Spider-Man 2099 (2016) - Der Serien-Thread | Band 1 - 5

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    • Spider-Man 2099 (2016) - Der Serien-Thread | Band 1 - 5

      Ich scheine wohl so ziemlich der einzige zu sein, der sich die Reihe antut, darum hab ich auch lange gezögert, einen Thread zu eröffnen. Aber hey, vielleicht lockt er ja ein paar andere aus dem Unterholz, wer weiß. :D





      Zum ersten Band will ich eigentlich gar nichts mehr sagen und zitiere mich einfach mal selbst aus anderen Threads:


      Belmont schrieb:

      Habs lange aufgeschoben, weil die ganzen Änderungen der Reihe durch Secret Wars nicht gefallen haben... was soll ich sagen? Meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet, man hat der Serie so ziemlich alles genommen, was ich vor Secret Wars gut fand: Miguels Kostüm, seine Anstellung bei Alchemax, seinen Großvater/Boss Ty... alles weg. Was bekommt man denn stattdessen? Blasse Hampelmänner von Parker Industries, die keinerlei Charaktereigenschaften aufweisen und hurra, Peter Parker taucht natürlich auch auf, den ich seit Verse eh nicht mehr sehen/leiden kann.

      Da muss ich mich jetzt wohl tatsächlich nur noch auf die klassischen 2099er Geschichten beschränken, denn ich weiß nicht, wie man dieses langweile Konstrukt noch retten will.

      Belmont schrieb:

      Abgesehen davon habe ich mir nochmal Spider-Man 2099 Band 1 (der aktuellen Reihe) vorgenommen. Beim letzten Mal ich ja alles andere als begeistert und noch immer finde ich es sehr schade, dass praktisch alles, was mir an der vorherigen Volume gefallen hatte, über Bord geworfen wurde. Die Geschichte an sich geht wohl schon in Ordnung, trotzdem fühlt sich das alles irgendwie falsch an. Naja, immerhin bin ich mit meiner Meinung jetzt von "Band 2? Keine Chance!" zu "Band 2? Eh, mal schauen!" gewandert.


      Und hier gibt´a noch eine weitere Meinung von Aragorn!

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    • In Band 2 bekommt es Miguel mit dem Terrigen-Nebel zu tun. Auf Bitte von Medusa erhält Parker Industries den Auftrag, den Nebel zu untersuchen und eine Möglichkeit zu finden, die schädliche Wirkung auf Mutanten zu unterbinden. Natürlich wäre es nicht Parker Industries, wenn nicht irgendwas schief gehen würde, denn die Probe des Nebels wird ohne Abschirmung und ohne Isolierung aufbewahrt. So kommt es, wie es kommen muss: eine hinzuberufene Mutationsexpertin von außerhalb entpuppt sich als Kompatibel und verpuppt sich in einem Kokon. Das wiederum ruft einen Inhuman namens Lash auf den Plan, der die mächtigsten seiner Spezies zusammensammelt, um ihr Überleben zu sichern. Dem Netzschwinger aus der Zukunft gefällt es aber gar nicht gern, wenn jemand seine Kollegen und Labore verwüstet. Letztendlich endet die Konfrontation, dank der neuerwachten Inhuman, aber anders, als man denkt.

      Im der zweiten Hälfte des Bands konzentriert sich Autor Peter David dann wieder mehr auf Miguels persönliche Probleme. So erfährt er, dass seine Freundin Tempest noch lebt (aber in einem Koma liegt) und von ihrer Mutter versteckt gehalten wurde. Außer sich vor Wut, macht er vor nichts halt, seine Liebe zurückzukommen und liefert sich eine ordentliche Prügelei mit Man Mountain Marko. Zuletzt verschlägt es ihn erneut in das Jahr 2099, doch noch immer ist die Zukunft verändert. Zwar erwartet ihn hier dieses mal keine Einöde mehr, doch herrschen hier nun die neuen Sinistren Sechs! Mithilfe alter Verbündeter entbrennt ein Kampf...


