Phoenix Resurrection: Die Rückkehr von Jean Grey

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    • Phoenix Resurrection: Die Rückkehr von Jean Grey

      Phoenix Resurrection: Die Rückkehr von Jean Grey


      Inhalt:
      Phoenix Resurrection 1-5

      Autor: Matthew Rosenberg
      Zeichner: Leinil Francis Yu (1, 5), Carlos Pacheco (2), Joe Bennett (3, 5), Ramon Rosanas (4)

      Vor Jahren starb Jean Grey durch die Hände eines niederträchtigen Mutanten. Doch als überall auf der Erde unheimliche Dinge nach einem vertrauten Muster geschehen, gibt es für die X-Men nur eine Erklärung: Jean Grey ist von den Toten zurückgekehrt. Ist es nur eine Frage der Zeit, bevor sich der Phoenix wieder mit ihr verbindet und das Universum in Flammen steht?

      Handlung:
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      Das Gold-Team der X-Men registriert in Annandale, New York eine merkwürdige Energiesignatur die auf einen X-Gen Träger hinweist. Vor Ort finden sie jedoch nur zwei schwebende, bewusstlose Kinder von den keines ein Mutant ist. Dank der gesammelten Daten kann Beast an drei anderen Punkten weltweit ähnliche Signaturen aufspüren. Kitty trommelt sämtliche Mutantenteams zusammen um der Sache nach zu gehen. Doch leider machen die X-Men an allen Orten eine ähnliche Erfahrung, sie werden von jemandem für verstorben gehaltenen angegriffen bis dieser plötzlich verschwindet und ein riesiger Phoenix am Himmel erscheint.
      Woanders sehen wir Jean, wie diese in einem Diner arbeitet und sich nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern kann. Jedoch handelt es sich bei diesem Leben nur um ein Trugbild, was man daran erkennt, dass die meisten Menschen um sie herum alternative Versionen verstorbener Freunde sind (z.B. ihre Eltern, Scott oder Jamie Madrox). Aber diese Fassade scheint allmählich zu bröckeln, da Jean Flashbacks ihrer wahren Vergangenheit bekommt und registriert, dass mit dieser Welt etwas nicht stimmt.
      In New Mexiko können die X-Men dank Magik ein Tor in diese alternative Welt finden und beschließen hineinzugehen um den Phoenix aufzuhalten. Dort angekommen werden sie erneut mit ihren gefallenen Kameraden konfrontiert und beginnen zu Kämpfen. Sie finden das Diner in dem Jean arbeitet und sehen ihre ehemalige Teamgefährtin, diese scheint ihre Freunde garnicht zu registrieren. Beast glaubt, dass der Phoenix Jean wieder zum Leben erweckt hat und sie an diesem Ort darauf vorbereitet erneut sein Wirt zu werden, da er mit ihr die größte Macht hatte. Da die beiden noch nicht miteinander verbunden sind ist der Phoenix geschwächt, Kitty geht aber davon aus, dass ein Kampf Jean in die Arme des Feuervogels treiben könnte, daher suchen die X-Men den direkten Kontakt zu ihr. Old Man Logan gelingt es ihre Erinnerungen zu wecken, aber der Phoenix versucht Jean damit zu locken ihre verstorbenen Freunde und Verwandte zu retten und lässt Cyclops erscheinen. Jean nutzt jedoch die Gelegenheit sich von ihrem Ehemann zu verabschieden und sich endgültig von Phoenix zu lösen. Sie erklärt weder die Macht noch den Schutz von ihm zu brauchen und das er sie am besten vergessen soll. Der Phoenix, der im Zuge von Jeans Abweisung immer kleiner und schwächer wurde verabschiedet sich von ihr und verschwindet, womit Jean endlich befreit ist.


