls. Ein karges Asteroidenfeld. Ein unwirtlicher, unbedeutender Ort – zumindest für die Meisten. Doch was ist das für ein Lichtschein? Ein goldenes, einladendes Leuchten. Eine Leuchtreklame mit der passenden Aufschrift „Badlands“. Eingeweihte wissen, dieses Etablissement ist vielleicht kein Restaurant, aber die Kneipe am Ende des Universums! Der Ort, an dem sich alle Punkte des Universums kreuzen, vereinen und eins über den Schädel kriegen.

      Ha! Schon das Intro auf der ersten Seite versprüht einen Charme und schafft eine Atmosphäre, die mir aus Anhieb zu gefallen weiß. Auch wie es weiter geht trifft bei mir einen Nerv, der sofort Lust auf mehr macht. Der vorlaute Bengel, der in den Laden gestolpert kommt, sich ziemlich respektlos verhält und nach vielen Warnungen den härtesten Drink des Universums bestellt ist eine humorvolle Rahmenhandlung, die direkt einem Spencer&Hill-Streifen entsprungen sein könnte. Das ist allerdings nur die Verpackung für eine knallharte, von Verrat durchtränkte und actiongeladene Sage um den größten Krieger aller Engel, der in Ungnade fällt, in der Hölle landet und schließlich zu einem Hellspawn wird.

      Ein richtig starker Einstieg, der am besten direkt im Anschluss an den ersten Curse of the Spawn Band gelesen wird, also zwischen Curse of the Spawn #14 und 17.



      Heft #17-19
      Der Dreiteiler ist eine der längsten zusammenhängenden Stories des Bandes, und das ist gut so, denn die Geschichte, die in bester Mafia-Manier beginnt hat Einiges zu bieten! Alles beginnt in der Tradition von Klassikern wie dem Paten. Der Sizilianer Vito Gravano hat es in Amerika zu etwas gebracht, er ist der Kopf einer der größten Mafia-Organisationen von New York City. So ist es keine Überraschung, dass die große Hochzeitsfeier im Kreise der „Familie“ auf Long Island, vom FBI überwacht wird. Allerdings werden DIE wiederum von einem Killerkommando überwacht – und schließlich auch ausgeschaltet. Der Killer hat jedoch nicht vorrangig auf die Bundesagenten abgesehen, nein er will die Hochzeit crashen. Wie verflucht sadistisch die Welt des Spawns tatsächlich ist wird klar, als der abgebrühte Neece seinen Plan in die Tat umsetzt. Nein, da wird nicht drauf los geballert. Er schnappt sich einen kleinen Jungen, Joey, von der Feier, verpasst ihm einen Bombengürtel und schickt ihn zurück…

      Ganz harter Tobak, der sich fortan durch die Geschichte zieht wie ein roter Faden, oder besser wie blutiges Gedärm. Vito hat Gravano hat überlebt und was jetzt folgt zieht sich über düstere Rache und brutale Folter, macht einen Zwischenstopp bei bleihaltigen Schießereien und blutigen Enthauptungen und gipfelt schließlich in einer abgedrehten Action- und Gewaltorgie, bei der sogar der altbekannte Curse mitmischt.

      Das abwechslungsreiche, spannende und im positiven Sinn extrem überdrehte Stück Curse of the Spawn zieht man sich am besten direkt im Anschluss an die vorangegangene Engels-Story rein. Hinterher geht’s laut der offiziellen Lesereihenfolge witzigerweise mit Curse of the Spawn #1-4 weiter. :wacko:



      Heft #20+21
      Wer gedacht hat das Finale der obigen Story wäre etwas freaky geraten, der soll sich mal lieber gut anschnallen. Die Hölle wird zum Tartaros, die Titanen wollen sich erheben, Zeus ist davon gar nicht begeistert, aber die meisten seiner Götter-Kollegen können den arroganten Arsch gar nicht leiden! Der Höllenhund Kerberos kämpft gegen einen Spawn, der Auswüchse hat, die denen der Medusa ähneln, aber Moment, die Gorgonin selbst ist ja auch am Start! Und nicht nur die…

      Spawn meets Olymp! In diesem Abgefahrenen Stück Comic wird die Mythologie beider Welten zu einem wilden Nektar zusammengerührt, wie ihn die Götter lieben – und ich auch. Ja, das ist schon alles äußerst hanebüchen, aber ich liebe die griechische Mythologie ebenso wie meinen Spawn und die respektlose Mischung aus beidem macht einfach unheimlich viel Spaß! Offiziell soll man das gute Stück nach dem Ende der neunteiligen Spawn – The Undead Reihe lesen, aber ganz ehrlich? Das ist sowas von Sch…-egal. Das Ding macht Spaß und hat Null Bezug zum Rest, also wenn Ihr Bock drauf habt, zieht es Euch einfach rein.



      Heft #22
      Ein kleiner One-Shot für Metal-Fans! Der mittelmäßige Schüler Ryan Hatchett mag Wrestling, Akte X und vergöttert die Band KISS. Doch er fühlt sich ungeliebt und stürzt sich von der nächstbesten Brücke. Noch im Fall wird er allerdings von einem seltsamen Blitz getroffen und SCHWUPPS! Er erwacht inmitten eines postapokalyptischen New Yorks. Allerdings handelt es sich nicht um eine X-beliebige Apokalypse, nein, Ryan hat den Joker gezogen, eine Zombie-Apokalypse! Und nicht nur das, der Freak mischt auch noch mit!

      Ein weiterer, abgedrehter Storyflic, reich an Blut, Gore, Zombies und mittendrin eine vollbusige Schönheit mit zerfetztem Kleid. Ein wahr gewordener Männer-Traum, der eigentlich an jeder beliebigen Stelle gelesen werden könnte, offiziell aber nach Heft #87 der Hauptreihe, als direkt nach dem siebten Origins-Band.

      Fortsetzung im nächsten Post…
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:


    • Heft #23+24
      In der Eiswüste Nordgrönlands arbeitet der geniale, aber monströse Wissenschaftler Dr. Eylan Hessman an etwas grauenhaftem. Etwas brutalem. Teils Fleisch, teils Maschine, 100% Monster und Tötungsmaschine. Etwas das einmal sein Bruder war. Mehr will ich über die Origin von
      Spoiler anzeigen
      Overt-Kill (und auch über die von Pandemic)
      gar nicht erzählen, weil das zu stark spoilern würde. Aber es sei erwähnt, dass hier im Vergleich zu den echt spaßigen Stories vorher, jetzt wieder ziemlich ernste und stellenweise sogar tragische Töne angeschlagen werden. Dieses Wechselbad der Gefühle quer über Curse of the Spawn verteilt finde ich sehr gelungen.

      Da hier Charaktere aufgegriffen werden, die aus der Hauptreihe ja bereits bekannt sind macht es ggf. sogar Sinn den Platz in der Lesereihenfolge einzuhalten. Habe ich zwar nicht geschafft, weil ich die Curse-Bände zu spät entdeckt habe, ist aber auch nicht wirklich schlimm. Im Nachgang etwas über die Vorgeschichte eines Charakters zu erfahren ist ja auch mal ganz schön. Eigentlich liest man die beiden Hefte nämlich wohl zwischen den Heften #7 und #8 der Hauptreihe, also noch während der ersten Origins Collection!



      Heft #25
      Der One-Shot über innere Dämonen und wie es schlimmstenfalls ausgehen kann, wenn wir sie an die Oberfläche brechen lassen ist sicher im gesamten Band der Beitrag mit dem höchsten visuellen Gewaltgrad. Sollte sich jemand mal dieses Heft zugrunde legen und einen Teenie-Slasher danach drehen, es würde Freddy, Jason, Michael und auch Ghostface zu Ehre gereichen!

      Spannendes Teil für Fans von Gore und den Filmreihen mit oben genannten „Helden“, das man direkt nach der Zombieland-Story aus Curse of the Spawn #22 einschieben kann.



      Heft #26-28
      Direkt im Anschluss an das Horrorfilm Best-Of kommen wir zu einem klassischen „Cops jagen Serienkiller“-Szenario. Travis ist ein einfacher gestrickter Mann. Ein Mann der gerne Sachen repariert. Vor allem repariert er kaputte Seelen, oder zumindest die, die er dafür hält. Das Problem ist, dass die Frauen die er sich dafür aussucht diese Prozedur in der Regel nicht überleben. Die Leichen sehen eher aus, als wären sie von Krokodilen zerfleischt worden, was ihm in der Presse den Namen „Krokodilkiller“ eingebracht hat. Leider haben die Cops, und auch Sam & Twitch nicht den Hauch einer Spur, weshalb aus Washington ein Profiler angefordert wird. Er ist einer der Besten, sein Name ist Dr. Marc Simmons. Was? Schonmal gehört? Richtig, Marc Simmons ist der Bruder von Al Simmons, unserem allerliebsten Hellspawn und was meint Ihr wie Sam & Twitch das finden, dass ein dahergelaufener „Polizeipsychologe“ fortan ihre Ermittlungen leiten soll?

      Spannende Mörderjagd mit einem bedrohlichen Killer und einigen Twists, aber vor Allem natürlich mit Sam & Twitch! Kann ja nur gut sein. Dass das Ganze dann jedoch noch eine Wendung nimmt und Suture, aus den Curse of the Spawn Heften #5-8 zurückkehrt, um zum finalen Rachefeldzug auszuholen, das habe ich nicht erwartet und schon beim Gedanken daran bekomme ich ja beinahe Gänsehaut. Vielleicht kann sich so mancher noch erinnern, wie intensiv ich die Origin der Dame empfunden habe, zumindest hatte ich versucht das in meiner Rezi zu Spawn - Curse of the Spawn – Band 1 zu verdeutlichen. Hier schließt sich ein Kreis und bringt die Reihe zu einem für mich krönenden Abschluss.



      Heft #29
      Abschluss? Ups, da hätte ich doch beinahe noch diesen kleinen, mystisch angehauchten One-Shot unterschlagen, der nicht nur der Letzte in diesem Band, sondern auch das Finale der gesamten Curse-Reihe darstellt. Da wandelt eine undurchsichtige Gestalt über die Erde und bringt die Menschen dazu sich Schreckliches anzutun, doch was hat es mit dem mysteriösen Gesellen auf sich? Und kann der Engel der ihn verfolgt ihn aufhalten?

      Das war er also, der komplette Ausflug in die entlegensten Winkel der verfluchten Teile der Welt des Spawn und ich muss sagen, bei diesem zweiten und letzten Band gab es viele Höhen und nur wenige Tiefen. Das Artwork von Dwayne Turner und Clayton Crain ist stets irgendwo zwischen sehr gut und überragend angesiedelt. Wer Spawn liest steht einfach auf überbordende Gewalt und ikonische Splash-Pages, die kein blutiges Detail auslassen, und genau das bekommt man hier geboten. Die grandiosen Zeichnungen kann man kaum genug loben. Die innovativen Blickwinkel mit den teils extremen Close-Ups, die Liebe selbst zu den kleinsten Details ebenso wie der Einsatz von Effekten wie Unschärfe und nicht zuletzt die lebendige Dynamik machen das Werk zu einem absoluten Hingucker, auch für Leute, die mit den finsteren Erzählungen nicht so viel anfangen können. Durchgehend in düsterer Atmosphäre begeben wir uns auf eine Reise aus dem Herzen des brutalen New Yorks bis in die eisige Kälte des Alls. Durch alles verzehrendes Fegefeuer und fremde Dimensionen zurück auf unsere Welt, die manchmal der fremdeste all dieser Orte sein kann.

      Ja, ich geb’s zu, nach so einer geballten Ladung menschlicher Abgründe kommt man schnell mal in theatralisches Schwafeln, aber hey, wenn es der Band geschafft hat mich für eine gewisse Zeit in seine Welt und diese Stimmung zu entführen hat er doch alles richtig gemacht! Jetzt freue ich mich aber trotzdem wieder zur Hauptserie zurückkehren zu können, denn im achten Band der Spawn Origins Collection geht es scharf auf die #100 zu.

      Meine Wertung: 8/10



      Hat Euch der zweite Band auch noch eine Spur besser gefallen als der erste? Oder konntet Ihr mit Curse of the Spawn so gar nichts anfangen? Falls doch, welche Story hat Euch am meisten abgeholt?

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

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    • Andreas1987 schrieb:

      God_W. schrieb:

      Habt Ihr die Lady auch gelesen? Welcher Band hat Euch besser gefallen und warum? Und ist Euch Joëlle Jones als Zeichnerin auch schon positiv aufgefallen?


      VG, God_W.
      Habe es mir hauptsächlich wegen den tollen Zeichnungen geholt und dessen 60er Jahre Flair, dass die Story zudem unterhaltsam ist, ist ein weiterer Pluspunkt.
      Ja, die 60er versprühen schon einen ganz eigenen Charme und Joëlle Jones hats echt drauf. Ich bin schwer am Überlegen mal in Catwoman rein zu schnuppern, einfach wegen ihrem Artwork.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Joe Kerr schrieb:

      Lovecraft? <X Ich geb zu, ich mag seine Welten und Storys in dem Universum von anderen Autoren die ich mal gelesen habe, waren alle nicht so schlecht (Moore, Lumely, mit Abstrichen Hohlbein). Allerdings finde ich Lovecraft selbst unlesbar.