      Meinung:

      Band 1 hat mich richtig hängen lassen, weswegen ich mir den Kauf von Band 2 wirklich gut überlegen musste. Und auch beim Lesen der ersten Hälfte dachte ich, ich hätte schon wieder eine Gurke erwischt. Noch immer nerven mich die Angestellten von Parker Industries, ich weiß auch nicht, an denen ist nichts sympathisch oder interessant. Dazu dann noch die Inhuman Rhonda mit ihrem "Ich bin Gott"-Geschwätz... naja. :/

      Doch dann passierte es. Kaum war das erledigt, wurde es besser. Wie O´Hara in seiner Wut gegen Marko kämpft und sich von nichts davon abbringen lässt, um Tempest zu retten, war schon toll. Dazu dann endlich die Konfrontation zwischen ihm und der Mutter von Tempest! Die hab ich im ersten Band gehasst, aber die Begenung lief wirklich ganz anders, als ich erwartet hatte. Und die Mutter sehe ich jetzt auch mit ganz anderen Augen. 8| So gefällt mir das, wenn mit meinen Erwartungen gespielt wird. :thumbup: Auch der Abstecher in die Zukunft und der Kampf gegen die Sechs war ganz cool, auch wenn es ein Opfer zu beklagen gab. ;( Oh, das beste kam dann aber wirklich zum Schluss, als endlich enthüllt wird, wer der Drahtzieher hinter der Terroristengruppe Fist ist, welche Miguel schon seit Band 1 verfolgt. =O

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      Es ist Tyler Stone, der irgendwie in der Gegenwart gelandet ist. Diese Ratte! :oO:


      Band 3 muss zwar noch gekauft werden, aber jetzt habe ich endlich mal wieder ein gutes Gefühl bei der Reihe. :D Ich hoffe einfach mal, dass es jetzt so gut bleibt.

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    • Klingeling, es ist mal wieder Tie-In Zeit! Dieses mal: Civil War II!

      Miguel ist dem Jahr 2099 und den neuen Sinistren Sechs knapp entkommen. Eine Antwort darauf, wieso seine Zeit nun zwar keine Einöde, aber trotzdem noch immer irgendwie falsch ist, hat er nicht bekommen, doch Roberta Mendez (Captain America aus der Zukunft) möchte diese alternative Zeitlinie besuchen, in der Hoffnung, dort ihre Familie zu finden, die sie verloren hat. Doch ihr Ausflug verheißt nichts gutes, denn kaum betritt sie das Zeitportal, klingeln bei dem Inhuman namens Ulysses, der Visionen von der Zukunft hat, alle Alarmglocken. Einen Anruf bei Parker Industries später macht sich unser futuristischer Netzschwinger noch einmal auf ins Jahr 2099, um Cap vor einem richtig üblen Ende zu bewahren. Dort angekommen, trifft er alte und neue Bekannte und gerät in seinen ganz eigenen Krieg der Helden...


      Meinung:

      Auch die zweite Serie bleibt nicht von Events verschont, dieses Mal muss die Haupthandlung für Civil War II pausieren, aber wie schon bei Spider-Verse betreibt Autor Peter David auch hier wieder Schadensbegrenzung, indem er das Konzept des Events nimmt, an die Themen seiner Serie anpasst und das ganze in der Zukunft spielen lässt. Das ist sehr löblich, aber irgendwie wollte der Funke bei mir nicht so recht überspringen. Andererseits muss ich auch zugeben, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie damit irgendjemand eine unterhaltsame Geschichte draus basteln soll, wenn die Geschichte, die man eigentlich erzählen will, dadurch zum völligen Stillstand kommt. Es hilft auch nicht, dass mir die meisten Charaktere egal sind, weil sie a) komplett neu sind oder b) zwar im klassischen Run aus den 90ern vorkommen, aber doch ganz anders sind. Und wenn mir die Charaktere egal sind, warum sollte ich mich für ihren Konflikt, ob Superwesen generell ausgelöscht werden sollen, interessieren? Ok, dass Mutanten von diesem "Existenzverbot" ausgeschlossen sind, weil sie mit ihren Kräften geboren wurden und daher keine Wahl hatten, DAS hatte was. Aber sonst? Naja.

      Auch die Enthüllung, dass der Alchemax-Boss in dieser Zeitlinie kein anderer als

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      J. Jonah Jameson


      ist, war ein netter Twist, aber auch das wirkte hinterher etwas beliebig, denn bald darauf folgt ein weiterer Twist. Und dank dieser Enthüllung haben plötzlich beide Seiten, Für- und Gegensprecher, keinen Grund mehr, gegeneinander zu kämpfen und der Streit kann beigelegt werden. ,

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      Er und seine Handlanger sind Skrulls, die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, damit sie selbst glauben, sie seien die Menschen, die sie vorgeben zu sein. 8|


      Und die letzte Seite war ja wohl auch ein Witz.

