Wie viel "Action" mögt ihr in Superhelden- Comics?

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    • Wie viel "Action" mögt ihr in Superhelden- Comics?

      Ich bevorzuge Comics... 63

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      Neue Umfrage der Woche. Diesmal nicht zur statistischen Vermessung eurer Bücherregale, sondern zu deren Inhalte.

      Wie hoch soll eurer Meinung nach der Anteil von Actionsequenzen in Superhelden- Comics sein? Bevorzugt ihr Comics, in denen es auf jeder Seite ordentlich scheppert und rumst, in denen also die physischen Superkräften dominieren, also "Action"? (Anmerkung: damit ist nicht zwingend visuell explizite Gewalt gemeint!)

      Oder bevorzugt ihr eher die leisen Töne: Charakterentwicklungen, raffinierte Wortgefechte, Beschreibungen, Rätsel usw. ?

      Oder eher beides, - abwechselnd oder nebeneinander?

      Hier geht es zur Umfrage der Vorwoche

      Viel Spaß beim voten!
    • Es hängt von den Charakteren ab, bei einigen Comics - auch Manga - würde ich weniger Action vorziehen, weil es einfach nicht zur Handlung und der Grundatmosphäre der Geschichte passt. Bei anderen wiederum geht mehr Action. Von daher habe ich moderate Actionsequenzen gewählt für beides, oder auch mal abwechselnd oder nebeneinander. Vor allem bei längeren Reihen wie Naruto oder One Piece gehört beides dazu. Bei Detektiv Conan oder Siúil a Rún wäre viel Action fehl am Platz.

      Edit: Überschrift nochmal genau gelesen. Explizit Superhelden, nicht nur Comics. Bleibe aber bei meiner Meinung. Mal ne Weile nur Gekloppe oder Ähnliches geht, aber für mich gehört auch eine gewisse Charakterentwicklung mit dazu.
    • Kommt auf Story, Held und Künstler an. Es gibt Hefte, wie Gotham Central, kommen mit relativ wenig Action aus und sind toll, in Knightfall prügelte sich Batman durch zwölf Hefte und es gefiel.

      Grundsätzlich ist mir bei ausgedehnten Actionszenen aber dass sie von einem Hochglanz-Zeichner kommen, etwa Jim Lee in Superman unchained.
      Glossar

      • Bände: Mehrzahl von Band im Sinne von Buch
      • Bänder: Schnürsenkel
      • Bender: Figur aus Futurama
      • Bendis: Comicautor
      Vorsicht: Als Band kann auch eine Musikgruppe oder ein einzelner Schnürsenkel bezeichnet werden.
    • Ich finde Action gehört durchaus dazu, allerdings finde ich reine Action relativ langweilig. Wenn es zu viel Action wird überfliege ich die Bilder dann nur noch. Ich möchte ja auch etwas Story.
      Für mich sind Bilder eher Ergänzungen zur Story, als der Hauptgrund einen zu kaufen. Allerdings ermahne ich mich auch manchmal selbst das Artwork genauer anzuschauen, weil das zum einen sehr schön sein kann und zum anderen auch einen (Groß-)Teil (?) des Preises ausmacht.
      Auf der Suche nach Comics, die auf meinem Lesestapel landen können.

      "Was wollen die [Schurken] überhaupt mit der ganzen Welt? Ich versteh die Typen nicht - außer Galaktus, der will sie essen." Ben Grimm (FF 237 / Marvel Exklusiv 16)
    • Ich finde es kommt echt etwas auf die jeweilige Serie drauf an. Bestes Beispiel die ganzen Lantern Serie. Da mag ich es wenns richtig knallt... Intergalaktische Krisen, ausufernde Schlachten mit monströsen Lichtgebilden. Das ganze bunt und knallig.

      Bei anderen Serien kann es eigentlich auch mal etwas ruhiger von statten gehen. Zum Beispiel die oben schon erwähnte Serie Gotham Central oder auch diverse Stories direkt mit der Fledermaus. Da darf der Fokus gerne etwas mehr auf der detektivischen Arbeit liegen und alles kann einen Maßstab kleiner sein.