      Aber ich bin dafür der totale Moore Fanboy :P :P
      Kein Gaiman. Kein Lovecraft.
      Was kommt wohl als nächstes?! :/






      ;)


      Zu Moore: Nachdem Panini ja demnächst sein Sumpf Dingens neu auflegt, habe ich heute mal mit der "Anatomie Stunde" angefangen bzw. dem ersten Band der 2003er Reihe(es ist also schon 16 Jahre her, unglaublich 8| ), die ja leider nach 4 Ausgaben eingestellt wurde.
      Nach einem Satz war ich schon wieder von seiner Schreibe gefangen. :love:

      Ich bin ja mal auf sein finalen "Liga der aussergewöhnlichen Gentleman" Band gespannt, der sollte ja hoffentlich nächstes Jahr auch hierzulande kommen.




      Um beim Thread Thema zu bleiben: Curse of Spawn war mir irgendwie damals zu gewollt düster, ich hab damals ein paar Ausgaben von seeligen Infinity Verlag gelesen.
      Man wollte anscheinend unbedingt noch dreckiger, "erwachsener" und hoffnungsloser rüberkommen als die Hauptserie...was bei mir aber nicht komplett funktioniert hat. Vor allem die ersten paar Ausgaben, mit dem dystopischen Spawn und seinen Anti Papst(schon allein den Titel fand ich bescheuert) war mir zu überladen, was vor allem an der Schreibe lag.
      Damals hat man bei Image bzw. bei Spawn, versucht mit viel Text viel Dramatik aufzubaun bzw. so lyrisch wie die damals "heißen" Autoren(Gaiman, Moore...) zu klingen. Ging nur leider meist komplett nach hinten los.
    • El Duderino schrieb:

      Joe Kerr schrieb:

      Lovecraft? <X Ich geb zu, ich mag seine Welten und Storys in dem Universum von anderen Autoren die ich mal gelesen habe, waren alle nicht so schlecht (Moore, Lumely, mit Abstrichen Hohlbein). Allerdings finde ich Lovecraft selbst unlesbar.

      Aber ich bin dafür der totale Moore Fanboy :P :P
      Kein Gaiman. Kein Lovecraft.Was kommt wohl als nächstes?! :/






      ;)
      Hohlbein wäre da auch noch so ein Kandidat, weil ich den eh grad erwähnte :D


      El Duderino schrieb:

      Zu Moore: Nachdem Panini ja demnächst sein Sumpf Dingens neu auflegt, habe ich heute mal mit der "Anatomie Stunde" angefangen bzw. dem ersten Band der 2003er Reihe(es ist also schon 16 Jahre her, unglaublich 8| ), die ja leider nach 4 Ausgaben eingestellt wurde.
      Nach einem Satz war ich schon wieder von seiner Schreibe gefangen. :love:

      Ich bin ja mal auf sein finalen "Liga der aussergewöhnlichen Gentleman" Band gespannt, der sollte ja hoffentlich nächstes Jahr auch hierzulande kommen.
      Hoffe ja das Moore die Liga echt zu Ende führt und wir auch was davon haben :whistling:


      El Duderino schrieb:


      Damals hat man bei Image bzw. bei Spawn, versucht mit viel Text viel Dramatik aufzubaun bzw. so lyrisch wie die damals "heißen" Autoren(Gaiman, Moore...) zu klingen. Ging nur leider meist komplett nach hinten los
      Da ich mich grad lesetechnisch durch die frühen Image Jahre arbeite (aktuell Cyberforce :S ), kann ich das leider nur all zu gut bestätigen. Erschreckend mit was für inhaltsleeren Textwänden man da konfrontiert wird. Kein Wunder das man zwischendurch auch mal Schwafelkönig Claremont geholt hat. ||

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Mein Wildstorm Leserun
    • El Duderino schrieb:

      ;)


      Zu Moore: Nachdem Panini ja demnächst sein Sumpf Dingens neu auflegt, habe ich heute mal mit der "Anatomie Stunde" angefangen bzw. dem ersten Band der 2003er Reihe(es ist also schon 16 Jahre her, unglaublich 8| ), die ja leider nach 4 Ausgaben eingestellt wurde.
      Nach einem Satz war ich schon wieder von seiner Schreibe gefangen. :love:

      Ich bin ja mal auf sein finalen "Liga der aussergewöhnlichen Gentleman" Band gespannt, der sollte ja hoffentlich nächstes Jahr auch hierzulande kommen.




      Um beim Thread Thema zu bleiben: Curse of Spawn war mir irgendwie damals zu gewollt düster, ich hab damals ein paar Ausgaben von seeligen Infinity Verlag gelesen.
      Man wollte anscheinend unbedingt noch dreckiger, "erwachsener" und hoffnungsloser rüberkommen als die Hauptserie...was bei mir aber nicht komplett funktioniert hat. Vor allem die ersten paar Ausgaben, mit dem dystopischen Spawn und seinen Anti Papst(schon allein den Titel fand ich bescheuert) war mir zu überladen, was vor allem an der Schreibe lag.
      Damals hat man bei Image bzw. bei Spawn, versucht mit viel Text viel Dramatik aufzubaun bzw. so lyrisch wie die damals "heißen" Autoren(Gaiman, Moore...) zu klingen. Ging nur leider meist komplett nach hinten los.
      Nachdem ich von der Kinoauswertung der Liga damals so enttäuscht war habe ich da komplett die Finger von gelassen. Wenn Moore das jetzt aber wirklich zu Ende bringt und uns irgendwer eine schöne Gesamtausgabe dazu beschert wäre ich natürlich dabei! :ok:

      Ja, diese Vorbehalte gegen Curse of the Spawn kann ich schon nachvollziehen, vor allem bei den ersten Heften. Ich finde aber, dass sowohl die Stories als auch das Artwork bis auf wenige Ausnahmen stetig besser wurden. Das die Reihe mit der unsäglichen Anti-Papst Story gestartet ist und sich die auch noch gleich über vier Ausgaben zog hat der Reihe bei vielen vermutlich das Genick gebrochen. Aber die Origin-Stories zu etablierten Figuren aus dem Spawn-Verse, alles rund um Suture und auch die ein oder andere abgedrehte Nebenstory wissen dann echt zu gefallen. Klar, düsterer und brutaler als die Hauptserie bleibt das schon immer und da sollte man schon ein Faible für haben, aber gerade im zweiten Sammelband gibt es auch sehr lustige Shortys, die das Ganze auflockern.

      Joe Kerr schrieb:

      El Duderino schrieb:

      Zu Moore: Nachdem Panini ja demnächst sein Sumpf Dingens neu auflegt, habe ich heute mal mit der "Anatomie Stunde" angefangen bzw. dem ersten Band der 2003er Reihe(es ist also schon 16 Jahre her, unglaublich 8| ), die ja leider nach 4 Ausgaben eingestellt wurde.
      Nach einem Satz war ich schon wieder von seiner Schreibe gefangen. :love:

      Ich bin ja mal auf sein finalen "Liga der aussergewöhnlichen Gentleman" Band gespannt, der sollte ja hoffentlich nächstes Jahr auch hierzulande kommen.
      Hoffe ja das Moore die Liga echt zu Ende führt und wir auch was davon haben :whistling:

      El Duderino schrieb:

      Damals hat man bei Image bzw. bei Spawn, versucht mit viel Text viel Dramatik aufzubaun bzw. so lyrisch wie die damals "heißen" Autoren(Gaiman, Moore...) zu klingen. Ging nur leider meist komplett nach hinten los
      Da ich mich grad lesetechnisch durch die frühen Image Jahre arbeite (aktuell Cyberforce :S ), kann ich das leider nur all zu gut bestätigen. Erschreckend mit was für inhaltsleeren Textwänden man da konfrontiert wird. Kein Wunder das man zwischendurch auch mal Schwafelkönig Claremont geholt hat. ||
      Volle Zustimmung zur Hoffnung auf Moore. :thumbup:

      Ich kenne ja nicht viel von den älteren Image Sachen, aber ja, auch bei Spawn muss man beim Lesen einfach ab und an mal den inneren pubertierenden Teenager reaktivieren, dann macht das schon echt Laune. :D

      excelsior1166 schrieb:

      Und erneut:
      So ging es mir auch.
      Von den Spawn-Nebenserien gefiel mir alleine Sam & Twitch...
      Wie gesagt, nachvollziehbar, aber ich habe trotzdem mächtig Freude dran :cooldude:
      Sam & Twitch sind auch Themenübergreifend über jeden Zweifel erhaben! Ich frage mich echt, warum Panini nicht die beiden zuerst in Sammelbände gesteckt hat, statt der Curse-Reihe. Ich bin mir sehr sicher, dass den beiden ein größerer Erfolg beschieden wäre. Naja, vielleicht wird's ja irgendwann noch, falls der Toddster nicht alle weiter vergrault und den Film komplett in den Sand setzt... :hmm: :/
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch in meinem Rezi-Thread :!:

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • God_W. schrieb:

      El Duderino schrieb:

      ;)
      Nachdem ich von der Kinoauswertung der Liga damals so enttäuscht war habe ich da komplett die Finger von gelassen. Wenn Moore das jetzt aber wirklich zu Ende bringt und uns irgendwer eine schöne Gesamtausgabe dazu beschert wäre ich natürlich dabei! :ok:


      Joe Kerr schrieb:

      excelsior1166 schrieb:


      Las dich von dem dummen Film nicht abschrecken.
      Auch wenn Moore immer noch Stories zur Liga schreibt, kannst du problemlos den ersten, wirklich sehr guten Band, alleine lesen.
      Es gibt davon auch eine HC-Ausgabe, falls das etwas für dich wäre. . .

      Nebenbei gesagt, ist es eine Schande, das dieser Film der letze Film mit Sean Connery ist!

      Falls du mal was von Gaiman lesen willst, ohne gleich die großen Serien anzufangen, lies doch mal Niemalsland.
      Ist ein schöne, alleinstehende Geschichte, ebenfalls als HC direkt bei Panini.
    • Wild Bill Kelso schrieb:

      God_W. schrieb:

      Las dich von dem dummen Film nicht abschrecken.
      Auch wenn Moore immer noch Stories zur Liga schreibt, kannst du problemlos den ersten, wirklich sehr guten Band, alleine lesen.
      Es gibt davon auch eine HC-Ausgabe, falls das etwas für dich wäre. . .

      Du weißt wie man mich ködert. :cursing: ;)

      Wild Bill Kelso schrieb:

      God_W. schrieb:



      Nebenbei gesagt, ist es eine Schande, das dieser Film der letze Film mit Sean Connery ist!

      Ich glaube fast genau so habe ich das vor Kurzem selbst in einem anderen Thread ausgedrückt. :thumbsup2:

      Niemalsland behalte ich mal im Hinterkopf, ich mag so abgeschlossene Oneshots sehr gerne, aber der Miracleman kommt sowieso, weil ich mit Band 2 jetzt durch bin (muss ich spätestens nächste Woche mal was dazu schreibseln) und die Bände 3+4 ja schon hier stehen.
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    • Zurück bei den Tapferen und den Mutigen…



      Titel: Batman Collection: Jim Aparo 2

      Verlag: Panini (US: DC)

      Format: 260 Seiten im Hardcover

      Inhalt: The Brave and the Bold #111-122

      Autoren: Bob Haney

      Zeichner: Jim Aparo

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Der zweite fette Sammelband der BATMAN COLLECTION, der Zeichner-Star Jim Aparo und seiner klassischen Arbeit am Dunklen Ritter gewidmet ist!

      Diesmal trifft Batman auf Mr. Miracle, Aquaman, Atom, den Spectre, Sgt. Rock, Man-Bat, Wildcat, die Metal Men, Swamp Thing und Kamandi, den letzten Jungen der Erde!

      Just my 2 cents:
      Da schon das erste Paket der The Brave and the Bold-Stories eine äußerst spaßige Angelegenheit war hatte ich richtig Lust auf den zweiten, ebenfalls komplett von Bob Haney geschriebenen Band zu Zeichner Jim Aparo. Nach dem streckenweise recht düsteren Im Zeichen des Jokers für mich das perfekte Kontrastprogramm, so kann beim dunklen Ritter gar keine Langeweile aufkommen. Außerdem habe ich mir gerade zu Ostern die erste Staffel der Brave and the Bold Zeichentrickserie gegönnt, die ich zusammen mit unserem Krümelchen schaue, was die Vorfreude auf den nächsten Band natürlich nochmal angeheizt hat.

      In dem schicken Hardcover, dass mit 260 Seiten schon ein ordentlicher Brummer ist, finden sich 12 abwechslungsreiche Team-Up-Stories, zu denen ich jeweils wieder einen kurzen Kommentar hierlasse. Das Hardcover ist verlagsseitig ausverkauft, aber selbst wenn man das auf den bekannten Marktplätzen nicht antreffen sollte, so bleibt jedem Interessierten noch immer das Softcover gleichen Inhalts, auch wenn bei Band zwei das Cover des Hardcovers eindeutig das schickere von beiden Varianten ist.



