X-Men: Gold #4: Zone des Todes (Spoiler)

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    • X-Men: Gold #4: Zone des Todes (Spoiler)

      X-Men: Gold #4: Zone des Todes


      Inhalt:
      X-Men Gold (2017) 16-20

      Autor: Marc Guggenheim
      Zeichner: Lan Medina (16), Ken Lashley (17-18), Diego Bernard (19-20)

      Invasoren aus der Negativzone haben ein Mitglied des X-Teams entführt. Das bedeutet Krieg, an einem Ort, wo noch nie ein X-Man gewesen ist. Was führt der seltsame Kologoth im Schilde? Sind Kitty Prydes Mutanten bereit, jedes Opfer zu bringen, um einen Gott zu besiegen und einen Planeten zu retten?

      Handlung:
      Spoiler anzeigen

      Krieg in der Negativzone I-V
      Über dem X-Mansion erscheint ein riesiges außerirdisches Raumschiff, es handelt sich um die Untergebenen Kologoths die ihren Anführer wieder zurück auf Ihren Heimatplaneten bringen wollen. Es kommt zum Kampf, bei dem Rachel schwer verletzt wird und der flüchtige Gefangene der X-Men zurück in seine Heimat gelangt. Leider waren Kitty und Kurt zu der Zeit in dem Raumschiff und sind somit als Kologoths Gefangene ebenfalls verschwunden.
      Die X-Men (ergänzt durch Ink und Armor) können mit Hilfe eines geliehenen Raumschiffes Kologoths Spur zurück in die Negativzone verfolgen landen jedoch mitten in einem Kriegsgebiet. Es gelingt ihnen aber schnell die Situation zu beruhigen und sich mit einem Gegner Kologoths zu verbünden. Man einigt sich darauf, dass der außerirdische Diktator Shadowcat und Nightcrawler frei lässt und die X-Men im Gegenzug kampflos wieder verschwinden. Kurt hat jedoch zuvor einen Fluchtversuch gestartet und sich mitten in einen Fels teleportiert und dabei schwer verletzt. Bei der geplanten Übergabe von Shadowcat stellt sich heraus, dass es die ganze Zeit Kologoths Plan war seinen Gott Scythian (eine riesige Statue aus Stein) wieder zum Leben zu erwecken, was ihm auch gelingt. Er möchte durch ihn diese Welt zerstören, da sie ihn verstoßen hat. Es kommt zum Kampf, bei dem Logan zwar Kologoth zur Strecke bringen kann, gegen Scythian scheinen die X-Men jedoch machtlos. Um die Welt zu retten unterstützt Kologoths Assistent die Mutanten indem er ihnen ihre Technik bereit stellt. Die X-Men benutzen ein Raumschiff um den erweckten Gott in ein schwarzes Loch im All zu schleudern, müssen dabei aber selbst eine Bruchlandung hinnehmen und finden sich verstreut auf einem Wüstenplaneten wieder.
      Ororo, Kitty und Peter befinden sich in einem Sandsturm und versuchen ihre Freunde zu finden. Als sich Shadowcat dabei um den arg geschwächten Colossus kümmern muss, merkt sie wie tief ihre Gefühle füreinander sind. In der Zwischenzeit befindet sich der Rest des Team in dem Wrack und überlegt wie sie wieder zurück nach Hause kommen. Kurt hatte sich zuvor mit der Technik etwas vertraut gemacht und findet rechtzeitig einen Weg, als die drei anderen das Team wieder komplettieren. Zurück auf der Erde nimmt Kitty den Heiratsantrag von Peter (aus Band #2) an.

      In der Zwischenzeit hat sich Dr. Reyes im Xavier-Institut um die komatöse Rachel gekümmert. Leider hat sich ihr Zustand nicht verbessert und es zeigen sich auch wieder ihre Gesichtsmale aus ihrer Zeit in der Zukunft.


      Fazit:
      Licht und Schatten! Das trifft bei den Gold und Blue Bänden aber zumeist zu. Ich finde es gut wie man versucht hat Kologoth von Beginn der Reihe an aufzubauen. Leider ist dieser aber kein wirklich ernstzunehmender Antagonist. Die ganze Story um ihn, seine Heimat und diesen erweckten Gott wird so schnell abgehandelt, dass man glaubt den Autor würde es selbst nicht sehr interessieren. Es sind doch mehr die Subplots die diesen Band für mich tragen. Die Beziehung zwischen Kitty und Peter, die wieder etwas vertieft wird und im angenommenen Heiratsantrag endet oder die erneute Konfrontation zwischen Lydia Nance und Shadowcat. Wobei ich davon gerne etwas mehr gesehen hätte, sie ist für mich jetzt schon ein deutlich interessanterer Gegenspieler als es Kologoth war. Und dann wäre da noch die verletzte Rachel, die anscheinend wieder eine Transformation durchmacht. All das lässt mich auf einen spannenden weiteren Verlauf der Serie hoffen.
      Die Zeichnungen fand ich ebenfalls sehr ansehnlich. Lashley mag ich generell (auch wenn er teilweise etwas detailarm arbeitet) und auch die anderen beiden liefern hier solide ab.

