Uncanny X-Men 1

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    • Uncanny X-Men 1



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      X-Man Nate Grey ist zurück und will mit Hilfe seiner Reiter Omega Red, Blob, Magneto und Angel die Welt von Hass und Gewalt befreien, indem er sie nach seinem Weltbild neu formt. Die X-Men kommen dahinter, da überall auf der Erde ausgestorbene Spezies wieder auftauchen bzw ihre Freunde entführt werden (Kitty) und bei einer öffentlichen Kundgebung gegen Mutanten der Senator entführt wird was eine Horde Multiple Man Dupes noch zu verhindern versuchte. Es stellt sich heraus, dass dahinter Legion steckt, der versicht X-Man aufzuhalten, hat er ihn doch im AoA erst erschaffen. Dieser will mit seinem entführten Beraterteam aus dem Senator, Kitty und Apocalypse seinen Plan in die Tat umsetzen und beginnt gleich mal damit, alle Religionshäuser verschwinden zu lassen...


      Ich hatte mit dem Band so meine Schwierigkeiten. Von diesem Neustart hatte ich mir mehr erhofft, aber mit Band 1 bekomme ich erstmal wieder genau das vorgesetzt, was in den letzten Jahren nicht bei den Mutanten gepasst hat. Eine riesige Gruppe, manchmal schon fast Cameos gepaart mit Namedropping, eine riesige Bedrohung und die Mutanten vor der Auslöschung (Sprochwort Serum). Schade, auch wenn zum Ende hin die Entwicklung vielversprechend ist kommt Band 1 erstmal nicht über das Prädikat Durchschnitt hinaus. Positiv hingegen ist das Fehlen der O5, warum kann ich gar nicht genau sagen, aber es behindert einfach nicht mehr so sehr den Lesefluss.
    • Ich sehe es ähnlich wie du, komme aber zu einem wohlwollenderen Urteil:

      Teilzeithelden schrieb:

      Der Band ist meiner Meinung nach ein gelungener Neustart. Die Handlung ist etwas komplexer als man es sonst gewohnt ist, was sicher vieler Neueinsteiger überfordern könnte. Nicht jede der Figuren wird ideal eingeführt und so bleibt die Motivation der Figuren hinter den vielen Actionszenen zurück. Am ehesten sind Bishop und Amor als Identifikationsfiguren geeignet, die bisher noch nicht so oft als Hauptfigur agierten. Man merkt dem Band an, dass er in den USA in sehr kurzer Zeit und mit vielen Beteiligten veröffentlicht wurde. Die Dynamik ist stark, die Handlung wirkt aber noch wie ein großer Flickenteppich, der erst sinnvoll zusammengesetzt werden muss. Wer sich darauf einlassen will, bekommt hier den Einstieg in ein Epos, das die Geschichte der Mutanten nachhaltig prägen könnte.
    • Mir hat der Band Spaß gemacht! Durch die viele Action und die große Anzahl an Charakteren (ohne einen klaren Cast zu erkennen) kommt das ganze für mich jedoch weniger wie ein Neustart daher. Es fühlt sich mehr an wie ein Event bzw. ein "Road to..." was die Story letztlich nunmal ist.
      Der mysteriöse Beginn um Jamie Madrox und Legion gefiel mir dabei besonders, auch wenn schnell klar war, dass Nate Grey verantwortlich für das Geschehen ist. Wobei ich mich frage, ob der schon länger so durchgeknallt ist und ob die skurrile Auswahl seiner Reiter (Blob und Omega Red) einen tieferen Sinn haben. Gestört hat mich der Umgang der X-Men mit der Jungen Garde und Legion. Da es mMn keinen Sinn ergibt diese so sehr zu ignorieren.
      Ansonsten war es gute und schnelllebige Unterhaltung die noch ein paar Fragen offen lässt, die hoffentlich im zweiten Band geklärt werden.
    • Wenn Team-Mitglieder verschwinden oder durchdrehen, ältere Feinde abgeschlachtet werden, die mysteriösen Reiter der Erlösung sich zu erkennen geben, ein neues Heilserum für Mutanten auftaucht und selbst Magneto, Legion oder Apocalypse bloss Schachfiguren einer viel grösseren Gefahr sind; dann bricht auch bei X-Men die Endzeit an!