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      "Tschüss Jameson! Ich lass dir einen weiblichen Robo-Deadpool da, der dich umbringt... oder auch nicht? Denn dann gehen plötzlich die Lichter aus. Ende. Das war´s? 8|


      Und ich verstehe echt nicht, was der Autor mit der Figur der Captain America erreichen will. Ok, er hat sie scheinbar erfunden, aber sie hat bislang wirklich absolut gar nichts zur Story beigetragen, außer zu nerven, denn sympathisch ist sie mir nach drei Bänden immer noch nicht. Wenn es wenigstens irgendeine Verbindung zu Miguel gäbe, aber sie ist einfach nur da und zieht ihr eigenes Ding durch... oh, und sie boxt Tiger im Zoo. Weil man ja auch nicht einfach mit seinen Superkräften aus dem Gehege springen kann, nein, da muss man sich so lange mit den Tieren anlegen, bis DIE sich verziehen, wtf. :oO:

      Insgesamt war dieser Band absolutes mittelmaß. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht herausragend. Kaum war ich fertig mit lesen, hatte ich das Gefühl, dass ich diese Ausgabe auch hätte überspringen können und nichts verpasst hätte. :wacko: Wenigstens die Zeichnungen bleiben konstant gut und das Cover ist eh über jeden Zweifel erhaben. Ich glaube sogar, dieses Motiv soll eine Anlehnung an das Cover des dritten Bands der vorherigen Reihe sein: gleiche Pose, nur mit Maestro statt Punisher.

      Das hier ging also wieder mal eher Richtung "Griff ins Klo". Immerhin scheint es im nächsten Band wieder mit der Haupthandlung und FIST weiterzugehen, hoffentlich schafft es David, die Pluspunkte, die er bei mir mit der Nr. 2 letztes Mal gesammelt hat, nicht wieder vollends zu verspielen. :klokriecher:

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    • Nach ihrem Abstecher im alternativen 2099 sind Spider-Man (Miguel O´Hara) und Captain America (Roberta Mendez) wieder in der Gegenwart und bereit, sich ein für alle Mal um FIST zu kümmern. Die geheimnisvolle Terrororganisation, deren Machenschaften massive Auswirkungen auf die Zukunft haben, war in der Zwischenzeit nicht untätig und haben bereits den nächsten Schritt zur Zerstörung der USA eingeleitet. Doch die schöne und tödliche Elektra hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden...

      Meinung:

      Die Berg- und Talfahrt geht weiter, heute bewegen wir uns aber wieder Richtung Berg nach diesem extrem belanglosen Civil War II Tie-In Band. Endlich geht es mit FIST weiter (auch wenn der Plan mit dem Zombie-Virus etwas lahm klingt, Sliney setzt es toll um!), Tempest erwacht endlich aus dem Koma und Tyler Stone, die Sau, heckt wieder irgendwas aus. :cursing: =O Hat mich sehr gefreut, dass die richtige Elektra auftaucht, hatte ja schon befürchtet, jetzt kommt wieder so ein 2099er Abklatsch. Auch toll: es gibt ein (wenn auch sehr kurzes ;( ) Wiedersehen mit Liz und Tiberius, die beiden vermisse ich seit... wow, seit dem allerersten Band schon. Lang ist´s her. :komisch:

      Auch wenn Medea ein superlahmer Gegner war, das ganze drumherum hat mir sehr gefallen. David leitet jetzt alles in die Wege für das große Finale im nächsten Band und ich bin echt neugierig, wie er das ganze denn jetzt auflöst. Hoffentlich zahlt es sich aus, dass ich drangeblieben bin, sonst bin ich echt am Ende mit meinem Latein. :S :D

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    • Das ist es jetzt also, das große Finale! Kann der Netzschwinger aus der Zukunft verhindern, dass eben diese zur Einöde wird? Und wird er seine geliebte Tempest vor seinem Vater retten können? Und wer ist überhaupt der Spider-Man, der in seinem alten Kostüm durch die Gegend rennt?! Es gibt noch einiges zu tun, ehe sich der Vorhang endgültig schliesst.