      Wobei auch da kommt es drauf an, zum Beispiel fieber ich den aktuellen Tec Ausgaben immer ziemlich entgegen und dort geht ja schon seit einiger Zeit die Post ab.

      Also eigentlich ist die Fragestellung etwas zu starr.
    • Ich schau zu meinem Regal gegenüber. Zurück schauen Starman von Robinson, Swamp Thing, Tom Strong und Top Ten von Moore, Watchmen, The Dark Knight Rises, ein paar Bände Astro City und Sleeper von Brubaker. Dann noch Gotham Central und Powers, die man vielleicht zur Superhelden-Ecke zählen könnte, die aber für mich eher dem Genre Cop Drama zugehörig sind und halt in einer Welt spielen, in der Superhelden existieren. Hmm, das trifft übrigens auch irgendwie auf Top Ten zu. Lange Rede, kurzer Sinn: ich würde mich nicht wirklich als Superhelden-Leser bezeichnen. Insofern bin da vielleicht wenig repräsentativ. Zumal bei dem wenigen, das ich lese, ja Sachen dabei sind, die eher dekonstruktivistisch ans Genre gehen, während andere wiederum einen Lobgesang auf die gute alte Zeit anstimmen. Und der Rest eher Ausdruck meiner Crime-Vorliebe ist.

      Ich hab dann mal für "...mal so, mal so" gestimmt. Hängt zum einen schon mal von meiner Stimmung ab. Darüber hinaus gehört Konflikt, gerne auch mal in Form körperlicher Auseinandersetzung, bei manchen Sachen einfach auch mit dazu. Aber ohne Charakterarbeit zuvor ist man ja in die Figur gar nicht so "investiert", dass man bei einem Konflikt mitbangt. Also ist das auch wichtig.
    • Crackajack Jackson schrieb:

      Kommt auf die Action drauf an. Ich sehe lieber Batman oder Spider-Man in zivil, der an der Tankstelle beim Zwischenstopp einen Überfall vereitelt, als eine großangelegtes Event zur Rettung der Welt in der 25 Superhelden beteiligt sind und jeder nur in zwei oder drei Panels vorkommt.
      Stimme dir da zu 100 % zu.

      Nicky_Santoro schrieb:

      Ich finde es kommt echt etwas auf die jeweilige Serie drauf an. Bestes Beispiel die ganzen Lantern Serie. Da mag ich es wenns richtig knallt... Intergalaktische Krisen, ausufernde Schlachten mit monströsen Lichtgebilden. Das ganze bunt und knallig.
      Oh ja! Wenn da auf einmal was Oranges um die Ecke kommt oder plötzlich ein weiterer eine Entität in sich aufnimmt und dann alle Corps hinter diesem stehen usw. Ist schon geil.

      Trotzdem finde ich die zwischenmenschlichen Probleme oder weltlichen Sorgen, Zweifel und Dramen zu einem Superhelden passend und erfreulich zu lesen, denn ein Doppelleben birgt einige Geheimniskrämereien, Zeitverluste bei den Liebsten (mehrere Wochen im All zB, anstatt auf der Erde bei Frau u Kind) oder Verzichtereien. Menschennahe Superhelden finde ich lesenswerter, weil ich mich besser mit ihnen und deren Problemchen identifizieren kann. Siege und Niederlagen und alles, was damit zusammenhängt, ist spitze. Immer nur kämpfende (und siegende) Superhelden finde ich auf Dauer zu öde. Ich möchte mit meinen Lieblingen mitleiden oder mich mit ihnen freuen, weswegen mir also das "Unkämpferische" in Superhelden-Comics sehr gelegen kommt. :)
      Jedite, Shokichi Komachi, Myrapla, Rita Repulsa, William Hand, Maron Kusakabe, Cisco, Bree van de Kamp, Peach, Fox Mulder, Owen Hunt, Frau Fasan, Eikichi Onizuka, Palmon, Schmendrick, Fran Fine, Lady Farnese, Effie Trinket, William Ballantine.

      Der Mann, der die Namen zuordnen kann, wird geheiratet! :D :love:

      Liest: Siuil a Run Bände 5 u 6 :love: