jensens Filmthread

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    • Kingsman: The Golden Circle

      Einfach nein.
      Als hätten die Macher Teil 1 nicht verstanden.

      Im ersten Teil ging es um ein weltweites Problem, für das der Schurke eine Lösung hat, die jedoch gesellschaftlich nicht akzeptabel ist.
      Im zweiten Teil, will Poppy einfach nur Geld und Macht. Das ist von der Story her sehr viel schwächer.

      meine Minuspunkte:
      - Mit der American Branch Statesman und mit Berry bekam für mich alles ein Flair von MIB im Negativen Sinne. (btw. seit wann ist Tatum so fett in Gesicht und am Hals?)
      - Die Briten stehen laut Film also für gute Kleidung und die Amis für Wiskey mit "E". :omg: Kam das beim amerikanischen Publikum an?
      - Ich schaue kurz auf die Scheibe und sehe FSK 16. Finde ich lasch, dafür dass ich in der zweiten Fleischwolfszene full frontal sah, wie einer Hackfleisch wurde.
      - Elton John war meist oberpeinlich.
      - Das CGI von Agent Penas Lasso, und Peitsche und was der damit machen konnte, war lächerlich.
      - Bei der Stürmung des feindlichen Lagers wurde ein Koffer als Deus Ex Machina benutzt. Der hatte Maschinengewehr, Panzerfaust und Schild. Warum nimmt den nicht jeder Agent von Anfang an?
      - Die Agents töten ohne jede Gefühlsregung, wie Soziopaten.

      meine großen Minuspunkte:
      -- die Botschaft der Statesmen an mich als Zuschauer: "Drogen sind böse, sauft euch lieber einen. Schnaps und Wiskey sind toll."
      -- Poppys Plan ist einer der dümmsten der Filmgeschichte:
      "Legalisiert Drogen oder alle Drogenkonsumenten sterben." Ja scheiße, Poppy, wenn auf deine Forderungen nicht eingegangen wird tötest du also deine Kunden und dein Geschäft ist am Boden?
      -- Der Präsident wird imho verkannt. Ich fand seinen Plan genial. Das war schon mein Gedanke, bevor er im Film beim Präsidenten aufkam: Alle Junkies sterben lassen und die Wel geht's besser. So schlimm fände ich das nicht.

      es ab Gutes:
      + Wie gesagt, der Plan des Präsidenten. Hätte ich genau so gemacht.
      + Merlins Opfer.
      + Rettung durch Elton John in der Bowlingbahn, als er sich zwischen dem Roboterhund und den Agent bringt. Wie er den Kopf da ins Bild steckte war schon witzig.


      Trotz vereinzelter cooler und witziger Szenen für mich im Schnitt eine Katastrophe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Unbreakable Cosmo ()

    • Gerade mit meiner 4-Jährigen Tochter in Aladdin gewesen. Tja, die Zeichentrick-Variante zählt zu meinen absoluten Lieblings-Disneys und gegen Kindheitserinnerungen kann die Realfilm-Variante natürlich in keiner Weise anstinken! Spaß hatte ich trotzdem und unser Krümelchen sowieso. Schöne Variation und alle Beteiligten kommen im fertigen Film stimmiger und sympathischer rüber als noch im Trailer (fand ich katastrophal). Will Smith macht sogar einen recht guten Job, auch wenn bei ihm die Tricktechnik manchmal etwas gekünstelt wirkt, hätte man besser hinbekommen können.

      Ein riesiger Aufschrei wird wieder durch die Gruppe der SJW-Basher gehen, denn Jasmins Rolle wurde deutlich ausgebaut und gefühlt ist jetzt eher sie der Held des Films statt Aladdin selbst. Bis auf eine Szene, die mir als extrem aufgesetzt wirkendes Musikvideo vorkam und somit ein deutlicher Störfaktor war, finde ich das jetzt nicht sonderlich wild und meine kleine Prinzessin (und alle Anderen kleinen Mädchen) haben damit eine etwas größere Identifikationsfigur in dem Streifen. Genau das Richtige für die "Generation Eiskönigin". Ich hatte niedrige Erwartungen und wurde an vielen Stellen positiv überrascht und insgesamt gut unterhalten, deshalb gibt's von mir 7/10 fliegende Teppiche, der übrigens sehr gut umgesetzt wurde.

      VG, God_W.
    • Jumanji - Welcome to the Jungle:

      Pardon, eigentlich müsste es mittlerweile korrekt "Es rappelt im Modul" heißen, denn nachdem die Holzbox mit dem entsorgten, weil hochgradig gefährlichen, Brettspiel Jumanji 1996 ihren Weg zu einem an solch archaischen Werken uninteressiert wirkenden Teenager findet, verwandelt sie sich in ein Konsolenmodul. Natürlich kann Alex, so der Name des Zockers, nicht widerstehen und beginnt eine Partie. Dabei wird er, wie gut 20 Jahre später vier weitere Jugendliche, in die Spielewelt gezogen und dort muss die Truppe einen mystischen, aber von einem Finsterling gestohlenen, Jaguarstein wiederbeschaffen, mit dem man den Fluch, der über dem Land Jumanji liegt, wieder umkehren kann. Dazu schlüpfen die fünf jeweils in einen speziellen Spielercharakter mit individuellen Stärken und Schwächen, die es auf dem Weg durch die verschiedenen Hindernisse zum Ziel clever einzusetzen oder zu vermeiden gilt. Obwohl jeder von ihnen über drei Leben verfügt, wird schnell klar, dass beim Verlust dieser wohl ein noch übleres Schicksal als ein Verbleib im Dschungel bevorstehen könnte.

      Hirn aus, Augen auf und ordentlich Staunen, was der Sohn des legendären Drehbuchschreibers Lawrence Kasdan (u.a. "Das Imperium schlägt zurück", "Jäger des verlorenen Schatzes", ...) hier ziemlich unerwartet auf die Beine stellt. Bislang war mir Jake Kasdan eher ein Begriff, wenn es um seichte Komödien von der Machart eines "Bad Teacher" oder "Sex Tape" ging, aber sein Ausflug in den Dschungel zeigt eindrucksvoll, dass er aus einer im Grunde absolut simplen Geschichte ein spaßiges Feuerwerk bereiten kann. Das beginnt bei der, ebenfalls etwas unerwartet, gut funktionierenden Chemie zwischen Hauptdarsteller Dwayne Johnson und Co-Star Jack Black, die sich wunderbar selbst parodieren und endet mit den zahlreichen liebevollen Verweisen auf den ursprünglichen Streifen mit Robin Williams und die fast schon nostalgisierte Videospielkultur. Die knapp zwei Stunden vergehen wie im Flug, werden von locker-flockigen Sprüchen begleitet und von Henry Jackmans Score und Big Mountains "Baby I Love Your Way" (allerdings von Peter Frampton geklaut...) in manchen Momenten sogar atmosphärisch geadelt. Da habe ich in Summe deutlich Schlimmeres erwartet, so bleiben als inhaltliche Kritik lediglich die arg schwachen Gegenspieler und deren noch blässerer Anführer übrig. Aber dank dieser Bösewicht-Karikaturen ist der Film eben auch für etwas jüngere Kinder, im Bereich der Altersempfehlung oder minimal darunter, unproblematisch.

      Technisch erlaubt sich "Willkommen im Dschungel" keine nennenswerten Schwächen. Das Bild ist klar auf Höhe der Zeit, überzeugt mit fast durchgängig knalliger Schärfe, höchst intensiven Farben und wunderschönen Aufnahmen, die natürlich ordentlich mit CGI aufgewertet wurden - was man ihnen aber nicht immer sofort ansieht. Die deutsche DTS-HD-Master-Audio-5.1-Spur offenbart Licht und Schatten. Während man sich über krachende Einsätze des Subwoofers und ordentliche Direktionalität sicher alles andere als beschweren kann, wird es in den dramaturgisch leiser konzipierten Szenen leider manchmal etwas zu still und auf Hintergrundgeräusche wird (als Stilmittel?) verzichtet. Das ist verschmerzbar, fällt aber recht deutlich auf. Extras gibt es in Hülle und Fülle - wer nicht genug vom Dschungeltrip bekommen kann, darf sich gerne etliche Einblicke in die Entstehung des Filmes und eine handelsübliche Gag-Reel reinziehen. Zahlen? Hmm... 7,5 / 10.
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von majorcrampas ()

    • Gerade Legend Of Tarzan gesehen. der kommt bei der Kritik ja nicht so gut weg. Das kann ich nicht so nachvollziehen, da die Hauptkritik an der Figur Tarzan festgemacht wird, der sehr gut der Vorlage entspricht. Aber genau das ist wohl der Fehler.
      Ansonsten, endlich mal kein Deutscher als Bösewicht, okay, ja, irgendwie dann doch.
      Und der Bösewicht wird hinterher vom Krokodiel verspeist, so wie sich das gehört.
      Also mir hat der Film Spaß gemacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marvel Boy ()

    • majorcrampas schrieb:

      Jumanji - Welcome to the Jungle:




      Jake Kasdan(s) Ausflug in den Dschungel zeigt eindrucksvoll, dass er aus einer im Grunde absolut simplen Geschichte (...) ein spaßiges Feuerwerk bereiten kann.


      Das beginnt bei der, ebenfalls etwas unerwartet, gut funktionierenden Chemie zwischen Hauptdarsteller Dwayne Johnson und Co-Star Jack Black, die sich wunderbar selbst parodieren und endet mit den zahlreichen liebevollen Verweisen auf den ursprünglichen Streifen mit Robin Williams und die fast schon nostalgisierte Videospielkultur. Die knapp zwei Stunden vergehen wie im Flug, werden von locker-flockigen Sprüchen begleitet und von Henry Jackmans Score und Big Mountains "Baby I Love Your Way" (allerdings von Peter Frampton geklaut...) in manchen Momenten sogar atmosphärisch geadelt. Da habe ich in Summe deutlich Schlimmeres erwartet, so bleiben als inhaltliche Kritik lediglich die arg schwachen Gegenspieler und deren noch blässerer Anführer übrig. Aber dank dieser Bösewicht-Karikaturen ist der Film eben auch für etwas jüngere Kinder, im Bereich der Altersempfehlung oder minimal darunter, unproblematisch.
      Genau aus dem Grund hat mir der Film unerwartet sehr gut gefallen. Der Film war verdient ein Riesenhit und hat bei einem 90 Mio Budget fast 1 Milliarde eingespielt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der im Dezember in die Kinos kommt.

      Von mir bekommt der 10/10 :popcorn:
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Mathew schrieb:

      Das nächste Votingturnier wird:

      Horror 1990 -2004

      Bitte um Nominierungen. Filme mit IMDb Score höher 6,5 und/oder höherer Nerdrelevanz bevorzugt. Und es ist auch hilfreich, wenn die Werke eine gewisse Reichweite hatten. Danke!



      :unfall:
      Ich würde gerne Jacobs's Ladder (1990) nominieren. Ist zwar ein bißchen Mischmasch, aber hat mir gut gefallen. Denke schon, dass der für das Genre passt.
    • Mathew schrieb:

      Das nächste Votingturnier wird:

      Horror 1990 -2004

      Bitte um Nominierungen. Filme mit IMDb Score höher 6,5 und/oder höherer Nerdrelevanz bevorzugt. Und es ist auch hilfreich, wenn die Werke eine gewisse Reichweite hatten. Danke!



      :unfall:

      Tanz der Teufel III: Armee der Finsternis (1992)
      Freddy's New Nightmare (1994)
      From Dusk Till Dawn (1996)
      Scream - Schrei! (1996)
      Cube (1997)
      Event Horizon - Am Rande des Universums (1997)
      Blade (1998)
      The Faculty - Trau keinem Lehrer (1998)
      Die Mumie (1999)
      Final Destination (2000)
      Pitch Black - Planet der Finsternis (2000)
      Resident Evil (2002)
      Ring (2002) - US Version mit Namoi Watts
      Underworld (2003)
      Shaun of the Dead (2004)

      PS: Meine Filme sind alle 6,5 oder höher bei imdb.com. Habe ich gleich nachgeschaut.
    • War gestern zum ersten Mal in einer Sneak Preview. Der Film war Ein Becken voller Männer.

      Ich bin froh, dass der lief. Hätte mir den nie angeguckt, weil der Titel allein schon etwas merkwürdig klingt.

      Aber mein Gott, was hatte ich für einen Spaß mit dem Film. Ist ein französischer, in dem es um eine Gruppe Männer geht, die Synchronschwimmen für Männer machen und ein eher schweres Leben haben. Durch das Schwimmen kommen sie zusammen und kommen mit ihren Leben immer besser zurecht. Das so die Kurzfassung.

      Wirklich witziger Film, der auch mal kurze, ernstere Momente hat.

      Direkt nach Angucken musste ich eine Wertung abgeben und hab mich für 8/10 Punkten entschieden. Hätte 7,5 gesagt, das stand aber nicht zur Wahl :D
    • Wild Bill Kelso schrieb:

      Erinnert mich an "Swimming with men".
      Ähnliche Thematik, nicht überragend gut, aber unterhaltsam.

      Für Downton Abby-Fans:
      Mr. Carson schwimmt mit und wirkt in Badehose irgendwie nicht standesgemäß gekleidet!
      Hab den Trailer damals gesehen, machte nen guten Eindruck, aber den Film selbst hab ich noch nicht gesehen.
    • Manutereyaq Mares schrieb:

      Jim Hawkins schrieb:

      High Tension
      Die Uncut Version ist der Hammer! :ok:
      Vor allem Hammer-brutal. Die Franzosen waren zu der Zeit eh krass drauf. Hatten da 2-3 Jahre in denen sie den Amis in Sachen Brutalität regelmäßig den Rang abgelaufen haben. Inside, Martyrs und Frontier(s) waren auch so Kaliber, die in die gleiche Kerbe geschlagen haben.
    • Neu

      Der neue Men in Black bekommt auch alles andere als gute Bewertungen:

      superherohype.com/movies/45316…iews-are-galactically-bad

      Warum lernen die Filmemacher nicht aus den Fehlern der Kollegen? Die ganzen Neuauflagen Ghostbusters, Dumm und Dümmer, Jumanji und Co. stinken :P Lieber neue Ideen bringen.

      Btw. hoffe, Bill und Ted 3 rockt :D
      SILVER SURFER BLACK :ok: :ok: :ok:
      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      I WANT YOUR CRAY CRAY

      No one has a perfect life. Everybody has something that he wishes was not the way it is. – Stan Lee