      Meinung:

      Es ist, als ob man einen Schalter umgelegt hätte! Mit diesen letzten vier Ausgaben läuft Peter David endlich wieder zur Höchstform auf und liefert das, was ich seit dem allerersten Band (der ersten Serie, wohlgemerkt), so schmerzlich vermisst habe: tolle Dialoge, eine spannende Handlung mit vielen Überraschungen und Charaktere, die mir nicht egal sind. :thumbup:

      Schön zu sehen, wie zum Beispiel der im ersten Band gesponnene (und dann komplett verdrängte) Nebenplot mit dem Superschurkengefängnis noch einmal aufgegriffen wird und dazu benutzt wird, um Miguel das Leben schwer zu machen. Oder wie O´Hara einfach keinen Bock mehr auf Man Mountan Marko hat und versucht, ihn zu bestechen. :D Auch Layla (Miguels KI) bekommt endlich mal wieder einen größeren Auftritt und hat mehr als einen Bösewicht aus den Socken. :thumbsup: Fühlte mich hier sogar an eine Story aus den 90ern erinnert, wo sie eine Fehlfunktion hat und ein eigenes Bewusstsein erlangt und ihrem Besitzer das Leben schwer macht.

      Einer der tollsten Moment für mich war aber wohl ganz bestimmt der, wie man sich endlich um Roberta Mendez/Captain America kümmert.

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      "Hey Roberta, du kannst zurück in deine Zeit, tschüss und schönes Leben noch!" :D Kein langer Abschied, durchs Portal geworfen und weg. :komisch:


      Der Ausflug ins Jahr 2019 war auch ganz nett. Parker Industries liegt in Trümmern, was ja mittlerweile nichts neues mehr ist (ich müsste mich mal endlich nach dem Wie und Warum erkundigen, bin da komplett raus) und es gibt da so eine Art Pokemon Go App namens Didjyman... nervt jetzt schon. ;) :D

      Was FIST angeht, eigentlich waren die schon von Anfang an ein furchtbar uninteressanter Haufen. Die Enthüllung, dass Aisa in Wirklichkeit

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      eine der griechischen Schicksalsgöttinnen ist fand ich unglaublich dämlich. Klar, es erklärt wie sie Dr. Cronos töten konnte, aber braucht man so einen Charakter in einer Zeitreise-Geschichte? Und ihre Motivation war ja auch unter aller Sau: "Es geht mir zu langsam, einen Menschen nach dem anderen zu töten, das muss sehr viel schneller gehen!" :tick: Genauso eine Verschwendung von Seiten wie Medea im letzten Band.


      Der finale Schlagabtausch mit Marko ist dann nochmal richtig spannend, das letzte Treffen mit Tempest schön ruhig. Es war schon eine unheimliche Überraschung, dass

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      Tempest von Stone programmiert wurde, Miguel zu töten, so als letztes großes F.U.,



      ehe er dann von Gabriel die Quittung dafür bekommt. Der Autor benutzt diesen Moment dann als cleveren Kniff, um O´Hara dann endlich wieder in seine Zeit zu schicken (dank Doc Strange). Denn das war laut dem guten Doc genau der Augenblick, wo Miguels Existenz endet. Nun aber hat er die Chance, sein Leben in der Zukunft weiterzuführen. Doch nicht nur die Geschichte von Miguel O´Hara endet hier, auch mit 2099 ist es vorbei: es ist nämlich Neujahr und 2100 steht vor der Tür. Fand ich ganz nett. :) Zum Schluss wird dann noch die Andeutung gemacht, dass es vielleicht doch nochmal irgendwann weitergehen könnte.

      Tja, was soll ich sagen? Eigentlich war es ein tolles Finale, aber das Ende fühlte sich dann doch gehetzt an. Zumal es da noch offene Fragen gäbe:

      - Was ist jetzt mit den Sinistren Sechs aus 2099? Da die Timeline endlich repariert wurde, sind die automatisch wieder in ihrer Zeitlinie gelandet?

      - Und überhaupt, wie wurde denn jetzt eigentlich die Timeline gefixed? 8| Lag es wirklich nur an FIST und ihrem Anschlag auf dem Timesquare, der verhindert wurde?