      Mrz 1974 – The Brave and the Bold 111: Der Tod lacht zuletzt
      Der Titel lässt es bereits erahnen, der Joker ist am Start, und wie so oft, wenn er beteiligt ist entpuppt sich die Story als ein echter Knüller. Es geschehen wieder einige Morde in Gotham und alle sind mit der Karte des Jokers signiert. Doch irgendetwas scheint seltsam zu sein, und so nimmt der Mitternachtsdetektiv die Ermittlungen auf. Schnell bekommt er den Eindruck, dass der Joker in Wahrheit gar nicht derjenige war, der die Gräueltaten begangen hat, sondern der Killer nur von sich selbst ablenken möchte. Dreimal dürft Ihr raten, mit wem Batman jetzt zusammenarbeiten muss, um den Mörder dingfest zu machen…
      Ein wendungsreicher, spannender und überraschender Plot sorgt für den perfekten Einstieg in den zweiten Band und die Beteiligung des Jokers ist sowieso immer ein Bonuspunkt.



      Mai 1974 – The Brave and the Bold 112: Die unmögliche Flucht
      Einbruch in Gothams Kunstmuseum und ausgerechnet eine altägyptische Fledermaus-Statue, ein Wächtersymbol, ist das Ziel der extrem widerstandsfähigen Verbrecher, die als eine Art Selbstmordkommando versuchten das Kleinod in ihre Finger zu kommen. Die Hieroglyphen auf der Statue führen Batman nach Kairo, wo er schon bald auf Mister Miracle, alis Scott Free, den Super-Entfesselungskünstler trifft. Den hat die hübsche blonde Archäologin Dr. Ingrid Borg (nein, nicht die aus Star Trek) hinzugezogen, denn sollten sie den gesuchten Tempel wirklich finden, muss man ja auch von dort wieder fliehen...
      Wie ich schon öfter erwähnte liebe ich alles was mit dem alten Ägypten und den Pharaonen auch nur entfernt etwas zu tun hat und so feiere ich auch diese Story, obwohl Batman in der ägyptischen Wüstensonne in seinem Anzug nebst Cape eigentlich an einem Hitzschlag sterben müsste! Mister Miracle selbst finde ich hier etwas blass und austauschbar, aber eine menge Spaß hatte ich mit der Geschichte dennoch.



      Jul 1974 – The Brave and the Bold 113: Der Hochhaus-Killer!
      Batman und Commissioner Gordon gehören zum alten Eisen und werden vom neuen Bürgermeister in Rente geschickt. Ein jüngerer Mann soll den Job des Polizeichefs übernehmen und Batmans Aufgaben werden fortan von seinen Kumpels, den Metal Men wahrgenommen. Gold, Eisen, Quecksilber, Platin, Blei und Zinn sind die aussergewöhnlichen Charaktere, die ausgestattet mit den Eigenschaften des jeweiligen Metalls, den Verbrechen in Gotham das Leben schwer machen sollen. Also kümmert sich Bruce verstärkt um seine Geschäfte, als der Wayne-Tower von Terroristen gestürmt wird, die jede Menge Geiseln nehmen und mit einem Giftgasangriff drohen. Von außen lässt sich da nicht viel machen, aber da ist ja bereits jemand im Gebäude, der sich mit der Materie auskennt. Also legt die Ein-Mann-Armee Bruce Willis …äh, Wayne mal so richtig los und macht den Bösewichten die Hölle heiß.
      Batman als John McLane und die Metal Man als leicht chaotische aber liebevolle Heldentruppe, denen so manches lustige Missgeschick passiert. Sehr cooles Ding.



      Sep 1974 – The Brave and the Bold 114: Letzter Jet nach Gotham
      Am Gotham Airport warten Batman und Gordon auf einen wichtigen Flug, mit dem ein Verbrecher und Kronzeuge eingeflogen werden soll. Klingt ein wenig nach Stirb Langsam 2, kommt dann aber eher wie bei der Klapperschlange, denn der Jet stürzt ab und nur ein Mann, Batman, kann losziehen und das gesuchte Individuum dort herausholen, wo es jetzt gelandet ist – Im Reich des Aquaman.

      Ich gebe es zu, mit dem Aquaman hatte ich vor der aktuellen Kinoversion rein gar nichts am Hut, den Streifen fand ich allerdings klasse und auch bei der Zeichentrickserie The Brave and the Bold durfte ich mit dem Atlantis-Bewohner mittlerweile Bekanntschaft schließen. Ich mag den Typ einfach und finde seine Zusammentreffen mit Batman immer äußerst abwechslungsreich und kreativ herausgearbeitet. So auch hier, wo der dunkle Ritter erstmal verdutzt aus der Wäsche schaut als er erfährt, dass sein alter Freund für den Absturz des Flugzeugs verantwortlich ist. Ganz nebenbei gibt das Wasser-Szenario Jim Aparo die Möglichkeit sein herausragendes Können in fabelhaften Panels auf die Seiten zu bannen. Ganz großes Tennis!



      Nov 1974 – The Brave and the Bold 115: Der Tote, der nicht sterben wollte!
      Welcher Tote wollte das schon? Batman ganz sicher nicht, allerdings passiert ihm genau das und keiner kann ihn mehr retten. Um seinen letzten unvollendeten Auftrag zu Ende zu bringen gibt es aber eine allerletzte Möglichkeit: Sein alter Freund, der Physiker Ray Palmer ist zufällig in der Stadt und ganz zufällig ist Ray in Wirklichkeit der Superheld Atom. Flugs macht der sich also winzig klein und in bester Tradition von Die Reise ins Ich oder Eine phantastische Reise unternimmt er einen Ausflug in Batmans Inneres und lenkt den komatösen Helden fortan von innen.

      Jap, extrem abgedreht, aber auch extrem einfallsreich und kreativ umgesetzt und gezeichnet, dazu noch mit einer ordentlichen Portion Biologielehrstunde für die kleinen Erstleser. Ein weiterer toller Beitrag zur großen Saga um Batman und seine Helfer.

      Tapfer weiter geht’s im nächsten Post…
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    • Jan 1975 – The Brave and the Bold 116: Im Würgegriff der Killer-Sekte
      Es sterben wieder Menschen eines unnatürlichen Todes in Gotham und Umgebung. Alle werden sie erwürgt und Lieutenant Jim Carrigan hat den Verdacht, dass die Thuggee, eine altindischer Geheimbund von Mördern und Räubern dahintersteckt. Commissioner Gordon hält das für hanebüchenen Blödsinn, aber der weiß auch nicht was Batman weiß: Hinter dem Alias Carrigan verbirgt sich kein geringerer als der mächtige Spectre!

      Spectre kenne ich ja nur von Gastauftritten, muss aber sagen, dass mir sein mysteriöser Touch bei Swamp Thing etwas besser getroffen erscheint als hier. Dennoch mag ich das mystisch angehauchte der Story und den Twist am Ende der Geschichte habe ich echt nicht kommen sehen. Ich mag es ja immer, wenn mich was überraschen kann.



