Justice League (2019) #1 mit Gerechten Spoilern

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    • Justice League (2019) #1 mit Gerechten Spoilern









































      Die neue Justice League hat ihre erste Feuerprobe gegen die wahnsinnigen Pläne des unsterblichen Vandal Savage zu bestehen!
      Doch als Lex Luthor und einige finstere Verbündete eingreifen, ändert das schlichtweg alles! Und dann kommt - die Totalität!





      Puh. Wenns ein Wort gibt mit dem ich das Heft bezeichnen würde wäre es wohl, Anstrengend.
      Scott Snyder ist son Autor deen ich bei mir eher als durchwachsen einordnen würde. Finde er kann ganz großartige Dinge abliefern, vor allem im Horror-Sektor, aber genau so oft haut er auch gerne mal ne ziemliche Gurke raus.
      Gehöre ja auch zu der seltenen Spezies die seinen Batman Run nicht so krass über den grünen Klee loben und dem ganzen Ding etwas skeptischer gegenüber stehe.
      Deshalb bin ich an seine Justice League Sachen auch mit Vorsicht ran gegangen. No Justice fand ich okay. Fing stark an, lies dann aber recht schnell auch wieder nach.
      Justice League greift das ganze was da passiert ist quasi direkt auf und spinnt die ganze Geschichte um den zerstörten Quellwall weiter.
      Zur Story an sich hab ich nicht viel zu sagen. Wirkt Ordentlich genug, etwas Standard zwar aber schon gut genug für den Anfang. Auch find ich sehr cool das das neue JL Line-Up im großen und ganzen dem der alten Zeichentrickserie gleicht.
      Da ich mit der Serie aufgewachsen bin und das immer "meine Justice League" sein wird freuts mich das es die Konstellation jetzt auch in die Comics geschafft hat.

      Wos bei mir aber leider scheitert ist die Präsentation und damit meine ich nicht die tollen Zeichnungen.
      Ich find das Heft schlicht und einfach "Over-Written" wie man im englischen so gerne sagt. Es ist einfach zu viel Dialog für zu wenig Inhalt und ich hab mich schon ein bisschen erschlagen gefühlt.
      Vor allem den Erzähler hätte man getrost streichen können, da er in meinen Augen nichts wirklich gehaltvolles zum Heft beiträgt und mir sein Pseudo-episches Gelaber doch schnell auf die nerven gegangen ist.
      Es wirkt ein wenig so als wenn sich Snyder selbst noch nicht sicher genug im Kosmischen Sektor des DCU bewegt und das ganze versucht mit Hochtrabenden Wortfindungen zu kompensieren.

      Ich werd der reihe noch ein paar Ausgaben gehen um zu sehen wie es sich entwickelt, der Auftakt kriegt aber fürs erste nur 6 von 10 Punkten von mir.





    • MikeConvoy schrieb:

      Puh. Wenns ein Wort gibt mit dem ich das Heft bezeichnen würde wäre es wohl, Anstrengend.
      Ich kann diese Bewertung sehr gut nachvollziehen. Beim Lesen des gesamten ersten US-Arcs habe ich auch mehrere Anläufe gebraucht um mich da durchzukämpfen. Ein einzelnes Heft bzw. jetzt hier zwei haben mich am Ende immer mit mehr Fragezeichen zurückgelassen als Fragen beantwortet.
      Snyder geht, wie ich finde einen etwas fragwürdigen und eher leserunfreundlichen Weg: Er stellt das Konstrukt, das er zu beschreiben versucht, einfach hin und baut es zunächst nicht nach und nach auf. Dadurch wird man als Leser direkt in die Handlung geworfen und findet sich nur schwer zurecht, da gewissen Sachen einfach passieren, die man als Leser aber nicht nachvollziehen oder bewerteten kann. Also bleibt einem wenig anderes übrig als es einfach hinzunehmen... Schwierig wie ich finde.
    • Schlägt halt in die gleiche Kerbe wie Metal, wenn man da nicht mit warm wurde, wird einem auch die League wohl nicht zusagen...
      Ich bin ein großer Fan der Serie:
      1. klasse Besetzung, nichts ist langweiliger als eine League nur mit den großen Namen (Superman, Batman, WW, Hal, Barry, Aquaman) und Cyborg, mit Martian Manhunter bringt man auch das Herz der League zurück, was man deutlich spüren kann, zusätzlich gibt es immer wieder sinnvolle Gastauftritte anderer Helden, wenn es die Mission erfordert
      2. tolle Zeichnungen, Cheung und Jimenez :love:
      3. eine epische Story mit Bedrohungen im Überformat, das will ich bei einer Justice League Serie sehen
      Unpopuläre Meinung: Snyder passt für mich mit seinem Stil bei Metal und Justice League deutlich besser, als in seinem Batman Run.
      "Defying gravity, together..."
    • Ich bin voll bei MikeConwoy wenn er schreibt das er das Heft anstrengend fand. Denn es fühlte sich für mich auch stellenweise sehr anstrengend an.
      Aaaber die Freude überwiegt bei mir. Das ist das erste mal das ich seit der Dino-JlA wieder die Monatsserie lese und ich fühle mich sofort wieder daheim. Das Team gefällt mir und die Story könnte auf lange Sicht interessant werden. Ausserdem ein kleiner Schocker den ich nicht erwartet hätte.
      Spoiler anzeigen
      Ultraviolet Lantern

      Solide erste Ausgabe. Ich gebe 7,5/10
      "Hast Du je bei blassem Mondlicht mit dem Teufel getanzt?" :pupsi:

      LordKain´s Kurze und Knackige Rezis :lesen:
    • Also ich bin begeistert!
      Das Artwork ist erste Sahne. Vor allem Cheung macht mir unglaublich viel Spaß.
      Und die Story fühlt sich an wie ein Slow-Burner und ist ja auch als großes Konzept irgendwie geplant.