      - Was ist denn jetzt mi Aisa? Die kommt einfach davon? Ich hatte mir wenigstens einen letzten Schlagabtausch mit ihr gewünscht für all die Gewalt und Zerstörung, die sie und ihre Gruppe angerichtet hat. :huh:



      Meine abschliessende Meinung:

      Das war schon eine Reise, auf die mich Peter David da geschickt hat. :D Eine mit einigen tollen Momenten und viel Frustration, gepaart mit tollen Illustrationen. Wären doch nur alle Sonderbände so toll gewesen wie der allererste und der allerletzte (ich behandle die zwei Serien jetzt einfach mal als eine einzige mit acht Ausgaben), dann wäre Spider-Man 2099 wohl meine absolute Lieblingsserie geworden. Doch immer wieder wurde die Reihe von diversen Events geplagt, die das Tempo und leider auch den Spaß rausgenommen haben. Es wurde viel Potential verschenkt und tolle Figuren wie Liz Allen und Tiberius Stone wurden beiseitge gedrängt, um solch langweiligen Charakteren wie Raul und... ach, ich kann mich nicht mal mehr an die Namen erinnern. Diese nervigen Angestellten von Parker Industries jedenfalls, die nur lahmes Zeug von sich gaben und kein einziges Mal irgendwas etwas nützliches getan haben. Sogar hier im finalen Band wurde komplett auf sie verzichtet und sie haben mir keine Sekunde gefehlt. Äh, ja, was ich eigentlich sagen wollte: ich hätte gerne mehr von Tiberius und Liz gesehen oder mehr solche Charaktere wie etwa Sonny Frisco, der im vorletzten Band eingeführt wurde und im letzten dann wirklich brilliert hat.

      Trotz all der Negativität bin ich doch froh, drangeblieben zu sein, der letzte Band konnte fast wieder die hohen Erwartungen erfüllen, die ich mit dem ersten Band an die Serie gestellt habe. Wer weiß, vielleicht nimmt in Zukunft ja jemand die Gelegenheit wahr, dort weiterzumachen, wo Peter David aufgehört hat. UND DIESES MAL FREI VON EVENTS, MARVEL! :soap:

      Aber das ist alles noch Zukunftsmusik. :whistling: :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Belmont ()

    • Spider-Man 2099 - Band 1: Anschlag aus der Zukunft

      Ich bin ja eigentlich gar kein Marvelleser und mein Wissen über Spider-Man ist das von jemanden, der mal irgendwann die Filme gesehen hat. Daher ging es mir beim Lesen wie jemandem, der zum Start einer neuen Staffel zum ersten Mal in eine TV-Serie einsteigt, die er vorher nicht kannte. Ein wenig verwirrend, aber dann kommt man schnell rein. Und da bin ich auch schon bei einem dicken Pluspunkt dieser Nummer 1: Für Neuleser empfand ich den Band als gut geeignet, weil nicht das Vergangene im Vordergrund steht (wie ist es eigentlich zu dieser Gesamtsituation gekommen?), sondern die in diesem Setting stattfindende Geschichte. Und die hat mich schnell gepackt, gut unterhalten. Ich hab den Band in einem Rutsch durchgelesen und hätte danach am liebsten Band 2 angefangen. Also besser kann man eine Story ja nicht schreiben, oder? Die Zeichnungen sind in Ordnung. Aber ganz mein Fall ist diese Detailarmut nicht. Da wird sich sehr auf das Gröbste konzentriert und so viel wie möglich gespart, was nirgendwo deutlicher wird, als beim finalen Kampf auf dem Times Square.


      Insgesamt gebe ich dem Band eine 7/10, weil die Geschichte sehr gut funktioniert, aber die Zeichnungen nur mässig und viel zu oberflächlich sind.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Forever DC schrieb:

      Die Zeichnungen sind in Ordnung. Aber ganz mein Fall ist diese Detailarmut nicht. Da wird sich sehr auf das Gröbste konzentriert und so viel wie möglich gespart, was nirgendwo deutlicher wird, als beim finalen Kampf auf dem Times Square.

      Ja, an Slineys Stil musste ich mich auch erst gewöhnen. Aber schön zu hören, dass es dir im großen und ganzen gefallen hat. :)