      Für einen Band mit einer überschaubaren Kernstory, aber sonst einigen positiven Aspekten gibt es von mir 3,5 von 5 Punkte.
    • Als ich den Thread gesehen habe, fiel mir erst ein, dass es einen X-Men Band in meiner Sammlung gibt, den ich noch nicht rezensiert habe!

      Der Grund ist einfach. Er ist ganz nett zu lesen, aber nichts was hängen bleibt. Es war angenehmer als die Crossover und es war schnell wegzulesen, aber eben nicht der Brüller. Wenn man etwas langsam und von Beginn an aufbaut, kommen da oft tolle Sachen bei rum. Hier jedoch nicht. Die Story die bisher zu dem Gegner aufgebaut wurde, passt auf wenige Seiten und ich selbst hatte den auch gar nicht so auf den Schirm. Wirkte auf mich nie so, als wenn der ne eigene Story bekommt.

      By the Way: Bei X-Men Gold merke ich schon einen enormen Qualitätsabstieg. Blue und Gold konnten mich beide anfangs sehr begeistern, und diese Begeisterung war weder bei Mojo, noch bei Venom oder diesen Band zu merken. Ich denke nicht, dass es an mir liegt. Ich suchte nach X-Men, vor allem wenn ich so in den US-Thread schaue, so sieht das dort gezeigte SEHR interessant aus.

      Wenn ich diesen Band mit dem Mojo und dem Venom-crossover vergleiche, so punktet dieser noch am ehesten. Statt mich zu ärgern, habe ich ihn halt einfach nur vergessen.
    • Fand den Band eher schwach, was auch durch die teilweise so 08/15 Zeichnungen noch mehr unterstützt wurde. Der Hauptplot ist generisch wie nur etwas, der im Grunde noch gut aufgebaute Gegner dann bloss Kanonenfutter und die Monster-Gottheit am Ende wohl nur dazu da um die Story auf Trade-Format-Länge zu ziehen. Der Nightcrawler-Schockmoment und die Entwicklung zwischen Kitty & Piotr sind wohl das was mir von der Story bleiben werden, der Rest ist wahrscheinlich schon beim nächsten Gold Band wieder vergessen :| .

      Nachdem ich in Gold 2 das Gefühl hatte Guggenheim hat endlich ein Gespür für das Marvel Comic Universum bekommen, ist er spätestens bei diesem Band wieder auf seinem Young X-Men Niveau angekommen, leider. Teilweise hat man das Gefühl er weiss gar nicht mehr was die die einzelnen Charaktere und ihre Kräfte so können oder was zum Beispiel etwas wie die Negativ-Zone auszeichnet. Storm fliegt plötzlich wie Superman durch die Gegend (sie kann durch die Luft gleiten, aber nicht so), Kitty muss bei stürzen aus hoher Höhe gefangen werden (sie kann in der Luft Phasen und so schweben, sie braucht keine Hilfe) und der im Grunde unzerstörbare Colossus wird bei einen normalen Raumschiff-Absturz sehr schwer verletzt … der ganze Band ist voll so kleiner Sachen die einem als Langzeitfan einfach nur den Lesefluss zerstören, schade!
      Wer hier zu wenig Bilder von Comics sieht, einfach mal auf meiner Instagram Seite vorbei schauen:
      CD&C ist - Sir Acer - Sammler aus Leidenschaft!
    • Ben. schrieb:





      By the Way: Bei X-Men Gold merke ich schon einen enormen Qualitätsabstieg. Blue und Gold konnten mich beide anfangs sehr begeistern, und diese Begeisterung war weder bei Mojo, noch bei Venom oder diesen Band zu merken. Ich denke nicht, dass es an mir liegt. Ich suchte nach X-Men, vor allem wenn ich so in den US-Thread schaue, so sieht das dort gezeigte SEHR interessant aus.
      ich erwähne immer wieder gern, dass ich von Gold lediglich das Preview des ersten Bandes gelesen hatte und gleich entschied, auf den nächsten Neustart zu warten. Ich war mir sicher, dass der nicht lange auf sich warten lassen wird :S
      #MarvelZombienomore

      Das Leben ist wie eine Losbox. Man weiß nie, was man kriegt - andererseits sind eigentlich nur Nieten drin.