      So wie ich das mitbekommen habe, gehören alle Hefte seit der 1 bis mindestens der 30 und weiter zu einer riesigen Story
      und die vielen Dinge die angerissen werden, werden nach und nach erklärt.
      Ich mag einfach Storys wo man sich n paar Sachen zusammenreimen muss und dann aber hoffentlich am Ende alles relativ schlüssig zusammengeführt wird.
      Vielleicht schafft es Snyder es jetzt mit gaaanz vielen Heften so eine ausufernde Story rund zu Ende zu schreiben
      und nicht - wie bei Metal - in zwar spaßigem, aber trotzdem heillosem Durcheinander bzw. Chaos zu versinken.

      Manhunter ist geil und das was mir bei Hitch glaub ich am meisten gefehlt hat, ist ein ordentlicher Antagonist, der hier zum Glück gegeben ist.
      Ich glaube wirklich, dass das mein Knackpunkt bei der Rebirth JL war. Entweder es gab keinen Bösewicht oder er war nicht der Rede wert.
      Das alles hat für mich nur bei JL vs SS geklappt.
    • epin3phrin schrieb:

      Aber nur kurz zum Verständnis:

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      Hat die Liga tatsächlich mal eben nebenbei den Mond hochgejagt?


      Irgendwie hätte ich bei so einem Ereignis mehr als ein kleines Panel und einen Satz erwartet. Oder hab ich was nicht mitbekommen?
      Man sieht ja "nur" eine Explosion

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      im Hintergrund während Vandal davon spricht das sie den Mond (für ihre Zwecke) verloren haben. Nach der Sequenz mit Jonn steht er dem Untergrund nach ja noch auf dem Mond.
      Kann ja nur ein klitzekleines Teil fehlen ^^
    • Das Panel mit dem Mond ist zwar etwas kleiner, man sieht aber find ich schon das es nicht "nur" ne Explosion ist. Zumal nicht nur Manhunter ein pasr Sätze vorher davon spricht den Mond zu zerstören, sondern auch einer der Neoandertaler sagt das der Mond zerstört wurde.

      Und unter zerstört versteh ich schon mehr als nur ne explosion auf der Oberfläche oder das ein Stück rausgebrochen ist. Das Manhunter auf der Mondoberfläche steht stimmt zwar, wie groß das Stück ist wird aber nie gezeigt.





    • Ich bin da auch der Meinung dass das Heft ziemlich anstrengend ist. @MikeConvoy hat es gut auf den Punkt gebracht. Auch ich fande es zu viel auf einmal und overwriten.
      @Heatwave Meinung teile ich in sofern dass die Besetzung mit Martian Manhunter deutlich interessanter ist als zuvor. Manhunter kannte ich erst seit Metal und finde ihn irrsinnig interessant. Ich finde ihn die perfekte Figur als Anführer und bin froh dass das hin und her mit Cyborg und Batman ein Ende hat.
      Die Zeichnungen sind wirklich top. Mir gefällt Jimenez extrem gut. Ich fand ihn bei Superman schon super!!
      Epische Stories will man bei der JL zwar sehen, aber Snyder soll einfach nicht übertreiben. Sein „ich mach was großes „ ist überheblich und er läuft Gefahr die Erwartungen der Leser zu enttäuschen.
      Die Sache mit dem Mond ist schon verrückt und wurde total bescheuert erzählt. Snyder kann so gut sein, aber auch so schlecht sein.
      Den Hype um ihn kann ich oft nicht nachvollziehen .
      Ich hoffe er liefert künftig eine gute JL.
      Nach dem schlechten Metal Event und dem besseren Auftakt mit no Justice bin ich gerade eher enttäuscht als begeistert.
      :bats: Mighty Mike !verkauft! :supers:
    • Hatte ja schon etwas bammel nachdem das Heft von vielen als anstregend bezeichnet wurde.
      Das Gefühl hatte ich jetzt nicht beim lesen. Mir hat es sehr gut gefallen. Erinnert wirklich immer wieder mal an die 90er JLA von Morrison. :ok:
      Bin gespannt wie es weitergeht und sehr happy, dass J'onn zurück ist. :)

      Das einige was micht gestört hat, war das Thema von wegen "Gerechtigkeit ist nicht die vorherrschende Kraft sonder Enthropie". Das war für mich zu wenig greifbar.
    • Snyder ist eine Wundertüte.
      Man weiß nie, ob man was gescheites bekommt.
      Zuletzt (Metal, No Justice) war es leider nur Schrott.
      Im direkten Vergleich dazu schneidet Justice League sogar ganz gut ab. Allerdings nur im Vergleich. Für sich genommen halte ich die erste Ausgabe aber auch für sehr anstrengend und teils langweilig.
      Schwülstige Texte und Gigantomanie sind kein Ersatz für eine gute Story.