      Fazit:
      In meinen Augen war das ein sehr gelungenes Comeback von Jean Grey! Ich muss zugeben, dass ich beim Thema "Tod und Wiederauferstehung" recht tolerant bin wenn dazu eine gute Story geliefert wird. Aber das schafft Matthew Rosenberg absolut. Zu Beginn ist es fast eine ganz normale X-Men Geschichte, aber im Verlauf rückt der Fokus klar auf Jean und den Phoenix. Die X-Men, vor allem durch Kitty und das alte Beast, dienen dazu die Geschehnisse in dieser fiktiven Welt zu erläutern. Insgesamt finde ich es erstaunlich wie Rosenberg es schafft fast den ganzen X-Men-Cast in der Mini unterzubringen, um die Wichtigkeit der Geschehnisse zu verdeutlichen, ohne es dabei wirklich überlaufen wirken zu lassen.
      Jean als Kellnerin mit Gedankenverlust in einem Provinz-Diner hat mir ebenfalls gut gefallen, obwohl ich bei diesem Szenario sofort das Gefühl hatte von "das hat man irgendwo so schonmal gesehen". Da dem Leser recht zügig vermittelt wird, dass es sich nur um eine Scheinwelt handelt finde ich dieses "Stilmittel" aber in Ordnung.
      Was mir jedoch nicht ganz zusagte war die Auflösung des ganzen. Natürlich hätte ein Kampf mit dem Phoenix ebenfalls keinen Sinn gehabt und auf diese Weise konnte man Jeans Willensstärke unterstreichen. Das diese kosmische Macht sich so einfach geschlagen gibt, zumal es sich um Jean Grey handelt zu der der Phoenix ein besonderes Verhältnis hat finde ich jedoch etwas fragwürdig. Ich hoffe, dass Marvel nun etwas länger an einer "befreiten" Jean festhält, da mir der Charakter in dieser Form eigentlich am meisten zusagt.
      Eine Sache die mich noch etwas verwirrt hat war das Auftreten von Magneto in der fiktiven Welt, da dort ansonsten nur tote Figuren anwesend waren und das ganze danach auch nicht mehr aufgenommen wurde.
      Die Zeichnungen haben mich ebenfalls sehr überzeugt, nur der vierte Teil der Mini von Rosanas fällt etwas ab. Ich bin generell ein Freund von Yus unsauberem Stil, auch wenn da mal ein Mund oder ein Auge fehlt.
      Positiv sollte man auch die Aufmachung von Panini erwähnen, mit vielen enthaltenen Variant-Covern und klar abgetrennten Kapiteln, da hätte sich der Kauf des Hardcovers gelohnt.

      Ich hatte recht hohe Erwartungen an den Band, die dieser sogar halten konnte. Für mich ist es die Rückkehr eines besonderen X-Men was mit dieser Mini gebührend gewürdigt wird. Hoffentlich kann X-Men: Red an diese Leistung anknüpfen. Phoenix Resurrection bekommt von mir 4,5 von 5 Punkte.
    • Fand die ganze Mini richtig enttäuschend - und schade ums Geld. Lieber was gutes von den X-Men lesen wie Gambit und Rogue ;)
      SILVER SURFER BLACK :ok: :ok: :ok:
      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      I WANT YOUR CRAY CRAY

      No one has a perfect life. Everybody has something that he wishes was not the way it is. – Stan Lee
    • Teilzeithelden schrieb:

      Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Comic wenig falsch macht und eine gute Geschichte gewählt hat, um einen der ganz alten Charaktere zurückzubringen. Das ist bei anderen Wiederkünften nicht so gut gelungen. Dabei fehlt aber noch ein gutes Stück zum Klassiker, denn schlussendlich wird die Handlung souverän heruntergespielt und wirkt trotz aller Spannung nicht so, als ob alle gezeigten Elemente essenzielle Bestandteile der Geschichte sein müssten. Ich hätte mir gewünscht, dass man besser versteht, was der Phoenix genau bewirken wollte. Dennoch hat mir alles gut gefallen und selbst Skeptiker ewiger Wiedergeburten können einige positive Elemente finden.
    • Ich fand die Rückkehr von Jean Grey in Phönix Resurrection eigentlich ganz in Ordnung.

      Es passiert im Grunde gar nicht so viel in diesem Band, am Anfang wirkt die Story eher gestreckt und wenn es endlich richtig losgeht ist der Band auch schon so gut wie zu Ende. Das hätte man auch wunderbar in 2-3 Hefte erzählen können und 4 verschiedene Zeichner (für eine MINI-Serie mit 5 Teilen!) hätte man dann sicher auch nicht dafür gebraucht.

      Allerdings hat das letzte Kapitel für mich sowas von abgeliefert, einfach herrlich, 100% X-Men Fanservice pur, da habe ich quasi jede Seite geliebt.
      Wer hier zu wenig Bilder von Comics sieht, einfach mal auf meiner Instagram Seite vorbei schauen:
      CD&C ist - Sir Acer - Sammler aus Leidenschaft!