      Mrz 1975 – The Brave and the Bold 117: Albtraum ohne Ende
      Sergant Rock wird für verrückt erklärt, eingesperrt und soll unehrenhaft aus der Army entlassen werden. Da ist es sonnenklar, dass Batman zu Hilfe eilt, wenn auch zuerst nicht ganz freiwillig. Die Story um Sgt. Rock, den ich mittlerweile sowieso sehr gerne mag, hat mit Erschießungen eigener Soldaten aufgrund von Feigheit vor dem Feind ein äußerst ernstes Thema und wagt sich so an eines der dunkelsten Kapitel der beiden Weltkriege heran. Das sich der plot dann zu einer spannenden und actionreichen Spionagegeschichte entwickelt ändert nichts daran, dass ich es sehr mutig Finde so ein Thema in einem Format wie diesem auf den Teller zu bringen. Dafür gibt es ganz klar einen extra Daumenhoch von mir.



      Apr 1975 – The Brave and the Bold 118: Möge der Bessere gewinnen sterben!
      Nach Sgt. Rock kommt hier mit Wildcat, dem ehemaligen Boxmeister, ein weiterer meiner Lieblinge zum Zuge. Ich mag diese gealterten, aber noch immer kernigen Rauhbeine einfach. Wildcat hat sich bereit erklärt als Ted Grant an einem Wohltätigkeitskampf im Hochsicherheitsgefängnis teilzunehmen, um die Resozialisierung zu fördern. Ein nobles Ziel, das der Clownprinz des Verbrechens für seine eigenen Zwecke missbraucht. Er nutzt die Veranstaltung um einen Virus in den Knast einschleusen zu lassen, denn da sitzt jemand ein, der andernfalls vielleicht gegen ihn aussagt.

      Eine atemlose Hatz auf der Jagd nach dem Wirtstier in bester Outbreak-Tradition beginnt und so bleibt die Episode auch bis zur letzten Seite spannend. Es bewahrheutet sich wieder: Mit dem Joker erwischt man keine schlechten Stories.



      Jun 1975 – The Brave and the Bold 119: Die wilde Hatz auf Killer Krag
      Mord auf der Rennbahn! Und Killer-Krag, dem Top Killer des Syndikats geingt auch noch die Flucht. Er setzt sich ab nach Santa Cruz, denn die haben kein Auslieferungsabkommen mit den Staaten geschlossen. Da bleibt nur eins, Batman muss ich illegal ins Land einschleichen und den Verbrecher selbst zurück nach Gotham schleifen. Das gestaltet sich allerdings schwieriger als angenommen, denn auf den Killer wurde ein Kopfgeld ausgesetzt, dass sich noch mehr Verbrecherjäger verdienen wollen. So macht sich neben zwei ausgemusterten CIA-Agenten auch der leicht psychotische und ziemlich gierige Man-Bat auf den Weg nach Santa Cruz.

      Mal wieder eine etwas abgedrehte Story, die zwar zu keinem Zeitpunkt langweilig wird, aber auch keine Genialitätspreise gewinnt. Nicht so das Artwork, dass hier wieder ausgesprochen gelungen ist und den Flic vor dem Durchschnitt rettet.



      Jul 1975 – The Brave and the Bold 120: Die Erde ist Mein
      Nicht der Planet der Affen, aber der Planet der Tiere. Das ist aus der Erde nach einer Katastrophe in vielen Jahren geworden. Die von Tieren unterjochten Menschen versuchen sich zu verstecken und mit allen Mitteln zu überleben. Kamandi, der letzte Junge der Welt flieht, gejagt von berittenen Gorillas und später auch Bären durch die Prärie. Ja, die Atmosphäre des Charleton Heston-Klassikers springt mir förmlich aus den Seiten entgegen. Aber Moment,… was ist DAS? Da reitet ja Batman an der Spitze der Gorillas!

      Ha! Was für ein schräger Mix mit wilden, an den Haaren herbeigezogenen Ideen! Gespickt mit ikonischen Bildern und einer dicken Portion Pathos. Ich liebe es! Aber ernst nehmen darf man es zu keinem Zeitpunkt!



      Sep 1975 – The Brave and the Bold 121: Der Todes-Express
      Die lustigen Metal Men sind zurück! In einer Story, die vor Pathos nur so trieft, ja noch um Längen mehr wie die vorangegangene. Da wird die Unabhängigkeitserklärung nebst der Verfassung der vereinigten Staaten in einem von einer antiken Dampflok gezogenen Zug durch alle Staaten gekarrt, sodass jeder den großen vereinigten Staaten huldigen kann. Sicherheitstechnisch ist solch eine Unternehmung natürlich ein Desaster und so sollen die Metal Men bei der Sicherung der Reise mithelfen. Aber können die wirklich etwas ausrichten, wenn die Amerikanischen Uhreinwohner ihr Vorrecht zurückerobern wollen?
      Ja, wieder ein etwas, zumindest für Amerikaner, unbequemes Thema, dass aber dermaßen positiv für die große Nation aufgeklärt wird, dass es mir schon ein wenig sauer aufstößt. Nüchtern betrachtet eine actionreiche Story, die vor allem wegen des Themas des Zugüberfalls zu gefallen weiß, aber durch extreme Verharmlosung letztlich mit fragwürdiger Botschaft daherkommt.



      Okt 1975 – The Brave and the Bold 122: Die Stunde der Bestie
      Wie bitte? Bestie? Wer ist denn hier die Bestie? Die ignoranten Menschen, die immer gleich alles verteufeln, was sie nicht kennen und optisch etwas ungewöhnlich daherkommt, oder mein liebgewonnenes, sensibles, meist missverstandenes Swamp Thing?!?

      Ja, zum großen Finale des Bandes trifft die Fledermaus erneut auf meinen Liebling aus Sümpfen. Das erste Zusammentreffen fand ja bereits bei Swamp Thing: Das Ding aus den Sümpfen – Band 2 – Die Nacht der Fledermaus statt und so kennen sich die Beiden schon ein wenig. Batman kann es also gar nicht gut heissen, dass der verkannte grüne Held aus dem Sumpf jetzt von einem skrupellosen Geschäftsmann namens B.B. Riggs zur Mehrung seines Vermögens ganz King Kong-like öffentlich zur Schau gestellt werden soll! Als dann auch noch ein Wissenschatflicher Unfall mit einem Pflanzenserum passiert und überall tödliche Ranken sprießen halten alle Swamp Thing für den Übeltäter. Doch in Wahrheit ist er die letzte Rettung für Gotham.

      Grandioser Abschluss einer unglaublich wendungsreichen Story-Sammlung, die im Vergleich zum ersten Teil der Batman Collection zu Zeichner Aparo trotz einiger kleiner Ausfälle nochmal ordentlich zulegen kann. Vor allem, dass zum Finale mit Swampy auch noch einer meiner favorisierten Charaktere reichlich Screentime bekommt, ist für mich natürlich ein dicker zusätzlicher Bonus. Sehr löblich auch, dass für alle Batman-Fans hier auch die Origin von Swampy kurz zusammengefasst wird, so wird keiner ratlos zurückgelassen. Nach dem Mini-Cameo des Sumpfdings beim siebten Hellblazer-Band und dem größeren Auftritt hier habe ich echt mal wieder Lust was zu lesen, wo der große Grüne als Hauptdarsteller fungiert.

      Meine Wertung: 8/10

      Hat Euch der zweite Band der Jim Aparo Collection auch noch einen Tacken besser gefallen als der erste? Und was ist Eure liebste Geschichte aus der Sammlung und welche konnte Euch am wenigsten abholen?

      VG, God_W.
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    • Zurück in der schwül-heißen Stadt der Sünde…

      ACTIONKINO am Freitagabend (Nr. 26)



      Titel: Frank Miller’s Sin City 2 – Eine Braut, für die man mordet

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 224 Seiten im kleinformatigen Hardcover

      Inhalt: Frank Miller’s Sin City 2: A Dame to Kill for

      Autoren: Frank Miller

      Zeichner: Frank Miller

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      "Es dauert nicht lange und mein Hass hat sich verbraucht. Doch sie lässt nicht locker. Sie küsst mich und schmeichelt mir, und das Feuer entzündet sich erneut. Eine Raubkatze zerrt mich zu Boden. Sie verschlingt mich, und ich danke ihr dafür."

      Das Unheil kommt auf schönen Füssen. Für Dwight McCarthy hat es die Gestalt seiner bezaubernden Ex-Freundin Ava. Die ist auf der Flucht vor ihrem schwerreichen Mann, der sie ausnutzt und misshandelt. Sagt sie. Und obwohl Dwight der Sache nicht ganz traut, stürzt er sich in einen finsteren Abgrund, in dessen Tiefe ein menschliches Raubtier lauert.

      EINE BRAUT FÜR DIE MAN MORDET erweitert den Kosmos der SIN CITY-Geschichten und bietet ein unerwartetes Wiedersehen mit Marv aus Band 1. Die Vorlage für den langerwarteten zweiten Teil der SIN CITY-Filmreihe...



      Just my 2 cents:
      Die Zweite Filmadaption von Sin City war ein enormer Flop und ganz ehrlich, auch eine große Kante schwächer als der Erstling. Das lag an vielen Faktoren und nicht zuletzt an der teils wechselnden Besetzung, den häufigen Terminverschiebungen und dem damit einhergehenden, viel zu späten Starttermin, der über neun Jahre nach dem ersten Teil anberaumt wurde. Die Zeit für Sin City im Kino war einfach vorüber. Was drei bis vier Jahre nach dem ersten Streifen vielleicht noch gut funktioniert hätte wirkte nach annähernd einer Dekade eher wie ein überflüssiger Aufguss. So wurde aus einem für sich stehenden Kultfilm ein Franchise, das sich selbst überholt hat.

      Jetzt lieferte der hier vorliegende, zweite Band der Comic-Reihe einen großen Teil des Plots, wie er im zweiten Film erzählt wird. Das ließ mich etwas vorsichtig und beinahe schon ängstlich an das Werk herangehen, denn nach dem grandiosen ersten band vor zwei Wochen keimte schon die Befürchtung in mir, dass mir dieses tolle Erlebnis durch einen schwächeren, ebenfalls wie ein Aufguss wirkenden zweiten Teil, ein Stück weit kaputtgemacht werden könnte. Doch für Angst und Furcht ist in Basin City kein Platz, also mutig voran und auf ans, …äh, ins Werk.

      Dwight McCarthy ist ein Mann der es geschafft hat. Er hat es geschafft seine inneren Dämonen zu besiegen, das Biest zu zähmen, das in ihm wütete und in unregelmäßigen Abständen aus ihm herausbrach, sich entlud in Zorn und brutaler Gewalt. Doch Dwight ist stark, er kämpft Tag für Tag und wirklich, es sieht so aus als hätte er es geschafft. Er hat eine saubere Wohnung und ein halbwegs geregeltes Einkommen. Er arbeitet als Privatdetektiv, übernimmt viele Jobs für Agamemnon, den Griechen. Der ist schon lange im Geschäft, kann so manchen Job aufgrund körperlicher Unzulänglichkeiten aber nicht er übernehmen, diese Aufträge schanzt er Dwight zu und sie teilen sich das Honorar. Ein fairer Deal.

      So lebt Dwight sein Leben, während er Männer beschattet, die ihre Frauen betrügen und sich ab und an gezwungen sieht helfend einzugreifen, wenn sein persönlicher Ehrenkodex verletzt wird, der Gewalt gegen Frauen zu einem absoluten Tabu macht. Doch ständig muss er auf der Hut sein, das Biest unter Kontrolle halten. Doch das gelingt ihm bereits seit über sechs Monaten mit eisernem Willen und ohne einen Tropfen Alkohol. Hat ihm sogar den Spitznamen Sauber-Leber eingebracht. Denn der Alkohol war einer der zwei Gründe, die die Bestie regelmäßig durchbrechen ließen. Alkohol und Frauen, seine beiden wunden Punkte. Aber jetzt ist es endlich so weit, er hat es geschafft. Bis seine verflossene Liebe Ava erneut in sein Leben tritt. Ava – eine Frau für die man mordet…



      Puh, was bin ich erleichtert! Alle meine Bedenken waren vollkommen unbegründet. Miller hat es einfach drauf und die Atmosphäre, die er von Beginn an schafft, als ich wieder in die Straßen von Sin City eintauche könnte dichter kaum sein. Die Off-Monologe, die Charaktere, die jeder gleich einen ganzen Stapel Päckchen zu tragen haben und menschliche Abgründe offenbaren, so tief diese nur sein können, wo man auch hinschaut, die Welt in dieser Stadt ist abgrundtief schlecht. Präsentiert wird uns das von Meister Miller wieder in überragendem Schwarz und Weiß, das kraftvoller kaum sein könnte. In perfekter Vollendung werden stilisierte und ikonische Bilder vor uns ausgebreitet, die ich einfach nur bewundern kann.

      Story und Hauptcharakter haben mir zwar im ersten Band einen Hauch besser gefallen, weil Marv einfach ein so „besonderer“ Typ war, aber dafür hat der zweite Ausflug in die sündige Stadt an anderer Stelle mehr zu bieten, selbstverständlich auch in Sachen Frauen, denn die Femme Fatale ist ja titelgebend. Dazu die vielen kleinen Verbindungen zwischen beiden Teilen, die aufzeigen, was für ein toller Storyteller Frank Miller ist. Da wird ein verschachteltes Konstrukt aufgebaut, wo sowohl Charaktere an anderer Stelle wiederauftauchen, dass uns aber auch Szenen, oder zumindest Ausschnitte davon, aus neuem Blickwinkel wieder erleben lässt. Ganz großes Tennis! Ich bin gespannt, ob sich das durch alle Bände durchzieht, das wäre schon famos.

      Ich bin nach wie vor begeistert und kann auch die Kritik, die man an mancher Stelle zu lesen bekommt, dass Frank Miller, vor allem auch in Sin City, zu textlastig wäre in keinster Weise nachvollziehen. Ich liebe seine Beschreibungen der Stadt, die indirekte Art, in der er durch innere Monologe und Gedankengänge die Seele und den Antrieb eines Charakters beschreibt und nahezu greifbar macht. Auch finde ich, dass durch seine vergleichsweise nüchterne Beschreibung der Gewalttaten diese umso roher und kraftvoller wirken, auch wenn das Meiste in den Bildern eher stilisiert, als plakativ gezeigt wird. Für mich ist das wirklich meisterlich, was Miller hier geschaffen hat.



      Verpackt ist das Meisterwerk wieder in einem schicken, stilvoll gestalteten kleinen Hardcover, das Cross Cult erneut mit gestochen scharfem Druck präsentiert, der die düsteren Panels in perfekter Weise zur Geltung bringt. Als Bonus wird das Buch durch ein Interview mit Frank Miller persönlich ergänzt, in dem er viel über seine Vorbilder und die Werke, die ihn geprägt haben erzählt. Einiges davon steht schon länger auf meiner Wunschliste, allen voran Lone Wolf & Cub. Eine Schande, dass dieses Manga-Kult-Werk bei uns seit geraumer Zeit nicht mehr verfügbar ist. Für die US-Ausgabe hat Frank Miller damals sogar die Cover gestaltet und gerade jetzt, wo uns der große Mangaka Kazuo Koike vor Kurzem verlassen hat, wäre eine adäquate Neuauflage mehr als angebracht. Aber hier geht es ja um Sin City 2, das zwar grandios, aber eben doch eine Nuance schwächer als Band eins daherkommt.

      Meine Wertung: 9/10

      Wobei die Neun bei mir in dem Fall schon ganz stark nach oben tendiert. Wie sind Eure Meinungen zum Comic und zum zweiten Kinofilm? Vielleicht auch im direkten Vergleich?

      Nochmal zu Lone Wolf & Cub: Panini hat die Serie ja schonmal gebracht, die Rechte sind mittlerweile ausgelaufen und an einer Neuauflage hat Panini auch kein Interesse. Ich habe beim Amigo von Cross Cult mal angefragt und ganz abgeneigt schien der nicht zu sein. Bei Manga-Cult, denn das Sub-Label von Cross Cult wäre natürlich der Platz, wo die VÖ unterkommen könnte, habe ich den Wunsch auch mal ins Forum gesetzt. Wäre super, wenn das der ein oder andere von Euch unterstützen könnte, sowas hilft dann doch. Hier mal der Link: http://www.comicforum.de/showthread.php?156585-Mangawünsche-an-MANGA-CULT/page31

      Wenn Ihr mir einen kleinen Gefallen tun wollt, oder selbst sowieso Bock auf einen der besten Mangas aller Zeiten habt, dann lasst dort doch einfach einen kleinen Post ab, dass Ihr Lone Wolf & Cub unterstützt.

      VG, God_W.
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    • excelsior1166 schrieb:

      Ganz kurz:
      Comic 9,5/10 und zweiter Film 7,5-8/10 P.
      Müsste ihn nochmal sehen, war aber nicht ein solcher Aha-Effekt wie der brillante erste...
      Ha! Wie geil, dann sind wir ja EXAKT bei gleichen Wertungen zu BEIDEN Werken angelangt! Wird ich jetzt strenger oder bist Du weich geworden? :D :?: :D

      Hast Du eigentlich Lone Wolf & Cub auch gelesen?
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      :guitar: Just my 2 Cents :kette:
    • Sin City kratzt als komplette Serie schon an der 10.
      Nur tue ich mich schwer bspw. ein "gewöhnliches" Batman-Heft o.e. mit 8 Punkten zu bewerten, da bleibt dann für wirklich außergewöhnliche Werke wenig Spielraum.
      Bei mir sind 6 Punkte schon gut. Dann ist ein Comics lesenswert, ein Film gelungen.
      Auch bin ich kein übermäßiger Fan der meisten Hellboy-Comics oder von Sandman.
      Da hat mich die Lektüre einfach nicht gepackt, obwohl ich die Qualität durchaus erkenne.
      Es ist einfach nicht mein Geschmack, meine Genrevorliebe...
      Ich lege mir seit Jahrzehnten (m)eine "Comicbibliothek" an, in der ich möglichst (u.a.) alle bedeutenden, wichtigen, bewegenden, unterhaltsamen (deutschsprachigen), sehr guten Comics sammle.
      So wie ich mir das in einer öffentlichen Bibliothek wünschen würde, das Comicweltkulturerbe... ^^
      Bei manchen Serien schaffen es dann eben nur einzelne Bände oder Runs, andere sollen komplett sein. Zumindest aber möchte ich auch von anerkannt guten Werken den ein oder anderen exemplarischen Comic dabei haben. Vielleicht packt es mich ja später doch noch...
      Ähnlich mache ich es mit Filmen (ich versuche u.a., jeden für einen Oscar nominierten Film zu schauen). Bei Büchern oder Musik ist es schlicht zu viel, aber auch hier habe ich volle Regale.
      Natürlich bleibt nichts ungelesen, ungesehen, ungehört, das wäre unsinnig...
      Als Beispiel: Ich mag Jimi Hendrix' Musik weitgehend nicht besonders, sehe aber die außergewöhnliche Qualität, die Kunst. Da es mir aber nicht so sehr gefällt, bleibt's bei einer Platte...
      Eine (allerdings immens umfangreiche) Ausnahme bildet hingegen Marvel. Hier habe ich - obwohl mir seit Jahren viele Entwicklungen missfallen (Events...) - bislang alle je in D erschienenen Comics. Ähnlich ist es bei Asterix, da hätte ich inhaltlich gut mit Goscinnys Tod aufhören können, aber es ist ja quantitativ überschaubar. Bei einigen Reihen (John Difool, Reise ans Ende der Welt) genügt mir aber auch ein Zyklus/ein Run, wenn danach die Künstler wechseln...

      Lone Wolf steht auf meiner "eventuell anschaffen"-Liste...
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...