      Direkt nach den Ereignissen in Extermination starten nun auch die X-Men zum bereits wiederholten Male in eine neue Ära. Wobei “neu“ diesmal eher bedeutet es geht zurück in die goldene X-Men Zeit der 90er Jahre und wir erleben in diesen ersten beiden Bände eher eine Reminiszenz an damalige Events & Ereignisse. Nach langer Zeit haben wir also wieder eine Serie die alle X-Men vereint, die farbige Team-Phase ist definitiv vorbei.

      Die beiden Bände (welche zusammen eine lange Story erzählen) haben es wirklich in sich: Einiges an Action, sehr kompromisslos, tolle Team-Dynamik und viel Fanservice für ältere X-Men Fans, auch wenn die Charakter-Momente leider etwas zu kurz kommen. Gerade anfangs sehr spannend erzählt und mit einem Ende das mich wirklich kalt erwischt hat. Und Endlich sind auch die Kräfte und das Verhalten der Mitglieder unter einander wieder so wie ich es von den X-Men kenne, etwas das zuletzt vor allem Autor Guggenheim bei X-Men Gold gar nicht gut im Griff hatte.

      Zeichnerisch schon wieder einiges stabiler als noch zuletzt bei den Gold, Red & Blue Titeln, auch wenn es gerade im zweiten Band immer noch Hefte gibt die da etwas nachlassen. Neueinsteiger sollten es hier aber erst gar nicht versuchen, wer bisher noch keine Bezugspunkte zu den X-Men hatte ist hoffnungslos verloren, da ist man dann mit dem nächsten X-Men Neustart (ab Januar, unter Autor Hickman) sicher besser beraten.
      Wer hier zu wenig Bilder von Comics sieht, einfach mal auf meiner Instagram Seite vorbei schauen:
      CD&C ist - Sir Acer - Sammler aus Leidenschaft!
    • Da ich wusste auf was die Story um Nate Grey hinaus läuft konnte mich der zweite Teil nicht so ganz überzeugen. Das ganze liest sich zwar wie bereits die Erste Hälfte der Storyline sehr flüssig und bietet eine gute Optik. Durch die riesige Anzahl an X-Men ist der Band für meinen Geschmack etwas überladen, verdeutlicht damit jedoch die Gefahr, die von Nate ausgeht. Gerade die Konfrontation zwischen Legion und X-Man fand ich sehr interessant und hätte gerne noch mehr Raum einnehmen können. Dagegen fand ich den AoA Abschnitt in Legions Kopf zu ausgeweitet und der Subplot um Beast, Anole und das Serum verschwimmt leider irgendwie im nichts.

      Mich persönlich reizt das kommende "Age of X-Man" zumindest nicht besonders, da es wohl auf keinen Fall an AoA heranreichen kann. Da nehme ich mir doch lieber zuerst den dritten Uncanny-Band vor die Brust.
    • Endlich wieder X-Men! Vor knapp 14 oder 15 Jahren habe ich aufgehört die X-Men zu lesen, bis auf das was seitdem in der schwarzen Hachette Reihe veröffentlicht wurde. Als ich wieder Lust dazu bekam wurde diese aber gleich gedämpft da es mit Rot, Blau und Gold gleich 3 verschiedene Serien gab. Hatte ich jetzt nicht wirklich Lust zu aber Uncanny wurde schon Recht bald angekündigt und hier bin ich nun.
      Mir war von vornherein klar das dies erstmal ein holpriger Start werden würde da ich den Status Quo der Figuren, Teams und Beziehungen untereinander nicht kenne.
      Trotz all dieser Umstände muss ich sagen hat mir dieser erste Band aber durchaus gefallen. Vor allem war es schön auch merklich veränderte Figuren wiederzusehen. Nightcrawler habe ich z.B. sofort wieder ins Herz geschlossen. Seine sichtlich reifere Art und Aussehen gefallen mir sehr.
      Auch X-Man als möchtegern Jesus und seine "4 Reiter" fande ich auf eine bescheuerte Art und Weise cool.
      Und das einfach mal so Apocalypse als Gefangener gefesselt an der Wand steht war auch so ein "What?" Moment.

      Ich freue mich schon auf den zweiten Band und vergebe zum Start der Reihe solide 7,5/10 Multiple Men
      "Hast Du je bei blassem Mondlicht mit dem Teufel getanzt?" :pupsi:

      LordKain´s Kurze und Knackige Rezis :lesen: